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Oberhessischer
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Donnerstag den 22. Februar.
M 22.
Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht
lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus⸗ Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen.
—
Amtlicher Theil.
Betreffend: Definitorialprüfung der Schulamts-Aspiranten ꝛc. im Frühjahr 1894.
Friedberg den 19. Februar 1894.
Die Großherzogliche Kreis-Schulkommission Friedberg an die Schulvorstände des Kreises.
Unter Hinweis auf die in der Darmstädter Zeitung(Nr. durch Verfügung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die bei uns einlaufenden Gesuche um Zulassung zu der betreffenden se
78 vom 15. d. Mis.) erlassene Bekanntmachung vom 9. d. M. sind wir Abtheilung für Schulangelegenheiten, zu Nr. M. J. 4120 noch besonders hon im Monat April stattfindenden Prüfung so
zeitig einzusenden, daß sich dieselben spätestens 14 Tage vor Beginn dieser Prüfung in den Händen der obersten Schulbehörde befinden. Wir empfehlen Ihnen darum hiermit, die in Betracht kommenden Schulamts-Aspiranten, bezw.-Aspirantinnen in Ihren Gemeinden
aufzufordern, ihre mit Stempelmarken und den einge
einzureichen.
Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Gettenau, II. Sache. Behufs Herstellung wirthschaftlich zweckmäßiger Gemarkungsgrenzen zwiß heim ist die Zuziehung einer Anzahl von Grunds
Gettenau nothwendig geworden.
In der Zeit vom 20. Februar bis einschließlich 6. März d. J. Geschäftszimmer je ein Plan zur Einsicht der Betheiligten offen, und Weckesheim bezw. Gettenau und Heuchelheim betroffenen Grundstücke jeder die
zu Heuchelheim von Vormittags 11— 12 Uhr.
der Zuziehung ihrer Grundstücke zur Bereinigung der Gemarkung Gettenau einverstanden sind.
Friedberg den 17. Februar 1894. 825
Bekanntmachung.
tücken der Gemarkungen Weckesheim und
schriebenen Anlagen versehenen Gesuche bis spätesten den 20. März l. J. bei uns
Dr. Braden.
chen den Gemarkungen Gettenau, Weckesheim und Heuchel—
euchelheim zur Bereinigung der Gemarkun 0 gung 9
liegt zu Weckesheim und Heuchelheim auf dem Bürgermeisterei⸗ aus welchem die durch die Gemarkungsgrenzregulirung zwischen Getten au ser Gemarkungen ersichtlich sind.
Termin zur Verhandlung mit den Eigenthümern der zuzuziehenden Grundstücke wegen ihrer Einwilligung hierzu wird anberaumt
auf Mittwoch den 7. März 1894 und zwar zu Weckesheim im Sitzungszimmer des Gemeinderaths von Vormittags 9— 10 Uhr und
Von den in diesen Terminen nicht erscheinenden Eigenthümern wird angenommen, daß sie mit
Der Vollzugs-Commissär: Wr. Göttelmann.
Deutsches Reich. Berlin, 19. Febr. Dem Bundesrathe ging ein am 10. Febr. zwischen Deutschland
und Rußland abgeschlossenes, vom Staatssekre—
tär Marschall und dem Botschafter Schuwalow unterzeichnetes Uebereinkommen zu, nach dem jedes der beiden Länder auf Verlangen die— jenigen seiner früheren Angehörigen wieder übernimmt, welche die Staatsangehörigkeit durch Abwesenheit oder aus anderen Gründen ver—
loren und eine neue Staatsangehörigkeit nicht
erworben haben. Der Handels-Vertrag mit
Rußland wurde heute vom Bundesrath angenom— 9
men und ist sofort dem Reichstage zugegangen. — 19. Febr. Reichstag. Das Gesetz, betreffend
den Schutz der Brieftauben, wird nach kurzer Debatte
tung an;
in erster Lesung erledigt. Die zweite Berathung findet im Plenum statt. Es folgt die Fortsetzung der rathung des Kolonialetats. Graf Arnim schließt der Kameruner Prügelaffaire, daß die stände recht unbefriedigend sind Verwaltungssystem Mangel hat. zeitige amtliche Berichterstattung sei möglich gewesen. Eine mehr kaufmännische Verwaltung müsse Platz greifen. Die Angriffe Caprivi's auf Wißmann seien billig; gerade dieser aber habe den deutschen Namen in Afrika in Ansehen gebracht. An die Zukunft unserer Kolonien glaube er auch ferner. Caprivi vertheidigt egen den Vorredner den neuesten Kamerunvertrag mit ngland und versichert nochmals, daß er Alles thun werde, um Uebelstände zu beseitigen und Mißgriffe gut⸗ zumachen, wenn die Lage der Dinge sich übersehen lassen werde. Das bisherige System habe sich bewährt.
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Wiß⸗ manns Verdienste erkenne auch er an; er habe seine Rechnungsführung nur citirt, um darzuthun, daß eine gewisse Mischung von Miltarismus und Bureaukratis⸗ mus in Afrika nothwendig sei. Hasse schließt sich Arnim's Ausführungen über die Kameruner Verwal⸗ er erkennt an, daß dem Reichskanzler durch die Leitung der Kolonialpolitik schwere Last erwachse, folgert aber daraus nur die Forderung auf Schaffung einer selbstständigen Kolonialabtheilung und verweist auf England und Frankreich als Vorbilder kolonial⸗ eifriger Staaten. Nach weiteren Ausführungen Beckhs über den Fall Volckamer, über den sich Legationsrath Kayser ausspricht, u. Bebels, wird die Debatte abge⸗ brochen. Der Präsident theilt mit, daß der russische Handelsvertrag eingegangen ist.— 20. Febr. Fort⸗ setzung der zweiten Berathung des Kolonialetats. Lieber
vertheidigt die Haltung des Centrums gegenüber dem Antrag Ehni auf Bestrafung des Sklavenhaltens und
verbreitet sich dann wie der folgende Redner Schall! in einer Polemik gegen Bebel über Werth und Beruf der christlichen Mission in Afrika. Nach kurzer Aus⸗ einandersetzung zwischen Graf Arnim und Caprivi folgt eine längere Debatte zwischen Bebel, Schall und Lieber über die Stellung des Christenthums zur Sklavenfrage und über das Christenthum überhaupt, worauf der Etat für Kamerun und Togo bewilligt wird. Es folgt die Berathung des Etats für Südwestafrika.
Friedrichsruh, 19. Febr. Der kaiser⸗ liche Extrazug traf präzise 5 Uhr 57 Min. ein. Fürst Bismarck hatte vorher die Ausschmück⸗ ung des Bahnhofes inspizirt und sich in liebens— würdiger Weise mit dem zum Empfange des Kaisers anwesenden Publikum unterhalten. Der kaiserliche Zug fuhr durch den Bahnhof bis zum Uebergang bei dem Schlosse des Fürsten. Nach Eintritt der Dunkelheit begann die glänzende Illumination der Bahnhofsum— gebung und der Gebäude. Gleich nach dem Empfang und der Vorstellung des Gefolges begann das Essen, aus 12 Gedecken bestehend; der Kaiser saß zwischen dem Fürsten und der Fürstin. Nach dem Essen fand eine sehr leb⸗ hafte Unterhaltung statt. Der Kaiser stellte dem Fürsten 2 Soldaten verschiedener Waffen— gattungen mit der neuen leichteren Feldaus— rüstung vor. Der Kaiser hatte sich nach dem Essen mit dem Fürsten in das Rauchzimmer zurückgezogen, wo er sich mit ihm längere Zeit ohne Zeugen unterhielt. Punkt 9 Uhr erhob sich der Kaiser, begleitet vom Fürsten bis an den Waggon. Hier verabschiedete der Kaiser sich vom Fürsten durch wiederholtes Hände— schütteln. Nachdem der Kaiser den Salon— wagen bestiegen, blieb er am offenen Fenster stehen und grüßte, fortwährend mit der Hand winkend, bis der Zug langsam sich in Beweg— ung setzte. Das Publikum durchbrach unter endlosem Jubel die Absperrungen und kam dicht an den Wagen, den Fürsten umringend, der dann durch die Hilfe der Feuerwehrleute ins Schloß zurückgelangte. Die Zahl des auf dem kleinen Platze angesammelten Publikums betrug weit über tausend Personen.
Wilhelmshaven, 20. Februar. Der Kaiser traf mit dem Prinzen Heinrich um 11½ Uhr auf dem Bahnhofe ein, wo er von der Admiralität empfangen wurde. Die Herr— schaften begaben sich zu Wagen durch die reich beflaggten Straßen, wo Marinetruppen Auf— stellung genommen hatten nach dem Exerzier⸗ schuppen zur Rekrutenvereidigung, die um 12 Uhr stattfand. Der Kaiser hielt sodann eine An⸗ sprache an das Maschinenpersonal und begab sich dann in Begleitung des Prinzen Heinrich und des Admirals v. d. Goltz auf das Panzerschiff „König Wilhelm“, wo die Mannschaften auf Deck angetreten waren, und besichtigte mit seiner Suite das Jubiläumsschiff. Der Kreuzer „Prinzeß Wilhelm“ salutirte der Kaiserstandarte auf„König Wilhelm“. Der Kaiser begab sich um 1,20 nach dem Marinekasino, wo Frühstück— tafel stattfand. Sodann begab sich der Kaiser an Bord des neuen Panzerschiffes„Kurfürst Friedrich Wilhelm“, des Schwesterschiffs der „Brandenburg“, und besichtigte es und fuhr dann um 6 Uhr per Kutter von der Bauwerft nach der Ausrüstungswerft, woselbst in dem festlich geschmückten Bootsschuppen eine Fest— aufführung: Bilder aus der Vergangenheit und Gegenwart der deutschen Marine, stattfand. Hierauf begab sich der Kaiser mit Gefolge um 7 Uhr an Bord des Panzerschiffes„König Wilhelm“, wo das Festessen stattfand. Das Schiff war prachtvoll dekorirt und elektrisch beleuchtet.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 17. Febr. Kaiser Franz Joseph wird mit der Kaiserin im neu erbauten Hotel auf Cap St. Martin zwischen Mentone und Monaco Aufenthalt nehmen.
Budapest, 19. Febr. 0 Der Referent Telsyky leitete die Debatte, über den Eherechts-Entwurf ein und beglückwünschte das Kabinet zur Inaugurirung der liberalen Kirchenpolitik. Polonyi von der Unabhängig—
Abgeordnetenhaus.


