Ausgabe 
21.7.1894
 
Einzelbild herunterladen

orgenommene Rußdüngung ganz vorzüglich. luch für Topfpflanzen ist Ruß ein vorzüg⸗ cher Dünger. Für diesen Zweck übergießt

9 abel nan ihn mit kochendem Wasser es em⸗

eblchen ffiehlt sich ein Zusatz von Hornspänen und dwestgeitg jeßt mit denselben ab und zu. So gedüngte sattgfunden flanzen zeigen einen freudigen Wuchs und de Fahl zy or allen Dingen eine herrliche Blattentwick

a Eigeheien ung. Für empfindliche und hauptsächlich für unge Pflanzen verwende man das Rußwasser ber nur nach weiterer Verdünnung mit Wasser, n es in konzentrirtem Zustande ihr Gedeihen nohl leicht schädigt. Man sammle den Ofen ß darum für Düngezwecke und werfe ihn cht achtlos bei Seite.

er aufgekl in W 90 h nach Hurs⸗

aandt in un.

von einen 0 N blich in Stück

Bohlzubeachtende Regeln bei Aunahme von Dienstboten.

1) Miethe nie ein Mädchen, welches sich ber seinen letzten Arbeitgeber tadelnd aus pricht. Eine solche Person hat eine böse unge, wird auch in eurer Familie zu tadeln

g gistiger teu. zefahren von 0 sich häufg ansammeln, narbeiter sein

sichig genug inden, stets Unannehmlichkeiten veranlassen Acht in den ind auch über euch bei andern Leuten sprechen. urch sein Et⸗ Miethe nie eine, welche Alles zu verstehen

orgibt. Sie wird wenig, wenn überhaupt was, verstehen. 3) Miethe nie eine solche, velche vorher ausmachen will, was sie zu thun gabe. Alles, was ihr darüber sagt oder an ehört, wird euch darüber Verdruß bereiten. Miethe nie solche, welche viel davon sprechen, vie ihre vorige Herrin dies oder jenes that. Sagt fest, jedoch ruhig:Jede Hausfrau hat hre eigene Art und Weise, die Dinge zu thun, nd sie selbst muß am besten wissen, was für ren Haushalt gut oder nicht gut ist. Das nd vier Regeln, welche jede Hausfrau befolgen Illte. Mögen aus denselben aber auch die Dienstboten lernen, was sie zu thun und zu ussen haben. Bescheidenheit, Wahrheitsliebe und Fleiß werden Jeden am besten durch das beben helfen!

ie aber die fernen? Dies nglischer Ar⸗ )tprobe fand, nahm einen ließ ihn an is dicht über dann zog er fuhr auf diese hroßen Spolt ierauf wieder asselbe ruhig des schlechte Luft; igend entfernt; der Arbeiter er Ahmung

UI 1

15

% oher stammt der Sauerstoff der Luft? Fumenktaul⸗ i

Bekanntlich ist der für die Athmung der Menschen und Thiere nothwendige Bestandtheil der Luft der Sauerstoff, welcher etwa 21% der Atmosphäre bildet, während etwa 79% auf unt werden; en nicht nur nicht nützlichen, sondern sogar ale bn, shädlichen Stickstoff entfallen. Nun hat der 0

enigen Finnen densein ohne!

was

sie ähnlich so zusammengesetzt, wie unser ge sammte Atmosphäre; die Pflanzen haben die gesammte, vorher vorhanden gewesene Kohlen säure eingeathmet, zu ihrer Nahrung wesent lich die darin enthaltene Kohle verbraucht und den Sauerstoff in solchen Mengen ausgeathmet, daß er schließlich etwa/ der Atmosphäre des geschlossenen Pflanzenkastens ausmachte. Nach diesen Resultaten ist Phipson der Ansicht, daß die Erdatmosphäre ursprünglich aus Stick stoff und Kohlensäure bestand. Dieses Gas gemisch ist vermuthlich bei vulkanischen Er güssen an die Erdoberfläche getreten. Als sich dann auf der Erde ein Pflanzenleben entwickelte, hatte dieses die Bildung derjenigen Atmosphäre zur Folge, die wir noch heute haben und die eine Existenz von thierischen Wesen auf der Erde überhaupt erst ermöglichte.

Zur Entenmast.

Hierzu eignet sich keine Kornart besser als die Gerste. Zu diesem Zwecke weicht man dieselbe ein und läßt sie quellen. Darnach wird sie in Haufen an einem warem Orte aufgeschüttelt, so daß sie zum Keimen kommt. Ist dies geschehen, trocknet man sie, um sie aufbewahren zu können. Noch besser ist es, wenn man täglich so viel Gerste quellen läßt und danach zum Keimen aufschüttet, als man an einem Tage verfüttert. Die zu mästenden Enten werden in einem sauberen, mit Streu versehenen Stall gesetzt und ihnen die gekeimte Gerste, nachdem man sie vorher wieder ange feuchtet hat, gereicht. Es muß dies in kleinen Portionen geschehen, damit die Enten alles auffressen und nichts in den Trögen bleibt, in Fäulniß übergehen und verderben könnte. Dafür ist das Futter tagsüber desto öfter zu reichen. Der Erfolg ist überraschend, in längstens 14 Tagen sind die Enten fett. Dasselbe Verfahren läßt sich natürlich auch auf anderes Geflügel und namentlich für Gänse anwenden, es ist sogar in mancher Beziehung dem viel gebräuchlichen Nudeln vorzuziehen.

Brod als Ersatz für Hafer und Heu.

Infolge der Futternoth backt man in Frank reich zum Füttern der Pferde aus Schwarz mehl und Kleie ein Brod als Ersatz für Hafer und Heu. 3 kg Brod ersetzen 3 kg Hafer und kg Heu. Die Thiere nehmen das

0 . Bln. si zranzose Phipson durch sorgfältige Versuche

besitzer mit der theilweisen Brodfütterung auf billige Art über die anhaltene Noth weg.

Mit herzlichem Danke bescheinigen wir den Empfang folgender Gaben: Von Fräulein Wiesehahn für Dienst⸗ leistungen der Gemeindeschwester 5 M., von Frau Fries 5 M., von Frau Lokomotivführer Zöll 5 M., Frau Geh. S. 10 M., Ungenannt 100 M., Frau Johannes

Engel Wwe. 50 M.,

Für die Armen⸗Commission. Velte, Pfarrer.

In Amerika verstorbene Hessen und Hessen⸗

Nassauer.

New⸗-York City, N. M. Louise Geiger, geb. Scherner, 61 Jahre alt, aus Bie brich⸗Mosbach. Pittsburgh, Pa.

Conrad Dorn, 65 Jahre alt, aus Holzhausen.; Margaretha Feitig, geb. Freitag, 61 Jahre alt, aus Osthofen.

Chilligothe, O.

Georg Wintersheimer, 48 Jahre alt, aus Lampertheim. Sheboygan, Wis.

Elisabetha Muth, geb. Vollert, 75 Jahre alt, aus Sandhof bei Worms.

Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 9. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Meyer.

In sämmtlichen Gottesdiensten wird eine Collekte für die evang. Gemeinde Dienheim erhoben. Gottesdienst in der Stadtkirche.

Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Ur. Diegel. Nachmittags 2 Uhr: Herr Candidat Nebel. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 8 Uhr: Herr Candidat Diehl. Nachmittags Uhr: Herr Pfarrer br. Flöring. Katechismuslehre für die Knaben.

Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um 7 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht.

Die Rentabilität jeder maschinellen Aulage

wird bedeutend erhöht durch Aufstellung eines öko nomisch arbeitenden Betriebsmotors. Als sparsamste Be⸗ triebsmaschinen sind die Locomobilen mit auszieh⸗ baren Röhrenkesseln v. R. Wolf in Magdeburg⸗ Buckau bekannt u. zu Tausenden in allen Zweigen der Industrie und Landwirthschaft verbreitet. Geringer Brennmaterialverbrauch, große Leistungsfähig keit u. Dauerhaftigkeit sind die Hauptvorzüge dieser Maschinen, vermöge deren sie nicht nur auf allen deutschen Locomobil-Concurrenzen stets den Sieg davongetragen haben, sondern auch auf zahlreichen Ausstellungen(u. a. in Chicago) mit den höchsten Preisen ausgezeichnet sind. 2333

bu A iest 3 Pflanz i iner lediglich[ Brod bei der verringerten Hafer- und Heu 8 euscheinh estgestellt, daß Pflanzen in einer led lich 5 N 0 erringe 5 Daf f 1 Geld Cours. 9 en raub 0 aus Stickstoff bestehenden Atmosphäre ziem- ration sehr gern und erhalten ein besseres Frankfurt am 19. Juli 1894 n schuf.ch lange gedeihen können, wenn man das den Aussehen, als wenn nur die theuren Futter⸗ Geber. Nehmer. gen 15 hoden durchtränkende Wasser stets mit freier mittel Hafer und Heu verabreicht würden; der M. Pf. M. Pf. 19 5% Lohlensäure versorgt. In einem Gemisch aus Gesundheitszustand soll bei Brodfütterung ein 20⸗Frankenstücke 16. 25 16. 21 it an 1 z Stickstoff und ½ Kohlensäure gedeihen die noch günstigerer als sonst sein. Da Schwarz⸗ 2 55 nge. 1000 uflanzen auch ohne besondere Zusätze zum mehle im Verhältniß zum Hafer recht billig]. Dollars in Gold. 4. 19 5 10 in den mel, godenwasser gut und wenn man nach einigen sind, weil ihre Verwendung eine ziemlich eng Ducaten e ch starke 1 gut 5 g 2 5 19 0. al marco«EVIFA er durch 111 Wochen die Luft in dem verschlossenen Gefäße, begrenzte ist, auch Vorräthe genug in den Englische Sovereigns 20. 36 20. 31 orden du 4 in dem die Pflanzen sich befinden, prüft, so ist Mühlen vorhanden sind, so kommen die Pferde-⸗Russ. Imperial 16. 67 16. 63 Fleisch fill N 8⸗Hü S Fleisch Ia f ii 1 N N 2828 Germanns-Hühnerangen-Tod(Sapo) Er⸗ an, e Mansarden⸗Wohnung, Tüchtigen Kuccht Offene Stellen salg liter. ct de i, e zanliche,( bzstehe 1 e] per sofort gesucht. 3101 besetzt kostenfrei der kaufmän- 85 0 liche. össtehend aus 4 geraden Zimmern, Küche per so 9. 1 n 5 7 5 des hben d Jubehor mit Glasabschluß, ist ver⸗ Rodgen. Peter Krauch. 5 Verein zu 5 Friedrichsdorfer Zwieback oft ah übel. sczungshalber anderweitig zu vermiethen. Jo empfehle mich als Schneiderin im A 2. Supftehlt PDh. Dan. Rümmich. 106 5 euden, i 328 P. Theis, Bismarckstraße. Anfertigen von Costümen, sowie lg für stellensuchende 7, uses? t eld 1 T 1. 2 bulk geld für stellensuchende Nichtmitglieder W̃᷑ 7 cht lig 00 5 8 Knaben-Anzügen in u. Biß dem Hause. II. 2.50 für 3 Nonate(H. 6.6450, einer's 5 r i D 0 E Janchen Bißingertr 5 a. g 2 E nde 1 genieße le f cr 8 LI. 3107 Wohnung Frau Arnstein, Usagasse, 2 Hausma CL 2 Eier 2 Nudel . voin circa Morgen wird nächsten 5... 90 3 0 D(keine sog. Fabriknudel) Rufes Fan 8 23 d. 8 5* Junger Kaufmann? 8 6 EIn len u 5 65 Pi 15 Gemüse à Pfund 50 100 1 Abtbeilungen versteigert. Der Anfc 8 848 9 in einer Tamilie. ist Gelegenheit: Bestell 5 Päckchen, un 55 Pfg. bei uynamite 95 5 sucht Kost und Logis in einer Familie. ist Gelegenheit: Bestellungen, Päckchen, 3 als dune 48 n Heriedri Netz Off. unt. Nr. 3090 an die Exp. d. Anz. Aufträge u. s. w. nach Butzbach und Jerdinand Damm. Nen cel 5 5 Ein e Wohnung Umgebung durch den Privatboten Adam. 2 cht: 8 5 ie Schön von Butzbach besorgen zu lassen. 2 2 gen Bete ru re ffe, auf 1 2 5 7 ohun 9 Anmeldungen können in der Buchhandlung Danksagung. ger. ca. d 1 0 0 Schuch, Vorstadt. von Carl Bindernagel in Friedberg ge⸗ Für die vielen Beweise herzlicher Theil⸗ nen in l 1 e derselben werden 3099 Georg Schuch, Vorste macht werden. 215 geg. Beerdigung unseres unver⸗ 100 90 5 i 7 8 geßlichen Sohnes nisch lug Wilhelm Baumann, Ein kleiner Mopshund 4 g Wilhelm Raab, voll dei 1 Wirthschaft zur Römerstraße, zugelaufen. Der Eigenth. kann denselben Im Rohrsitzflechten sowie für die zahlreichen Blumenspenden ständig, fbi2 Sekten an geg. Futtergeld u. es. 9 5 a sagen wir Allen unseren innigsten Dank, en das e 150 Wo? sagt die Exp. d. Anz. 2100 auf Stühle aller Arten empfiehlt sich und auch dem Herrn Pfarrer Schmidt für mohalbeg Wohnung zu vermiethen. 2 52 bittet. da ihm seiner Blindheit wegen seine trostreichen Worte am Grabe des l desers, 5 Der Mansarbenstock meines Hauses Ein Zimmer 5 1. möglich, um Zu⸗ Verschiedenen. 8 in hei Mae an ruhige Leute zu vermiethen und bis] und ein einfach möbliertes Zimmer hat zu wendung von Arbeit 2 8 S del am 19, Juli, bliebe lähe, 10 a m 1. Oktober beziehbar. vermiethen Jacob 8 Stuhlflechter, 3133 Die trauernden Ointerbliebenen. Nea a S sse. 3021 Schleuning, Friedberg. 43 Haagkstraße. PP 1 0 3/0 Philipp Werner, Sandgasse. 302 H. Schleuning, J 9. 0