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gezeichneten und an, eiten auf Leinen, 9. de. in großer Ausz reisen.

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Georg Gross,

1393.

1 Annoncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf.,

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Samstag den 16. Dezember.

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Oberhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf.,

wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der?

Betreffend: Die Landkalender für das Großherzogthum Hessen für 1895.

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Amtlicher Theil.

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Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg

Reichelsheim, Rodheim, Vilbel.

Friedberg den 12. Dezember 1893.

ch, Friedberg, Heldenbergen, Hoch-Weisel, Klein-Karben, Münzenberg, Ober-Rosbach, Okarben,

Sie wollen umgehend berichten, an welchen Tagen im Jahre 1895 die Märkte in Ihren resp. Gemeinden abgehalten werden.

Bekanntmachung.

r. Braden.

In Steinfurth ist in einem Gehöft die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen und Gehöftsperre angeordnet worden.

Friedberg den 15. Dezember 1893

Bekanntmachung.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. br. Braden.

Nachstehendes Ausschreiben Großh. Ministeriums der Finanzen, Abtheilung für Forst- und Cameralverwaltung, bringen wir unter Be zugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 23. Juni 1893(Kreisblatt Nr. 74) zur allgemeinen Kenntniß.

Zu Nr. F. M. D. 37183.

Friedberg den 14. Dezember 1893.

Betreffend: Die Gestattung der Weidenutzung in den Großh. Domanialwaldungen. Das Großh. Ministerium der Finanzen, Abtheilung für Forst- und Cameralverwaltung, an die Großherzoglichen Forstämter und Oberförstereien. Nachdem Frost eingetreten ist, nehmen wir die in unserem, in rubricirtem Betreff erlassenen Ausschreiben vom 19. Juni d. J. zu Nr. F. M. D. 22911 ertheilte Erlaubniß zur unentgeltlichen Ausübung der Weidenutzung in den Domanialwaldungen hiermit zurück, wonach

das Forstschutzpersonal zu instruiren ist.

übung der Weidenutzung gestattet war, ist in gleicher Weise zu verfahren.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. Darmstadt am 4. Dezember 1893.

In denjenigen Gemeindewaldungen, in welchen im Einverständniß mit den betr. Bürgermeistereien ebenfalls die unentgeltliche Aus

Für die Ausfertigung: Moser.

Deutsches Reich.

Darmstadt. Die Thronrede hat folgen den Wortlaut: Meine Herren Stände! Ich heiße Sie zum 29. Landtag freundlichst will kommen. Die schwere Lage, in welche zu Be ginn des Sommers die Landwirthschaft ge kathen war, und welche Ende Juni dieses ahres die Berufung der Stände zu dem kurzen 8. Landtage nothwendig machte, ist glücklicher eise zu Meiner großen Befriedigung einer esserung der Verhältnisse gewichen. Ver anken wir auch diese günstige Wendung vor Allem und hauptsächlich der bald nach jenem Zeitpunkte eingetretenen äußerst günstigen Witte fung, so hat doch auch einen wesentlichen An heil an derselben die anerkennenswerthe Reg amkeit der ländlichen Bevölkerung, welcher Meine Regierung durch geeignete Verwendung der ihr von den Ständen bereitwillgst zur Ver fügung gestellten Mittel, sowie durch reichliche Zuwendungen aus den Domanialwaldungen in pirksamster Weise unter die Arme zu greifen hermochte. Die verhältnißmäßig reichen Herbst erträge dürften ernste Befürchtungen für den Vinter und selbst für das kommende Früh uhr ausschließen; jedenfalls reichen die noch ur Verfügung gebliebenen Mittel aus, um uwaigen Schwierigkeiten zu begegnen. Ihre lächste und hauptsächlichste Aufgabe wird die berathung und Feststellung des Hauptvoran schlags der Staatseinnahmen und-Ausgaben fr die kommende Finanzperiode sein.Die Thatsache, daß, abweichend von dem bisher ar Regel gewordenen Verhältnisse, die an das eich zu leistenden Matrikularbeiträge i dem laufenden Budgetjahre den Betrag

raten namhaft überschreiten und die Besorg⸗ , daß ohne die angestrebte Verständigung

der verbündeten Regierungen mit dem Reichs ige über neue oder erhöhte Einnahmequellen ite schwere Ueberlastung der Einzelstaaten

schon Abschlusse gelangen will. Ich hoffe ir N der daß doch bei einem Theile jener Linien die

leberweisungen des Reichs an die Bundes- Gel

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eintreten müßte, haben die Aufstellung eines machte Versuch einer allgemeinen Revision der

Voranschlags, welcher das Gleichgewicht zwischen einer Ergebnisse geführt hat, wird Meine Regierung

Einnahme und Ausgabe wahrt, zu schwierigen Aufgabe gemacht und die größte Vorsicht in Ausgaben nothwendig erscheinen lassen. Die Lösung jener Aufgabe würde trotz der einstweiligen Zurückstellung mancher sehr gerechtfertigter Anforderungen nicht möglich ge wesen sein, wenn nicht die aus früheren Budget perioden vorhandenen Ueberschüsse der Haupt staatskasse gestattet hätten, zur Deckung einer Anzahl von Ausgabeposten, welche streng ge nommen in das ordentliche und nicht in das außerordentliche Budget gehören, einen Theil jener Ueberschüsse heranzuziehen. Für Handel, Industrie und Gewerbe sind leider die Ver hältnisse immer noch nicht viel günstiger ge worden, wenn sich auch hier und da ein An fang zur Besserung zeigt. Zu Meiner be sonderen Genugthuung war es übrigens mög lich, zur Förderung dieser Berufszweige nicht blos die seitherigen, sondern selbst etwas er höhte Beträge in den Hauptvoranschlag einzu stellen. Das Gleiche konnte auch in Betreff

der Landwirthschaft geschehen, welcher Meine Regierung fortdauernd ihre ganze Aufmerk- samkeit schenken wird. Die Vorarbeiten für die zu erbauenden Nebenbahnen sind derart gefördert, daß die Entwürfe für die Hälfte dieser Linien fertiggestellt sind. Leider ist aber mit Ausnahme einer einzigen Linie die Inan⸗ griffnahme des Baues noch nicht möglich ge⸗ wesen, weil die gesetzlich vorgeschriebene Ge ländestellung Seitens der Betheiligten nicht zum offe indessen,

ändestellung in nächster Zeit gesichert wird, daß sich dann eine lebhafte Bauthätigkeit In dieser Erwartung ist die Million Mark zu Neben bahnbauten in dem Hauptvoranschlage vorge⸗ sehen. Nachdem der auf dem 27. Landtag ge⸗

so entwickeln kann.

Gesetze über die innere Verwaltung zu keinem

sich nunmehr die Aufgabe stellen, nach einzelnen Richtungen hin Verbesserungen in Anregung zu bringen, und wird Ihnen zu dem Ende baldthunlichst eine und die andere Vorlage zu gehen. Außerdem wird Ihnen, und zwar als bald, der schon früher zur Verhandlung ge standene Gesetzentwurf, betreffend die Organi sation des Forstschutzes, sowie ein Gesetzent wurf, betreffend die Versorgung der Waisen der Volksschullehrer, zur Berathung und Be schlußfassung vorgelegt werden. Ich gebe Mich der angenehmen Hoffnung hin, daß Ihre Thätigkeit während des bevorstehenden Land tags Meinem geliebten Land und Volk zum Wohle gereichen und dazu beitragen wird, Frieden und Eintracht im Lande zu mehren, Zwietracht und Unzufriedenheit zu mindern. Das gebe Gott! a

14. Dez. Die Kaiserin Friedrich traf heute Vormittag 11 Uhr hier ein, begab sich mit den allerhöchsten Herrschaften nach dem Mausoleum auf der Rosenhöhe, von dort nach dem Neuen Palais und reiste um 12 Uhr wieder von hier ab. S. K. H. der Großherzog reiste heute Nachmittag zum Besuch des Herzogs von Sachsen-Koburg und Gotha nach Koburg. L 14. Dez. In der heutigen Sitzung der Zweiten Kammer legt Finanzminister Weber das Finanzgesetz und den Hauptvoranschlag für die Periode 189497 dem Hause vor und gibt eine gedrängte Inhaltsübersicht. Die ordentlichen Ausgaben betragen 27,080,000 Mark. Die ordentlichen Einnahmen seien auf 27,174,000 Mark veranschlagt. Die außerordentllchen Einnahmen beliefen sich auf 22,180,000 Mark und dienten theilweise zur Deckung der außerordentlichen Ausgaben mit 12,160,000 Mark, Der gesammte Voranschlag schließe mit 9,850,000 Mark Ueberschuß ab. Er weist darauf hin, daß die an Hessen vom Reich überwiesenen Beträge hinter den von Hessen zu leistenden Matrikularbeiträgen pro 189394 um 300,000 Mark zurückgeblieben seien. Für die Periode 189495 würde sich diese Summe sogar auf 1,078,000 Mark erhöhen. Die Großh. Regierung habe

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