Ausgabe 
28.6.1890
 
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*. im Reichs Postgeblet belegene Bestimmungsort zwar einer Postanstalt verseben, dessenungeachtet aber nicht

allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, i Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch

Nach einer neuerdings auf den preußischen Staatsbahnen eingeführten Bestimmung darf an Sonn- und Feiertagen Vieh auf den Bahnhöfen weder verladen noch expedirt werden, außer Kleinvieh in Käfigen und Luxuspferde.

Viehtransport an Sonn und Felertagen.

, Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen Leech e et sich die Angabe des Staates und bei größeren es aten des politischen Bezirks(Provinz, Reglerungs n ene ark u. s. w), in welchem der Bestimmungsort, belegen Waren oder auch die Angabe von größeren Flüssen m e der),(Elde),(Rbein),(Maia) 2c], oder von Ge⸗ 0 Mate gen[Harz],(Riesengebirge) ze] Nicht minder

zusätzliche Bezeichnungen, wie[(Thüringen),(Alt⸗ k), Lausitz zꝛc.] für den Zweck geeignet. 5. Auf Post⸗ Hungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist er dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige stanstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung lt Sendung an den Empfänger bewirkt werden bezw. el Abbolung erfolgen soll. 6. Wenn der Bestimmungs einer Sendung in einem fremden Postgebtete

gen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen 4 so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende n ud bezw der Landestheil auf der Sendung anzugeben. 95 Die pünktliche Ausbändigung von Postsen⸗ ngen nach solchen Ländern, in welchen die deutsche

gehe nicht allmählich in das Wasser hinein, sondern tauche sogleich den ganzen Körper unter. bis zur vollständigen Abkühlung, höoͤchstens eine Viertel,

kürzer als in einem Schwimmbade, in welchem man sich ausarbeiten und darum länger warm

ladenem Magen. Wer diese Regeln beachtet, wird mit Genuß baden und Vortheil für seine Gesundheit haben.

Zur jetzigen Badezeit ag wieder auf folgende Regeln aufmerksam gemacht erden. 1) Man gehe mit warmem, aber nicht erhitztem örper und nicht nach Gemüthserregungen in ein Bad; an kühle sich in angekleidetem Zustande ab. 2) Man

3) Man bleibe nie

unde, schwächere Personen kürzere Zeit, im Bade. In

Gottesdienst in der Stadtlirche.

Vormittags 10½½ Uhr: Herr Candidat Preuschen Nachmittags Uhr: Herr Candidat Reeg

Gottesdienst in der Burgkirche.

Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Velte.

Abendmahl.

Nachmittags 1½¼⁰ Uhr: Herr Pfarrer Velte.

Katechismus lehre.

Katholische Gemeinde.

Samstag Nachmittag von 5 Uhr an Beccht. Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 5/47 Uhr: Austhetlung

der heil. Communton. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht.

nem geschlossenen sogenannten Zellenbade sei die Dauer

erhalten kann. ) Die beste Badezeit ist des Morgens. Man beginne icht früher als bei mindestens 16 Grad. 5) Man bade icht mit nüchternem, aber auch nicht mit reichlich über

rache wenig oder gar nicht gebräuchlich ist, wird entlich dadurch gefördert, wenn in der Aufschrift der dungen die Sprache des Bestimmungslandes, oder H eine dort bekannte Sprache angewandt und die Auf ift in lateinischen Schriftzügen abgefaßt wird. Die essaten müssen zwar thunlichst bestimmt bezeichnet, alle ot anbedingt nothwendigen Zusätze aber vermieden

2 Uhr: Vorbereitungspredigt und Beichte.

Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde.

Geld⸗ Cours. Frankfurt am 26. Juni 1890.

Geber Nehmer.

M. Pf. M. Pf.

20⸗Frankenstücke m do. o ir as n. 4. 16 Dicht 9. 54 9. 50 u ere ,, dens 9. 55 Englische Sovereigns. 5 20. 34 Russische Imperiales 16. 70 16. 65

Samstag den 28. Junt Burgkirche, Nachmittags

4. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Meyer.

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Zeugniß.

Dem Herrn Emil Heldt von Friedberg wird auf Verlangen hiermit bescheinigt, daß er im Januar 1886 für die biesige Stadt eine neue Thurm Uhr gefertigt hat, welche sich durch ihren präeisen Gang und durch dle sehr gute musterhafte Arbeit auszeichnet, so daß dieselbe bis jetzt noch nicht der geringsten Reparatur bedurft hat.

Auch bat derselbe die biesige Rathbaus Uhr einer größeren Reparatur unterworfen, deren Gang seither ebenfalls sehr präeis ist.

Wir können deßhalb den Herrn Emil Heidt auf's Beste empfehlen.

Friedberg den 19. Januar 1889

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