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gebrochen und Gehöftsperre angeordnet worden Friedberg den 18. April 1893.
Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung
Nachdem die Einleitung des rubr. Ve und der Unterzeichnete zum Commissär zur theiligten Grundbesitzer auf Mittwoch den 3.
Diejenigen betheiligten Grundbesitzer,
Gleichzeitig fordere ich einen im Bereinigungsbezirk wohnenden
mehr erfolgt. a Friedberg den 16. April 1893.
Personen, bezüglich deren Aufenthalts Emil Große, Schornsteinfeger von Wesel(B. 493 92); Karl August Hirschleb von Ilmenau(F. 430 93); Nachstehendes Frankfurt a. M. nach Bruchenbrücken in einem theilungen, 2 Thaler, 1 Zweimarkstück und 2
Ausschreiben wird erneuert. Abtheil
daß ein Eisenbahnpassagier das Geldtäschchen gestohlen habe. Wolfshausen durch
Erledigung. Johann Brusius von Friedberg den 15. April 1893.
Burg⸗Gräfenrode. rfahrens beantragt, 0. land Leitung der Abstimmung ernannt worden ist, so wird hiermit Tagfahrt
welche in der anberaumten mächtigte abstimmen, werden als für rubr. Verfahren stimmend angesehen. hiermit die außerhalb des Bevollmächtigten zu bestellen,
Auskunft begehrt wird. Heinr Elise Schmidt, Taglöhnerin von Heinrich
Mark in kleinem Gelde, sowie verschiedene
Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß in einem Gehb
ist.
fte zu Ober⸗Eschbach die Maul- und Klauenseuche aus⸗
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 2
Bekanntmachung.
solches von der Großh. Ob
Mai l. J., Vormittags von 10—12 Uhr, in
Bereinigungsbezirks wohnenden
Otter, Knecht von Urschringen(F. 130 93); Wilhelm Am 11. Januar 1893 Nachmittags kam dem Lehrer i
ich Keller von Beienheim(N. 225/93); Christoph Hänsel von Ransthal(R. 49 93); Elisabethe Dörr von Oberschwarza(R.
V.: br. Wallau.
als zulässig erachtet und zur Abstimmung der be⸗ Burg⸗Gräfenrode bestimmt.
eren landw. Behörde
dem Rathhause zu
Abstimmungstagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevoll⸗
Ausmärker auf, zur Wahrung ihrer Interessen da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Verfahrens nicht
Der Vollzugs-Commissär: Dr. Wallau. 1803
Haßloch(F. 322 93); 51/93); Johann Kassel von Bornheim(F. 213 93). 5
. P. A. Volk in Bönstadt auf der Eisenbahnreise von
IV. Klasse oder auf den. Wege von Bruchenbrücken nach Bönstadt ein schwarzledernes Geldtäschchen mit 3 Ab⸗
Es wird um Fahndung und Polizeidiener Fisch in Bad⸗Nauheim.
Papiere und 3 Schlüsselchen enthaltend, abhanden. Nachricht gebeten(F.
Es besteht der Verdacht,
17 93).
Der Großherzogliche Amtsanwalt: J. V.: Neuenhagen.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Die Erste Kammer wird am 25. l. M. zu einigen Sitzungen zusammen— treten; anschließend hieran wird der Zusammen— tritt der Zweiten Kammer am 1. oder 2. Mai erfolgen. Mitte Mai wird der Schluß des Landtags stattfinden und zwar wird S. 1 der Großherzog die Schließung persönlich vor⸗ nehmen.
Berlin, 17. April. Der Kaiser traf von einer Reise nach Swinemünde und Kiel gestern Abend im besten Wohlsein wieder in Berlin ein und begab sich direkt vom Bahnhofe ins königliche Schloß.
— Auch in diesem Jahre werden die kaiserlichen Prinzen einen mehrwöchentlichen Aufenthalt auf Wilhelmshöhe nehmen und voraussichtlich Mitte Juni eintreffen.
Berlin, 17. April. Reichstag. Bei der fortge⸗ setzten Berathung der Wuchergesetznovelle wurde die Abstimmung über den Paragraphen 302(Gewohn⸗ heits- oder gewerbsmäßig betriebener Sachwucher aus— gesetzt. Die folgenden von der Kommission unverändert
Der Antrag liegt noch nicht gedruckt vor; die Genehmigung des Präsidenten gilt für zweifel⸗ haft. — Die Abendblätter melden, das Centrum habe beschlossen, Fusangel nicht aufzunehmen.
Ausland. Holland. Haag. Die Königin und die Königin-Regentin werden sich nach nunmehrigen Dispositionen am 3. Mai zum Besuche des Königs und der Königin von Württemberg nach Ludwigsburg begeben und von dort am 8. Mai nach Flims.
Belgien. Brüssel, 17. April. Ein großes Meeting fand gestern hier statt. Hubert er— klärte im Namen der Typographen, daß sie alle die Arbeit einstellten, wenn das allgemeine Stimmrecht nicht gewährt werde. Vandervelde sagte in einer heftigen Rede, wenn das allge⸗ meine Stimmrecht nicht angenommen würde, werde die Armee der Ausständischen eine Re— volution hervorrufen. Nach dem Meeting bil⸗
gelassenen Bestimmungen wurden ohne Debatte ange— nommen. Artikel 4 betrifft die Abrechnung, welche dem Schuldner alljährlich vorzulegen ist. Staatssekretär
anauer bestreitet, daß Art. 4 Gefahren für das legi⸗ time Geschäft erzeuge. doch allenfallsigen Ausnahmebestimmungen für gewisse Banken nicht widersprechen.— 18. April. Der Antrag Auer auf Einstellung des gegen Kunert(Soz.) beim Amtsgericht Schweidnitz schwebenden Strafverfahrens wird ohne Debatte angenommen. Es folgt die zweite Lesung des Spionagegesetzes bei Paragraphen 1—4. Bar(frs.) legt zunächst die Prinzipien eines gelinden Strafrechts dar und die Gefahren bei Androhung all— zustrenger Strafen. Er begründet sodann den von ihm eingebrachten Antrag, welcher an Stelle der 88 1—4 zwei andere Artikel setzen will. Der Antrag Bar wird abgelehnt. Zwei Amendements Gröber und Mar— quardsen, welche die Wirkung des§ 1 abschwächen, werden angenommen, desgleichen die Gesetz damit in zweiter Lesung gegen die Freisinnigen und Sozialdemokraten. Es folgt die namentliche Ab- timmung über§ 302% des Wuchergesetzes. Bei der Abstimmung über das Wuchergesetz ergibt sich die Be⸗ schlußunfähigkeit des Hauses, gegangenen Abstimmung viele Abgeordnete das Haus verlassen hatten.
— Das„Berl. Tagebl.“ schreibt, die Ver— handlungen des Centrums mit dem Reichs— kanzler seien bisher noch ohne Resultat ge— wesen. Der Reichskanzler beharre auf seinem Standpunkt und würde nur zur Preisgebung ganz unwesentlicher Punkte bereit sein. Selbst
wenn die Regierung nachgiebiger wäre, würde
es v. Huene schwer fallen, die Mehrheit der erforderlichen Stimmen im Centrum zusammen⸗ zubringen. Die Eventualität einer Reichstags— auflösung sei noch immer vorhanden.
— 17. April. Der von Ahlwardt einge— brachte Antrag lautet: Der Reichstag wolle beschließen, eine 21gliedrige Kommission zu er— nennen, um über die von Ahlwardt überreich— ten Akten dem Reichstage zu berichten. Der Antrag ist von den Antisemiten Werner, Picken— bach und 17 Sozialdemokraten unterzeichnet.
Die Regierungen würden je⸗
SS 1—14 und das
da während der vorauf-
dete sich ein Zug von 5000 Manifestanten. Bei dem Durchzug durch die Avenue Louise
wurde der Bürgermeister Buls, welcher gerade dieselbe in Begleitung passirte, von einem In⸗ dividuum durch zwei Hiebe schwer verletzt. 50 Gendarmen stellten die Ordnung wieder her. Die Sozialisten begannen die Cafes und Hotels zu brandschatzen. Sie ließen sich überall gut auftischen und drohten bei verlangter Bezahlung mit den Revolvern. Während eines Meetings in Antwerpen schlug ein Redner vor, die Läden der Waffenfabriken zu plündern. Ebenso warfen tausend streikende Quaiarbeiter Schiffsstege in die Schelde. In Petit Wasmes wilrde der
sprengen, wobei einige Kirchenfenster beschädigt wurden.
— 18. April. Es verlautet, Bernaert habe König die Auflösung der Kammer vor⸗ geschlagen, da die Rechte über keinen Antrag sich einigen kann. In den Vororten wurde jede Manifestation untersagt.
dem
Versuch gemacht, die Kirche mit Dynamit zu dem Vorschuß⸗
land durch Ahlwardt hervorgerufen wurde, in Aussicht gestellt wird. In Italien sei der Umstand noch erschwerender, daß es sich um die Königl. Waffenfabrik in Terni handle. Es wird behauptet, durch die Sorglosigkeit der technischen Chefs sei schlechtes Material zu den Mannlicher⸗Carcano-Gewehren verwendet wor— den. Die Fabrikation soll eingestellt und die an die Alpenjäger abgegebenen Gewehre zurück⸗ genommen werden.
— Der Sultan wird den Muchir Hassan Fehmi Pascha, die Königin⸗Regentin der Nie⸗ derlande wird den Viceadmiral von den Bosch zur Feier der silbernen Hochzeit hierher ent—
senden. Serbien. Belgrad, 17. April. Dokie
versichert, nur der König und er hätten von
der beabsichtigten Uebernahme der Regierung gewußt. Die Königin werde jetzt nach Serbien kommen, König Milan nie.
Aus Stadt und Land.
Friedberg, 17. April. Aus Ceara in Brasilien wird gemeldet: Die gestrige Sonnenfinsterniß ist in Paracura von der englischen astronomischen Expedition, welche sich unter Führung von Albert Taylor dorthin begeben hatte, unter günstigen Verhältnissen beobachtet worden. Der Himmel war vor Eintritt des Kontakts bewölkt, klärte sich jedoch später auf, so daß während der Totalität gute Beobachtungen ausgeführt und ge⸗ lungene Photographien hergestellt werden konnten.
2 Bud⸗Nau bein Am 15. d. M. hielt der Taunusclub„Wetterau“ auf dem Johannisberg seine 12. Generalversammlung ab. Der Vorsitzende begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und verlas zu⸗ nächst den Rechenschaftsbericht. Nach demselben zählte der Verein im verflossenen Rechnungsjahre 198 Mit⸗ 1 n 126 in Friedberg und 72 in Bad⸗ D
stauheim, mehr gegen 11 Jahr. Die Ein⸗ nahmen beliefen sich auf 564,22 M., die Ausgaben auf 182,05 M. Der Ueberschuß von 382,17 M. ist bei
und Credit⸗Verein in Friedberg ver zinslich angelegt. Die Hauptausgaben wurden auf Wegmarkirung und Aufstellung von Orientirungstafeln verwendet. Es wurden 7 Touren, darunter 2 größere, Bergstraße und Vogelsberg, unternommen, welche bei reger Betheiligung einen fröhlichen, würdigen Verlauf nahmen und den Theilnehmern eine schöne Erinnerung bleiben werden. Nach Abhörung der Rechnung stellte mit Rücksicht auf den günstigen Kassenstand der Vor⸗
18. April. In 50 Buchdruckereien legten heute 1500 Setzer die Arbeit nieder. Die
triot“, der„Independance belge“ und des „Etoile“ nicht. 8
Antwerpen, 18. April. 2000 Manifestanten zogen zum Hafen, wo mit Petroleum geladene
sitzende den Antrag: 300 Mark als Fond für einen auf der Wintersteingruppe zu erbauenden Aussichts⸗
Zeitungen erscheinen mit Ausnahme des„Pa⸗ thurm festzulegen, demselben etwaige Ueberschüsse, jeden
falls aber die Erträge aus der Sammelbüchse des auf dem Johannisberg aufgestellten Fernrohres alljährlich zuzufuͤhren. Nach kurzer Debatte wurde der Antrag genehmigt. Bei Berathung der Touren entstand ein lebhafter Meinungsaustausch, schließlich einigte man si
über das vorgeschlagene Programm, doch soll auf Wunsch
Dampfer genommen und beinahe in Brand gesetzt worden wären. Auf dem Steamer „Switzerland“ wurden Mannschaften gezwungen, die Arbeit einzustellen. Die Polizei zerstreute hierauf die Menge. Die Regierung wird leb⸗ haft getadelt, weil sie die Truppen von hier weg verlegte.
Italien. Rom. Das„Memorial diplo⸗ matique“ veröffentlicht einen Artikel, worin Italien ein ähnlicher Skandal, wie er in Deutsch⸗
eines Vorstandsmitgliedes diesmal auch der Spe art berücksichtigt werden. Die erste Tour findet am 7. Mat statt: Forsthaus Winterstein—Cransberg—Ziegenberg. Das Touren⸗Programm wird in einem spateren Ar- liel veröffentlicht werden. Bei günstiger Witterung soll im Monat Mai ein Familienausflu auf den Johannisberg unternommen werden. Ein Antrag be⸗ züglich Decorirung derjenigen Mitglieder, welche im Verlauf von 5 Jahren sämmtliche Touren mitgemacht haben, wurde auf die nächste⸗Generalversammlung ver⸗ zagt, doch soll schon von jetzt ab ein Verzeichni über den Besuch der Touren geführt werden. Neu ein⸗
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