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Donnerstag den 7. Dezember.

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wieder hier eingetroffen.

Oberhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

cen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 10 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. wärtigen Einsendern(soweit Letzere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets durch die Post nachgenommen.

Annoncen von aus-

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Betreffend: Entschädigung der durch die Manöver entstandenen Flurschäden.

Amtlicher Theil.

ö 1 Friedberg den 6. Dezember 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg

an die Großh. Bürgermeistereien Rödgen, Wisselsheim, Steinfurth und Griedel.

f Behufs Benachrichtigung der Interessen Auszahlung angewiesen worden sind.

ten theilen wir Ihnen mit, daß die in obigem Betreff festgestellten Entschädigungsbeträge zur Dr. Braden.

Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.

Der als Feldschütze bereits verpflichtete

Personen, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird.

N. 1018/93); Lina Sandler von da(N. 1019,93); Christian Zentner von Rinklingen(F. 1424/93); von Sternberg(R. 239,93); Kaspar Schlereth von Straßbach(N. 541,93).

Gegen Wilhelm Wundermann von Hildesheim, 26 Jahre alt, Dachdecker, ist von Großh.

Steckbriefe.

Johannes Mais II. von Beienheim wurde zum Feldschützen für diese Gemeinde ernannt.

Friedrich Bachmann von Ixheim(F. 1445 93); Moritz Sandler von Freudenheim Heinrich Eschenröder von Leisenwald(V. 1074/8); Joseph Bönigk

Amtsgericht Friedberg Haftbefehl wegen Diebstahls

erlassen(F. 430/93). Gegen Karl Mairose, geboren am 9. Juni 1869 zu Schippenbeil, Maurer, zuletzt in Bad⸗Nauheim, ist von Großh. Amtsgericht Bad-Nauheim

Haftbefehl wegen Körperverletzung erlassen(N. 993,93). Ausschreiben.

em Kutscher des ꝛc. Bausch in derselben Zeit aus der Remise eine braune Sommerjacke gestohlen(F. 1446,93).

schlagnahme wird gebeten.

Erledigungen. Peter Erb von Odenhausen und Weingärtner in Groß-Karben.

Friedberg den 30. November 1893.

1 zwei gelbliche wasserdichte Pferdedecken, gez. IJ. B. III., ein blauer Tuchmantel, dess

Um Verhaftung und Nachricht vor Zuführung wird ersucht.

In der Nacht vom 15. auf 16. November l. J. wurden dem Großh. Beigeordneten Hch. Bausch 111. zu Nieder-Wöllstadt aus seiner Chaise

en Kragen roth gefüttert ist, und ein Fruchtsack entwendet. Ferner wurde auch Um Fahndung, Verhaftung, Durchsuchung und Be

durch Gendarm Heimbrecht in Bad-Nauheim; Johs. Kreutzer von Büdesheim, durch die Gendarmen Vogel Der Großherzogliche Amtsanwalt: Zimmermann.

Deutsches Reich.

Darmstadt, 4. Dez. Der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha ist gestern Vormit jag nach Coburg zurückgereist. Prinz Heinrich und Prinz Franz Joseph von Battenberg sind a Prinz und Prinzessin Heinrich von Battenberg sind heute nach Eng- land abgereist.

Berlin, 4. Dez. Reichstag. Die Novelle zum Unterstützungswohnsitzgesetz wird nach längerer Debatte, in der die meisten Redner sich für die Vorlage aus⸗ prechen, einer Kommission überwiesen. Das Vieh⸗ seuchengesetz wird nach längerer Debatte einer Kommis⸗ sion überwiesen, desgleichen eine Reihe von Rechnungs⸗ vorlagen. 5. Dez. Erste Lesung des Stempelsteuer⸗ gesetzes. Der bayerische Finanzminister Riedel leitet dieselbe ein, indem er bemerkt, daß Bayern gerade auf diese Vorlage besonderen Werth lege. Die Nothwendig⸗ eit der Beschaffung neuer Mittel und die Reformirung es Verhältnisses zwischen dem Reich und den Einzel⸗ staaten bestehe. Gegen eine direkte Einkommensteuer nüsse er von dem Standpunkte der bayerischen Regie⸗ 5 aber, ebenso energisch wie der preußische Finanz⸗

ünister protestiren, denn, was bleibe den Einzelstaaten überhaupt übrig, wenn man von Reichswegen auch in ihre direkte Besteuerung eingreife. Die verbündeten Regierungen haben sich bei der Aufstellung des Stempel⸗ euerentwurfs der gegebenen Versprechungen erinnert.

deute eine Belastung des armen Mannes. Hätten die Regierungen die Weinsteuer nicht vorgeschlagen, so würde man ihnen aus dem Hause das vorgeworfen haben. Zustimmung rechts.) Die ganze große Agitation gegen die Tabakfabrikatsteuer beruhe auf der Annahme, daß ein starker Rückgang des Konsums eintreten werde, da- gegen spreche die Erfahrung und damit falle die Be⸗ sürchtung weg, daß eine Verminderung der Zahl der Arbeitskräfte eintreten werde. Alle vorgeschlagenen Steuern seien der direkten Besteuerung in den Einzel⸗ staaten, die sonst nothwendig wäre, weit vorzuziehen. Alle verbündeten Regierungen stimmen darin überein, haß die finanziellen Beziehungen zwischen dem Reiche und den Einzelstaaten dringend jetzt der vorgeschlagenen Reform bedürfen. Ohne diese könne kein Ginzelstant ein einwandfreies Budget aufstellen. Bedenken, die gegen die Steuerreform, die da bestehen, würden chwinden, wenn man die Verhältnisse der Einzelstaaten ingehend würdige. Formell und sachlich haben nach der Entwickelung der Zoll- und der Steuergesetzgebung ie Einzelstaaten ein Recht auf finanzielle Beihilfe des Reichs. Die laute Agitation gegen die Steuerentwürse und die reine Negation führen nur zu einer dauernden Zeunruhigung des Erwerbslebens; denn diese Finanz ragen muͤssen gelöst werden und jede abgelehnte Steuer verde bald wiederkehren. Richter: Die Gründe, welche die Mehrheit des Hauses eine allgemeine Debatte ber die geplante Finanz-Reform aufschieben ließen, hätten auch den bayerischen Finanzminister von dieser allgemeinen Rede abhalten sollen, die wohl bezwecke,

nur um die Deckung der Kosten der Militärvorlage,

0 9 7 1 15 sich eine ministerielle Erklärung, welche heute im in Folge dessen eine Kontrole der Finanzgeba rung] P herle 5 e; durch dasselbe auferlegen.Sind die Quittungsfracht⸗ e wurde. Dieselbe spricht brief⸗ und Weinstenuer so wunderschön, warum führen sich gegen die 2 evision der Verfassung, gegen Sie dieselben nicht in Bayern allein ein. Das wagen die Einkommensteuer und gegen die Trennung Sie freilich nicht. Redner wendet sich dann der Stempel- der Kirche vom Staate aus. Die Regierung steuer zu Wäre es wahr, was die Motive behaupten, 1 j e 1 daß dieselbe populärer im Volke sind als andere Steuern, 1 5 9 Programm innehalten, so beweise das nur für das mangelhafte Verständniß dem esetzentwurfe etreffend die Altersver⸗ für den Handel und Verkehr. Redner wendet sich gegen sorgung der Arbeiter zustimmen und die sozia 0 e 1 15 5 5 0 listischen Utopien zurückweisen. Die Erklärung euer insbesondere, durch die man die Moralität der schließ 5 Persi 8 Börse keineswegs hebe, sondern nur das solide Geschäft, schließt 15 20 e die Regie⸗ namentlich das Provinzial⸗ und das Arbitragegeschäft 8 10 1 außen für die Aufre hterhaltung des schädige. Redner bekämpft dann den Effekten⸗, Ouittungs⸗ Friedens bemüht sein werde. In der Kammer und Frachtbriefstempel. Vom parteipolitischen Stand⸗ wird die Eröffnung der Spezialdebatte über den punkte aus müßte uns die Annahme sämmtlicher Steuern Amnestie-Antrag abgelehnt mit 257 gegen 226 erwünscht sein. Staatssekretäl Posadowsky ver⸗ Sti l en, theidigt die Regierungsvorlage und weist die dagegen ie 5 5 geldend gemachten Befürchtungen als übertrieben zurück. Großbritannien. London, 5. Dezbr. Graf Kanitz bittet, nicht zu bergessen, daß es sich nicht In dem Zimmer eines aus Amerika gekommenen sondern auch um die Deckung der Zollausfälle durch Mannes Namens Schneider ist eine Zinnbüchse die neuen Handelsverträge handle. Die neue Börsen⸗ mit 12 Kilo Dynamit gefunden worden. Die⸗ 1 sei e denen sie 0 ee fon 7570 selbe wurde der Polizei überliefert, welche die eichterungen, mit denen seine Partei nicht einverstanden Büchse untersuchen und dann sofort vernicht sei. Der Quittungsstempel müsse progressiv gestaltet 1285 aach n sofort vernichten werden, ebenso Check- und Stempel auf Giroanweisungen, ließ. Ne. wenn dieselben Erträge bringen sollten. f ist flüchtig geworden.

DieDebats erhalten von Orleans die Glasgow, 4. Dez. In Folge der Weige

5 5 55 ee, ee 1 15 5* 25 2 Mittheilung, daß die dortige Polizei folgende rung der Grubenbesitzer, eine Lohnerhöhung zu Anzeige veröffentlicht:Aus den angestellten bewilligen, drohen 17.000 Bergleute, die Arbeit Untersuchungen geht hervor, daß die an den niederzulegen. deutschen Kaiser und den Reichskanzler von Spanien. Madrid, 4. Dez. Meldungen Caprivi gesendeten Höllenmaschinen in N aus Mieliin: Die 7 2 besen zur Post eben wor nd.; 5 f 28 zur t Wee d Falte, Komm die gesammte Grenzline und errichten 3 Forts.

5 g neinalle, e 7 0 oschränke* 5 5 Korv.⸗Kap. Graf v. Moltke ist am 30. Nov.] Ole Kabylen beschränken sich darauf, die 5 ad einetroffen. S. M. SchiffStosch; Spamer aufmerksam zu beobachten, und über in Kapstadt eingetroffen. D. Mr. SchiffStosch schreiten die Grenze nicht Komm. Kap. z. S. Rittmeyer, ist am 30. Nov. 5 g 4. g

3 1 N* 2 22 0 2 7. N32 in Trinidad eingetroffen und beabsichtigt am Italien. Rom, 3. Dezbr.Das neue 16. d. Mts. nach Port Castries in Westindien Ministerium hat sich gebildet: Zanardelli: Vorsitz und Inneres; General Baratieri, der

in See zu gehen. e 8 g 5 g bisherige Gouverneur der erythräischen Kolonie: Aeußeres; Fortis: Oeffentliche Arbeiten; San

. 15 77 3 Marz: Krieg: R ia: ine: Fi 5 Belgien. Brüssel, 3. Dez. Nachdem be⸗ Ma zano: 1 Racchia: Marine: Finanzen reits gestern ein Individium, das bei der Ab⸗ und Schatz Vacchelli: Fortis wird Arbeits⸗ reise des Herzogs von Sachsen und CoburgVive minister, Coccoortu Handelsminister, Diblasio

* 3* 6. 9. 27 Maß iniste Hificei 11 br Ti 2miinis. Panarchiel rief, verhaftet worden war folgten Postminister. Guicciardini, der Finanzminister heute 2 weitere Verhaftungen. Außerdem wur⸗ 1 8 lehnte ab, in das Kabinet einzu⸗ den Schriften anarchistischen Inhalts beschlag lichen ub wohl er mit Zanardelli im Wesent

nahmt. Mehrere Anarchisten, die seit den ichen n

jüngsten Maßnahmen der Pariser Polizei hierher Rußland. Petersburg, 4. Dez. In der heutigen Plenarsitzung des Reichsrathes stimmte

geflüchtet waren, verließen eiligst Brüssel. f Pl. Frankreich. Paris, 4. Dez. Der gestern die Majorität für die Gesetzvorlage, betreffend

Ausland.

die Aufmerksamkeit von einzelnen Steuerprojekten abzu⸗ enken. Föderativ sei es durchaus nicht, wenn die 1

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Abend stattgehabte Ministerrath genehmigte die Unveräußerlichkeit des Bauernlandes.

Schneider, der angeblich Holländer ist,

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