Ausgabe 
27.8.1889
 
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Anzeige.

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Aus Stadt und Land.

die Veröffentlichung gegenwärtiger Resolutton im Kreis

schlossen sofort, diesem empfindlichen Uebelstande

und g 1 mache dich r gFriedberg. Wir machen die ev. Bewohner Fried⸗ blatt und in sonst geeignet erscheinenden Blätter zu ver abzuhelfen, Das erhoffte Resultat blieb nicht aft sorgen. 0 higs überhaupt, sowie Mitglieder und Freunde des anlassen. F 0 ö r 15 e 8 aus und von England aus schritt man zu Allem durch gustav⸗Adolf-Vereins ins besondere einstweilen darauf 9 N Ein fi 9 a r arnacsad, l kesmerksam, daß rer Wettetauer Zweigverein der Gustav⸗ Allerlei. Einführung von Kochschulen in Amerika, und zutteten olf Stiftung sein dies jähriges Jahresfest am 8. Sep⸗ Buenos Aires, 26. August. Ein furchtbarer Or- ermuthigt durch den schönen Erfolg endlich auch J ¾( n dert. lern gedenkt. e Festpre at der neue Sekretär. 5* Anz 5 5 9 nicht Ir dne's bess. Hauptvereins der Gustav⸗Adols⸗Stiftung, OGym⸗ schädigt. Die schwedische Barke Thekla mußte in den schulen sich 15 besten Fortgangs erfreuen und J istallebrer Trümpert von Darmstadt, gütigst Abernom Hafen gezogen werden und die britischen Dampfer Zinobia dadurch den Beweis liefern, wie nutzen- und segenbringend ihre Einführung für die gesammle

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und Bellenden stießen zusammen.

zen. Um recht zahlreiche Betheiligung wird freundlich beten. Friedberg. Am 7. Sept. nimmt das Manöver

Anfang und zieht sich von Win⸗ lecken aus nach Dorfelden, von da nach Vilbel bis in ie Gegend von Friedberg und Homburg.

m. Friedberg. Am 28. August wurde in auheim die 15. Decanatssynode des Decanats erg abgehalten. Bei derselben hielt Pfarrer Velte eine ut allseitigen Beifall angenommene Predigt. Gleich ach Schluß des Gottesdienstes wurde die Synode von em Vorsitzenden eröffnet und nach erfolgter Berichter attung durch Pfarrer Walz in Bad⸗Nauheim wur ochinteressantes Referat über die Diakonissensache alls von Pfarrer Walz mitgetheilt, und nach voraus- egangener Berathung wurden von der Synode einstimmig olgende Resoluttonen angenommen: 1. die Decanats⸗ ynode erklärt es für eine Ehrensache der evangelischen lrche, in der Förderung und Aus bildung der weiblichen lakonte nicht dahinten zu bleiben, sondern mindestens leichen Schritt mit den anderen christlichen Bekennt⸗ issen zu halten; 2. den Gemeinden empfiehlt sie, eine ristliche Gemeindepflege, welche insbesondere auf die rmen und Kranken, die kleinen Kinder und die heran- achsende Jugend sich erstreckt, als anzustrebendes Ziel us Auge zu fassen und, soweit es thunlich ist, zu ver⸗ irklichen; 3. an die Kirchenvorstände und insbesondere n die Vertreter des geistlichen Amtes richtet sie die ringende Bitte, ihren persönlichen und amtlichen Einfluß 1 geltend zu machen, daß unter der weiblichen Jugend die Freudigkeit zum Eintritt in den Diakonissenberuf er⸗ weckt und gemehrt werde, natürlich unter der Voraus- setzung, daß die nächsten Pflichten gegen Familie und Haus in Ehren bleiben; 4. die höheren Stände erinnert vtel gegeben ist, von dem auch viel daß ihnen demnach noch die beson⸗ christlichen Volke mit ihren

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gefordert wird, und

Gaben und Kräften zu dienen. Weil es nun erfahrungs-

lung gemäß den unverhetratheten Töchtern der Wohlhabenden · und Reichen oft an einem befriedigenden Wirkungskreise 775 Bauchrebneg, sehlt, so weist die Decanatssynode dieselben auf den Gnaden Heul Diakonsssenstand hin, in welchem sich ihnen ein Lebens⸗ 0 90 0 dude beruf eröffnet, der sie nicht nur innerlich befriedigen, nen dr. 0 sondern ihnen auch Gelegenheit geben wird, zur Linderung

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b. Fr. e nats hervorgegangenen Diaeo den 2: 10 ag reundll e eg. de Bekanntmachung. . Der Mühlenbesizer Gust av Schäfer zu Ossenheim a chweihe beabsichtigt in seiner dortselbst Flur 1 Nr. 50 gelegenen Kir Hofratthe eine Dampfkesselanlage zu errichten. f im 1 Pläne und Beschreibung dieser Anlage legen 14 Tage enhe lang, von dem Erscheinen dieser Bekanntmachung an, tember, auf unserer Schreibstube zu Jedermanns Einsicht offen. wait 0 Einwendungen sind binnen gleicher Frist bei Vermei⸗ 25 dung des Ausschlusses uns vorzubringen. e, Frledberg den 31. Juli 1889. d 4 Großherzogliches Kreisamt Frledberg. 0 e 3182 C e beißen, 5 G 1 t ˖ ü saulas 9 1 erver d Ung. er 11 Dienstag den 3. September, Vormittags 11 Uhr, . l chen, sollen in hiesigem Rathhaus auf Antrag des Friedrich de na Ludwig Netz dessen Güterstücke in Friedberger und Fauer⸗ 0 cl, bacher Gemarkung auf 9 Jahre öffentlich meistbietend 0 verpachtet werden. iber 1 Friedberg den 27. August 1889. dc 1 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 0 gti l. Stelnhäuße r r 1 5 %, Im Reinigen von Bettfedern 11 45 empfiehlt sich Frau Fix, vormals Nees, 1 1414 Haagstraße Nr. 522.

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der Nothstände des Volkes in edler und segensvoller Weise mitzuwirken. 5. an das hohe Kirchenregiment richtet sie die gehorsamste Bitte, auf eine enge Verbin⸗ dung zwischen der Landeskirche und dem Elisabethenstifte zu Darmstadt in der Weise bedacht sein zu wollen, daß eine Vereinbarung stattfindet, wonach der Eintritt einer Jungfrau oder Wittwe in das Diakonissenhaus, sowie die Einsegnung einer Diakonissin jedesmal dem betreffenden Pfarramte mitgetheilt und am darauffolgenden Sonntag mit der Aufforderung zur Fürbitte der Gemeinde öffent⸗ licht bekannt gemacht wird. Auch bittet sie, daß in den kirchlichen Nachrichten, welche jährlich von der bohen Behörde veröffentlicht werden, Mitthetlung über den Zu gang neuer Diakonissen aus der Landeskirche gegeben werden möchte. 6. den Dekanats Ausschuß ersucht sie, im nächsten Jahr über den Stand der weiblichen Diakonie im Decanate und über die aus den Gemeinden des Deea

1

der Bad- anstatt sich besser und rascher zu entwickeln? Fried- War dieses von jeher so oder ist man erst in der Neuzeit zurückgegangen. der Hausfrau wurde früher in diesbezüglicher Richtung mehr in Anspruch genommen, sie de ein wurde noch nicht zers gleich- Gebote stehenden Kräfte mußten mithelfen, die

Bevölkerung war.

Handel und Verkehr.

Butzbach, 28. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 1.100.00 M., Käse per Pfund 4546 Pf. Eier 1 Stück 6 Pf.

Frankfurt, 28. August. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12 18 Pf., do. geschälte 1418 Pf., Linsen 1828 Pf., weiße Bohnen 16 18 Pf., gelbe Kartoffeln per Gescheid 14 16 Pf., rothe Kartoffeln per Gescheid 12 bis 14 Pf., neue Mäuschenkartoffeln per Gescheld 30 Pf., Butter per Pfd. M. 1.10 1.20, Eter das Stück 5 bis 6 Pf., Blumenkohl 5080 Pf., Kopfsalat 5-6 Pf., Sellerieköpfe 1025 Pf., Romainsalat per Stück 10 bis 20 Pf., Zwiebeln 25 Pf., per Centner M. 8. 9, Carotten das Päckchen 12 15 Pf., Kohlraben das Stück 46 Pf., gelbe Rüben die Portion 68 Pf., rothe Rüben 5 6 Pf., Rettig das Stück48 Pf., Weißkraut das Stück 1525 Pf., Rothkraut 2030 Pf., Wirsing 12 bis 20 Pf., Endiviensalat 6 10 Pf., Einmachgurken 100 Stück M. 1 1.20, Salatgurken das Stück 2 3 Pf., Einmachzwiebel das Gescheld 40 Pf., Perlzwiebel das Pfund 5060 Pf., Schwarzwurzel 50 70 Pf. Frankfurt, 29. August. Fruchtbericht. Hies. Welzen, mehl Nr. 0 M. 33.50 34.00, Nr. 1 M. 30.00-31.00, Nr. 2 M. 25.50 26.50, Nr. 3 M. 24.50 25.50, Nr. 4 M. 21 bis 22.00, Nr. 5 M. 17.00 18.00, Milchbrod und Brodmehl im Verband M. 54.00 56.00, norddeutsche und westfällsche Weizenmehle Nr. 00 M. 26.00 27.00 Berliner Roggenmehl hab Vahn Magdeburg Nr. 0 M. 24.20, Nr. 0/1 M. 23.20, Nr. 1 M. 22.20 frei Ufer Frank⸗ furt a. M., Mainz, Mannheim ea. M. 1.25 theurer lexquisite Marken ea. M. 3,4 höher). Weizenklete M. 8., Roggenkleie M. 9 9.25, Spelzspreu M. 2.40, Rüböl im Detail M. 7274. Die Preise verstehen sich pro 100 Kilo ab hier, häufig jedoch auch loco auswärtiger

Das Kochen.

Woran liegt es wohl, daß die Fertigkeit in Kochkunst immer mehr und mehr abnimmt,

Die Thätigkeit

plittert, sondern alle zu

Mädchen mußten frühzeitig das Ueberlegen der Mutter theilen, sonst gelang dieser, ihrer Mei⸗ nung nach, die ganze Arbeit nicht. So war es vordem. Heute billigt die Mutter das frei willige Betheiligen der Mädchen an den Ge⸗ heimnissen des häuslichen Herdes meistens nicht. Wenn sie nun selbst des richtigen Interesses für den vorliegenden Zweig entbehrt und nur mechanisch das Hauswesen, einschließlich der Küche, besorgt, so wird auch selbstverständlich das Mädchen gleichgültig diese wichtigen Dinge behandeln, da ihr die Lehrmeisterin fehlt und sie auf diese Weise beim besten Willen nichts lernen kann. Ueberall beklagt man sich über mangelhafte, schlechte Ernährung und die da⸗ durch hervorgerufene schwächere Generation. Die Interesselosigkeit unserer Frauen am Kochen ist gefährlich bei der Erhaltung der Kräfte

eines Volkes und somit durchaus nicht zu unter⸗ Stationen.

schätzen. Unzählige Beispiele zeigen, daß aus

gleichem Material, je nach der Art der Zube⸗ Geld⸗ Cours.

reitung, gute oder schlechte Speisen hergestellt Frankfurt am 29. August 1889.

werden können. Es erscheint hiernach dringend 5 1 0 5 2* 2*

5. 1 0 5 20⸗Frankenstücke 16. 27 16. 23

mehr a isher gewe t werde und e wird do. n ½ 16. 27 16. 23

sich nur zu bald erweisen, daß die gütige Mutter] Englische Sovereigns 20. 40 20. 36

Natur alles bereit hat, falls sich nur der rege Russische Imperiales. 16. 71 16. 67

Geist des reichlich Gebotenen bemächtigt. Das e 3 5 1 2 9

beste wäre es natürlich, wenn Haus und Schule] Dollars in Gold 1

gemeinsam fur den Unterricht im Kochen sorgten: die Schule theoretisch und das Haus praktisch. Großbritannien, in mancher Hinsicht ein Muster⸗ staat, regte zuerst die Idee der Gründung von Kochschulen an. Auch hier machte man die betrübende Erfahrung, daß die unzureichende Ernährung, verursacht durch schlechte Bekoͤsti⸗ gung, die schlimmsten Folgen für das Gemein-

Brodpreise vom 1. bis 16. September. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad⸗Nauhelm und Butzbach unverändert.

Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. September. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert.

In Bad⸗Nauheim kostet das ½ Kilo Schweinefleisch 64 Pf., Kammstück 74 Pf., Leber- und Blutwurst 64 Pf

nissen zu berichten, sowie

wohl gehabt hatten. Hochgestellte Frauen 2

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