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die Gründe des näheren anzugeben, welche eine
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Preises nachsuchen, so ist dies ebenfalls der irtlichen Sammelstelle mitzutheilen, auch sind
derartige Unterstützung rechtfertigen.
Sechzehntausend Meter über der Erd⸗ oberfläche.
Gustav Hermite und Besancon ist es ge— lungen, einen kleinen, mit selbstregistrirenden Instrumenten versehenen Ballon bis zur Höhe von 16,000 m emporzusenden. Es ist dies die größte Höhe, welche jemals ein Ballon in unserer Atmosphäre erreicht hat. Der Ballon hat ein Volumen von 113 ebm und war mit gewöhnlichem Leuchtgas gefüllt. Das Ganze wog 17 kg. Die Hauptabsicht war, das Gesetz der Temperaturabnahme in den höchsten Luftregionen zu ermitteln. Die Auffahrt fand statt am 21. März bei schwachem Winde und klarer Luft. Der Ballon erhob sich mit einer Steigkraft von ungefähr 65 kg in einer durchschnittlichen vertikalen Geschwin— digkeit von 8 m in der Sekunde. Nach Aus⸗ weis der selbstregistrirenden Instrumente stieg diese Geschwindigkeit auf 9,2 m in der Höhe von 7000— 10,000 w. Beim Abstieg, der mit 2,4 m Durchschnittsgeschwindigkeit erfolgte, haben die Instrumente keinerlei Schaden er— litten. Der Ballon stieg so hoch, daß das Barometer nur 103 mm Druck anzeigte, was etwa 16,000 m über dem Meeresspiegel ent— spricht. Das Thermometer zeigte als niedrigste Temperatur 510 C. unter dem Gefrierpunkt in einer Höhe von 12,500 m, was auf eine Temperaturabnahme von 1 Grad für durch— schnittlich 186 m Höhenzunahme führt. Ueber die Höhe von 12,500 m hinaus zeigte die Kurve der Temperatur und des Druckes eine Unterbrechung in Folge des Gefrierens der Flüssigkeit in den Registrirfedern. In der Höhe von nahezu 16,000 m stieg das Thermo— meter wieder, und zwar bis auf 21“ C. Diese Wärmezunahme wurde aber nur hevorgerufen durch die Strahlung der Sonne auf den Korb, in welchem sich die Registririnstrumente be⸗ fanden. Die direkte Wärmestrahlung der Sonne wächst nach den Thermometer-Aufzeichnungen beträchtlich mit zunehmender Höhe über dem Boden, während die Lufttemperatur rasch sinkt. Der Ballon blieb mehrere Stunden unver— ändert in der Höhe von 16,000 m, in welcher der Atmosphäre unter ihm lagen. Eine Vorrichtung war an dem Ballon angebracht, um in der Höhe eine große Anzahl von Frage— karten auszustreuen, und zwar durch Verbrenn— ung einer Zündschnur. Allein letztere brannte in jener großen Höhe nicht vollständig ab, wahrscheinlich, weil es dort oben an genügen— dem Sauerstoff fehlte. Dem ersten gelungenen Versuche, die Atmosphäre in Höhen von zwei deutschen Meilen zu erforschen, dürften bald andere folgen, so daß wir hoffen können, die Zustände des Luftmeeres auch in jenen Regionen kennen zu lernen, wohin Menschen direkt nie— mals gelangen können.
Rosenkohlkultur.
Der Rosenkohl gedeiht auf jedem humus— reichen Boden. Man richtet sich mit der Aus⸗
den Ort ihrer Bestimmung bringen kann. Die beste Saatzeit fällt zwischen den 10. und 20. April, in südlichen Gegenden schon einige
2988 4293 5978
2908 4274 5583
2928 2970 4282 4284 5747 5864 6807 6889 7011 7103
3520 4401 6026
3584 3651 3726 3789 4657 4890 4946 4974 6145 6270 6785 6793 7157 7510 7612 8135 8158
4131 N. 7, S. 4194 N. 45 à 30 fl. S. 41 N. 15, S.
Wochen früher. Die Beete, welche den Rosen⸗ kohl aufzunehmen bestimmt sind, müssen reich⸗ lich gedüngt sein und eine freie Lage haben. Der Abstand der Pflanzen muß mindestens 60 Centimeter betragen, doch ist eine weitere Pflanzung bis zu 75 Centimeter vortheilhafter, da der Rosenkohl sich stark ausbreitet. Die Pflanzen gießt man gut ein und behackt sie öfters während des Sommers. Ist der Strunk ziemlich ausgewachsen, so entgipfelt man ihn, das heißt, man schneidet ihm das Herz mit dem Herztrieb mit drei bis vier Blättern aus, ohne die übrigen zu verletzen. Nicht lange nach dieser Operation zeigt sich bei nicht allzu ungünstiger Witterung der Erfolg. An allen Blattachsen entwickeln sich die bekannten, rosen— artigen Gebilde, und gegen Ende September ist der ganze Strunk damit besetzt. Einen Monat später kann die Ernte beginnen. Man muß hierbei die größten Rosen zuerst ab— pflücken, damit die kleineren Raum gewinnen, sich vollkommen auszubilden. Das sogenannte Abblatten ist nichts weniger als vortheilhaft, da hierdurch sehr leicht die Rosetten zersprossen und einen Theil ihrer Zartheit und Schmack— haftigkeit verlieren. Tritt im Oktober häufiger Regen ein, so gehen die Rosen gern aus einander. Man thut deßhalb wohl, die Stauden auszuheben und sie in Gruben einzusetzen, hier— bei die Wurzeln fest anzutreten, aber nicht an— zugießen. Dagegen gießt man diejenigen Strünke, deren Rosen noch nicht vollstandig ausgebildet sind, stark an. Es läßt sich auch der im August abgeschnittene Herztrieb, welcher sich bisweilen zu einem kleinen Kopfe schließt, als sehr gut und feinschmecken es Gemüse ver⸗ wenden. Die Kultur des Rosenkohles ist be— sonders lohnend in der Nähe größerer Städte und namentlich von Konservefabriken. Verloosungen. Ansbach-Gunzenhausener 7 fl.⸗Loose von 1857. Serien- und Gewinnziehung vom 15. Juni 1893. Heimzahlung ab 15. Dezember 1893. Gewinne. Ser. 4660 Nr. 29 à 10,000 fl. S. 3230 N. 42 à 2000 fl. S. 1526 N. 29 à 500 fl. S. 206 N. 40, S. 803 N. 48, S. 2260 N. 7, S. 2438 N. 33, S. 4194 N. 40 4 100 fl. S. 598 N. 43, S. 675 N. 45, S. 832 N. 43, S. 1518 N. 28, S. 1526 N. 46, S. 1922 N. 12 29. S. 2058 N. 42, S. 4131 N. 6, S. 4538 N. 41 4 50 fl. S. 41 N. 6 39, S. 206 N. 6, S. 398 N. 23, S. 598 N. 39, S. 614 N. 23, S. 675 N. 42, S. 832 N. 3 45, S. 1274 N. 36, S. 1518 N. 44, S. 1901 N. 49, S. 2058 N. 44, S. 2602 N. 5, S. 2696 N. 17, S. 3151 N. 45, S. 3230 N. 32, S. 3729 N. 10, S.
206 N. 17, S. 398 N. 75, S. 675 N. 25, S. 769 N. 34, S. 803 N. 34, S. 832 N. 48, S. 1055 N. 35, S. 1274 N. 33, S. 1518 N. 21, S. 1526 N. 36, S. 1922 N. 39, S. 2008 N. 28, S. 2180 N. 11, S. 2438 N. 23, S. 2696 N. 42, S. 2983 N. 26 34, S. 3084 N. 40, S. 3268 N. 9, S. 4013 N. 37, S. 4131 N. 11 12 17 48, S. 4285 N. 2 26, S. 4368 N. 22, S. 4516 N. 4 45, S. 4538 N. 17, S. 4729 N. 19 4 20 fl. Auf alle übrigen in den am 15. Mai 1893 ge⸗ zogenen Serien enhaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 11 fl
Kurhessische 40 Thlr.⸗Loose vom Jahre 1845. Ziehung am 1. Juli 1893. Auszahlung am 2. Januar 1894. Hauptpreise: Nr. 16741 113483 160559 je 1000 Thlr. Nr. 21180 131749 je 1500 Thlr. Nr. 131875 à 2000 Thlr. Nr. 95597 à 4000 Thlr. Nr. 119089 à 8000 Thlr. Nr. 148061 à 32,000 Thlr.
Braunschweiger 20 Thlr. Loose vom Jahre 1868. Ziehung am 1. Juli 1893. Gezogene Serien:
gegen Ende Mai, spätestens Anfang Juni, an
Nr. 229 1125 1509 1595 1915 2033 2075 2142 2739
8282 8311 8561 8607 Prämien⸗Ziehung findet
Literarisches.
Der Ausfall der Reichstagswahlen ist in über⸗ sichtlichster Weise auf einer soeben im Verlage von Flemming in Glogau erschienenen„Karte der deutschen Reichstagswahlen 1893“ dargestellt. Die 397 Wahlkreise des Deutschen Reiches sind entsprechend den verschiedenen Fractionen und Sondexrparteiungen in 14 verschiedenen Farben gekennzeichnet. Mit einem Blick ist dadurch zu übersehen, in welchen Theilen des Deutschen Reiches die einzelnen Parteien hauptsächlich vertreten sind. Durch ein vollständiges Ver⸗ zeichniß aller Wahlkreise mit dem Namen der gewählten Abgeordneten nebst einem auf dem Umschlage zusammengestellten alphabetischen Namensvregister wird die Brauchbarkeit der für jeden Deutschen, ohne Unterschied der Parteirichtung, überaus werthvollen Karte noch erhöht. Die Schnellig— keit, mit welcher die geschmackvoll und charakteristisch ausgestattete Karte hergestellt worden ist, wirft ein günstiges Licht auf die oft bewährte Leistungsfähigkeit des Verlages Flemming. Wir empfehlen die Karte allen unseren Lesern. Der Preis beträgt nur 50 Pfg.
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8731 8927 8970 9349. Die am 31. Juli statt.
Eingesandt.
Bad⸗Nauheim. Von allgemeinem Interesse wird das nächsten Sonntag den 9. Juli auf der Terrasse des Kurhauses stattfindende Extra-Concert der Kur⸗ kapelle, welches zum Benefiz derselben veranstaltet wird, sein. Es ist ja eine erfreuliche und allgemein aner⸗ kaunte Thatsache, daß unsere Kurkapelle, unter der tüchtigen und bewährten Leitung des Großh. Hess. Musikdirektors C. Machts, ihren vielseitigen Aufgaben in geradezu musterhafter Weise gerecht wird und sich in unserem Musikleben eine ehrenhafte Stellung erobert hat. Wie aus dem uns vorliegenden Programm er⸗ sichtlich, wird Musikdirektor C. Machts, welcher ja stets bestrebt ist, in ausgesuchter Weise unser Publikum mit musikalischen Gaben zu erfreuen, in diesem Concert u. A.: Overture z. Op.„Tannhäuser“ v. R. Wagner, Kriegerische Jubelouverture v. Lindpaintner, Ouverture zu„Robespiere“ v. Litolff, Kriegsraketen, gr. patriot. Potpourri von Conradi, Fröhliche Weihnachten, hum. Potpourri v. Ködel, sowie mehrere Novitäten und ver⸗ schiedene Soli zu Gehör bringen. Die Beliebtheit, welche sich die Kapelle und ihr Dirigent hier durch die vortreffliche Darbietung ihrer bisherigen Concerte er— worben, garantiren auch für diesmal von vornherein für alle Musikfreunde einen wirklich gediegenen Genuß. Wenn nun schon nach dieser Richtung hin ein reicher Besuch des Concerts empfehlenswerth erscheint, nament⸗ lich auch, weil die Eintrittspreise, im Verhältniß zu den außergewöhnlichen Leistungen, sehr niedrig gestellt sind, so ist eine allgemeine Unterstützung um so wünschens⸗ werther, da jeder Concertbesucher neben dem hohen Kunstgenuß auch die Genugthuung haben wird, das Wohl der Kapelle gefordert zu haben. Man darf sich sonach wohl der Erwartung hingeben, daß es nur dieses Hinweises bedürfen wird, dieses Benefiz that⸗ kräftig zu unterstützen. K.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde.
6. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Gottesdienst in der Stadtkirche.
Vormittags 91 2 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Candidat Heußel(I. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 8 Uhr: Herr Pfarrer bor. FTlöring. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Katechismuslehre.
Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen 6 Uhr Beicht; um‘7 Uhr wird die heil. Communion ausgetheilt. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht.
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