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des Beigeordneten Heinrich Gröninger von
Vönstadt, vertreten durch Rechtsanwalt Jöckel in Friedberg, Privatklägers, gegen
den Landwirth Heinrich Wilhelm Walz von Bönstadt, vertreten durch Rechtsanwalt Windecker in Friedberg, Angellagts wegen Beleidigung, hat das Großherzogl. Schöffengericht zu Altenstadt am 9. März 1893 für Recht erkannt: Der Angeklagte, Landwirth Heinrich Wilhelm Bönstadt, geboren dortselbst am 13. März 1845, verheirathet, evangelisch, wird der ihm zur Last gelegten Beleidigung des Beigeordneten Heinrich Gröninger von Bönstadt für überführt erachtet und dem⸗ gemäß zu einer Geldstrafe von Reichsmark, im Falle der Uneinbringl ichkeit zu einer Gefängnißstrafe von zwei Tagen, sowie zur Tragung der Kosten des Verfahrens, einschließlich der dem Privatkläger er⸗ wachsenen nothwendigen Auslagen, ver⸗
bei Mayer Katz Söhne, 3999 Gießen. 2
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Zugleich wird dem Beleidigten das Recht zuerkannt, die erfolgte W einmal im Friedberger Kreisblatt binnen 14 Tagen, von Zustellung einer Abschrift des rechts⸗ kräftige n Urtheils gerechnet, auf Kosten des Schuldigen bekannt zu machen.
Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheils⸗ formel wird beglaubigt und die Vollstreck⸗ barkeit des Urtheils bescheinigt.
Altenstadt den 23. September 1893. 4032 Streuber, Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts.
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