Ausgabe 
1.12.1894
 
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Zabrze, 28. November. Im nahen Walde ist ein elfjäͤhriges Schulmädchen Namens Nittka ermordet auf⸗

13 14. gefunden worden. 8 0 Bludenz. Im Thal von Daone, einem Seitenthal 5 des oberen Judicarien, in der südwestlichen Ecke Tirols,

85 wurde vorige Woche von zweit Männern aus Daone, 13 welche auf die Gems jagd ge waren, eine Bärin 1 8 erlegt. Das Thier wog 67 Kilogramm und dürfte etwa 17 7 Jahre alt gewesen sein. 1 Bilbao, 29. Nov. Ein furchtbares Unwetter über⸗

4 4 raschte etwa 100 Fischerboote auf hoher See. Mehrere 1 von ihnen kenterten sind hrscheinlich mit der

1 Besatzung untergegangen. Das Unwetter hat noch nicht

1 n, die Küstenbevölkerung ist in großer Be⸗

7 F

N Die Sozialdemokratie wird durch das un⸗ 1 verantwortliche Verfahren mancher Arbeilgeber N 1 förmlich groß gezü hiet, wie neueste Berichte N f zeigen. In Berlin lassen viele Mäntelschneider

9 6 ihre Arbeiten durch Lehrmädchen ausführen,

1 um dadurch den Arbeitslohn zu sparen. Die

5Lehrzeit währt acht Tage bis vier Wochen;

während dieser Zeit, für welche vielfach noch ein Lehrgeld von 10 bis 25 M irk zu entrichten ist, lernen die Mädchen nichts, müssen viel⸗ f mehr ihre schon mitgebrachten Fähigkeiten bloß N zu Gunsten des Fabrikanten verwerthen. Der gleiche Betrug wird verübt im Kravattenfach,

1

1 der Wäschebranche, der Perl-, Konfektion- und 1 Plattstickerei, sowie überhaupt bei allen indu 1 strieartig hergestellten Arbeiten dieser Art. Es N 1 muß geradezu vor Anzeigen gewarnt werden,

1 die bei kurzer Lehrzeit einen späteren hohen 19 Wochenverdienst in Aussicht stellen. Aehnliches f wird aus Mülheim am Rhein berichtet, wo

1 in einer Maschinenfabrik sämmtliche ältere

14 Arbeiter mit wenigen Ausnahmen entlassen f und die Maschinen mit Lehrlingen besetzt werden.

1 Sobald die jungen Leute nun in ein Alter

1 kommen, wo sie den ihnen zukommenden Ver⸗

1 dienst erwerben wollen, sind sie gezwungen, die 1 Arbeit zu verlassen, und befinden sich als ein 4

seitig ausgebildete Menschen in schlechterer Verfassung, als ein ausgelernter Arbeiter im gleichen Alter. g

Baumstümpfe zu beseitigen. In den Hinterwäldern Nordamerikas wird

f folgendes Verfahren behufs Beseitigung der a Baumstümpfe mit Erfolg angewandt: Im g 1 Herbste bohrt man ein Loch von einem oder N 1 g zwei Zoll Durchmesser und achtzehn Zoll Tiefe, 1 welches, mit Unze Salpeter und Wasser 1

gefüllt, mittelst Pfropfen verschloßen wird. Im f folgenden Frühling wird Kerosinöl in die

Restaurationen u. s. w. ersetzen sie ein Orchester 5 erweisen sich als bestes Zugmittel; für obige empfehlen

sich noch besonders die automatischen Werke, die deim

Einwerfen eines Geldstückes spielen, wodurch die Aus⸗ gabe in kurzer Zeit gedeckt wird.

Die Repertoirs sind mit großem Verständniß zu⸗ sammengestellt und enthalten die beliebtesten Melodien auf dem Gebiete der Opern-, Operetten und Tanzmusik, der Lieder und Choräle. Thatsache ist ferner, daß der Fabrikant auf allen Ausstellungen mit ersten Preisen ausgezeichnet, Lieferant aller europäischen Höfe ist und ihm jährlich Tausende von Anerkennungsschreiben zu⸗

Oeffnung gegossen, welches darauf angezündet wird. Der Baumstumpf wird dann ohne Flamme bis auf die Wurzeln verbrennen, so daß nur die Asche davon übrig bleibt.

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raturen, auch solche von fremden Werken, werden aufs beste besorgt. Auf Wunsch werden Theilzahlungen bewilligt und illustrirte Preislisten franco zugesandt.

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