5
b 7 N 1 4
Körber an dem Gymnasium zu Mainz, dem Lehrer Ur. Nies an dem Real⸗Gymnasium zu em Realgymnasium ker an dem Gym⸗
nasium zu Worms, taudinger an dem Realgymnasium zu Mainz, dem Lehrer Dr. Lenz an
Darmstadt, dem Lehrer Scholl an dem Gymnasium zu Mainz, dem Lehrer 4 Kunz an dem Ludwig Georgs⸗Gymnasium zu Darm⸗ stadt, dem Lehrer Dr. Löbell an dem Ludwig⸗Georgs⸗ Gymnasium zu D iumstadt, dem Lehrer br. Bu hold an der höheren Mädchenschule zu Gi ßen der Charakter als Professor, dem Oberlandesgeri htsrath Pfannmüller in Darmstadt das Komthurkr 2 ordens verliehen, der Professor 07. stadt zum ordentl. Professor der Elektrotechnik an der Techn. Hochschule, der Distriktseinnehmer Weimer zu Groß⸗Umstadt zum Universitätsrentamtmann in Gießen, der Gerichtsschreiberasp. Seim in Homberg zum Hilfs⸗ gerichtsschreiber am Landgericht der Prov. Starkenburg ernannt.
Berlin, 11. Juli. Das Kaiserpaar trifft morgen in Drontheim ein. Am 14. Juli reist der Kaiser an Bord der„Hohenzollern“ weiter. Die Kaiserin reist nach Christiania zurück, be⸗ gibt sich auf dem Seewege nach Deutschland und trifft in Wilhelmshöhe bei Kassel am 20. Juli ein. N
— Der„Reichs-Anzeiger“ meldet: Zur Ausführung des Gesetzes betreffend die Auf⸗ hebung des Identitätsnachweises verfügte der Finanzminister am 5. Juli, daß Einfuhrscheine nur für Waaren von marktgängiger Beschaffen⸗ heit zu ertheilen sind. Als marktgängig gilt auch Waare, welche mit unerheblichen Mängeln, wie beispielsweise mit leicht dumpfiger Be⸗ schaffenheit, Sommergeruch, mäßigem Aus— wuchs, geringem Besatz mit Käfern behaftet sind. Bei Getreide, Hülsenfrüchten, Raps und Rübsaat sind etwaige fremde Bestandtheile, wie Sand und Unkraut, nicht zu beanstanden, soweit sie nicht über zwei Gewichtsprozente ausmachen. Bezüglich der Beschaffenheit der Müßhlenfabrikate gelten die auf Grund des Regulativs für die Gewährung von Zoller⸗ leichterung bei der Ausfuhr von Mühlen— und Mälzereifabrikaten getroffenen Anordnungen auch bei den Mühlenfabrikaten, die mit An⸗ spruch auf Ertheilung des Einfuhrscheins zur Ausfuhr angemeldet werden.
Der„Reichsanzeiger“ führt Spanien seien die Cortes am 11. schlossen worden, ohne daß die
dem Neuen Gymnasium
aus, in Juli ge— zur Begut—
achtung des deutsch-spanischen Handelsvertrags
eingesetzte Senatskommission den Bericht über den Vertrag an das Plenum erstattete. Hier— nach müsse das Zustandekommen des Vertrags— werkes definitiv als ausgeschlossen angesehen werden. Die Schuld hieran und an der hierdurch begründeten Fortdauer des deutsch— spanischen Zollkrieges falle zurück auf diejenigen spanischen Politiker, welche die Durchberathung
session zu vereiteln wußten.
— 12.
des Vertrages während der jetzigen 2
Juli. Der Bundesrath beschloß
heute, der Resolution des Reichstags, betreffend
die Eisenbahn-Freifahrtkarten der Reichstags— mitglieder, keine Folge zu geben.
Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. wenig wie die Schweizer Regierung scheinen
sein, gegen
etwaigen
den Anarchismus beizutreten. Nach der
Oesterreich und Deutschland der Ansicht, daß Umsturz der gesellschaftlichen Organisation be—
es vollkommen genüge, wenn jede Regierung
auf ihrem eigenen Staatsgebiete ihre Schuldig änderung des
keit thue, d. wendet. Ueberdies bestehen zwischen den Polizei— Verwaltungen der europäischen Kulturstaaten seit Jahren, wenn auch nicht formelle doch
thatsächliche Vereinbarungen, denen zufolge alle hatten,
Mittheilungen über Beol
gegenseitig ausgetauscht werden.. Holland. Amsterdam, 12. Juli. Eine
Privatdepesche des hiesigen Blattes„Nieuws
von Lombok beging Selbstmord.
der Gewaltthätigkeit gegen die gesellschaftliche Ebenso— Organisation zu begehen. läufige Verhaftung angeordnet werden. die Kabinete von Wien und Berlin geneigt zufgleichlautendem Spruch der Appellkommission internationalen Abmachungen] bringt de sionsbeschluß „N. Fr. Pr.“ sind die maßgebenden Kreise inf und Vereinigungen, welche den
h. die dort bestehenden Gesetze an- die äußerste Linke, aber auf die geplante Obstruktion verzichten
zu wollen. Nachdem der Justizminister und der Berichterstatter die Vorlage vertheidigt
ütth en. Beobachtungen, betreffend und sämmtliche Tagesordnungen zurückgezogen die Organisation und Umtriebe der Anarchisten mit Ausnahme derjenigen Donatis, derzufolge die Kammer, nachdem sie die Erklärungen der
Der Sohn des Sultans Das Ultima⸗ Die Expedition kehrt
van den Dag“ meldet:
tum wurde angenommen. zurück.
Frankreich. Paris, 10. Juli. Einer Meldung des„Temps“ aus Madrid zufolge wurde in Junquera ein Anarchist verhaftet, der der Theilnahme an einem Komplote gegen Casimir⸗Perier verdächtig erscheint.
— 11. Juli. Die Kommission der Kammer nahm die Anarchisten-Gesetze an, sie definirte Delikt der anarchistischen Propa- daß als Zusatzstrafe die
7
. — — 2 — — 2 4 2 2. 7 — — 8 1 S — 2. . —.— — — A 8 — 5 2 — — 7
NEN — —
2 2 — — — 2 — 2 * — — . — — — 8 — — — — — . — 8 — — — — — — 0 22 — — — —
vorausgegangen war. Verbot der Publikation der Prozeßberichte an⸗ genommen und die Strafbestimmungen verschärft.
Spanien. Madrid, II. Juli. 1 Kammer ertheilte ihrem Präsidenten ein Ver⸗ trauensvotum, worauf derselbe seine Demi sion zurückzog.
Barcelona, 12. Juli. Gestern spät endigte die Verhandlung in dem Prozeß Liceo. Sal⸗ vador wurde zum Tode, 340 Jahren Bagno und 10,000 Pesetas Schadenersatz an die Familie des Deutschen Roggenbrod verurtheilt. Salvador hörte den Urtheilsspruch mit größter Seelenruhe an, seine Frau, die im Zuhörer— raume war, weinte überlaut.
Italien. Rom, 10. Juli. Die Kammer begann heute die erste Lesung des Gesetzes über Zwangsdomizile. Bonajuto beantragte die Ab⸗ setzung des Gesetzentwurfs von der Tagesord— nung und erklärte, er verabscheue alle Aus— nahmegesetze. Zur Regelung des Heimathrechtes müßte vorerst die Kammerauflösung erfolgen. Der Präsident ertheilt dem Redner einen Ord— nungsruf. Die Kammer lehnt hierauf nahezu einstimmig Bonajutos Antrag ab und trat in die Generaldebatte ein. Nachdem noch acht Redner in der Generaldebatte gesprochen hatten, wurde die Debatte auf morgen vertagt. Die Sitzung verlief ruhig.
— 11. Juli. Die Kammer setzt die Be⸗ rathung über den Gesetzentwurf betr. die Zwangsdomicile fort. Der Präsident theilte mit, daß über den heute vertheilten Gesetzent— wurf im Ministerium volles Einverständniß herrsche. Nach der Vorlage werden nicht nur die im Gesetz über die öffentliche Sicherheit erwähnten Personen, sondern auch jene zwangs— weise verschickt, die wegen Verbrechen gegen die öffentliche Ordnung, Sicherheit oder wegen Verbrechen verurtheilt worden sind, die in dem Gesetze über die Explosivstoffe vorgesehen sind. Die Verschickung nach einem Zwangsdomizil wird von der Provinzialkommission unter be— stimmten Garantien ausgesprochen. Diese Kom— mission kann zwangsweise die Verschickung auf nicht mehr als drei Jahre gegen Diejenigen beantragen, die die Absicht ausdrückten, Akte
Zugleich kann vor—
Bei
r Minister des Innern den Kommis— zur Durchführung. Verbände gewaltsamen
—
zwecken, sind verboten. In Folge dieser Ab— ursprünglichen Entwurfs erklärt
die Vorlage zu bekämpfen, wurde die Generaldebatte geschlossen
hat, zur Einzelberathung
D
wachen und dürfe
hierauf in gegen 26 Stimmen nommen.— 12. Juli. die zwei ersten Artikel des treffend Maßnahmen zum Schutze der öffent⸗ lichen Sicherheit angenommen hatte, Imbriani namentliche Abstimmung über den Artikel 3, welcher die Anwendung des Zwangs- domizils für jene bestimmt, welche die Absicht kundgeben, Gewaltthätigkeiten gegen die gesell— schaftliche Ordnung zu begehen. Der Artikel wurde mit 204 gegen 40 Stimmen angenommen. Vor der Berathung des Artikels 4 verlangte Imbriani, die Debatte für morgen zu vertagen. Nachdem dies abgelehnt worden war, forderte Crispi sagte, die Kammer müsse über ihre Würde sich nicht imponiren lassen. Der Namensaufruf ergab Beschlußfähigkeit.
Hierauf wurden die übrigen Artikel unter Ab⸗
namentlicher Abstimmung mit 213 der äußersten Linken ange⸗ Nachdem die Kammer
Gesetzentwurfes, be⸗
verlangte
Imbriani den Namensaufruf, um die Beschluß⸗ fähigkeit des Hauses zu konstatiren.
lehnung sämmtlicher Amendements der äußersten
Linken genehmigt.
Rußland. Petersburg. Der„K. 8.4 wird von hier gemeldet: Gegenüber den Mel⸗ dungen deutscher Blätter verlautet von bester Seite, daß eine Verschiebung der Hochzeit des Thronfolgers bisher nicht in Erwägung ge— zogen worden ist.
Amerika. Chicago, 11. Juli. Der Groß⸗ meister der„Ritter der Arbeit“ ordnete einen Ausstand an und heute streiken fast eine Million Arbeiter. Der Ausstand soll bis zur Regelung der von den Arbeitern der Pullmannswerke gestellten Forderungen dauern. Debs und die übrigen Streikführer sind gegen eine hohe Kau⸗ tion der Haft entlassen worden.
Washington, 12. Juli. Die Regierung be⸗ trachtet den Streik als entgiltig mißlungen. Der Senat faßte eine Resolution, welche Cleve— lands Vorgehen billigt. Auch von Chicago meldet man, daß der allgemeine Streik miß⸗ lungen ist. Der Verkehr der Züge hat gegessert, den Truppen wird kein Widerstand geleistet. Ein Zug nach San Franzisko ist entgleist und von den Streikenden, welche den Heizer und 3 Soldaten erschossen, in den Fluß gestürzt worden.
New⸗York. Die„Weserztg.“ schreibt: Der Panama-Star und Herald vom 7. Juni meldet
u. A. über die Vorgänge bei der letzten Revo Es heißt, daß General! Rumpel(2), ein deutscher Armeeinstruktor, don
lution in Salvador:
Ezeta erschossen sei, weil er nach seiner Mei
nung die Artillerie nicht ordentlich geführt habe. Als die Nachricht von dem Ausbruche der Revolution nach der Hauptstadt kam, ließ
Ezeta
—
den deutschen Offizier in seinem Hause
arretiren und ohne weitere Prozedur innerhalb
weniger Minuten auf dem Marktiplatze erk⸗ schießen. Der Berichterstatter fügt hinzu, daß man in Salvador hiervon Verwickelungen mit der deutschen Regierung befürchte.
Afrika. Sansibar. Einen Kriegszu 383
sich
gegen die Wahehe in Deutsch-Ostafrika will nach
einer Mittheilung des„Hannöv. Cour.“ det Gouverneur Oberst v. Schele um die Mitt dieses Monats antreten, nachdem er jetzt die Genehmigung des Auswärtigen Amtes
erhalten hat. Die Wahehe sollen mit allen 9
dazu
verfügbaren Kräften von drei Seiten zugleich
angegriffen werden; mit der Hauptmacht wic) der Gouverneur selbst von der Küste aufbrechen.
Dieser Hauptschlag sei auf das Sorgfältigse vorbereitet und alle Vorsichtsmaßregeln gegen
Ueberfälle und dgl. würden beobachtet werden
Kapstadt. Aus Transvaal wird offiziell
telegraphirt, daß die im Norden opperirenden
Truppen die Hauptstellung des Häuptlings
Malaboch genommen haben. Japan. Yokohama, 11. Juli.
weigert sich, seine Truppen aus Korea zur
zuziehen, außer unter seinen eigenen Beding⸗
Japan f
f 1
ungen. Ein Krieg mit China gilt hier für
Regierung gehört i
übergeht. Die Tagesordnung Danatis wurde
unvermeidlich.
5 5
1
Nacht träs an der T. an det„ Derselbe i der Haupt
Hechi! vutde bier 5 Rudo er Glasa Tode verü ns niedr. nögen, da Koln ereihändl fürstenstra Auffinden Lopfwund
gebracht!
verdächtig ö Leip Zliefsohn sich in v
Op: Irands 9
2


