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Samstag den 19. April.
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Oberhessischer Anzeiger.
und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
oncen: Die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist,
aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf., ein Beleg kostet 9 Pf.
. Annoncen von werden stets durch die Post nachgenommen.
schießübungen mit scharfer Die Großherzoglichen Bürgermeistereien r Gemeindeangehörigen bringen. Friedberg den 15. April 1890.
Nach Mittheilung des Großherzoglichen Friedberg den 17. April 1890.
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** Esssen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. csamcl
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Nach Mittheilung des Königlichen Land Friedberg den 17. April 1890.
Zur Herstellung von Abfahrten in
uf dem Submissionswege vergeben werden. Friedberg den 17. April 1890.
greffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum Diejenigen jungen Leute, welche auf Gru
* Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, rden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu
1 buchtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß
hernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten
2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht
ba vollendetem 17. Lebensjahr und muß späteste bs Jahres nachgesucht werden, in welchem d 2. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der besselben Jahres zu erbringen.
3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden se
Offerten sind portofrei an den Unterzeichnete
aer dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum
brigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spaͤtestens bis zum 1. April
f hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briespapier) zu verwenden. lch erscheint es zweckdienlich, wenn die nähere Adresse angegeben wird.
4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— 2 gniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit e Erklärung über Bereitwilligkeit den Freiwilligen während einer ein— weigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten
Amtlicher Theil.
Bekanntmachung.
der zunächst gelegenen Orte wollen Obiges
Bekanntmachung. Kreisamts Büdingen ist die Maul—
Bekanntmachung. rathsamts Usingen ist die Maul- und Klauen
Lieferung von Cementröhren.
Gemarkung Dortelweil soll die Lieferung von
1. 49 lfdm. Cementröhren à 40 em Lichtweite 5 a 25
***
Bekanntmachung.
einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen; obrigkeitlich zu bescheinigen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen(Gymnasien, Realgymnasien, Ober-Real⸗ ß Tschulen, Progymnasien, Realschulen, Realprogymnasien, hoheren Bürger⸗ schulen und den sonstigen militärberechtigten Lehranstalten) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehorde auszustellen ist;
id ihrer Schulzeugnisse
zurückgegeben werden. Prüfungs-Commission
d. das Schulzeugniß. us bis zum 1. Februar
er sich Meldende das Berechtigung zum ein—
glaubigt sein muß; Zu
der Reifezeugnisse für
1 n zu senden.
Nach Mittheilung des Garnisions-Commandos zu Butzbach, finden von jetzt ab täglich auf dem Schießstand im Nieder-Weiseler Wald Munition statt, was zur Vermeidung von Unglücksfällen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. durch ortsübliche Bekanntmachung zur Kenutniß
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
und Klauenseuche im dortigen Kreis erloschen.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
seuche in Usingen erloschen.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Der Vollzugs⸗Commissär. Dr. Wallau.
die Fähigkeit hierzu ist
Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs Attest die Unterschrift des Vaters oder Vormunds, be—
pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme
die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien, Real- gymnasien und Ober-Realschulen, sämmtlich nach dem Schema 18 zur
löst geschrieben sein und][ Wehrordnung vom 22. November 1888— Regierungsblatt Nr. 5 von 1889— ausgestellt sein müssen.
und 94 der angeführten
Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 93
Wehrordnung verwiesen.
Großh. Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt
Der Vorsitzende: Dr. Zeller.
Deutsches Reich. Friedberg, 18. April. Heute morgen Uhr trafen Ihre Königl. Hoheiten der Groß- zog und Erbgroßherzog, von der Auerhahnbalz Romrod kommend, in Bad⸗Nauheim ein, wo Aielben sich sofort in das Badehaus Nr. 3 e aben, um daselbst die für das Großherzog— te Haus reservirten Baderäume zu besichtigen. Dan will wissen, daß der Großherzog und ebenso Prinzessin Heinrich von Preußen die Badekur e Bad⸗Nauheim, gebrauchen wollen. Nach ge— hehener Besichtigung begaben sich die allerhöchsten Farschaften zu Fuß hierher nach Friedberg um, benfalls im hiesigen Schlosse einige bauliche ordnungen zu treffen und reisten um 12½ Uhr
beter nach Darmstadt. Die Prinzessin
Darmstadt, 17. Aprll. enrich von Preußen ist mit dem Prinzen Wal— mar Friedrich
15. April. Die Kammer trat heute voraus
sichtlich für eine längere Dauer wieder zusammen, da auch die Nebenbahnvorlage in dieser Tagung berathen werden soll. Auf die Anfrage Jöckel, warum die Re⸗ gterung dem Gr. Forstmeister zu Friedberg eine Dienst⸗ wohnung in Bad Nauheim, die einen Miethwerth von 1000 W. jährlich besitze, ohne die Stände überlassen habe, antwortet Ministertalpräs. Weber, jene Wohnung set dem Forstmeister zum settherigen Preis von 400 M. ver miethet worden. Abg. Jockel erklart, dies käme auf dasselbe hinaus. Das Haus habe seither schon 800 M. in Aftermiethe eingetragen, der Staat solle diese Rente selbst einnehmen. Minkstertalpräs. Weber entgegnet, die übrigen Forstmeister hätten ihre Wohnungen zu 172 M., daher der Forstmeister in Friedberg durchaus nicht begün stigt setl. Man verlange den früheren Miethpreis von ihm. Abg. Jöckel weist darauf hin, daß 800 M. für die Wohnung geboten worden seien, Ministertalpräs. Weber erwiedert, dies set nach Abschluß des Miethvertrags mit dem Forst
metster geschehen. Joͤckel beharrt auf seinem Standpunkte. Es folgt die Berathung über die Ergebnisse der Er
hebungen über die Lage der Landwlithschaft. Die Regle
rung hatte auf Anregung der Stände in 25 für typisch gehaltenen Gemeinden in den drel Provinzen des Groß
d heute zum Besuch der Kalserin
uh Homburg abgereist.
herzogthums Ermtttelungen über die Late des mittleren
und kleineren Grundbesitzes anstellen lassen und dabei 10 Fragen aufgestellt, betreffend: Bodenverhältnisse und Culturart, Besitzverthetlung, Bodenpreis, Pacht, Ver⸗ sicherung, Creditbeschaffung, Arbelisverdtenst(Löhne), Immobiltarschulden, Rentabilität, Besserungsvorschläge. Die Kammer hatte nun beschlossen, die Darstellung der Ergebnisse dieser Ermittelungen einer Prüfung Be⸗ richterstattung zu unterziehen, und es wurde zu diesem Zwecke ein aus 7 Mitgliedern der Zwetten Kammer destehender Sonderausschuß gebildet. Der von diesem Ausschuß erstattete Bericht stebt nun zunächst zur Be⸗ rathung. An der Generaldebatte bethetligten sich beute die Abgeordneten Frank, Haas, Michel, Schroder, Metz (Darmstadt), v. Rabenau, Wasserburg, Ulrich und Joͤst. 16. April. Die Berathung über die landwirthsch. Enquste wird heute fortgesetzt und schließlich der Antrag des Ausschusses, der Regierung und den 22 Erhebungs- kommissären den Dank für ihre Arbetten auszusprechen, elnsttmmig angenommen. Präsid. Kugler antwortet auf Anfrage, die Nebenbahnen kamen nächsten Dienstag zur Verhandlung.
Angestellt sind die Postassistenten Franz in Mainz, Dietrich in Offenbach und Kehrer in Darmstadt; ernannt ist der Ober Postdtreettonsseeretär Rothe in Darmstadt zum Posttasstrer, der Postassistent Hainz in Ober Ingel


