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1690.
Donnerstag den 31. Juli.
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Oberhessischer Anzeiger.
und Freitag Abend ausgegeben.
ird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch Kreisblatt für den Kreis Friedberg
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns
noncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und 2 babe. aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von
Ghöfte des Konrad Wagner zu Kirchgons ist erloschen. f Friedberg den 29. Juli 1890..
f Amtlicher Theil.
i Bekanntmachung. Die Maul- und Klauenseuche unter der Gemeindeschafherde zu Oastadt, im Gehöfte des Wilhelm Kötter zu Nieder⸗Erlenbach und im
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V.: Dr. Wallau.
In den Tagen vom 18. bis 21. September l. I., findet in ung statt. lhiligung erwünscht.
Anfragen zu erhalten sind. 1 Laubach den 17. Juli 1890.
Bekanntmachung.
Mainz eine vom landw. Verein von Rheinhessen veranstaltete landw. Aus— Zur Betheiligung sind alle Landwirthe Oberhessens, Maschinen— Programme und Anmeldungsbogen sind den Directoren der landw. Bezirksvereine übersendet worden, von denen dieselben
und Geräthefabrikanten u. s. w. zugelassen und eine lebhafte Be—
Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen: Friedrich Graf zu Solms-Laubach.
l Bekanntmachung. treffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen.
Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, rden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu achtenden Vorschriften mit dem Aufügen aufmerksam gemacht, daß rnach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden.
1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum ssen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat.
2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht r vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar s Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das
Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum ein—
shrigen Dienst ist bei Verlust des Aurechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen.
3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ic hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu verwenden. Luch erscheint es zweckdienlich, wenn dle nähere Adresse angegeben wird.
1 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— z ugniß; b. ein Einwilligungs⸗Attest des Vaters oder Vormundes mit ber Erklärung über Bereitwilligkeit den Freiwilligen während einer ein—
für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen; die Fähigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realgymnasien, Ober-Real⸗ schulen, Progymnasien, Realschulen, Realprogymnasien, höheren Bürger— schulen und den sonstigen militärberechtigten Lehranstalten) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehoͤrde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß.
Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs Attest die Unterschrift des Vaters oder Vormunds, be— glaubigt sein muß; Zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeuguisse für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien, Real— gymnasien und Ober-Realschulen, sämmtlich nach dem Schema n 18 zur Wehrordnung vom 22. November 1888— Regierungsblatt Nr. 5 von 1889— ausgestellt sein müssen.
Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Wehrordnung verwiesen.
Großh. Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. Der Vorsitzende: Dr. Zeller.
rigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten
g Deutsches Reich.
ledigt. Friedberg den 29. Juli 1890.
1 erson, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird: Friedrich Schack, von Weitramsdorf bel Koburg. Der Steckbrief gegen Ludwig Viumeter Ehefrau von Huckelheim, durch Gendarm Rückel in Ober⸗Erlenbach.
Der Großherzogliche Amtsanwalt: Krämer.
Darmstadt. Der Kreisbauassessor Klingel— ffer wurde zum Vorstand des bautechnischen
Dureaus im Ministerium mit dem Amtstitel
Streitfragen wurden von einem Gesichtspunkte aus behandelt, um durch gegenseitige Concessionen bei der Verschiedenheit des Werthes der einzelnen in Frage kommenden Gebietstheile eine Ver— ständigung zu erreichen.
— Zu dem angeblichen Eintritt des Dr. Peters in den Reichsdienst bemerkt die„Norddeutsche Allgemeine Zeitung“, daß Verhandlungen mit Peters in gedachter Richtung nicht stattgefunden
Wagen geschleudert. Der ebenfalls herausge— stürzte Adjutant wurde leicht verletzt. Der Prinzregent, welcher eine unbedeutende Hautab⸗ schürfung an der rechten Hand sich zugezogen hat, ordnete die Straflosigkeit des betheiligten Hofkutschers und des Trambahnführers an. Straßburg. In der Handhabung des Paßwesens für Elsaß-Lothringen ist insofern eine Erleichterung eingetreten, als Personen franzö⸗ sischer Nationalität, welche einem Familienfeste
1„Kreisbaumeister“ ernannt, den Fabrikarbeitern 0 Gelbe. Haffer, Weygandt und Irle zu Darmstadt wurde 5 eas Allgemeine Ehrenzeichen mit der Juschrift„Für 9 Jerdienste“, dem Oberbaurath von Weltzien die n Krone zum Ritterkreuz I. Kl. des Philippsordens, dutbazat. um Rektor der Landesuniversität Dr. Philippi das
Aiterkreuz I. Kl. des Philippsordens, dem Pro⸗ üssor an der Landes-Universität Dr. Riegel der Harakter als„Geh. Medizinalrath“ und dem kürgermeister Gnauth in Gießen der Charakter is„Oberbürgermeister“ verliehen. Berlin. Der„Nordd. Allg. Ztg.“ zufolge begleiten Prinz Heinrich und Prinz Albert von 1 Lachsen⸗Altenburg den Kaiser nach Petersburg. inges„Der Kaiser wird während der schlesischen Manöver eiu Grafen Mollke besuchen. Es sind bereits in 60 Fbmpfangs vorbereitungen eingeleitet. — Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht heute die Denkschrift des Reichskanzlers v. Caprivi wer die Beweggründe zu dem jüngsten deutsch— inglischen Abkommen. Nach den Ausführungen der Denkschrift bezweckt das Abkommen in erster Ente die Beseitigung der vorhandenen Differenz— punkte im Interesse der Unterstützung und Er— — hultung des europälschen Friedens. Die gesammten
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Wilhelmshaven, 28. Juli. Der Kaiser ist heute um 12 Uhr Mittags wohlbehalten hier eingetroffen. Die Torpedobootflottille ist Nach— mittags eingelaufen.
Hirschberg, 29. Juli. Der Erbprinz von Meiningen ist gestern auf Schloß Erdmannsdorf angekommen.
Friedrichs ruh, 29. Juli. Fürst Bis⸗ marck ist heute mit dem Grafen Herbert zunächst nach Schönhausen abgereist und wird sich sodann nach Kissingen begeben. Am Bahnhofe brachte das zahlreiche Publikum dem Fürsten lebhafte Ovallonen dar. Die Fuürstin ist gestern nach Homburg abgereist.
München, 28. Juli. Die Equipage des Prinzregenten stieß gestern Abend in der Münchener Vorstadt Neuhausen mit der zwischen München und Nymphenburg verkehrenden Dampftrambahn
zusammen. Der Prinzregent wurde aus dem
diesseits der Grenzen beizuwohnen wünschen, Aufenthaltsscheine(ohne Paß) fur einen oder mehrere Tage bewilligt werden.
Ausland.
Frankreich. Paris. Bei Coni ist ein französischer Alpenjäger, bei dem acht Lebelpa⸗ tronen vorgefunden wurden, die man sofort nach Rom sandte, auf italienisches Gebiet übergetreten.
Großbritannien. London, 28. Juli. Das Unterhaus nahm in dritter Lesung die Helgolandbill ohne Abstimmung an.
— Die Maschinisten und Heizer der englisch— französischen Postdampfer streiken, weil Franzosen engagiit wurden. Es entsteht dadurch einige Verzögerung im Verkehrsdienst.
Italien. Rom. Dem„Diritto“ zufolge reichte der Unterstaatssekretär des Aeußern Da⸗ miani seine Demisston ein.
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