Ausgabe 
1.2.1894
 
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im Laufe des Jahres wieder ein gedruckter Nachtrag zum Bücherverzeichniß zugehen soll.

M. Friedberg. Im Monat November v. J. besuchten die hiesige Herberge zur Heimath 342 Ver⸗

pflegungs- und 192 Herbergs⸗Gäste, im Monat Dezem⸗

ber dagegen 454 Verpflegungs⸗ und 79 Herbergsgäste. An Arbeitsverdienst der Erstgenannten wurden im November 40 Pf. und im Dezember nichts eingenommen. Die Einnahme vom Wirthschaftsbetrieb betrug im November 494 M. 28 Pf. und im Dezember 515 M. 90 Pf. Die Ausgabe belief sich im November auf 300 M. 4 Pf. und im Dezember auf 417 M. 67 Pf. Er wurde demnach ein Ueberschuß von 194 M. 24 Pf. und von 98 M. 23 Pf. erzielt. Die Ausgabe in der Wirthschaft im Jahre 1893 belief sich auf 2924 M. 73 Pf.; die Einnahme dagegen auf 4549 M. 53 Pf. der Gesammt⸗Ueberschuß betrug 624 M. 80 Pf.; diesem Ueberschuß gegenüber steht aber eine Ausgabe an Ge⸗ halt, an Steuern, an Kapitalzinsen und Kosten der Hof⸗ raithe von ca. 2000 M. Da im laufenden Jahre be⸗ sondere Reparaturen an dem Gebäude und eine Ver⸗ mehrung der Betten in Aussicht stehen, so bedürfen wir in demselben in erhöhtem Maaße der Hilfe unserer Freunde, auf welche wir auch zuversichtlich hoffen können.

b. Friedberg. An die evang. Landessynode hat der Synodalabgeordnete Prof. Dr. Weiffenbach⸗Gießen folgenden Antrag eingebracht:Hohe Synode wolle gegenüber der mehrfach öffentlich kundgegebenen Absicht der Großherzoglichen Centralstelle für die Gewerbe gegen die vom e geplante Verlegung der Sonntags⸗Zeichenschulen auf einen Werktag mit allen Kräften aufzukommen, ebenso nachdrücklich für diese im kirchlichen Interesse liegende Verlegung eintreten und Jan Großh. Oberconsistorium das Ersuchen richten, die im Sinne dieser Resolution erforderlichen Schritte bei Großh. Staatsregierung zu thun. Falls die Großh. Regierung diesem Antrage stattgeben würde, müßten nicht allein die hiesige, sondern eine Reihe auf dem Lande befindlicher Handwerkerschulen ihren seither für den Gewerbestand mit so großem Erfolg und Segen geleiteten Unterricht gänzlich einstellen, da es denselben an Wochentagen aus verschiedenen und naheliegenden

der seitherigen Weise einzurichten. Es würde diese neue Maßregel wiederum ein Schlag für unsern ohnehin schon schwer geschädigten Gewerbestand bedeuten und ist von dem wohlwollenden Sinne unserer Staatsregierung zu erwarten, daß sie zu einer solchen Maßregel nicht die Hand bietet.

Gießen. Die Oberhessische Gesellschaft für Natur⸗ und Heilkunde beabsichtigt, die Errichtung einer meteoro logischen Station zu Gießen in die Wege zu leiten.

e eon ker, 29. Jan. In Haft kam ein junger Bursche von hier, der, als er von seinem Vater aus dem Wirthshause geholt wurde, demselben einen Messer stich in die Schulter versetzte.

Mainz, 29. Jan. Im Gymnasium erschoß sich heute Morgen ein Schüler, der Sohn eines hiesigen

Weinhändlers. Allerlei.

Gotha. Das nahegelegene Sundhausen erfreut sich noch eines echten Nachtwächteroriginals. Sobald die zehnte Stunde kommt, singt derselbe folgendes Lied:

Tut! es hat zehn geschlagen!

Das Wirthshaus ist voll, die Kirche ist leer,

In Sundhausen geht Alles die Kreuz und die Quer.

Der Mann bei der Kart'; die Frau sitzt und wart'!

Kein Salz, kein Brod; daheim bitt're Noth! Tut! Das ist doch wenigstens deutlich!

Berlin. DerReichsanzeiger veröffentlicht eine kaiserliche Cabinetsordre an den Kultusminister über die Stiftung eines Kaiserpreises von 1000 M. jährlich zur Förderung des Studiums der klassischen Kunst unter den Künstlern Deutschlands. Den Preis wird der Kaiser jährlich an seinem Geburtstage an den Sieger in der von ihm gestellten Konkurrenzaufgabe verleihen. Als erste Aufgabe stellt der Kaiser:Restauration des 0 Berliner Museum aufgestellten pergamenischen Frauen⸗ opfes.

Brieg, 26. Jan. Am Samstag schoß ein Wacht posten vor dem Gefängnisse einen Sträfling, der durch ein Fenster zu entfliehen beabsichtigte, nach dreimaligem, vergeblichem Anrufen nieder.

Brüssel, 30. Jan. In Folge der von 24 Studenten wegen der Angelegenheit

Ausweisung Elise

Prorector Vanderkindere aufs heftigste ausgepfiffen und ausgezischt. Ueber eine Stunde lang dauerte der Spektakel. Da die Ruhestörungen später sich wiederholten, wurde die Universität geschlossen. Einen Augenblick lang wurde der Prorector Vanderkindere sogar persönlich bedroht. Amiens, 28. Jan. Zwei Greise, das Ehepaar Jolly, wurden in ihrer Wohnung in der Gemeinde Pont de Metz ermordet aufgefunden. Werthgegenstände im Betrage von 12,000 M. wurden gestohlen. Roubaix. Hier wurde der Dompropst Lineaux von einem gemaßregelten Vikar mit Messerstichen er mordet. Der Mörder wurde verhaftet Pisa, 29. Jan. In vergangener Nacht wurde in der Humbertkaserne durch einen Soldaten ein Korporal und 2 Soldaten getödtet, ein Soldat schwer verwundet. London, 27. Jan. Bei dem Küstenstädtchen Sand gate zwischen Hyde und Folkestone, welches im letzten Frühjahr durch eine ausgedehnte Senkung des Erd bodens halb zerstört wurde, fand gestern wiederum ein größerer Erdrutsch statt.

Brodpreise vom 1. bis 16. Febr. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert. Für Friedberg: Erste Sorte 2 Kilo 47 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 42 Pf. 1eee Diitte See? b Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. Febr. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim u. Butzbach unverändert.

2 4 2* Israelit. Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 3. Febr. 1894.

Vorabend 5 Uhr 10 Min., Samstag Morgen 8 Uhr

30 Min., Samstag Nachmittag 3 Uhr 15 Min.,

Sabbathausgang 6 Uhr 10 Min.

Dienstag den 6. und Mittwoch den 7. Febr. 1894: Neumond Adar J.

Wochengottesdienst von Sonntag den 4. Febr. an

Morgens 7 Uhr, Abends 6 Uhr 30 Min.(Gemeinde

7

ründen unmöglich wäre, einen Zeichenunterricht in Reclus' wurde heute Morgen bei seinem Erscheinen der 8 9

zimmer).

Versteigerungs⸗Anzeige.

Donnerstag den 1. Februar d. Is.,

Morgens 11 Uhr, versteigere ich an meiner Wohnung zwangsweise gegen Baarzahlung:

1 Pferd und 1 Kuh. Friedberg den 30. Januar 1894. 14 Bangel,

501 Gerichtsvollzieher.

Holz⸗Versteigerung. Im Walde der Gemeinde Södel kommt ßolgendes Holz zur Versteigerung:

Donnerstag den 1. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr:

81 Rm. Buchen ⸗Scheiter,

12 Eichen⸗Scheiter,

2290 Wellen Buchen-Reisig, 6730 Eichen⸗Reisig, 50 Aspen-⸗Reisig,

81 Rm. Buchen⸗Stöcke,

22 ͤ Eichen⸗Stöcke.

Freitag den 2. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr: 193 Eichen Bau-, Werk- u. Nutzholz⸗ stämme, enth. 84 Cubikmeter, 8 Buchenstämme(zu Kummethölzern geeignet), 2 Fichten⸗Stämme enth. 4 Cubikm., 18 Eichen-⸗Derbstangen.

Samstag den 3. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr: 2215 Kiefern⸗Stämme enth. 80 Cubikm., 1 4 Kiefern⸗Derbstangen, 9 8 Rm. Nadelholz⸗Scheiter, 0 29 Nadelholz-Knüppel, 1780 Wellen Nadelholz-Reisig, 2086 ͤ Rm. Nadelholz⸗Stöcke. Die Zusammenkunft ist jedesmal am Eingang des Waldes auf der Kreisstraße. Södel am 24. Januar 1894. Großh. Bürgermeisterei Södel. 47 Reitz.

5 0

3

3

54 Buchen⸗Scheiter,

56 Eichen⸗Knüppel,

112 Buchen⸗Knüppel,

600 Stück Eichen⸗Wellen,

2900 Buchen⸗Wellen,

1 22 Rm. Eichen⸗Stöcke,

f 52 Buchen-Stöcke. Klein⸗Karben am 30. Jan. 1894. SGroßh. Bürgermeisterei Klein-Karben. 7 Neuhardt.

1 1

Verkauf von Inventar⸗ stücken und Materialien.

Montag den 5. Februar d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, werden in dem Badehaus 11 dahier: Leinen, 31 Sofa⸗ vorlagen, 32 Tischdecken, Zeitungspapier, Gußröhren, 3 Sofa, Sessel, Stühle, 16 Chaiselongues, 6 Spiegel, Waschtische, Bettzeug ꝛc. öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert.

Bad⸗Nauheim am 29. Jan. 1894.

Großherzogliche Badedirektion 485 Bad⸗Nauheim.

Bekanntmachung.

Von der Aachener und Münchener Feuer⸗Versicherungs-Gesellschaft wurde der Gemeinde Melbach der Betrag von 100 M. zur Anschaffung von Löschgeräthen aus⸗ gezahlt, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.

Melbach den 29. Januar 1894.

Großh. Bürgermeisterei Melbach. 483 Keil

Bekanntmachung.

Die im Revier Ossenheim am 18. d. Mts. abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt. Ueberweisung und erster Ab⸗ fuhrtag Donnerstag den I. Februar, Vor- mittags 7 Uhr.

Wickstadt den 30. Januar 1894. 488 Gräfliche Forstverwaltung.

Holz⸗Versteigerung. Montag deu 5. Februar l. J., von Vormittags 10 Uhr an, werden in dem Freiherrlich von Ritter'schen Walde bei Hof Haselheck verkauft: A. Im Distrikt Tannenacker und Tannen⸗

spitze: 4250 Wellen Eichen⸗Reisholz, 65́‚2 Weiden 40Fichten B. Im Tannenwald, Schlag 11, an der alten Straße: 53 Stück Nadelstämme von 611 Meter Länge und 18-31 Centim. Durch⸗

messer, 36 Rm. Nadel-⸗Scheiter, 14 Knüppel,

2 Stöcke und 1778 Wellen Nadel-Reisholz.

Die Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerung ist am Tannenacker am Dreimärker.

Friedberg den 29. Januar 1894. In Auftrag der Freiherrlich v. Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim:

469 Heidt.

Holz⸗Versteigerung. Freitag den 2. Februar l. J., Vormit⸗ tags 10½ Uhr, soll im hiesigen Gemeinde⸗ wald nachstehendes Holz versteigert werden: 61 Eichen⸗Stämme, 311 Meter lang, 3869 Centim. Durchmesser= 81 Festmeter Inhalt, 75 Rm. Eichen⸗Scheiter(Werkscheitholz). Zusammenkunft im Ort. Nieder⸗Florstadt den 24. Jan. 1894. Großh. Burgermeisterei Nieder-Florstadt. 413 Alles.

Faselochs⸗ Ankauf.

Die Gemeinde Dortelweil beabsichtigt einen bis 2jährigen Zuchtbullen an⸗ zuschaffen. Besitzer solcher Thiere mögen sich auf hiesiger Bürgermeisterei melden.

Dortelweil den 28. Januar 1894.

Großh. Bürgermeisterei Dortelweil. 463 S

Chicago 1893.

Höchste Auszeichnung.

Unübertroffen Saste enter

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Ebendaselbst auch ein Grabgarten zu verpachten. 445

Ein braves Mädchen

wird auf Petritag gesucht von 474 Wilhelm Soine, Usagasse.

Zum Mohl

meiner Mitmenschen bin ich gerne be⸗ reit, Allen unentgeltlich ein Getränk (keine Mediein oder Geheimmittel) namhaft zu machen, welches mich 80 jährigen Mann von Sjährigen Magenbeschwerden, Appetit⸗ losigkeit und schwacher Verdauung befreit hat. F. Koch, königl. Förster a. D. in Bellersen, Kreis Höxter, Westfalen. 53

Federn sck Daunen

273 bei G. M. Reuss.