Amerika. Washington. Der Senat ge— nehmigte den Gesetzentwurf über die staatliche Beihilfe zur amerikanischen Schifffahrt.
Newyork, 15. Juli. Einer Depesche aus San Salvador zufolge ordnete die Regierung den Belagerungszustand über die Stadt an.— Aus Chile kommen fortgesetzt Berichte über blutige Unruhen im Salpeterdistrikte.
Egypten. Kairo, 14. Juli. Im Sudan ist ein großer Aufstand gegen den Mahdi aus— gebrochen. Die Hilfe des Khedive von Egypten wurde durch Abgesandte erbeten.
— Nach einer Meldung aus Kairo ver— nichtete der Scheik El-Senussi die Streitkräfte des Mahdi nach einem heißen Kampfe und be— setzte El Obeid. Nach Ankunft von Lebens— mitteln will der Scheik durch die Wuͤste nach Omdurman marschieren, um die Macht des Mahdi gänzlich zu vernichten.
Aus Stadt und Land.
C. T. Friedberg. Gemeinderathssitzung vom 14. Juli.
Es ging derselben eine Sitzung der Einquartierungs- und Finanzeommission voraus, in welcher folgende Sätze als ergütung für Quartierleistung vereinnahmt wurden: M. 1.50 für einen Mann mit Verpflegung, M. 1. do. mit Magazinverpflegung, 50 Pf. do. ohne Verpflegung; für einen Stabsoffizier M. 1.50, für einen Offizier M. 1., für 1 Pferd(Lieferung der Urstreu einbegriffen) 20 Pf. Der Gemeinderath beschloß diese Sätze versuchsweise ein— zuführen.— Von einigen Bewohnern der Hanauer Straße wird deren Kanaltsirung in dem laufenden Wirthschafts jahr gewünscht. Hiervon sieht der Gemeinderath ab. Die Errichtung einer Gaslaterne am May'schen Hause wird beschlossen.— Auf ein Gesuch mehrerer verheiratheter Lehrer unserer Stadtschule, betreffend Erhöhung der Ent— schädigung für Wohnungsgmiethe, entscheidet sich der Ge— meinderath für Prüfung von Fall zu Fall, da eine ge setzliche Regulirung in Aussicht steht; in 3 Fällen soll die Entschädigung auf M. 300. erhöht werden.— Wegen Ueberführung der Staatsstraße vor dem Mainzer Thore in das Eigenthum der Stadt soll bei der Staatsbehörde Antrag gestellt werden; die zu übernehmende Strecke soll bis an Flur(ehemalige Stadtmauer) gehen.— Die Vorlesung der Namen von Communalsteuer Restanten aus dem 1. und 2. Vierteljahr 1889/90 gibt Anlaß, diejenigen zu bezeichnen, bei welchen Eintreibung des Steuerruͤck— stands nochmals versucht werden soll.— Auf Anfragen des Vorstands des Musikvereins wird demselben gestattet, die Vereins Singstunden bis auf Weiteres in dem über den Pferdeställen neuerbauten Saale abzuhalten. Die Bedürfnißfrage wird mit Bezug auf das Wirthschafts— Coneessionsgesuch des Bierbrauers Thomas Schmidt(vor— mals Kürschner) bejaht.
Friedberg, 15. Juli. Von einem Transporte junger Schweine, die von Hannover kamen, gingen in Folge von Ueberfüllung des Wagens 18 Stück kaput, welche heute hier ausgeladen und verscharrt wurden.
D. Frledberg. Wie aus dem Inseratentheil des heutigen Anzeigers zu ersehen ist, findet nächsten Sonntag ein Familienausflug des„Taunusklubs Wetterau“ statt und werden die Mitglieder und Freunde des Vereins um recht zahlreiche Betheiligung gebeten. Um 2 Uhr Nach mittags soll von dem„Dicken Thurm“ abmarschirt werden, am Ockstädter Wald schließt sich die Section Bad-Nau— heim an und von da geht es durch verschtedene schöne Wald— wege nach dem Viehtrieb. Am Fuße des Letzeren, ist ein herrlicher von prachtvollen Buchen umgebener Platz zum Lagern ausersehen, woselbst einige vergnügte Stunden verlebt werden sollen. Für Bier und Essen wird gesorgt werden, um jedoch dem liebenswürdigen Wirth einen kleinen Anhaltspunkt zu geben, wie weit er sich zu richten hat, werden die verehrten Mitglieder gebeten, in der in Umlauf gesetzten Liste die Zahl ihrer Betheiligung vor— zumerken. Freunde des Vereins wollen sich bei dem Vor— stande melden. Zum Schluß aber wollen wir mit einem fröhlichen„Frisch auf“ hoffen, daß uns der Himmel gnädig ist und unser Vorhaben wird aufs beste gelingen.
k. Bad⸗ Nauheim. Von dem herrlichsten Wetter begünstigt hielt der Gesangverein Frohsinn dahter ver— gangenen Sonntag sein Waldfest ab. Eine zahlreiche Menge Festtheilnehmer hatte sich eingefunden. Nachdem durch den Knaben-Chor ein dreistimmiges Lied von Weber zum Vortrag gelangt war, ergrlff Lehrer Eichelmann, welcher in dankenswerther Weise die Festrede übernommen hatte, das Wort, um in gewählter Form, in markigen Zügen Bedeutung und Zweck des Festes darzulegen. Lebhafter Beifall lohnte den Redner. Die Gesänge der einzelnen Vereine ernteten durchweg das größte Lob. Auch die Kapelle Schellhaas wußte sich ihrer Aufgabe auf's Beste zu entledigen. Erst spät am Abend trennte man sich mit dem Bewußtsein, einen schönen Tag verlebt zu haben.
d. Ober⸗Ros bach. Sonntag den 13. Juli, Nach⸗ mittags, feierte der Wetterauer Zweigverein der Gustav⸗ Adolf-Stiftung sein Jahresfest in unserem Orte. Die große, schöngeschmückte Kirche war wohlbesucht. Den Altardienst hielt der Ortsgeistliche, Pfarrverwalter Eß— linger, die kräftige, lebendig und warm die Vereins sache auf Grund von Psalm 12, Vers 6 an das Herz legende Predigt hielt Pfarrer Knab aus Bruchenbrücken. Der Vorsitzende des Wetterauer Zweigvereins, Geh. Kirchen—
dankte herzlich Allen, die zum Feste halfen; der Schrift— führer, Professor Dr. Welffenbach, brachte im Rechen— schaftsberschte Interessantes und genaue Mittheilungen aus dem Vereinsleben. Die fast 29 M. betragende Colleete wurde für die böhmische Gemeinde Bohuslawitz, einem alten Pflegliag des Wetterauer Zweigvereins, bestimmt. Später fand noch eine freie Versammlung auf der prächtig gelegenen Anhöhe oberhalb Ober-Rosbachs statt. Ernste Ansprachen von Pfarrverwalter Eßlinger, Dr. Diegel, Viear Vogel und Dr. Weiffenbach, sowie erhebende Ge— sänge des Gesangvereines und der Schulkinder zu Ober⸗ Rosbach, welche letztere auch schon im Gottesdienste schön allein gesungen hatten, wurden mit Aufmerksamkeit ange⸗ hört. Die zum Verkaufe ausgebotenen Schriften fanden sämmtlich Abnehmer. Die ganze Haltung der zahlreich Versammelten, unter denen sich auch wohl viele Aus— wärtige befanden, war eine durchaus angemessene und insbesondere das Entgegenkommen der Ober-Rosbacher, deren Manche ihre Häuser geschmückt hatten, ein recht freundliches, so daß man es bedauerte, als die Abend— kühle zum Aufbruche mahnte. Man hätte gern mehr Zett zu genauerer Bekanntschaft gehabt. Möchte das Fest reichen Segen gebracht haben!
b. Heldenbergen. Heldenbergen hatte am 6. und 7. d. Mts. sein schönstes Festkleid angelegt, um das 50jährige Jubiläumsfest des Gesangvereins„Euphrosyne“ zu begehen. An 20 Vereine wurden im Festorte als liebe Gäste mit einem vom Jubilarverein vorgetragenen Liede begrüßt. Von der Empfangsbühne aus, um welche sich die Festgäste gruppirt, hielt der Bundespräsident, Graf Oriola, eine zündende Ansprache an den Jubllar— verein und übergab demselben das vom Nidderthalsänger— bunde gestiftete herrliche Fahnenband mit Widmung und Diplom. Der höchst imposante Festzug bewegte sich durch alle Ortsstraßen auf den großen Festplatz, wo von der Sängerbühne herab das Festlied von den gesammten Ver— einen vorgetragen wurde. Hierauf hielt Lehrer Schar— mann, Dirigent des Jubelvereins, die Festrede und Lehrer Epplé von hier, der allein noch lebende Begründer und früherer Leiter des Vereins, trug die Entstehungs- und Entwickelungsgeschichte desselben vor, was mit stürmischem Beifall aufgenommen wurde. Lehrer Epplé wurde von dem Vereine noch dadurch, besonders geehrt, daß man ihm einen Wagen, in welchem außer demselben noch zwei Ehrendamen Platz genommen, für den Zug zur Verfügung stellte. So gestaltete sich trotz des nichts weniger als geeigneten Wetters auf dem Festplatze unter den Klängen der Musik und dem Schalle der von den betheiligten Vereinen vorgetragenen Lieder, bald ein recht munteres, bewegtes Leben, das sich am Abende in den verschiedenen Gasthäusern fortsetzte. Der Montag war ein localer Festtag für die hiesigen Bewohner: Festzug, Festgesang, Tanz und andere Vergnügungen hielten Jung und Alt bis in die späte Nacht hinein auf dem Festplatze.
Allerlei.
München, 14. Juli. Gestern Morgen 3 Uhr fand auf der Station Zapfendorf bei starkem Nebel ein Zu sammenstoß zweier Güterzüge statt, deren Kreuzung wegen einer Verspätung verlegt worden war. Zwei Beamte sind leicht verletzt, drei Maschinen erheblich be— schädigt und fünf Güterwagen zertrümmert. Gegen Mittag war die Verkehrsstörung berelts wieder beseitigt.
Berlin, 14. Juli. Der Dienstknecht Wilhelm Kunusch, welcher am 24. December 1889 den Kutscher Friedrich Lust in Tempelhof ermordet und beraubt bat, wurde heute früh auf dem Hofe des Strafgefängnisses zu Plötzensee hingerichtet,
Berlin. Wie es heißt, sollen schon in nächster Zeit auf einem Kriegsschiff unter Leitung von Offieteren der Luftschifferabtbeilung des Eisenbahn-Regiments Ver⸗ suche mit dem Fesselballon angestellt werden. Es wird sich darum handeln, Erfahrungen darüber zu gewinnen, ob der Ballon mit Vortheil zur Rekognoseirung des Terrains auf hoher See wie an der Küste benutzt werden kann, und ob der Gebrauch desselben an Bord eines Kriegsschtffes überhaupt technisch durchführbar ist. Bremen. Die Gründung eines ersten deutschen Handelsmuseums im großen Stile in unserer Stadt ist ihrer Verwirklichung nahe. Der Senat ist der Sache sehr günstig gesinnt und der größte Theil der Bürger⸗ schaft würde der Schenkung einer Baufläche die Zu⸗ stimmung geben.
Pest, 14. Juli. Beim eisernen Thor wurden durch schreckliches Unwetter mehrere Häuser weggerafft und elf Menschen durch die Fluth getödtet.
Innsbruck, 14. Jull. Ganz Nord-Tirol wurde in der Nacht vom Samstag auf Sonntag von starkem Schneefall heimgesucht, so daß Innsbruck am Sonntag den Anblick eines prächtigen Winterbildes bot. Später ging der Schnee in Regen über, wodurch Hochwasser eintrat, das den Verkehr über den Brenner und durch Arlberg unmöglich machte. Auch aus Gastein und an— deren Alpengebleten wird starker Schneefall gemeldet. Mühlhausen i. E., 14. Juli. Gestern wurde an der belebtesten Stelle des sogenannten„Tannenwaldes“, des beltebtesten Spazierweges Mühlhausens, auf einer Bank die gräßlich verstümmelte Leiche eines Weincommis— stonärs von hler, mit gespaltener Stirn, das Gesicht von Messerstichen zerfetzt, aufgefunden.
Metz. Das Schloß Urville bei Kurzel ist nebst den Landgütern Les Menils und Chaussy vom Kaiser an— gekauft worden.
Warschau, 14. Juli. In Uclany(Gouv. Kowno) sind infolge Brandstiftung 400 Häuser niedergebrannt.
rath Dr. Diegel, begrüßte kurz die Versammlung und
London, 12. Juli. künstler Dalton sprang gestern von dem von Dover na
Goodwin⸗Sandbänke über Bord und schwamm nach Dover zurück. Er legte die nicht ungefährliche Schwimmfahr auf dem Rücken liegend zurück.
Christlania, 14. Juli. Eine heftige Erderschütterung fand kürzlich in Helsingeland statt. In Bollnäs wackelten die Häuser, daß man glauben sollte, sie würden in sich zusammenstürzen, und in Söderhamn läutete dle Feuer⸗ glocke von selbst, Thüren und Fenster sprangen auf. Noch heftiger war die Erschütterung in Langsör, wo die Mobilien in den Zimmern umhergeworfen wurden. In Linsng glaubten die Einwohner, daß der jüngste Tag gekommen sei. Die Bewegung erstreckte sich über das ganze südliche Helsingeland und das nördliche Gestrikland. Die Stöße gingen von Südost nach Nordwest.
Newyork, 14. Juli. Ein furchtbarer Wirbelsturm suchte St. Paul(Minnesota) und die benachbarten Seen heim. Ein Sommerhotel wurde zerstört, dabel wurden mehrere Gäste getödtet, andere schwer verletzt.
Opfer gefallen.
Handel und Verkehr. Friedberg, 15. Jult. Fruchtpr. Weizen M. 22.50
19.00, Hafer M. 18.00-19.00. sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund.
per Pfd. M. 0.85—0.95, Eier 1 St. 7 Pf., 2 St. gr. 13 Pf,
Grünberg, 12. Juni. Fruchtpr. Weizen M. 21.00, Korn M. 19.10, Gerste M. 00.00, Hafer M. 18.60, Erbsen M. 19.30, Wicken M. 00.00, Lein M. 00.00, Kartoffeln M. 4.70.
Frankfurt, 14. Juli. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 455 Ochsen, 19 Bullen, 364 Kühen, Stteren und Rindern, 218 Kälbern, 69 Hämmeln, 280 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. pro 100 Pfd. Schlachtgewicht M. 69 bis 72, 2. Qual. M. 63-65, Bullen 1. Oual. M. 54 bis 56, 2. Qual. M. 50-52. Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 64-66, 2. Qual. M. 54— 58, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 63-68 Pf., 2. Qualität 53—58 Pf., Hämmel 1. Qual. 64— 66 Pf, 2. Qual. 46— 48 Pf., Schweine 1. Qual. 6566 Pf. 2. Qual. 62— 64 Pf.
Frankfurt, 15. Juni. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo altes M. 6.00 6.80, neues M. 5.20 5.80, Stroh pro 100 Kilo M. 6 00 7.00, Haferstroh M. 5.00, Butter 50 Ktlo M. 80—82, Eier 100 Stück M. 4—8, Erbsen 100 Kilo M. 16—23, do. geschälte M. 2030, Linsen M. 1841, Grünekern M. 22—28, Kartoffeln das neue Kartoffeln per 50 Kilo M. 5.00— 6.00, Zwiebeln per Ctr. M. 14— 15, Heidelbeeren per Liter 10— 12 Pf., Rüböl(raff.) 50 Kilo M. 30.
Bekanntmachung. Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen befinden sich zur Zett in Friedberg bei Carl Bindernagel, Buchhandlung, „ Kaufmann Gunderloch, Usagasse, „ Heinr. Flaschenträger, „ J. L. Pauly, „ Franz Stamm, „ Friedrich Streckfuß, in Nieder⸗Florstadt bei Abraham Adler, Spezerel⸗ handlung, in Nieder⸗Ros bach bei Heinrich Hellwig, in Ober⸗Rosbach bei Joh. Baider IV., Spezereih., „ Chr. Bingmann, Spezereth., in Staden bei Christian Dauch, Agent.
Die Inhaber der Verkaufsstellen sind verpflichtet, die Marken, gestempelte Briefumschläge und Formulare zu keinem höheren, als dem Betrage ihres Werthes zu verkaufen.
ried ber essen), 15. Juli 1890.
8 b Gessen), Kalserliches Postamt. Wüst.
Brodpreise vom 16. bis 31. Juli. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert.
Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 16. bis 31. Juli. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert,
Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 19. Juli 1890.
Beginn: Freitag Abend 7 Uhr 15 Min.
Samstag Morgen 8 Uhr.
Samstag Nachmittag 4 Uhr.
Sabbathausgang 8 Uhr 55 Min. Wochengottesdtenst von Sonntag den 20. Juli an Morgens 6 Uhr, Nachmittags 6 Uhr.
Mitgetheilt durch den Agenten Andreas Bach: Der Ham⸗ burger Doppelschrauben-Schnelldampfer„Columbia“, Capitän Vogelgesang, welcher am 4. Julf von Sout⸗ hampton abgegangen, ist am 11. Juli 6 Uhr Morgens wohlbehalten in New⸗Nork angekommen. Neisedauer
Die Stadt Swieree, Gouvernement Minsk, ist größten⸗ theils eingeäschert.
von Hamburg bis New⸗Nork 7 Tage 22 Stunden. Oceanfahrt nur 6 Tage 21 Stunden. 2865
Der amerikanlsche Schwimm, 1 Ostende fahrenden Passagterdampfer auf der Höhe der
Zahlreiche Insassen von Vergnügungsbooten sind dem Sturm zum Auf dem Pepinsee schlug ein Dampfer um, wobei gegen 200 Personen umgekommen sein sollen,
. bis 00.00, Korn M. 17.50— 18.00, Gerste M. 16.00 bis Alle Preise verstehen
Friedberg, 16. Juli. Buttermarkt. Butter kostet


