a werde 1 1 muh. en, 94 4 2 b. 13894. Dienstag den 19. Juni. N 70. b nem 0 21 deen 7 9 und Tafel.. 3. n Fuss. 8 6 ssboden. el 050 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch Kreisblatt für den Kreis iedb Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, blzbeizen und Freitag Abend ausgegeben. reisbla ur den Krei Frie erg. Donnerstag und Samstag. 1 11 in Pulb. Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus- N Nuancen, wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen. clrein,——— lleilimate. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Verpachtung der Gemeindefischereien. Friedberg den 16. Juni 1894. 120 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Nach Mittheilung Großh. Forstamts des Innern und der Justiz vom 15. Sep
eln
ui wird die ven ach—Pausberg.
wendung kommen soll, sowie daß von J iegenberg— Fot
hnen schrift des desfallsigen Protokolls zugeste
tember 1882 — wie bei Jagdverpachtungen— so auch bei
llt und von jedem späteren
Friedberg wird von einem größeren
Theile von Ihnen der Verfügung Großh. Ministeriums zu Nr. M. J. 16953(siehe unser Amtsblatt Nr. 12 von 1882) dahin gehend, daß der Verpachtung von Gemeindesischereien ein
gleichförmiges Protokoll-Formular zur An—
der betreffenden Großh. Oberförsterei nach erfolgter Verpachtung einer Gemeindefischerei Ab—
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
mächtigte abstimmen angesehen.
1 Alu, sprochen, weshalb wir Sie wiederholt auf diese Vorschrist aufmerks
uration
Seck Betreffend: Gesuch der Frankfurter Versicherungsgesellschaft gegen Wasserleitungsschaden um Erlaubniß
0 Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung
ell, Keenntniß
be und Unfallversicherungsgesellschaft“ angenommen hat.
10 Mac Friedberg den 16. Juni 1894..
66 1 Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Reichelsheim i. d. W.
J Colli Nachdem eine Anzahl betheiligter Grundeigenthümer von Reichels— heim i. d. W. die Einleitung des Verfahrens der Feldbereinigung
Margot. und die Anlage von Wegen in den Baumstücken in der Gemarkung
n Reichelsheim i. d. W. beantragt, solches von der Großh. Oberen
perrsitz 50 Pf.
st, so wird hiermit Tagfahrt zur Abstimmung eigenthümer über obigen Antrag auf Freitag Bormittags 9 Uhr, in das Sitzungszim zu Reichelsheim i. d. W. bestimmt. Diejenigen betheiligten Grundbesitzer, we
Pilz.
——
landwirthschaftlichen Behörde als zulässig erachtet und der Unter— zeichnete zum Commissär zur Leitung der Abstimmung ernannt worden
der betheiligten Grund— den 29. Juni 1894, mehr erfolgt. mer des Gemeinderaths
Der
lche in der anberaumten 2618
Ab- oder Zugang von Pächtern Kenntniß gegeben werden soll, nicht ent— am machen und für die Folge deren genaue Befolgung erwarten.
r. Braden.
zum Geschäftsbetrieb im Großherzogthum Hessen. N f r nom 10. Juni 1886— Kreisblatt Nr. 68— bringen wir „daß die obige Gesellschaft mittelst Nachtrags zu den Statuten vom 25. Mai 1891 die Firma:„Neptun,
hiermit zur öffentlichen Wasserleitungsschäden— Großherzogliches Kreisamt Friedberg.
Dr. Braden.
Abstimmungstagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevoll—
„werden als für das Verfahren stimmend
Gleichzeitig fordere ich hiermit die außerhalb des Bereinigungs— bezirks wohnenden Ausmärker auf, zur Wahrung ihrer Interessen einen im Bereinigungsbezirk wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Verfahrens nicht
Friedberg den 12. Juni 1894.
Commissär zur Leitung der Abstimmung: Dr. Göttelmann.
Fest. 0 N. Juni d. J Kirschenseste a fe, i Deutsches Reich. Mainz, 14. Juni. Die Ankunft des groß— lerzoglichen Paares erfolgte programmmäßig um 5½ Uhr per Dampfer von Gernsheim ler. Der Dampfer, dem Oberbürgermeister . Gaßner mit einem Boot entgegengefahren par, landete am Kaiserthor. Von hier fuhr las großherzogliche Paar bis an den Triumph—
er, Gastwirth, Rosbach,
— Mts. findet au
jusik
1 10 logen gegenüber dem Bahnhof, wo r. Gaßner as dt 5 ne längere Ansprache hielt. Unter Glocken— e heläute und großem Jubel ging von hier aus
ze lie Fahrt über die Große Bleiche nach dem Tönlichel kchlosse. Vor und hinter dem Hofwagen ritten d zu Ausruhen fusaren. Vor dem Schloß stand eine Ehren⸗ heilen des 2 7 mpagnie vom 117. Regiment. Vereine und ie der funken Schulen bildeten Spalier.— 15. Juni. Heute end and zu Ehren des Groß. Paares die Rhein⸗ An ehrt statt. Gegen ½06 Uhr Nachmittags fuhr
us Großh. Paar an der Landestelle der Köln⸗ füsseldorfer Dampfschifffahrts-Gesellschaft vor und bestieg, geleitet von dem Oberbürger—
ose h bis Mani
5 8 bosner somie en Beigeord— „Kümmich geister Dr. Gaßner, sowie von den Beig
1 Aten Reinach und br. Geier, das schmucke zackung„Flaggschiff“, den„Niederwald“. Die Kapelle
N 117. Regiments, setzte sofort mit munteren Veisen ein, und der Dampfer trat, während
nach dem Mausoleum in der Friedenskirche
Hurrahs ausbrachte.
Gegen 8 Uhr wendete man bei Oestrich und nahm bis zum Einbruch
Ausland. Oesterreich-Ungarn. Budapest, 15. Juni.
der Dunkelheit den von der Stadt Mainz dar⸗ Der„Budapester Korrespondenz“ zufolge fand
gebotenen Imbiß ein. die ÜUferbeleuchtung. In farbigem Schein zeig⸗ ten sich die Villen am Gestade, während noch der letzte Sonnenwiderschein am bergigen Hori— zont röthlich verblaßte und die leuchtende Mond— scheibe heraufzog. Bunte, zitternde Licht— schlangen schwammen auf den Wellen des Stromes, das knatternde Feuerwerk stritt mit der Musik um die Herrschaft, und ein lustiges Bombardement puffte zwischen der Festflotte und den Ufern hin und her. Um 11 Uhr hielt der„Niederwald“ wieder am Landeplatz.
Berlin, 14. Juni. Der König von Schweden ist um 4½ Uhr Nachmittags in Dre— witz eingetroffen. Oberstallmeister v. Wedel, der Kommandant, der Polizeipräsident, Landrath v. Stubenrauch und die Amts⸗Vorsteher waren zum Empfange anwesend. Der König fuhr zunächst in einem vierspännigen Hofwagen mit Vorreiter
und legte daselbst einen kostbaren Kranz nie— der; dann fuhr er nach dem Neuen Palais, wo er von dem Kaiserpaare empfangen wurde.
— 15. Juni. Die Besichtigung der aus 221 Köpfen bestehenden für Südwestafrika be— stimmten Schutztruppe fand heute Nachmittag durch den Kaiser vor dem Neuen Palais in Potsdam statt.
N chte zu Allerhöchsten Herrschaften mit ihrem Ge— he 0 sulge noch zum baldachinüberspannten, palmen— m Jer id lorbeerbeschatteten Oberdeck emporstiegen, 1 silie Fahrt 15 An der Eisenbahnbrücke drehte mus del„Niederwald“, der„Caprivi“ setzte sich an cacab die Spitze und die übrigen Festdampfer schlossen 0% är sih im Kielwasser des„Niederwald“ an, so— . 150, daß eine stattliche Flotte von zwei Dutzend
— Fahrzeugen zu Thal dampfte. In allen Ufer⸗ A.— alten, von Kastel bis Oestrich, brachten Volks- Still herigen an den Landeplätzen laute Kundgebungen 2 Bennbe⸗
da. Besonders stattlich war die Scenerie in bibrich, wo die Unteroffizierschule Parade—
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— 15. Juni. Heute beginnt die Saal⸗ sperre für sozialistische Versammlungen in Berlin und Umgegend. Die Brauereien, die davon abweichen, zahlen 5000 M., die Wirthe 500 M. Strafe.
— Der zum Gesandten in Hamburg er⸗ nannte v. Kiderlen-Wächter traf dort ein und
ellung genommen hatte und drei schallende
Bei Eltville begann
bei Aladar Andrassy, welcher gegen die Ehevor— lage gestimmt hat, eine Konferenz von Manaten statt in Anwesenheit Wekerle's und Szilagyi's. Ein Theil der Oppositionellen beharrte streng auf dem ablehnenden Standpunkt; andere regten Abänderungen an, welche ihnen die Genehmigung der Vorlage ermöglichen würden. Die Minister
lehnten die gemachten Vorschläge, als das Wesen
der Vorlage beeinträchtigend, ab und erklärten, die Initiative zur Aufnahme neuer Bestim— mungen in das Gesetz nicht zu beabsichtigen; sie forderten jedoch die oppositionellen Mit— glieder, welche dies wünschen, auf, conerete Vorschläge zu machen.
— 16. Juni. Das Abgeordnetenhaus nahm die Valutavorlagen in zweiter Lesung an. Im Laufe der Debatte bezeichnete Ministerpräsident Wekerle es als einen Nutzen der Vorlagen, daß durch sie die schwebende Schuld verringert werde. Die Vorlagen bereiten den Metallver— kehr vor; man wird feststellen können, wieviel Kleingeld der Verkehr absorbirt, und das Baar— geld durch geldvertretende Mittel ersetzen. Der Festsetzung der Relation mußte die Goldbe— schaffung vorangehen. Auf die fragliche Lösung der europäischen Silberfrage warten, hieße die ganze Operation illusorisch machen.
Belgien. Brüssel. Einem hiesigen Blatt sind Meldungen vom Kongo zugegangen, wonach Raschid in der Richtung nach dem Tanganyika geflohen und Rumaliza von Baron Dhanis gefangen genommen sei. Staatsinspektor Paul Lemarinel, Bruder des Kapitäns Georges Lemarinel, besprach in Kassongo mit Dhanis eingehend den Plan einer Wiederherstellung
geordneter Verhältnisse in Manyema.
übernahm die Gesandtschaftsgeschäfte.
Gestern wurden zwei
Lüttich, 15. Juni.
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