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Die Reservemaschine sollte in Eppstein mit dem Personenzug keuzen. Statt in Lorsbach zu halten, da von Eppstein ton der Zug gemeldet war, ist die Maschine durchge— schren und in Folge dessen mit voller Fahrgeschwindig— tet gegen den Personenzug gerannt
Schifferstadt. Dem„Pf. C.“ wird gemeldet: Is verdächtig, die Ende vorigen Jahres auf dem hie— sten Bahnhof abhanden gekommene Postkasette mit dem Aetrage von 11,000 M. gestohlen zu haben, wurde am Montag Nachmittag in Dörrenbach der dort gebürtigte d. Hey, früher Wirth in Meckenheim, verhaftet.
Biberach, 14. Aug. Ueber eine Blutthat wird den„Schw. Merk.“ gemeldet: Die Angehörigen des Trgelbauers Scheffold saßen gestern Abend beim Nacht— esen, als ein Fremder hereintrat und 6 Schüsse aus ehem Revolver auf die Familie abfeuerte. Getroffen narde die Tochter in die Schulter und einen Finger, d. Mutter in den Oberschenkel; das Dienstmädchen epielt einen Schuß auf die Brust, der aber am Korsett prallte. Der Thäter ist ein früher im Hause wohn— 1 gewesener Schlossergeselle aus Bayern. Das Motiv
— That ist verschmähte Liebe. Er kam gestern von Tihsenhausen, wo er in Arbeit stand, hierher, um den Wordversuch auzuführen.
ꝗKöln, 16. Aug. Der vor wenigen Tagen in das Angusta⸗Hospital eingelieferte Schiffer ist heule an der Hsera asjatiea gestorben.
Dresden, 16. Aug. Heute Mittag ist hier ein saweres Gewitter mit wolkenbruchartigem Regen und Fegelschlag niedergegangen. Auf der Falkenbrücke wurde e Mann durch den Blitz erschlagen.
Wien, 14. August. In der Mammuthlagerstätte b. Prerau fand Direktor Maschka Knochenreste von ageblich sechs antediluvialen Menschen.
Brüssel, 14. August. Der hiesigen Polizei gelang ei, eine aus 28 Personen bestehende Diebesbande in
ft zu nehmen, welche hauptsächlich an der holländischen Renze eine Anzahl Kirchen und Wohngebäude ge— phndert hatte.
Brünn, 15. Aug. Ein von Olmütz kommender Pirsonenzug wurde bei Eiwano von Bauern mit Stein— worfen traktirt. Eine Frau wurde erheblich verletzt ind sämmtliche Fensterscheiben des Zuges zertrümmert.
Antwerpen, 14. Aug. Nach einer Meldung aus Geint⸗Pierre ist der französische Dampfer„Saint— Eephe“ auf offener See vom Blitz getroffen worden Die Mannschaft wurde gerettet.
Fiume, 14. August. Gestern Abend geriethen die
fen⸗Magazine in Brand und wurden sammt den
naren vernichtet. Das Spiritus magazin wurde ge— tet.
Petersburg, 14. Aug. Ein furchtbarer Cyklon au das Kirchspiel Sippale in Finland heimgesucht und a schreckliche Verwüstungen angerichtet. Zwei Dörfer wörden von der Erde wie weggefegt. Mehrere Personen wrden vermißt. Viel Vieh ist umgekommen, Bäume werden entwurzelt und die Felder total verwüstet.
Vom Herrschen und Dienen.
Der Gegensatz zwischen Herrschenden und Denenden ist dadurch so schroff geworden, daß ede ihre Pflichten nicht erfüllt haben. Die Hrrschenden haben die Dienenden vielfach nur als ihre Werkzeuge behandelt und vergessen, daß diese auch Menschen sind, die ein fühlendes geben ihnen zu wenig Herz und Liebe entgegen sepracht. Die Dienenden haben sich von Ver— hnuigungssucht, Putzsucht und Geldsucht be— eerschen lassen und ihren Beruf verächtlich ingesehen.„Ich will nicht dienen, will selbst— fündig, von Keinem abhängig sein,“ so denken Ihre Herrschaften sehen se vielfach als Tyrannen an, die nur darauf dusgingen, ihre Untergebenen auszunutzen. Eine zsserung wird hier nur dann eintreten, wenn das Dienen wieder als etwas Ehrenvolles an— seehen wird, dessen sich ein Jeder ohne Aus⸗ juhme befleißigen soll. Der hat den höchsten Hand auf Erden, der seinen Mitmenschen mit zem, was er ist und was er hat, am treuesten di nt. Luther hat behauptet, daß noch nie auf Eiden ein so heiliger Priester gewesen sei, wie ene treue Magd. Auch die Herrschenden blen dienen. Viele unter ihnen glauben, mit em Lohne sei Arbeit und treuer Dienst be— aplt. Als ob es nicht Pflicht der Herrschaften pure, darauf zu sehen, wie sie ihren Dienst— icten innerlich und äußerlich dienen und helfen inten. Das Beste, was Dienstboten mit— sepymen können, ist nicht etwa der ersparte
Herz und eine unsterbliche Seele haben; sie
Lohn, sondern rechte Erziehung, rechte christ— liche Veredelung.
Ein Wort für die armen Reisenden.
In einem evangelischen Arbeiterverein hielt vor einigen Tagen der Kandidat Wangemann, der im Herbst 1892 als Handwerksbursche einen Theil Norddeutschlands durchzog, um die Noth der Arbeitslosigkeit aus eigener Anschau— ung kennen zu lernen, einen interessanten Vor— trag über die Wanderfrage, aus welchem folgende Sätze hervorgehoben seien: Neben dem vierten Stande der Arbeiter bildet sich allmäh— lich ein fünfter, der der Arbeitslosen. Die Noth der Arbeitslosigkeit ist größer, als man vielfach glaubt. Es muß zwischen Arbeits— scheuen und unschuldig Arbeitslosen ein Unter— schied gemacht werden. Die gesetzlichen Be— stimmungen reichen nicht aus. Mit den Bettelgroschen, welche von dem Mitleid oder der Mildthätigkeit meist planlos gegeben werden, wird viel Mißbrauch getrieben. Geschickte Bettler bringen in der Großstadt in einer ein— zigen Stunde etwa 1 Mark zusammen. Wo eine Verflegungsstation am Orte ist, sollte überhaupt kein Geld, das doch nur in Schnaps vertrunken wird, gereicht werden. Die Einzel— hilfe ist nicht durchgreifend, nur durch Zu— sammenschluß zu sozialem Wirken kann etwas erreicht werden. Für unschuldig Arbeitslose müssen gesetzliche Einrichtungen getroffen wer— den, damit dann der berufsmäßige Stromer von der Polizei verfolgt werden kann. Die Arbeiterkolonien reichen zur Bekämpfung des Nothstandes nicht mehr aus; auch die Ver— pflegungs-Stationen sind gegenwärtig durch Mangel an Mitteln und entsprechender Arbeits— gelegenheit ernstlich gefährdet. Wir haben die Verpflichtung, als Staatsbürger und Christen für unsere nothleidenden Brüder zu sorgen.
Die alte deutsche Kaiserkroue, mit welcher alle deutschen Könige von Konrad III. bis Franz II. zu römischen Kaisern gekrönt wurden, ist ein schönes Zeugniß von dem frommen Sinn unserer Vorfahren. Ursprüng⸗ lich eine Königskrone, wurde sie für Konrad(II. durch Hinzufügung eines mächtigen Bügels und eines prachtvollen Kreuzes zur Kaiserkrone umgeschaffen. Auf dem Bügel stehen die Worte:„Konrad durch Gottes Gnade römischer Kaiser.“ Mit Perlen und kostbaren Edelsteinen aufs reichste geschmückt, besteht die Hauptmasse der Form theils aus 21- und theils aus 24“ karätigem Gold. Sie bildet in ihrer äußeren Form durch acht an Höhe und Breite ver— schiedene Felder ein Achteck, das im Innern durch einen schmalen eisernen Ring zusammen— gehalten wird. Jedes zweite der vorerwähnten Felder zeigt in Emaille die Bildnisse Christi, und der Könige David, Salomo, Hiskia. Christus ist sitzend und in rother Kleidung
dargestellt, über ihm liest man die Worte: „durch mich regieren die Könige.“ König
David hält die Inschrift in seinen Händen: „Die Ehre des Königs ist Gerechtigkeit.“ Die Inschrift in den Händen Salomos über dem, wie über David, in rothen, tief eingelassenen Buchstaben sein Name zu lesen ist, lautet: „Fürchtet Gott, ehret den König.“ Der kranke König Hiskia endlich ist auf dem Throne
sitzend, das Haupt auf den rechten Arm stützend, dargestellt. Ihm zur Seite steht der Prophet Jesaias, welcher ein blaues Band
trägt mit der Inschrift:„Siehe, ich will deinem Leben zulegen 15 Jahre.“ Die Krone ist ein Werk abendländischer Künstler des zwölften Jahrhunderts und befindet sich gegenwärtig mit den übrigen alten Reichskleinodien in der kaiserlichen Schatzkammer zu Wien.
Berloosungen. Augsburger 7 Fl.Loose. Serienziehung am 1. Aug. 1894. Prämienziehung am 1. Sept. 1894. Serie 106 389 647 1041 1056 1124 1139 1185 1401 1480.
Graf Pappenheim Fl.⸗Loose. Serienziehung am 1. August 1894. Prämienziehung am 1. Sept. 1894. Serie 3 63 125 260 475 501 557 644 741 764 854
855 870 885 912 923 924 931 937 994 1017 1081 1082 1093 1094 1104 1132 1175 1194 1230 1307 1356 1362 1431 1489 1537 1558 1599 1609 1610 1613 1616 1645 1809 1818 1844 1864 1871 1968 1995 2007 2017 2042 2078 2095 2109 2117 2200 2218 2240 2294 2397 2399 2405 2427 2433 2436 2511 56 2567 2574 2583 2600 2609 2698 2751 27682 2791 2800 2824 2837 2844 2852 2856 2890 2934 2960 2965 2985 2991 3065 3068 3130 3148 3167 3185 3219 3266 3360 3476 3500 3536 3655 3 3787 3862 3900 3923 4006 4037 4094 4124 4147 4237 4287 4375 4489 4542 4637 4659 4676 4692 4735 4774 4791 4800 5068 5097 51995 5358 5376 5466 5473 5519 5680 5825 5844 5 5892 5900 5959 5980 5982 5998 6057 6070 6143 6198 6202 6278 6289 6323 6327 6433 6466 6469 6566 6568 6618 6726 6883 6897 6910 6915 6957 6994 7006 7036 7049.
Friedberger Markt. Der nächste Markt 0 2 findet am 12. September statt, nicht am 17., wie auf unserem Wand⸗ und Notizenkalender irrthümlich augegeben ist.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde.
13. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Dr. Flöring. Es wird eine Collekte für die innere Mission erhoben. Gottesdienst in der Stadtkirche.
Vormittags 9¼ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Diegel. Gottesdienst zum Gedächtniß an die Schlachten bei Metz. Nachmittags 2 Uhr: Herr Candidat Biegler. Gottesdienst in der Burglirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katechismuslehre für die Mädchen.
Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um 7 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht.
Zur gefl. Beachtung.
Schriftliche Anfragen wegen Auskunftser— theilungen über Inserate ꝛc. können wir nur dann beantworten, wenn denselben eine Frei— marke für die Rückantwort beigelegt ist. Ueber Inserate, bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Expedition zu keinerlei Auskunfts— ertheilungen befugt. Offertenbriefe sind, soweit keine bestimmten gegentheiligen Abmachungen getroffen wurden, in der Expedition abzuholen.
Die Exped. des Oberhess. Anzeigers.
Geld⸗Cours. Frankfurt am 16. August 1894.
Geber. Nehmer.
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