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6 die C 22 5 n D. 0 rbeit, in kleinen und schlecht ventilirten Rä umen, der feosch“ k sitzender Lebensweise, sowie auch durch Hast 7 a der Genußsucht verloren gehende und sich Ames⸗ gufreibende Lebenskraft wieder zu erfrischen; 8„Phil unn aber auch darin, daß das Bewegungsspiel herkom don Alters her verwandte Saiten im deutschen den un gemüthe berührt. Weit zurück lassen sich bei auf beff em Deutschen volksthümliche Spiele verfolgen, on denen schon Tacitus zu berichten weiß. Mai. 1, ko sind Wettlauf, Steinwurf, Weitsprung, 8 eine pro Lehr⸗ und Lanzenwerfen, besonders auch Ringen
id Ballspiele wohlbekannte körperliche Uebungen, de, je nach der Gunst der Zeiten, mit wechsel⸗
m Eifer gepflegt wurden. Gutsmuths und Jahn brachten die Spiele im Anfange dieses Jahrhunderts bei Jung und Alt zu neuem 5 ehen, bis sie vor drei oder vier Jahr— uten im Drange der Zeit wieder mehr und
990 hr zurücktraten. Erst seit der Mittte der 0 frre tziger Jahre ist dieser deutsche Charakterzug s Jubild mählich von Neuem erwacht, doch zunächst emen und shon, der Jugend, weit weniger noch im Volks⸗ 500 ˖ en, Um diese, die Volkskraft hebende und g der Sahl Gemüthsleben neu erfrischende Strömung
die rechten Bahnen zu leiten, sie zu weiterer bitwickelung zu führen und thunlichst für das gsammte Jugend⸗ wie Volksleben nutzbar zu chen, bildete sich, in enger Verbindung mit deutschen Turnerschaft, im Jahre 1891 ein Untral⸗Ausschuß zur Förderung der Jugend— ud Volksspiele in Deutschland. Derselbe ver— ntlicht gegenwärtig sein zweites Jahrbuch, sen gesammter Inhalt von dem kräftigen Aufblühen dieser segensreichen Volksbewegung Zugniß ablegt.“) Die umfangreiche, zugleich ie fierlche Aut, ih guter Ausstattung erschienene Schrift enthält 155 bon hefe in ihrem ersten Theile eine Reihe von Abhand— Vabauf an pe Ungen aus der Praxis der Jugend- und Volks— spele, die von den ersten Autoritäten auf diesem Ibiete verfaßt sind, so von Prof. Dr. Anger⸗ an sem, Dr. med. Schmidt, Professor Dr. Koch,
ter ane gan, Imnasialdirektor bu. Eitner, Schuldirektor 11 ad 5 Mydt, den Turninspektoren Hermann, Bötticher,
stand, sowie eile angs⸗ und Mu zen, bestellt. de vom Rathe da mmlung war eh
Sonntag Nach mlung der Kaths, bgehalten werden
A. m. In diesen 24 Abhandlungen werden tel Sprengel“ diEntwickelung und die Einrichtung der Jugend— bert worden un shkle in einer Anzahl größerer Orte, sowie j dhe fie istergiltige Spielplätze beschrieben, und ebenso Zerbe 15 0 den die Spiele an dem Lehrerseminar zu Lanienburg, die Volksspiele in Magdeburg —— u diejenigen des weitbekannten Akademischen „ Arnvereins zu Berlin Besprechung. Im zweiten
adlich A Aeile werden die Ergebnisse der Umfrage über 17 1— a Jugend⸗ und Volksspiel in den deutschen Landestheilen u. Sedten im Jahre 1892 mit einer größeren Mehe von Tabellen und Einzelabhandlungen 1 W heoffentlicht. Dieselben sind mit Genehmigung 3 Männern übel
den fegckuls de Ministers des Innern in dem königl. preuß. ten 1
mistischem Amte von Ur. v. Woikowsky⸗Biedau
U. gg i ch 3 und geben ein überaus anschauliches s„Moltke“ un id von der gegenwärtigen Ausdehnung und
den Betriebe der Spiele in Deutschland, soweit de betreffenden Schulen, Städte und Vereine ubsolln en. di Aufforderung zur Einsendung von Berichten ar Curro, 0h rocen haben. Sie lassen das kräftige u Sohn gerlele L. orchie dieser Bestrebungen deutlich und U
n. Es verlault
nd decken ien
Orsii 1 u größten Theile auch zahlenmäßig erkennen.
u los, der ie Statistik soll jährlich erneuert werden,
nd a in den weiteren Fortgang der Bewegung fest— verschüff eden und die naturgemäß lange noch übrig t zum denden Lücken deutlich erkennen zu lassen. . Der dritte Theil endlich gibt die umfangreichen 100 4 A interessanten Verhandlungen und Vorträge 7 05 en Sitzungen des Central-Ausschusses vom mik, a l und 22. Januar d. J. zu Berlin theils Auszuge wieder. Wir heben daraus hervor:
— Ne Stellung des Central-Ausschusses zur
zasschen Turnerschaft“, den„Bericht über die Jtigkeit des Central⸗Ausschusses im Jahre
inen s dee“ und die„Spielcurse für Lehrer und kräftige g,. khrerinnen im 1893 von dem Vorsitzenden nige f 2 Schenckendorff⸗Görlitz“,„die Stellung der
Luschen Turnerschaft zum Central-Ausschuß“ iegt bo. hel ueber Jugend⸗ und Volksspiele, Jahr⸗ issen, 1 i 9 11893, herausgegeben von E. v. Schenckendorff
von dem Geschäftsführer derselben, r. med. Götz Leipzig, Lindenau;„inwiefern nützen die Jugend⸗ und Volksspiele der Armee“ von den beiden Berichterstattern, Geheime Sanitätsrath Dr. Graf-Elberfeld und und die stenographisch
Debatte, an welcher sich Infanterie und General-Inspekteur des Militär— Erziehungswesens v. Keßler, Generalmajor und Inspekteur des Cadettencorps v. Amann, Geh. Ober⸗Regierungsrath und Director des königl. statistischen Amtes Blenck u. A. betheiligten. In Weiterem folgen, ebenfalls im Wortlaut die Vorträge:„Die Bildung von Vereinen für
hierüber aufgenommene
schäftsführer Director Raydt⸗Lauenburg a. d. Elbe,„die Sonntagsruhe und die Volksspiele“ von Stadtschulrath Platen und„über die Ein— richtung von Wettspielkämpfen durch den Aus— schuß“ von Professor Hr. Koch-Braunschweig.
Wie man sieht, ist dieser reiche Inhalt des
Jahrbuchs, das wir den weitesten Kreisen bestens empfehlen, das Spiegelbild für die zunehmende und kräftig anwachsende Bewegung. Die in ihm entwickelten Ideen lassen deutlich
Erfreulich ist es auch, aus dem Be— richt zu entnehmen, daß das preußische Cultus— ministerium, sowie die Landesdirectionen von Rheinland, Westfalen, Sachsen und Schleswig— Holstein die Bestrebungen mit namhaften Bei— trägen unterstützt und daß bislang auch 58 deutsche Städte dem Ausschuß auf 5 Jahre Beiträge von 5—300 Mk., je nach der Ein— wohnerzahl, bewilligt haben. Es steht zu erwarten, daß demnächst eine Reihe anderer Städte diesem Vorgange folgen wird.
Haus briefkasten.
Bei dem außerordentlichen Umfange, den der Brief— verkehr seit Jahren angenommen hat, gestaltet sich die Briefbestellung, durch das Anschwellen der Bevölkerung immer schwieriger. Die Briefträger sind häufig nicht
knappen Zeit auszuführen. Kommen sie aber bei dem so wird sofort über die Verzögerung Beschwerde geführt. Die Postverwaltung ist dabei meist nicht in der Lage,
Zahl der Briefträger allein ist nicht geholfen. Das einzig wirksame Mittel zur Beschleunigung der Bestellung hat das Publikum selbst in der Hand, und dies besteht in der Anbringung von Hausbriefkasten an den Ein— gängen der Wohnungen. Wenn jeder Besitzer und jeder
Beschleunigung der Bestellung zu erzielen ist. nicht nur das Warten des Briefträger auf das Oeffnen
es sind auch in den zahlreichen Fällen, wo Niemand
der Hausbriefkasten gewährt, sind folgende: es können in denselben auch andere, als solche Correspondenzen,
karten, Notizzettel, Zeitungen u. s. w. Der Schlüssel— verschluß des Briefkastens verhindert, daß die Briefe und Postkarten zuvor durch die Hände des Dienstpersonals oder anderer Personen passiren, wodurch manchmal zu Indiscretionen Anlaß gegeben wird. Also auch das Briefgeheimniß und das Geschäftsgeheimniß sind besser gewahrt. Die Hausbriefkasten werden am zweckmäßigsten im Innern der Wohnungen unter Herstellung eines Spaltes in dem Entréabschluß angebracht; sie können aber auch außen, etwa neben dem Klingelzug, angebracht werden. Eine einfache Vorrichtung gestattet, die Brief- kasten⸗Oeffnung zu sperren, z. B. wenn Reisen angetreten werden und Niemand in der Wohnung bleibt. Noch viel besser und für den Bestelldienst vortheilhafter wäre es allerdings, wenn, ohne Rücksicht auf die Lage der Wohnung, Briefkasten zu ebener Erde, im Hausflur angebracht würden. In Frankfurt a. M. befinden sich in mehr als dem vierten Theil aller Wohnhäuser die Briefkasten der Hausbewohner zu ebener Erde, so daß den Briefträgern in diesen Häusern das Ersteigen der Treppen zu Gunsten der Beschleunigung der Bestellungen erspart ist. Davon, daß Briefschaften in die Briefkasten hineingelegt worden sind, werden die betreffenden Em⸗ pfänger jedesmal durch die Klingel in Kenntniß gesetzt. Es würde sich sehr empfehlen, wenn bei jedem Neubau oder Umbau eines Hauses seitens der Architekten die Anbringung von Hausbriefkasten für alle Wohnungen gleich ins Auge gefaßt würde. Um dem Publikum die An⸗ schaffung zweckmäßiger Briefkasten zu erleichtern, ist das
iber. med. F. A. Schmidt. Hannover Manz& ge. 2 Mark..
hiesige Kaiserliche Postamt ermächtigt worden, hierbei seine Vermittelung eintreten zu lassen. Nach den Ver⸗
. med. F. A. Schmidt,
u. A. der General der
Leibesübungen in freier Luft“ von dem Ge⸗
den Weg und die Ziele der Bestrebungen er- kennen.
im Stande, die Bestellung in der ihnen zugemessenen
Publikum nicht stets pünktlich zur gewohnten Stunde,
Abhilfe zu schaffen, denn mit einer Vermehrung der
Miether an seiner Wohnung einen solchen Briefkasten anbringen läßt, in dessen Oeffnung der Briefträger die gewöhnlichen frankirten Briefe, Postkarten und Druck⸗ sachen hineinsteckt, so liegt auf der Hand, daß eine große Denn
der Thür, das wiederholte Klingeln ꝛc. fällt weg, sondern zu Hause angetroffen wird, fernerhin keine doppelten
und dreifachen Gänge zu machen. Weitere Vortheile, die
welche der Briefträger überbringt, gelegt werden: Visiten-
abredungen des genannten Postamts mit einem Klempner— meister würde sich der Preis für einen solid und dauer— haft gearbeiteten, mit gutem Schlosse versehenen Haus⸗ briefkasten auf 3,60 M. stellen. Der Lieferant würde auch die Anbringung des Kastens gegen eine ange— messene besondere Vergütung übernehmen. Durch An— bringung solcher Kasten würde einem langgefühlten Bedürfniß Rechnung getragen, und es wäre darum zu wünschen, daß auch in unserer Stadt recht viele dem
Beispiele Frankfurts folgten und diese Neuerung zur
Einführung brächten. Der Anschaffungspreis ist gegen⸗ über dem Vortheil, welcher erzielt wird, ein so geringer, daß sich wohl kein Hauswirth oder Miether scheuen wird, sich in den Besitz eines Hausbriefkastens zu setzen. Also an jede Wohnung bald einen Briefkasten!
Verloosungen.
Braunschweiger 20 Thlr.-Loose vom Jahre 1868. Ziehung am 30. April 1893. Auszahlung am 30. Juli 1893. Am 1. März gezogene Serien: Nr. 132 287 404 627 915 1193 1297 1513 1812 1871 2072 2241 2586 2676 3081 3215 3383 3753 4257 4561 4676 4707 4818 5085 5531 6151 6818 7395 7413 7871 7878 8161 8448 8633 9591. Hauptpreise: Ser. 8161 N. 9 à 150,000 M. S. 132 N. 44 à 12,000 M. S. 3753 N. 47 à 6000 M. S. 404
Y. 28,
Oesterr. Credit⸗Anstalt 100 fl.⸗Loose vom Jahre 1858. Ziehung am 1. Mai. Auszahlung am 1. November 1893. Hauptpreise: Ser. 3620 N. 80 à 150,000 fl. S. 2363 N. 97 à 30,000 fl. S. 3954 N. 99 à 15,000 fl. S. 1586 N. 57, S. 2072 N. 94, je 5000 fl. S. 1776 N. 71, S. 2601 N. 3 je 2000 fl. S. 549 N. 3, S. 1521 N. 60 je 1500 fl. S. 1517 N. 72, S. 1521 N. 30, S. 1586 N. 77, S. 2072 N. 13 à 1000 fl.
Oesterr. 500 fl.-Loose vom Jahre 1860. Ziehung am 1. Mai. Auszahlung am 1. August 1893. Hauptpreise: Ser. 16736 N. 5 à 300,000 fl. S. 13118 N. 15 à 50,000 fl. S. 5966 N. 2 à 25,000 fl. S. 6890 N. 3, S. 15368 N. 13 je 10,000 fl.
Bekanntmachung.
In dem Bezirke des hiesigen Kaiserl. Postamts be— stehen folgende amtliche Verkaufsstellen für Postwerth⸗ zeichen:
bei Herrn Baßmann, Gastwirth, Okarben, Weber Petterweil, Stahl 1 Kloppenheim, Ortenberger, Kaufmann, Kleinkarben, Adam, Gastwirth, Rendel. Mai 1893.
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Großkarben, 255 Kaiserliches Postamt Drißler.
g. 5 l 1. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde.
Rogate. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 9½, Uhr: Herr Pfarrer„r. Flöring. Antrittspredigt. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat!
r. Vaconius.
Katholische Gemeinde. Samstag Nachmittag von 4 Uhr an Beicht. Sonntag Morgen nach 6 Uhr Beicht; um ¾7 Uhr Austheilung der heil. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Mai-Andacht.
——** 0 Schriftlichen Anfragen wegen Auskunft über eine Annonee ist stets das Rüctporto beizufügen, wenn auf eine prompte
Antwort gerechnet wird. Die Exped. des Oberh. Anz.
Tinte.
Feine schwarze Schreib-, Copir- und Archiv-Tinte in Flaschen zu M. 1, 60, 40 Pf.,
Feine schwarze Alizarin⸗, Schreib⸗ und Copir⸗Tinte in Flaschen zu M. 1, 60 Pf.,
Tiefschwarze Kaiser-Tinte in Flaschen zu M. 1, 20, 12 Pf
. Schwarze Schreib-Tinte in Flaschen zu 20 und 12 Pf., 1 Gallus-Tinte(Schultinte) à 8 Pf., Feine violette Salon⸗Tinte in Flaschen zu 25 Pf. Feine brillantviolette Copirtinte in Flaschen 4 25, 15 Pf., Feine rothe Tinte in Flaschen zu 40, 25 Pf., Feine blaue Tinte in Flaschen zu 40 und 25 Pf., Tinte zum Wäschezeichnen in Schachteln mit Zubehör 75 Pf., Hektographen-Tinte, Silber⸗Tinte, Gold⸗Tinte
bei Carl Bindernagel.


