Ausgabe 
25.6.1889
 
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Juni. In d. eneral Pando de ichen Vorschlag anzukaufen. D le, in der gan e Ehre Spanit

Bolschafter. omar, erklärt h. e Staatsrath h auensbruches i

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22. Juni. D. der Herzog ba hurg nach Peter, ziserin, die Giaß n den Herrschafle . Die Reise fh n nach Paris u auch die Königs.

Am 6. Oclobn des Rroupringe u Preußen statl Der Großfürst; uttgart abgeress dbäums. Gester über die aus del chiffe stalt, welch ßfürsten und Ga Kalserhauses l,

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Revue war seh

Land. 9 Mainthal⸗ Särge 9 Nachdem am Su ten in det reich!

Sizu en und ihre Oe (bend in dem Sch

g d desEvangelischen Bundes mit ihrer Vorlesung des butten Sickingen'schen Festspiels aufmerksam und laden zu

1 k in eine Zuchthausstrafe von 4 Jahren, dessen Ehe

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Infähigkeit bezüglich ihrer Vernehmung als Zeuge aus 4 lesprochen.

32 Rene Gengung⸗Wir halten es an der Zett, folgen ig 4 1 zu veröffentlichen.

f Jämlich, daß Braun Tambour gewesen und den Sturm

nit seiner Trommel an das in der Parkmauer befindliche

echt zahlreichem Besuche Namens beider Vereine ein. Auch nere Frauen und Jungfrauen sind uns dabei herzlich illkommen.

Gießen. Schwurgerichtsverhandlung vom 20. Juni zn der heutigen Verhandlung sind Lehrer Sttebing und essen Ehefrau, zuletzt wohnhaft in Klein Linden, des deineids angeklagt. Die Geschworenen sprachen die Ange agtenschuldig und demgemäß wurden: Lehrer Stie

au in eine solche von 2 Jahren, 6 Monaten, sowie berkennung der bürgerlichen Ehrenrechte für die Dauer

on 5 Jahren verurtheilt. Auch wurde die dauernde

Pfeddersheim. Die Veranlasser der Sammlung ür Busch, Briegleb und Dieffenbach, veröffentlichen

Am 14. d. M. erschien vor uns oseph Braun aus Bingen. Er legte uns seinen Militärpaß or. Derselbe lautete dem des Busch ziemlich gleich,

uf Chambord mitgemacht habe. Von Empfang einer eldprämte steht in keinem der beiden Pässe etwas. Wir eßen den Wendel Busch rufen und Busch und Braun kannten und begrüßten sich als die beiden einstigen Tamboure der Kompagnie Kattrein. Busch gestand un imwunden zu, Braun habe vor ihm her den Sturm narsch geschlagen, er selbst habe wegen aufgertebener Haut in beiden Beinen nicht ganz so rasch folgen können, sei iber mit in dem Schloßhof gewesen bis etwa 8 Uhr und abe alsdann auf Befehl des Hauptmann Kattrein sich

Wachthaus zu einer Abtheilung der 6. Kompagnie be 1 5 müssen, wo er bis zum Morgen geblieben und ann wieder in das Schloß zurückgekehrt sei. Busch sah in, daß er nach diesem Geständniß auf die volle Ehre

Geschenk mindestens die Hälfte Braun gebühre. Doch Braun wollte das nicht. Er fühlte beim Anblick des siechen Kameraden ein menschliches Rühren. Aber Braun hat auch für 5 Kinder zu sorgen; dazu ist er durch drei gelähmte Finger der rechten Hand in seiner Erwerbs thätigkeit gehindert. Ebenso und mit Recht ist er stolz auf die Ehre, den eigentlichen Sturmmarsch geschlagen zu haben. Busch legte deshalb 3000 Mark in unsere Hände als Sühne, weil er mehr aus sich gemacht, als ihm zukam, beziehungsweise, weil er zu dem Lob des Gedichtes, das ihm in der Weise nicht gebührte, ge schwiegen hatte. Er bestimmte, daß 2500 M. sein Kamerad Braun erhalte und daß die Unterzeichneten die weiteren 500 M. zur Unterstützung hilfsbedürftiger Kampfgenossen aus 18707woder deren Wittwen und Waisen verwenden sollten. Das wurde dann auch in einem von uns allen unterschriebenen Protokoll schriftlich niedergelegt.

Allerlei.

Rendsburg, 13. Juni. Vorgestern Abend ereignete sich an der Eisenbahnbrücke beim Bahnhof ein seltener Unfall: Es fiel nämlich eine Lokomotive in die Eider. Man hatte im Laufe des Nachmittags unter anderem Material auch eine Lokomotive für den Erdtransport beim Bau des Nordostsee-Kanals und nach Sehestadt bestimmt, auf ein Segelschiff verladen. Letzteres sollte mit der Last nach dem Bestimmungsort abgehen, zu welchem Zweck man die Schienen und Balken zwischen dem Schiff und dem Ufer entfernen wollte. Hierdurch kam das Schiff wohl in etwas schräge Lage, denn plötzlich ruschte die quer auf dem Deck stehende ea. 25000 Pfund schwere Lokomotive mit großem Geräusch, das Bollwerk arg be schädigend, in die Eider, sämmtliche Schienen und Balken mit sich reißend und das Schiff dermaßen nach der einen Seite unter den Wasserspiegel legend, daß das Wasser über das Deck ging und in die Kajüte drang.

Berlin. Dem Pastor Witte ist wegen seiner letzten, gegen den Hofprediger Stöcker gerichteten Broschüre vom

m Bahnhofe von G pere, ms kommendeni Personenzug. Fünf Waggons wurden zertrümmert, fünf Reisende und zwei Beamten sind verwundet.

London. Die Zahl der bei dem entsetzlichen Unglück von Armagh getödteten Schulkinder beläuft sich auf achtzig. Die Schuld wird wohl in erster Linie dem Locomottv führer zur Last fallen, der ausdrücklich vor der Abfahrt eine zweite Vorspannlokomotlive als überflüssig ablehnte.

New Pork, 17. Juni. Ein von Regengüssen be gleiteter fürchterlicher Wirbelsturm hat in Konsas ernste Ueberschwemmungen verursacht. Uniontown, ein Ort von 600 Einwohnern wurde weggeschwemmt. Die Ein wohner scheinen indeß rechtzeitig gewarnt worden zu sein, in Folge dessen der Lebensverlust kein bedeutender ist. Soviel man weiß, sind sechs Personen umgekommen.

Shanghei, 21. Juni. Eine Feuersbrunst äscherte die Stadt Lachau(Provinz Setschuan) fast gänzlich ein, 1200 Personen sind umgekommen, 10,000 Familien ob dachlos.

Handel und Verkehr. Friedberg, 22. Juni. Buttermarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.00 1.10, Eier 1 Stück 6 Pf.

Verloosung.

Ansbach-Gunzenhausen 7 fl.⸗Loose vom Jahre 1857. Ziehung am 15. Juni. Auszahlung am 15. December 1889. Hauptpreise: Serie 2278 Nr. 17 12,000 fl., Serie 4363 Nr. 3 2000 fl., Serie 2897 Nr. 30 500 fl. Serie 1244 Nr. 4, Serie 1660 Nr. 7, S. 2615 Nr. 10, Serie 4274 Nr. 28, Serie 4363 Nr. 31 à 100 fl., Serie 661 Nr. 47, Serie 1244 Nr. 50, Serie 1278 Nr. 2, 38, Serte 660 Nr. 35, Serie 3066 Nr. 14, Serie 3818 Nr. 3, 22, Serie 4017 Nr. 36, Serie 4274 Nr. 18 à 50 fl.

Bekanntmachung. Am 25. Juri wird bei der Kaiserlichen Postagentur

ines Tambours von Chambord, wie das Gedicht sie Kirchenregiment aufgegeben worden, seine Beschuldigungen in Büdesheim(Oberhessen] eine Telegraphenanstalt mit hm zuschreibt, keinen Anspruch habe und wir erklärten zu begründen und sich wegen einiger Stellen zu rechtfertigen. Fernsprechbetrieb eröffnet. Darmstadt, 19. Junt 1889.

hm sehr bestimmt, daß von dem erbaltenen nationalen

Paris, 21. Junt. Der Ortentexpreßzug stieß gestern!

Der Kaiserliche Ober-Postdirektor: Clavel

N 1 8 Konkurs-Verfahren

Ueber das Vermögen der Dorothea, geb. Strauß, Wittwe des David Schiff in Vilbel, wird auf Antrag ler Gemeinschuldnerin, da laut eingereichter Vermögens bersicht die Schulden das Vermögen übersteigen, heute im 21. Juni 1889, Nachmittags 51, Uhr, das Konkurs berfahren eröffnet.

Der Spezerelkrämer Georg Herget in Vilbel wird sum Konkursverwalter ernannt.

Konkursforderungen sind bis zum 13. Juli 1889 bei dem Gerichte anzumelden.

Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines underen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in . 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände auf Donnerstag den 25. Juli 1889, Vormittags Uhr, und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Donnerstag den 25. Jult 1889, Vormittags 10 Uhr, dor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt.

Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben, oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemein schuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Ver

Fasel Eber.

Die Gemeinde Heldenbergen hat einen zur Zucht noch tauglichen, für das Kleinvieh zu schweren Fasel⸗Eber, englischer Race, zu verkaufen und ist Termin auf Mitt woch den 26. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, anberaumt.

Heldenbergen den 22. Juni 1889. ö Großherzogliche Bürgermeisteret Heldenbergen.

Schäfer.

Versteigerungs⸗Anze Versteigerungs-Anzeige. Donnerstag den 27. Juni, Vormittags 9 Uhr be⸗ ginnend, versteigere ich im Auftrage des Herrn Ober⸗ Amtsrichters Süffert in dem v. Löw'schen Hause in

der Burg wegzugshalber verschiedene Mobiltargegen stände, Oekonomiegeräthe, Weißzeug und Kleidungsstücke.

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flichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von

ben Forderungen, für welche sie aus der Sache abge

sonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Kon- lurs verwalter bis zum 18. Juli 1889 Anzeige zu machen. Vilbel den 21. Juli 1889. Das Großherzogliche Amtsgericht.

Weidig. Veröffentlicht: Der Gerichtsschreiber 2426 Weiß.

Holzversteigerung in den Gräflich Solms-Rödelheim'schen Wildungen.

Im Revier Burg⸗Gräfenrode, Distrikt Kleine Diebs liche, werden versteigert: Mittwoch den 26. Juni, Vormittags 8 Uhr: 135 Stück Schälstangen, zu Baumstützen geeignet, 17 Raummeter Eichen Knüppel, Schälhol 6000 Wellen Eichen Reisholz, Fogon. Zusammenkunft an der Ruhebauk auf der Staats straße zwischen Kalchen und Ilbenstadt. Der Gräfliche Revierförster 2423 Habich.

Versteigerungs⸗Anzei ersteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 26. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden die zum Nachlaß des verstorbenen Pfandmeisters

Schuchhard gehörigen Gegenstände, als: Mobilien aller Art, Bettwerk, Glas und Porzellan, Kleidungsstücke, Oekonomiewagen und sonstige Sachen, bor der Schuchard'schen Wohnung(Burg) dahier gegen Baarzahlung versteigert.

Friedberg, 19. Juni 1889.

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Darleheng⸗Kassen⸗Verein Ober-Erlenbach e. G. Bilanz pro 1888.

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Mitgliederstand Ende 1887: 27. Zugang in 1888: 15 Mitgliederstand Ende 1888: 28. Ober⸗Erlenbach den 20. Juni 1889. 2425 Der Vorstand. Eln kräftiges, williges g i

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Todes- Anzeige.

Wir machen hiermit allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß heute Morgen 1/9 Uhr unsere liebe gute Mutter und Großmutter

Frau Wilhelmine Staubi, geb. Präger, nach langem und qualvollen Herrn entschlafen ist. Um stilles Beileid bittet Friedberg, 24. Juni 1889. die tieftrauernde Familie Staubi. N Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag? um 3 Uhr statt. Besondere Einladung erfolgt nicht.

Leiden sanft dem

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