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Koburg, 4. März. Der Kassier der Werrabahn, Hellmund, wurde auf dem Wege zu seiner Wohnung aon Mördern angefallen und durch zwei Schüsse und Stiche tödlich verwundet.
Koburg, 6. März. Bei Grümpen, in der Nähe zer Nachbarstadt Schalkau, wurde Nachts 1 Uhr ein euer Raubmord verübt. Der Botenfuhrmann Lieber— nann wurde durch Schüsse getödtet, über 1000 M. wurden geraubt. Der Kassirer Hellmund ist gestorben, ihne zum Bewußtsein gekommen zu sein.
Berlin, 5. März. Auf der Berliner Stadtbahn wurden heute Morgen zwischen den Stationen Charlotten—
nurg und Zoologischer Garten 5 Arbeiter durch Ueber— uhren getödtet, einer wurde schwer verwundet. Der nglücksfall wurde dadurch herbeigeführt, daß der von inem vorbeifahrenden Zuge abgelassene Dampf und Rauch die Arbeiter vollkommen in eine Wolke hüllte, odaß der Aufseher den herannahenden Zug nicht wahr— dehmen und das Warnungssignal nicht geben konnte. Berlin, 6. März. In den Heizanlagen des Zen— zalhotels platzte gestern Abend ein Dampfrohr. Drei gBersonen wurden durch Verhrühen schwer verletzt. Bremen. Das Schwurgericht verurtheilte die Ehe— zute Hellion wegen Tödtung ihres Kindes zum Tode. Odessa, 4. März. Zwei Erdstöße haben hier statt⸗ befunden, doch ist dadurch kein Schaden verursacht worden. Venedig, 3. März. Dreihundert Seekaͤdeten revol⸗ irten heute in der hiesigen Marineakademie gegen die Offiziere der Anstalt. Es entstand dabei ein Handge— nenge, in welchem mehrfache Verletzungen vorkamen. dem hinzugeeilten Kommandanten Kontre-Admiral Hedotti, gelang es mit großer Mühe die Ruhe wieder- erzustellen, worauf er die schuldigen Seekadetten in den Irrest abführen ließ. Rio de Janeiro, 5. März. Der hiesige italienische vonsul ist am gelben Fieber gestorben. Gestern sind zer 200 Personen an dieser Seuche erkrankt.
Hautpflege bei Kindern.
Eine geregelte Hautpflege ist für das Ge— eihen der Kinder von größter Wichtigkeit. Daß ußerste Reinlichkeit durch Waschen imd Baden dazu gehört, dürfte bekannt ge— uug sein. Wie aber diese Manipulationen, ins— esondere das darauf erfolgende Abtrocknen, drgenommen werden samer noch Viele nicht zu wissen.
lß die zarte Haut des Kindes kein Straßen— flaster ist, worauf nach Herzenslust gerieben und gefegt, gebürstet und gekratzt werden darf. s gibt Mütter und Kinderwärterinnen, die inch jeder Waschung und nach jedem Bade
ice Haut des kleinen Erdenbürgers so lange
nüt Reiben und Rüppeln malträtiren, bis sie charlachroth geworden ist. Das hat bei kleinen, Hindern keinen Sinn und ist nur eine unnöthige lagerei. Was von den obersten Schichten ger Oberhaut(Epidermis) abgestorben und zum Abfallen bestimmt ist, das geht nach gründ— ther Waschung beim gewöhnlichen Abtrocknen hon selbst ab. Anders verhält es sich bei älteren lindern, denen kalte Bäder oder kalte Wasch— ungen verabreicht werden. Hier ist tüchtiges beiben oder Frottiren ganz am Platze, denn
( handelt sich da um die baldmöglichste Wieder-
berstellung der durch die Anwendung des kalten Passers gehemmten Zirkulation des Blutes. Konst aber hüte man sith vor einem heftigen srottiren, das nicht selten Hautentzündung uur Folge hat. Es ist gut, sich bei ausge— dähnteren Waschungen zweier Handtücher zum trocknen zu bedienen, eines zottigen, das dze Hauptmasse des Wassers aufzunehmen hat und dann eines weichen und trockenen, nüt dem man die Reste des Wassers vollends ütfernt. Nie reibe man mit einem feuchten
Juche längere Zeit auf der Haut herum. Auch darf beim Abtrocknen niemals die ganze Haut auf ihrer Unterlage verschoben und hierdurch des dazwischen liegende Bindegewebe gezerrt, nerden. Dies beherzige man ja bei Mädchen, bii denen die Brüste sich zu entwickeln beginnen der sich schon entwickelt haben. Die Brüste durfen nur auf schonende Weise getupft werden, du sich eine Mißhandlung derselben bitter rächt. Velches ist nun das beste Gespinst für Hand⸗ sücher? Ohne Frage die Lein wand. Diese saugt besser auf als Baumwolle und wird durch sartgesetzten Gebrauch und durch das Waschen
und rauher.
müssen, das scheinen Beim Ab⸗ wocknen hat man sich stets daran zu erinnern,
die, bei denen ein Theil des Gespinstes aus dem Gewebe heraushängt, und die deswegen etwas dick sind, da sie am meisten Wasser aufnehmen. Handtücher mit unebenem und narbigem Gewebe sind stets zu vermeiden, weil sie die Haut zu sehr aufreiben. Das beste Waschwasser erkennt man daran, daß es mit wenig Seife gut schäumt. Ein solches ist das weichste, enthält mithin am wenigsten Erdsalze. Reines Regenwasser ist jedem, auch dem besten Brunnen- oder Quellwasser, vorzuziehen. In der kalten Jahreszeit leiden manche Kinder an spröder Haut. Hiergegen nützt fleißiges Waschen gar nichts, denn die Haut wird nur spröder dadurch. Daran ist vor allem die
Seife schuld, die durch ihr Alkali die Haut
allzusehr entfettet. Wenn man keine milde Seife bekommt, lasse man sie lieber ganz weg und gebrauche an ihrer Stelle Mandel— kleie. Zur Beseitigung der Hautsprödigkeit dient Glycerin, Vaselin und das Un— guentum leniens unsrer Apotheken, auch Créme ccleste genannt, Walrat und weißem Wachs bestehende Misch— ung, die mit Rosenwasser verrieben wird. Kindern mit auffallender Neigung zum Kratzen untersuche man gründlich die Außenseite der Arme und Oberschenkel, sowie die Außen- und Vorderseite der Unterschenkel. Zeigen sich an diesen Stellen blasse oder blaßrothe Knöt— chen, so ist die hartnäckige Krankheit Prurigo Juckblätterchen) zu befürchten und ärztliche Behandlung geboten. Risse, Schrunden und Abschürfungen der Haut bedecke man sofort mit Kollodium, damit sie nicht zu Eingangspforten für Ansteckungsstoffe werden. Auch achte man darauf, daß die Haut nirgends einem dauernden Drucke oder einer dauernden Reibung ausgesetzt sei, da hierdurch oft lang— wierige Hautleiden hervorgerufen werden. Dem Wundsein der Haut(Intertrigo) begegne man doch ja nie mit austrocknenden Mitteln wie Hexenmehl, Bleiweiß und Zinksalben.
Solche Kuren schaden sehr, da sie die sogenannte „Schärfe“ ins Innere des Körpers zurück—
treiben und üble Folgen haben. Fleißiges Waschen und tägliches Baden in lauwarmem Wasser, überhaupt größte Reinlichkeit genügt in den meisten Fällen. Bei hartnäckigem Wund— oder Frattsein ist ärztliche Berathung unerläßlich.
„Und soll es sein, und muß es sein, da hilft kein Zieren und Flennen: greif in die Nesseln frisch hinein, so werden sie nicht bren— nen.“ Probatum est! Damit hats der berühmte kürzlich verstorbene Wiener Dombaumeister Schmidt gehalten. Und ist durch und durch ein Mann der That gewesen: schon als junger Bursche bewies er das. Als er einst mit einem Kameraden auf der Wanderschaft nach einem neuen Berufsziel war, entlud sich ein gewaltiges Gewitter. Die jungen Leute mußten sich in hohle abgestorbene Weidenbäume flüchten, denn der Sturm tobte so gewaltig, daß starke Bäume im nahen Walde umknickten. Als das Gewitter vorüber war und die beiden Wanderer ihren Weg fortsetzen wollten, lag eine riesige Eiche quer über die Straße. Der Kamerad sagte:„Das ist eine üble Vorbedeutung für die Reise; bitte, gib sie doch lieber ganz auf!“ Da erwiederte der junge Friedrich Schmidt:
„Warum nicht gar, ich werde dir zeigen, was
es eigentlich bedeutet.“ Bei diesen Worten nahm er einen tüchtigen Anlauf und setzte über die Eiche hinweg. Dies Rezept hat denn auch in seinem ganzen späteren Leben sich als gut erwiesen.
Der Verbaud westfälischer Verpflegungs⸗ stationen
hat zu Hamm seine diesjährige Generalver—
sammlung abgehalten. Im ganzen wurden,
wie dem„Berliner Tageblatt“ berichtet wird,
nimer weicher, die Baumwolle aber härter auf den westfälischen Stationen 175,000 Wan⸗ Die geeignetsten Handtücher sind derer, welche 475,000 Arbeitsstunden leisteten,
verpflegt. Wie der Berichterstatter erwähnte, hat das Interesse des Publikums gegen die Stationen sich verringert, weil trotz der enorm erhöhten Aufwendungen(dieselben stiegen von 1888/89 bis 1891/92 um mehr als das Drei— fache, nämlich von 50,000 Mark auf 166,000 Mark) nach wie vor gebettelt werde. Den Mit— theilungen über die beiden westfälischen Arbeiter— kolonien entnehmen wir, daß die evangelische Kolonie Wilhelmsdorf im verflossenen Etats— jahre 6579 Kolonisten an 577,379 Verpflegungs— tagen beherbergte. Von diesen stammten aus Westfalen 3148, aus Lippe-Detmold 210, aus dem Regierungsbezirk Kassel 415 und aus Waldeck 54. Der Religion nach waren 4256 evangelisch, 2305 katholisch und 18 jüdisch.
Die Kolonisten machten ein Gelände von 52
Morgen urbar.— Die katholische Arbeiter— kolonie Maria-Veen wurde von 549 Männern an 27,224 Arbeitstagen in Anspruch genommen. Davon stellte Westfalen 270, Rheinland 110,
Hessen-Nassau 13, Ostpreußen und Schlesien eine aus Mandelöl,
je 12, Hannover 7 ꝛc. Im ganzen wurden hier durch die Kolonisten und Taglöhner, sowie mittelst Dampfpfluges rund 700 Morgen urbar gemacht.
Trotz aller Gegenmaßregelu in China greift dort das Christenthum immer weiter um sich. Es ist nun bereits bis in den kaiserlichen Hof vorgedrungen, indem sich kürzlich die Frau des chinesischen Prinzen Tschung taufen ließ. Dieselbe hatte christliche Bücher, hauptsächlich auch ein Neues Testament, gelesen, welche presbyterianische Missionäre einer ihrer Hof— damen geschenkt hatten, und kam dadurch zum Glauben. Zur Zeit versammeln sich bei ihr allsonntäglich 31 Bewohner ihres Palastes zur Erbauung.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 7. März. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.00 1.10, Eier 1 Stück 6 Pf. 2 Stück 11 Pf.
Friedberg, 6. März. Fruchtpr. Weizen M. 14.50 bis 00.00, Korn M. 13.50 bis 14.00. Gerste M. 14.00 bis 14.50, Hafer M. 15.50— 18.00. Alle Preise ver⸗ stehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund.
Gießen, 6. März. Auf dem heutigen Wochen⸗ markt kostete: Butter pr. Pfd. Mk. 0,90 1,00, Eier per St. 6 Pf., 2 St. 11—00 Pf., Käse pr. St. 5—8 Pf., Tauben pr. Paar Mk. 0,00 0,00, Hühner pr. Stück Mk. 1,00 1,20, Hahnen pr. Stück Mk. 1,20—1,50, Enten Mk. 1.70— 2.00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 62—68 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch per Pfund 50 bis 56 Pf., Schweinefleisch pr. Pfund 60— 70 Pf., Kalbfleisch pr. Pfund 50—56 Pf., Hammelfleisch per Pfund 40 bis 60 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo 4,00 5,00 Mark. Weißkraut pr. St. 0—00 Pfg., Zwiebel pr. Ctr. M. 10,00 10,50.
Frankfurt, 5. März. Fruchtbericht. Weizen hies. und Wetterauer M. 14.25— 14.80, kurhessischer M. 4.50 bis 14.80, nordd. 00.00, russ. M. 16.50— 17.00 rum. M. 15.50 bis 16.25, Redwinter M. 16.00 16.25, Kansas M. 16.00— 16.25, La Plata M. 15.25— 15.70, Roggen, hiesiger M. 13.50 00.00, Pfälzer M. 13.50 bis 00.00, russischer M. 00.00— 00.00, Gerste, hies. Futtergerste 11.75— 12.50 M, Braugerste 16.00 bis 16.25 M., Pfälzer M. 17.00— 17.25, fränkische M. 0000. bis 00.00, ungarische M. 18.25— 21.00, Hafer, hiesiger Mark 15.50 16.25, württemb. Mark 15.50 16.75, bayerischer M. 16.50— 17.25, norddeutscher M. bis„rumänischer und türkischer M. 15.50— 17.25, amerikanischer M. 00.00 00.00, Mais, mixed M. 11.20 bis 11.50, Donaumais M. 11.20— 11.60. Alles per 100 Kilio netto effektiv loco hier. Weizenmehl hies. Nr. 0 25.50—26.50 M., feinere Marken 26.50—28.50 M., Nr. 1 23.00— 24.00 M., feinere Marken 24.00— 25.50 M., Nr. 2 21.50— 22.50 M., feinere Marken 23.00 bis 24.00 M., Nr. 3 20.00— 20.50 M., feinere Marken 20.50—21.00 M., Nr. 4 15.00 16.00 M., feinere Marken 16.00— 17.00 M., hiesiges Nr. 5 12.50 13.00 Roggenmehl, hiesiges Nr. 0 20.50— 21.50 M., Nr. 1 17.50—18.50 M., Nr. 2 13.50— 14.00 M. Alles per 100 Kilo inkl. Sack loco hier. Futterartikel still, nach Qualität: Weizenschalen 4.50—5.10 M., Weizenkleie 4.35—4.50 M., Roggenkleie 5.25 bis 5.35 M., Futter⸗ mehl 5.25—6.00 M., Bierträber getrocknet 5.90 M. Alles per 50 Kilo netto effektiv loco hier.
Frankfurt, 5. März. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 456 Ochsen, 18 Bullen, 629 Kühen, Stieren u. Rindern, 202 Kälbern, 221 Hämmeln, 756 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qualität pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 64 bis 66, 2. Qual. M. 54—58, Bullen 1. Qual. M. 43 bis 45 2. Qual. M. 41—42, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 55—57, 2. Qual. M. 48—52. Alle per


