Ausgabe 
3.3.1894
 
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maskirten Briganten aufgehalten. erschossen, die Personen ausgeraubt.

New⸗Mork, 26. Februar. In den Ver. Staaten

herrscht sehr kaltes Wetter und von mehreren Distrikten

laufen Berichte über heftige Schneestürme ein.

Die an⸗ kommenden Dampfer hatten von dem Unwetter stark zu leiden.

Bei einer in Darmstadt abgehaltenen Kon ferenz der Agenten für innere Mission in den Provinzen Starkenburg und Rheinhessen hielt Stadtpfarrer Waas von Darmstadt einen Vor trag über die Fürsorge für entlassene Straf gefangene und deren Familien. Redner führte aus, die beste Fürsorge für die Entlassenen sei die, daß man ihnen wieder Arbeit verschaffe. Es fehlt nicht an Arbeit für die Entlassenen sondern an der Barmherzigkeit, solche Menschen in Arbeit zu nehmen. Die Frage sei daher die: wie bekommen wir Menschen, die Barm herzigkeit, Geduld und erziehende Liebe genug besitzen, es mit einem Eatlassenen zu riskieren? Der Gedanke muß in allen Kreisen in Cirku lation gesetzt werden, daß wir als Christen die Pflicht haben, brüderlich mit denen umzugehen, denen wir nicht trauen können in Bezug auf ihre Vergangenheit. Nicht blos der Einzelne hat hier eine heilige Pflicht zu erfüllen, sondern

Das Pferd wurde,

auch die Gesammtheit, die Gesellschaft ist schuldig, dem Entlassenen Arbeit zu liefern. Die Ar beiterkolonien haben einen schönen Anfang ge macht, aber das genügt noch nicht. Es sollten überall Gefängnißgesellschaften gegründet wer den, die sich dieser wichtigen Sache ernstlich annehmen.

Der Generalsekretär der deutschen Sittlich keitsvereine sagte zum Schluß seines letzten Reiseberichts, nachdem er im Oktober d. J. die Rheinpfalz und das Hessenland durchreist hatte: Ueberall in der schönen Pfalz kann man noch auf die Spuren der Greuel und Ver wüstung treffen, die wilde Franzosenhorden vor 200 Jahren in dem herrlichen Lande an gerichtet haben.

lische Räuber damals zertrümmert und ver-

nichtet haben. Solche Wunden, die Krieg und Raub schlugen, heilen, wenn auch langsam.

i Fleiß und Ausdauer der Pfälzer haben wieder neu geschaffen, was gal-

wenn dieser schwere Schaden nicht allgemeiner erkannt und allseitiger bekämpft wird?

Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Lätave. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags Uhr: Herr Pfarrer Dr. Diegel. Nachmittags Uhr: Herr Candidat Engel. Abends Uhr: Herr Pfarrer Velte.

Mittwoch, 7. März. Burgkirche Abends 8 Uhr: Passions- Andacht: Herr Candidat Weigel.

ö Katholische Gemeinde.

Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht.

Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um 7 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt.

10 Uhr: Hochamt mit Predigt.

2 Uhr: Christenlehre und Andacht.

6 Neue

Aber die Wunde, die das Ungeheuer der Un zucht täglich tiefer hineinschlägt in den Leib und das Gewissen unseres Volkes, wird und muß sich an ihr nicht unser Volk verbluten, vorräthig bei

ebangel. Hesanghücher mit größerem Druck

Carl Bindernagel.

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mittags 1

Donnerstag den 8. und Freitag den 9. Mts. kommen im Nieder-Weiseler gemeindewald, Distriet Buchwald und hangscheid: 160 Stück Eichen-Stämme, 88 fw, Stück Fichten⸗Derbstangen, rm Buchen- und Eichen-Scheit⸗ und Knüppel⸗Holz, z rm Buchen- und Eichen-Stockholz, Stück Buchen- und Eichen-Wellen, Nadelwellen zur Versteigerung. Am ersten Tag kommt das Brennholz

und am zweiten Tag das Stammholz zur HBersteigerung.

Anfang und Zusammenkunft am ersten Tag Vormittags 10 Uhr am Kelerfloß. Um zweiten Tag Vormittags 9 Uhr in zer Eichlach b. Hausen.

Nieder⸗Weisel den 1. März 1894. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Weisel. 9090 Krausgrill.

Holz⸗Versteigerung.

A den 6. März d. Is., Vor⸗ 1 Uhr anfangend, kommt in dem hausener Gemeindewald, District Plales, olgendes Holz zur Versteigerung:

14 Eichen⸗Stämme von 22 bis 39 em Durchmesser, 56 m Länge, 5 fm Inhalt,

82,3 rm Buchen ⸗Scheit, 4,5 rm Eichen⸗ Scheit,

9,5 rm Buchen-Knüppel,

900 Buchen⸗Astreisig,

960

77 7.

III. Durchforstung,

13K Eichen⸗Stöcke.

Die Zusammenkunft ist in Hausen.

Hausen den 1. März 1894. Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. 1091 Häuser.

Holz⸗Versteigerung.

Donnerstag den 8. März l. J. kommen im Fauerbacher Gemeindewald, in den Districten Eichberg, Obenberg und Heide, zur Versteigerung:

21 Eichen⸗Stämme von fm, Fichten⸗ 15 f,

Derbstangen von 2 km,

4 rm Buchen-⸗Scheiter,

2K Eichen⸗

Buchen⸗Knüppel,

4 Eichen⸗ 7

Buchen⸗Wellen 4. Durchforstung, Nadel⸗Wellen,

rm Buchen-Stöcke,

10 Nadel-Stöcke.

Bemerkt wird, daß das Stammholz Vormittags und das Brennholz Nach- mittags zur Versteigerung kommt.

Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr in Fauerbach.

Fauerbach v. d. H., 1. März 1894. Großh. Bürgermeisterei Fauerbach v. d. H. 1092 Winter.

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Mittwoch den 7. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, läßt die hiesige Gemeinde einen schweren Faselochs steigern.

Oppershofen den 1. März 1894. Großh. Bürgermeisterei Oppershofen. 1093 Schmidt.

Versteigerung.

10 Uhr anfangend,

gegen Baarzahlung versteigern: 2 vollständige Wagen, mehrere Pflüge und Eggen, 1 Krubber, 2 Dickwurzmühlen, 1 Ackerwalze und sonstige

schaftliche Geräthschaften,

sämmtliches Pferdegeschirr, Ketten, Bütten, 1 großen Mehlkasten, ca. 200 Centner Dickwurz, 30 Fuder Strohseile und 1 Parthie Mist.

Waaren⸗ Versteigerung.

Dienstag den 6. und Mittwoch den 7. März l J., Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, werden die zur Konkursmasse des Herrn Peter Netscher zu Friedberg (in dessen Wohnung im Hause des Herrn H. Sang) gehörigen Waarenvorräthe als Kammgarn-, Buxkin⸗ u. Ueberzieherstoffe meterweise, sowie 1 Waaren⸗-Gestell, 1 Bügeleisen und 1 Scheere versteigert.

Friedberg im März 1894.

Franz Joseph Nees,

Konkursverwalter.

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2

* 2 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theil⸗ nahme bei der Beerdigung unserer lieben unvergeßlichen Margaretha Horn, geb. Reuß, sowie für die vielen Blumenspenden sprechen wir unseren herzlichen Dank aus. 8 Frieberg. 1068 Die tieftrauernden Hinterbliebenen.