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Spanien. Madrid, 6. April. In Folge stahlen eine große Menge Dynamit. Es werden Ein Seuniübriges Kind und eine alte Frauensperson der Entdeckung einer schweren Bombe auf dem neue Unruhen befürchtet, weshalb eine lebhafte.—— n Er⸗ lle 5 2 5 8 e v zeigen. er sehr besuchten Spaziergang Santa, Maria⸗ Bewegung herrscht. sielen 1000 Rubel Vapier und C—— Cabeza fanden Nachts neue Haussuchungen Aus Stadt und Land Prag, 5. April. Der Füßrer der Deulschen in m statt, die resultatlos verliefen. Nur eine Falsch⸗„ Friedberg. Gelegentlich der Berathung über 1 Advokat Ur. Franz Schmenkal, ist heute an 71 8 1 2— 8 erg. gent er Beratg 8 B chi** münzerbande wurde ausgehoben. 5 Gründung einer Weinbauschule in Rheinhessen in der r n In dem Garten d 3 Glas 106 Italien. Rom, 7. April. Crispi er⸗ zweiten Kammer bemerkte Abgeordneter Graf Oriola:] Fabri 0 erf Garten des as warten 5 5. 204 Er hoffe, daß die Weinbauschule in Rheinhesse Fabrikanten Kostlan bei Gablonz explodirte gestern schien heute in der Finanzkommission und er⸗ an 9 Ae n— m Nick Iba e Abend eine Dynamitbombe. Sammtliche Fensterscheiben 2 2 1 2 2 ünstiger Weise zu Ste e me. Zugleich spreche l b 5 klärte, daß er weder auf die von Sonnino vor- 92 8.* Zefal auf Gerit 1— 58 wurden zertrümmert und eine metertiefe Erdaushöhlung f geschlagene Rentensteuer verzichte, noch weiteren schulen in Hessen, und vornehmlich in der Vrovinz Ober⸗— e en; der gefährdeten Haus⸗ 1 5 zer 2 4 15 e ee eee)— bra] bewohner wurde nu einen Zuf erhi Ersparnissen im Heeres- und Marineetat zu— hessen aus. De Obstbau habe in Oberhessen eine große n urch einen Zufag vergindert. 5 9 II Rache 8. stimme Bldeutung. Es sei dies besonders in den letzten Jahren an vermuthet einen acheakt, da Kostlan Perlenspreng⸗ 3 1 1 5 aner kanns worden. Gerade Oberhessen habe 7 maschinen aufgestellt hatte, wodurch die Arbeiter in Venedig, 6. April. König Humbert ist um] Ausstellungen die ausgezeichnetsten Obstsor 1 e ihrem Verdienst beeinträchtigt wurden. 5 1—* 22 Ausstellunz ie ausgezeichnetsten— ten geliefert. 8 5 9 2 2 2½ Uhr hier eingetroffen und von den Spitzen[Es habe sich ein Verein gebildet, der in 5 Jahren eine] 10 Vom— bis 3. August findet hier der 2— 2 5 1 f 5 einne] Kongreß deutscher 0. e der Behörden empfangen worden. Die Be⸗ Mitgliederzahl von 5000 erreicht habe. Demselben sei kongreß eenischer fene att. 5 15 2 r E 1 Brüssel, 7. April. In Chatelineau fand letzte völkerung begrüßte den König mit enthusiast- Aus—— ohen P zu Zahl die gochse Nacht in der dortigen Kohlengrube, 587 Meter tief ischen Kundgebungen. Vom Bahnhofe begab e 40 dle Pflege der en Baume eine Ervlosion schlagender Wetter statt. Die Gruben⸗ 12 1 17 1* eme en, die Ee De E E„ e ane J 2 sich der König mittelst einer Gondel, der eine ssei eine bessere geworden, man habe bessere Kenntniß 3 Nee sich bis auf fünf. welche schwer, davon große Anzahl reichgeschmückter Barken folgte, der zum Bau geeigneten Sorten erlangt, man halte 1„ dem Schwarzen Mee n* 0.** 3 E l Odessa, 6. 5 ze r nach dem königlichen Palais, von der Bevölke⸗ ae Nene 8 225 Spenden dun ab, man herrscht ein heftiger Sturm; mehrere Schise, ind— rung lebhaft begrüßt. Später erschien der 9 e Alles dies 4 gegangen und auch Personen ertrunken, gegen 20 werden* König auf dem Balkon des Palais, um der des Obstbaus geschehen. Besonderer Dank müsse den vermißt und man befürchtet, daß auch sie ertrunken sind. Volksmenge, die den Markusplatz füllte, zu f tüchtigen Lehrkraften an der Winterschule zu Friedberg 2 danken.— 7. April. Kaiser Wilhelm ist um ausgesprochen werden. Auch sei die Dan 8 125 25 Jahre 10 Uhr an Bord der„Christabel“ im Hafen 5 n E e 2 8 n, 82* 1 r L..* i g r 55 er Winte e e 5 es verstanden, einen berge ürger und Bürgersohne a er Stände sich zu⸗ von Malamocco eingetroffen; fünf Dampfer der oberen landwirthschaftlichen Behörde als vortrefflich[ sammenfanden und die freiw. Bürgerfeuerwehr in's mit den Mitgliedern der deutschen Kolonie, anerkannten pomologischen Garten herzustellen. Bei den Leben riefen. Getreu dem Wahlspruch„Gott zur Ehr, dem dem Gemeinderathe und den Eingeladenen günstigen Verhaltnissen und den dortselbst 8 Nächsten zur Wehr“ wurde das begonnene Werk weiter fuhren zur Begrüßung entgegen. Um 11½ Räumlichkeiten verursache es nur geringe kosten, eine] gebaut zu Nutz und Wohl der ganzen Bürgerschaft. Uhr kündi ten Salulschüsse die Ankunft der Obstbauschule in Friedberg herzustellen. Die Einrichtung. Und war auch die Errichtung und Erhaltung mit Kai g gte 3 isse* ft de koste etwa 5000 M. Die jahrliche Unterhaltung etwa manchen Opfern verknüpft, so scheute doch Keiner zurück Kaiser⸗ Hacht in Venedig an. Eine große 6000 bis 7000 M. Davon seien die 1500 M. abzu- seine ganze Kraft und seinen Muth einzusetzen, wenn Menschenmenge war auf der Riva Schiavoni, rechnen, die jetzt schon dafur verausgabt würden. Die] es galt, den Kampf mit dem Element aufzunehmen; Häuser Schiffe atten 18 Das Auslagen entstunden 1) für die staatliche Anstellung] weder Sturm noch Wetter konnte hindern, des Nachsten se in Schiffe hatten gel aggt. as eines Fachlehrers für Obstbau 2) für Anstellung eines] Hab und Gut schü d bis si ich 80 37 A 1*„eines Fachlehrers— au, 2 Anstellüng 8 He ut zu schützen oder zu retten, bis siegrei Wetter ist prächtig. König Humbert und der] Obergärtners und 3) für Verwaltung des Gartens; uit den Kameraden der ebenso wackeren Turnerfeuerwehr Herzog der Abruzzen begaben sich sofort an das Vorhandenseln des Obstbauvereins müsse von großer] das Feld behauptet wurde. Stets fand sich das Corps Bord der„Christabel“, wo eine sehr herzliche] Bedeutung fur die Schule sein. Dieselbe sei sehr ent.] gerustet durch Uebung u. in Bereitschaft, auf den ersten Begrüßung erfolgte. Nach einer 20 Minuten N77 7. N sich. 9 auf 4 150 1 zu können; und zum Gedeihen und der Ent⸗ . g..„erhöht, die Mitgliederzahl sei eine außerordentlich große.] wickelung trug der edle Wettstreit mit den wackeren 9 0 1 3„ 113 Auch das Schule und Predigerseminar konne nicht ohne Kameraden der Turnerfeuerwehr nicht wenig bei. Kein nigliche Palais zurück, wohin er Kaiser sich] Einfluß auf die Entwickelung der Schulen sein. Die] Standesunterschied konnte die ta f S r g f 4 5„ ö r auf Intwickelung 1 sein. Die S u pfere Schaar in gemein⸗ bald darauf ebenfalls begab. Die Menschen— Lehrer seien immer Erußer der Kenntniß des Obstbaus. samem Streben nach dem ihr gesteck en Ziele beirren, 1 menge auf dem Markus⸗-Platz brachte den 8 e 2 1 Tae unde dieß N Nicht 15 21 und Einer für Alle, war ihre Loosung. enn l N einer ot guschule angezeigt. nd diese konne in] Nicht nur bei Feuersnoth fand sich das Corps zur Monarchen fortgesetzt stürmische Kundgebungen. leichter Weise mit der Winterschule verbunden werden.] Hülfe bereit, es hatte auch offne Hände, wenn es— Nachmittags fand ein Frühstück statt, woran[Er beantrage, die Kammer moge beschließen, die Re- einem kranken oder nothleidenden Kameraden oder die Monarchen, der Herzog der Abruzzen und gierung zu ersuchen, an die Stande eine Vorlage zur dessen Hinterbliebenen zu helfen. Auch den Kameraden das beiderseitige Gefolge theilnahmen. Um i 1 7 103 e zu Neledberg ein⸗ 55 r—5 wußte es Dank und Anerkennung für l 0 I a a zugliedernden Obstbauschule achen. Er frage weiter] die Tapferkeit und für die igfachen Entbehrt 3½ ge de 0 1 ns- ger rnden Obstbauschule zu machen. geen Tap. für die mannigfachen Entbehrungen 12 Ut besichtigte der Kaiser die Markus— bei der Regierung an, inwieweit dem Gedanken auf Er- im Felde, soweit es in seinen Aruften stand. Nader kirche; später begaben der Kaiser und der König richtung von Molkereischulen näher getreten sei. Er hat sich die Reihe der Veteranen bedeutend gelichtet; sich an Bord des„Volturno“, von den Ma“ habe äußern hören, daß die Absicht bestehe, mit der] manchen hielt körperliches Leiden ab. weiter noch mit trosen mit Hurrahrufen begrüßt, während die N l gemeinschaftticke 8 thatig zu sein und schwer würde ihm der Abschied. Und Scr a f**. zu errichten. Der Antr urde dem ersten Aus 5 s Cor ffene Schiffskapelle die deutsche Hymne spielte. Dann deen r üeng wan den eren een n N. 1 gab besichtigten sie das Arsenal und besonders ein— 9 f 2 8 0 a earn eee ee, 0 2 8 5 ad⸗ Nauheim. Am vorigen Sonntag entstandl nommen, das letzte Geleite. Manch ergr 2 l. g 1 g 5 0 0 9 Entste 5 N 2 grauter Mitbe⸗ gehend das Panzerschiff„Sicilia“. Bei der sauf dem Johannisberg ein Waldbrand, der durch Spazier- grunder stand tief ergriffen am Sarg eines Geschiedenen Rückfahrt wurde der Weg durch die kleinen ganger mit Hilfe von Arbeitern gelöscht werden konnte. und nahm stillen Abschied von ihm für dieses Leben. Kanäle gewählt. Abends r 1130 N w. Dorheim. Hler wird in der Kürze eine Klein-] Den heute noch thätigen Begründern der damaligen st e 1 5 12 0 5 Familientafel kinderbewahranstalt ins Leben treten. Das Lokal stellt] freiwilligen Bürgerfeuerwehr soll der 25. Geburtstag att. Im Laufe des 2 bends bewegte sich eine] die Gemeinde, die Kosten der Ausstattung desselben im Verein mit mehreren treuen gleichalterigen Kameraden ö ungeheure Menschenmenge unter den Fenstern und die Honorirung der Lehrerin bestreitet die in der früheren Turnerfeuerwehr, welche jetzt ebenfalls in des königlichen Palastes. Mehrere Kapellen Dorheim wohnhafte, durch ihren Wohlthätigkeitssinn der vereinigten freiwilligen Friedberger Feuerwehr spielten die deutsche Hymne und den italienischen bekannte Grafin Solms-Rodelheim. thatig sind, sich zu einem besonderen Jubeltag gestalten. 4 2 15. 5 1 L Darmstadt, 7. April. Heute wurde der berüchtigte[ Fur die 22 dieses Fest feiernden Vete en Königsmarsch da die Menge fortgese 9 de den gte] Fur 9 5 spest feiernden Veteranen soll das 5 1 n l e Menge forigesetzt be⸗ Einbrecher Glotzbach wegen schweren Diebstahls bezw.] von S. K. H. dem Großherzog gestiftete Ehrenzeichen ö geisterte Kundgebungen veranstaltete, erschienen[ Versuchs dieses Verbrechens in 19 Fallen, weiter wegen für 25ahrige Dienste in der freiwilligen Feuerwehr 3 1 die Monarchen auf dem Balkon und verweil— n und rn 1 Gesammt⸗— denselben an diesem Tag überreicht werden. 1 ten dort längere Zeit. Später fand eine zuch hausstrafe von 15 Jahren und in eine Haftstrafe]?'oge iese Auszeichnung, die schon mehrere Kameraden 6 glänzende Serenade auf dem canale gr von 6 Wochen verurtheilt. 8 des Corps erhalten haben, ein Zeichen der Anerken ⸗ 4 1 4 f 5- a em canale grande Mainz, 6. April. Die Genickstarre kommt in den] nung für die Ausdauer und Opferwilligkeit an höchster 1 statt, welcher prächtig illuminirt und mit zahl⸗ Regimentern 88 und 117 in letzter Zeit sehr häufig] Stelle sein, und gewiß in diesem Sinne empfindet unsere losen Gondeln und Barken bedeckt war. Gegen vor und endet nicht selten mit dem Tod des Erkrankten. ganze Bürgerschaft, mit den herzlichsten Gluckwünschen, 1 10 Uhr verließen die Monarchen den Palast Allerlei ihren Dank für ihr edles Streben und ihre Ausdauer. 4 und begaben sich auf den cangle g de 5 4 W eee g Und den jungen Friedbergern ohne Standesunterschied 0 58— 2 il.* 8* 8 8 3 4. April. In der verslossenen Nacht brach] möge das schöne Beispiel zur Nachahmung dienen, damit f alermo,«. 1 Vor dem Kriegsgericht 38 Leistenfabrik und Kornmühle von Gebr. Fey zu] sie gleich den Veteranen ihre Kraft, ihren Muth, ihre begann heute der Brozeß gegen Felice Giuffrida 0 n 8 4 und legte K. kurzer Zeit die Ausdauer und ihre Fähigkeit den Mitbürgern zu und zehn andere Beschuldigte, die das sozia— r. 9 4 l ln 1 8 Schutz und Trutz gegen 5 tückische Element bereit⸗ listische Central-Comité der Fasci 3 eimbolanden 7. April. Heute. Nacht] willigst zur Verfugung stellen, und den bestehenden f . al-Co der Fasei Lavoratori brannten die Häuser von Kaufmann Lutz und Metzger Verein durch ihren Eintritt noch lebensfahiger erhalten, — g 88 9 8 3 zwei erwachsene] und den ergrauten Kämpfern würdige Nachfolger werden. Amerika. New-York, 5. Apri. Sohne fanden den Tod in den Flammen. g 5 a 3 2„ 5. April. Die 5 5 8 8 1 gun tre N 0 Karlsruhe, 6. April. Bei der Station Schiltach 2 5 uten im Kohlen, Distrikte von Bennsyl entgleiste ein Personenzug, wobei ein Wagen gegen Cheviots und Velours 4 M. 1. 95 Pf. per vanien dauert fort. Der Sheriff und die mit die Brückenbrüstung gestoßen und zertrümmert wurde. Meter versenden jede beliebige Meterzahl an Jeder⸗ Gewehren bewaffneten Polizisten erhielten den Mehrer Zuginsassen wurden leicht verletzt. Die Ur-] mann. Erstes deutsches Tuchversandtgeschaft Befehl, alle Aufständischen zu verhaften oder sache des Unfalls soll zufrühe Umstellung der Eingangs- Oettinger* Co., Frankfurt a. M., N zu erschießen. Im Ganzen wurd gef 10 weiche gewesen sein. Fabrik- Depot. a zen. 1 Ane 4 ester 5 5 b 1 7 un Meber b 2 g N J den gestern Paderborn, 5. April. Fr. Wilh. Weber, der Muster umgehend franco. 68⁴ f
Streikende getödtet, darunter 8 Ungarn. Der Dichter des Epos, Dreizehnlinden“, ist heute in Nieheim Präsident und der Sekretär des Syndikats e Jahre alt, gestorben. wurden wegen Theilnahme an der Ermordung unm ilfit, 7. April. Eine judische Gastwirthe falle 1 0 des& nieurs verhafte A Ermordung unweit der russischen Gr zurde Nachts Raubern 1. J. d. d. Sl. des Ingenieurs verhaftet. Die Strikenden überfallen und d und 2 t erschossen. it 0 il, 7 U erfallen und dabei 0 N ochter erschossen. Mittwoch den 11. April, 7½ Ubr, ges. Zuskft.
1640 N 3 5 0 n. 2
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