Jil wurden zwei weitere Cholera⸗Todesfälle konstatirt, heute l UN bis Vormittags zehn Uhr fünf Erkrankungen und zwei Seu Todesfälle. 8 rtigun 1 Breslau, 16. Okt. In der Güttler'schen Pulver⸗ 9 fabrik zu Reichenstein bei Glatz entstand gestern eine 1 ö pt e wurden zerstört. 0 Kein Mensch wurde verletzt. Welz Thorn, 16. Okt. Der wegen Ermordung des f Baron Golß⸗Dlugimost zu lebenslänglicher Zuchthaus⸗ . g se verurtheilte Verbrecher Kogiestecki und zwei andere n bearsz straf 9 und z Nüßt Verbrecher sind Nachts aus dem Kriminalgefängniß il Ser* gefängniß N Offer nusgebrochen. n 5 bend 1 Mecheln, 12. Okt. Seit vorigem Sonntag wurde iich! i das zehnjährige Töchterchen eines Pächters aus der grü lib. nahen Gemeinde Wawre-Sainte-Catherine vermißt. Nach 0 üßt, fach langem Suchen fand man gestern das Kind in einem 5 Ghebüsch als Leiche. Es liegt ein Mord vor. pfin N Posen. Der Arbeiter Kokocinsky, welcher wegen une Tödtung seiner ersten Frau mit 4 Jahren Zuchthaus att An vorbestraft ist, erwürgte heute seine zweite Ehefrau. halte, Denn Paris, 17. Okt. Der Tondichter Gounod ist ge⸗ in reich, storben. Gounod, geb. am 17. Juni 1818 zu Paris, war ae ede 1851 in Parte aufefüg 50 Hi Sein berühmtestes Werk ist„Faust und ether; er Wo pätere Opern sind„Philemon und Baucis“,„Die der Führun stönigin von Saba“ und„Romeo und Julie.“ geister pn Paris, 16. Okt. Nachts brach ein Feuer aus in
Denis. ind verbrannt.
New⸗ Pork, 14. Okt. inem gestern erfolgten Zusammenstoß
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00. “ Serin etwa 20 verwundet worden.
New⸗ Mork, 15. Okt.
einem J Abend vom Golf von Mexiko bis Maine wüthete, war 16. Okt Hesonders stark in Baltimore, wo die Lichtdrähte brachen
ei umd die Gebäude der Brush Electrical Company in kommen Brand steckten. Das Feuer dehnte sich auf das in der als. C; Nähe befindliche Gefängniß aus, in welchem 544 Sträf⸗
at erklänt inge untergebracht waren.
Aufhelln
onnten nur mit Mühe gerettet werden.
Stettin, 17. Okt. Im Laufe des gestrigen Tages
den Werkstätten der Schlafwagengesellschaft in Saint Sechzig Schlafwagen und Restaurationswagen
Nach Meldungen sind bei znügungszüge bei Jackson 12 Personen getödtet und
Der Sturm, der am Freiag
Einer derselben fand dabei zen Tod, zwanzig wurden verwundet, die Uebrigen
führt zum Ziel.“
Ziel zu erreichen.
zweier Ver⸗
führen.
Ausbildung erlangt.
Festbericht über die 350jährige Jubelfeier der Großh. Realschule und des Progym⸗ nasiums zu Friedberg.
Von einem milden Herbstwetter begünstigt, trafen im Laufe des heutigen Tages die Festgäste aus Nah und Fern in unserer festlich geschmückten Stadt ein. Um 4 Uhr fand die feierliche Uebergabe der von Damen Friedbergs und der Umgegend gestifteten Fahne im Zeichensaale der Gewerbeschule statt. durch einen Gesang eingeleitet, übergab Frau Gwinner im Auftrage der Damen das hübsche und sinnige Ge⸗ schenk mit einer kurzen Ansprache. haus stattete den Dank der Anstalt in einer kernigen Ansprache ab, in der er betonte, daß er die Fahne als Zeichen der inneren Verbindung zwischen Elternhaus und Schule in Empfang nehme, ohne die ja eine ge— deihliche Erziehung nicht möglich sei; und gab der Hoff— nung Ausdruck, daß dieses gute Einvernehmen zwischen Elternhaus und Schule auch fernerhin bestehen möge. Sich zu den Schülern der Anstalt wendend, legte er denselben die Bedeutung, die ein solches Geschenk für sie haben solle, warm ans Herz. Diese Inschrift der Fahne rufe ihnen zu, daß nicht die Sorgfalt der Eltern, nicht die Tüchtig⸗ keit der Lehrer allein sie ihrem Ziele näher bringen könne, vielmehr sei es ihre eigene Arbeit, ihr eigener Fleiß, den sie einsetzen müßten, um das ihnen gesteckte 8 Aber auch dem Schwachen diene dieses Wort zugleich als eine Ermunterung, daß es auch ihm noch gelingen werde, hier sein Ziel zu er— reichen, da ja nicht die Begabung allein, sondern ganz besonders Arbeit und Fleiß es seien, die zum Ziele Das auf der Fahne angebrachte Wappen der Stadt Friedberg möge die hiesigen Schüler daran er— innern, daß Friedberg ihre Vaterstadt, ihre Heimath sei, und den Auswärtigen möge es stets ins Gedächt— niß zurückrufen, daß ihnen diese Stadt mehrere Jahre hindurch eine Heimstätte gewesen, in der sie ihre geistige Das auf der Gegenseite ange— brachte hessische Wappen möge ihnen stets gegenwärtig halten, daß sie Schüler einer hessischen Anstalt seien, daß Hessen ihr engeres Vaterland sei. math, Liebe zu Fürst und Vaterland sind die Tugenden, die Männer eines Staates, wozu sie ja in der Anstalt herangebildet werden sollten, zieren.
auch das Ziel
riedberg, 16. Okt. 5 0 reichte hierauf
Nachdem die Feier E Sn d
5 Wi. Direktor Or. Wind] Willkomm zu.
haben. „Arbeit und Fleiß
wesentlich zur
Abschluß.
diesen Tugenden noch Arbeit und Fleiß, dann muß 9 55
erreicht werden.“ Hierauf stimmte der
Chor ein Fahnenlied an, gleilchsam als Antwort der Schüler auf die ergreifende Rede ihres Direktors. Real⸗ lehrer Opel, der dienstälteste Lehrer der Anstalt, über⸗
eine von ihm gestiftete Büste S. K. H.
des Großherzogs Ernst Ludwig und schloß mit einem Hoch auf denselben, in das die Zuhörer begeistert ein— stimmten, worauf der Chor noch„Heil, Ernst Ludwig, Heil“ anstimmte.
Feier im Saalbau.
Punkt 7 Uhr Abends begann die Beigeordneter Hieronimus begrüßte erkrankten Bürgermeisters die anwesen—
den Gäste aufs Wärmste und rief ihnen einen herzlichen
Hierauf sand durch einen musikalischen
Vortrag eingeleitet, die Aufführung des von Reallehrer A. Kost gedichteten, und von den Schülern der Anstalt im Kostüm aufgeführten Festspiels statt. Der fast nicht enden wollende Applaus am Schlusse der 1¼ Stunde währenden Vorstellung, sowie der stürmische Hervorruf des Dichters beweisen am besten, daß Anlage und Com— position, sowie die Darstellung durch die Schüller in jeder Hinsicht allen berechtigten Erwartungen entsprochen Hieran reihte sich ein Vortrag von Instrumental⸗ und Vokalmusikstücken, Schülern der Anstalt ausgeführt, unter denen einige geradezu als Kunstleistungen bezeichnet werden können. Auch bei dem sich anschließenden geselligen Zusammen⸗ sein bei einem Glase Bier fehlte die Belebung durch die edle Musika nicht. Abiturient der Anstalt erwiederte den Gruß des Bei— geordneten Hieronimus und Direktor dankte noch den Künstlern, die durch ihre Mitwirkung
größtentheils von früheren
Dekan Kalbhenn als 50jähriger Dr. Windhaus
Verschönerung des Abends beigetragen.
So nahm der Vorabend einen schönen und würdigen
Israelit.
„Liebe zur Hei⸗
Gottesdienst in Friedberg.
Sabbathfeier vom 21. Oct. 1893.
Beginn:
Vorabend 4 Uhr 55 Min. Samstag Morgen 8 Uhr 15 Min. Samstag Nachmittag 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 6 Uhr 10 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 22. Oet. an Morgens 6 Uhr 45 Min., Abends 6 Uhr Gesellt sich zu(Gemeindezimmer).
30 Min.
würden
er ein An
die deuten 1 sei
die deu Faseleber⸗Versteigerung. t mit en Samstag den 21. d. Mts., Nachmittags e herrsch.. I Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger i durch Ge. ber in dem Gemeindehause versteigert uf sämm 5 norden. 1 5 . ö Ober-Rosbach den 17. Okt. 1893. st nunnih Zroßh. Bürgermeisterei Ober-Rosbach.
4.80 Dieffenbach.
Faselochs⸗Versteigerung. Freitag den 20. Oktober l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, soll ein der Gemeinde ghöriger zur Zucht untauglich gewordener
hergesel .
läums feier ms verlief, hieler früh
l Beulen Jähriger Faselochs auf hiesigem Rathhaus
a Fee(entlich meistbietend versteigert werden.
irbigen 9. Fauerbach b. Fr. den 18. Okt. 1893. heutige beoßh. Bürgermeisterei Fauerbach b. Fr.
991 490 Schmidt.
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