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1894.
Dienstag den 3. April.
M 38.
Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf.,
wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen d
Nachdem in einer am 2. d. Mts. stattgehabten Bes behaltlich der Festsetzung aller Einzelheiten durch einen Einzuge Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs in die Residenz nach A Allerhöchsten Paare ein Fackelzug mit Serenade gebracht sich an beiden Veranstaltungen ausna geplante Ovation zu einer möglichst allgemeinen und großartigen gestaltet. Betheiligung an der Spalierbildung ergeht den Vereinsfahnen im Spalier vertreten zu lassen. Vorbereitungen zu beiden Veranstaltugen alsba
Einzugstage abends dem ö Gesellschaften und Innungen ergebenst ein,
Die Einladung zur Be wenigstens durch Deputationen mit Um an die nothwendigen
werden, bitten wir die geehrten Vereinsvorstände, bis längstens Ende dieses Mittheilung darüber gelangen zu lassen, ob die betr. Veranstaltungen betheiligen wollen und auf welche Theilnehmerzahl aus den einzelnen mit Rücksicht auf die danach erfolgende Platz⸗Eintheilung festgehalten werden.
Daub hier(Rheinstraße 18)
Darmstadt den 8. Februar 1894.
lokale Anzeigen und behördliche aus dem Krei
se 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von aus- er Betrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die
Post nachgenommen.
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Amtlicher Theil.
Bekanntmachung.
gewählten Festausschuß— bei dem voraussichtlich am 21. llerhöchstdessen Vermählung ein werden soll, laden wir hiermit alle hier bestehenden Vereine, hmslos und in großer Zahl zu betheiligen, damit sich die
prechung der Vorstände hiesiger Vereine man dahin sich geeinigt hat, daß— vor—
April stattfindenden Spalier gestellt und am
zugleich an alle Vereine des Landes mit der Bitte, sich
ld herantreten zu können und rechtzeitig damit fertig zu
Monats an die 0 Vereine ꝛc. sich an der einen oder anderen, oder an beiden
Vereinen hierbei zu rechnen ist.
Adresse des Herrn Bürgermeisterei-Sekretärs
An dieser Zahl muß
Großherzogliche Bürgermeisterei Darmstadt.
Der Amtsanwalt bei den Großh. Amtsgerichten Friedberg, Bad⸗Nauheim, Butzbach, Vilbel
an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der 4 Bezirke. Sie werden an alsbaldige Einsendung der noch rückständigen Feldrügeregister ersucht.
Friedberg den 28. März 1894.
Nachdem bereits wiederholt
dergleichen nicht zu Boden zu werfen,
Bekanntmachung, die Verhütung von Waldbränden betreffend.
Waldbrände im laufenden Frühjahre stattgefunden haben, ersuchen, bei Benutzung der durch die Waldungen führenden Wege und Pfade besonders während der Zeit, trockener Witterung am meisten gefährdet sind, Vorsicht zu verfahren, insbesondere also brennende Zündhölzer,
im Gebrauch der Zündhölzer, sowie brennenden Zunder,
treten oder Zudecken mit Erde unschädlich zu machen.
Nicht selten werden übrigens Waldbrände Es werden darum auch Eltern wie Lehrer ersucht,
Waldgrenze abbrennen. bränden beizutragen.
Bad⸗Nauheim am 28. März 1894. 8 In der Forststrafsache gegen Ludwig Wolf von
enthaltsortes des Denunciaten ersucht.
Bad⸗Nauheim am 28. März 1894.
Das Sommersemester beginnt Montag den 9. April. Vorträge über plastische Anatomie, Stillehre und Schulgeld pro Halbjahr 10 Mark. Anmeldungen
bereit.
durch schulpflichtige Kinder herbeigeführt,
beim Rauchen von Tabak und Cigarren, glimmende Cigarrenstummel, gleichwohl jedoch zu Boden gelangende brennende oder glimmende Gegenstände durch sofortiges Aus—
Mannheim, seither Knecht zu Hof Haselheck, Der Stellvertreter der Staatsanwaltschaft in Forstrügesachen.
Zimmermann.
sehen wir uns veranlaßt, das Publikum zu darin die Waldungen infolge mit größter glühende Pfeifenasche und
welche Dorne und sonstiges Gestrüpp an der
durch Belehrung und Ermahnung zur Verhütung von Wald—
Großherzogliches Forstamt Friedberg. Schnittspahn.
wird um Ermittelung des Auf—
VV 3 Schnittspahn. Großh. Fachschule für Elfenbein und Holzbildhauerei und verwandte Gewerhe zu Erbach i. O.
Materialienkunde, Unterricht in Buchführung,
Lehrfächer: Zeichnen und Modelliren,
nimmt der Unterzeichnete entgegen und
Schnitzen in Elfenbein und Holz, Rechnen, Deutsch u. s. w. ist auch zur weiteren Auskunftsertheilung K. Görig, Hauptlehrer.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 1. April. S. K. H. der Großherzog und die Prinzessin Alix sind vor⸗ gestern Abend von Coburg hierher zurückge— kehrt. Gestern traf der König von Württem⸗ berg zum Besuch hier ein und fand großer militärischer Empfang statt. Um 5 Uhr Nach⸗ mittags war Prunktafel im weißen Saal des Großherzoglichen Schlosses. 7 Uhr Abends besuchten die Herrschaften das Theater. Heute Vormittag begab sich der König in das Mausoleum auf der Rosenhöhe, um 11 Uhr fand Frühstück im Neuen Palais statt und um 12 Uhr reiste der König nach Stuttgart zurück.
Berlin. Major v. Frangois telegraphirt, er habe am 20. Jan. und am 2. Febr. süd⸗ lich von dem bisherigen Kriegsschauplatze im Tsackhabthale den Witboys zwei empfindliche Niederlagen beigebracht.
— Der„Reichs⸗ Anzeiger“ schreibt: Der Justizminister erließ unterm 19. März eine Verfügung an die Präsidenten der Oberlandes—
gerichte, wonach eine Anzahl von Vorschlägen
erwogen werden sollen, wie den Mißständen u begegnen sei, die aus der unbeschränkten Freizügigkeit der Rechtsanwaltschaft,
sowie daraus entstehen, daß junge Juristen alsbald
nach bestandener Staats-Prüfung ohne hin— reichende praktische Durchbildung zur Rechts⸗ anwaltschaft zugelassen werden. Friedrichsruhe, 30. März.“ Vierzehn Damen aus der Pfalz, Baden und Hessen trafen heute um 12¼ Uhr hier ein, wo sie r. Chrysander mit Wagen am Bahnhofe ab— holte. Nachdem der Fürst die Damen bewill⸗ kommnet und letztere Rosenbouquets überreicht hatten, trug Fräulein Böcking von Franken⸗ thal ein Huldigungsgedicht vor, das den Fürsten sichtlich ergriff. Frau v. Heyl von Worms kre⸗ denzte dem Fürsten Liebfrauenmilch u. Frau Ban⸗
den Dank abstattete. Frau Konsul Kölle einige Lieder, worauf die Damen unter Bismarck eine halbstündige Promenade durch den Park machten. Fürst Bismarck und Gemahlin am Portal und drückten sämmtlichen Damen die Hand.— 31. März. Reichstagswahlvereins nahm einen großartigen Verlauf. Personen, darunter 3400 Theilnehmer an dem Zuge, der nahezu 2500 Fackeln aufwies; auch
schrift, wofür Frau Wolfskehl aus Darmstadt Nach dem Frühstück sang
Führung der Gräfin Wilhelm Beim Abschied erschienen
Ein Fackelzug des Hamburger
6 Extrazüge brachten etwa 5000
kier Kölle von Karlsruhe überreichte eine Scha- viele Damen befanden sich im Zuge, sowie 6
tulle, enthaltend die Adresse mit 100,000 Unter- schriften von Frauen. Fürst Bismarck dankte in längerer Rede. Dann erfolgte die Vorstellung der Damen und Frühstück, woran auch noch die Fürstin, die Gräfin Wilhelm Bismarck, Dr. Schwenniger und Ur. Chrysander theilnahmen. Fräulein Kuby von Edenkoben überreichte dem Fürsten bei Tisch unter Vortrag eines Ge— dichtes eine Flasche Pfalzgrafen⸗Gartenwein. Der Fürst brachte ein Hoch auf die Damen aus, worauf Frau Präsident Kiefer aus Frei⸗ Nun übergab der Fürst jeder
burg dankte. 0 Dame sein Bildniß mit eigenhändiger Unter⸗
Musikchöre.
Kiel, 29. März. S. M. Kadettenschul⸗ chiff„Stosch“, von der ostamerikanischen Station heimkehrend, ist heute hier eingetroffen.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 29. März. Der ungarische Ministerpräsident Wekerle er⸗ zielte mit Plener ein Einvernehmen über die Valutagesetze und begab sich nach Budapest zurück. 22
Budapest, 30. März. Die Leiche Kossuth's ist um 4 Uhr hier angelangt und wurde durch
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