Ausgabe 
25.5.1889
 
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1889.

Famstag den 25. Mai.

N 62.

Oberhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

[etreffend: Rundgang der Feldgeschworenen in 1888.

0 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

1 Einer Reihe von Ihnen sind am 2. Februar Verfügungen wegen Wiederherstellung der bei dem letzten Grenzgang vorgefundenen Gebrechen gegangen, ohne daß uns die Erledigung bis jetzt angezeigt worden ist.

Wir empfehlen den Rückständigen das Versäumte binnen fünf Tagen nachzuholen.

ebracht würden.

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ifsen. lorzubringen. N Friedberg den 21. Mai 1889.

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Amtlicher Theil.

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hetreffend: Den Unterricht in weiblichen Handarbeiten in der Volksschule, insbesondere das Aussetzen dieses Unterrichts durch die Lehrerinnen und die Versäumnisse der Schülerinnen.

1 Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises.

Es ist uns wiederholt mitgetheilt worden, daß an manchen Orten die für den betreffenden Unterricht auf dem genehmigten Stundenplan serzeichneten Stunden von den betreffenden Lehrerinnen ohne Ihre Erlaubniß, bezw. ohne irgend welche Anzeige bei Ihnen, ausgesetzt, und auch sese Unterrichts-Stunden von den Schülerinnen ohne Exlaubniß der Lehrerin versäumt, und daß diese Versäumnisse gar nicht zur Bestrafung

Friedberg den 21. Mai 1889.

Dr. Braden.

Friedberg am 23. Mai 1889.

Wir empfehlen Ihnen darum wiederholt, nicht bloß die Handarbeitslehrerinnen nochmals zur gewissenhaften Beobachtung der bestehenden Forschriften zu ermahnen, sondern auch im Allgemeinen darauf zu achten, daß den gesetzlichen Vorschriften bezüglich dieses Unterrichts(gleichwie sesjenigen der Fortbildungsschule) wie für die Volksschule selbst entsprochen wird, daß also insbesondere Versaumnißlisten geführt und die Ver sumnisse mit ihren Straf-Beträgen bei Feststellung der ¼ijährigen Listen zur Verhandlung gebracht und für vollziehbar erklaͤrt werden.

Wenn uns künftighin von unserem Kreisschul-Inspector, oder sonstige gegentheilige Anzeigen gemacht werden sollten, würden wir uns leranlaßt sehen, Ordnungsstrafen zur Anwendung zu bringen.

Dr. Braden.

detreffend: Entwässerung von Grundstücken in der Gemarkung Ober-Mörlen; Flur X. XIII., XVI. und XVII. sowie XVIII., XIX. und XX.

Die Zusammenstellung und Repartition der Kosten der rubr. Entwässerungsarbeiten liegen vom Tage des Erscheinens dieser Bekannt wachung an gerechnet 14 Tage lang auf dem Amtszimmer der Grßoherzoglichen Bürgermeisterei Ober-Mörlen zur Einsicht der Betheiligten Einwendungen sind bei Meidung des Ausschlusses innerhalb der genannten Frist bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Ober-Mörlen

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.

Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Ernannt und verpflichtet wurde: Georg Herget J. von Wohnbach als Wiesenvorstandsmitglied.

Erledigt ist das Ausso reiben gegen: Rabenau, Karl, Gottlieb, auch Karl Rothschild genannt, von Beuern, durch Gendarm Bach in Friedberg, Gendarm Hofmann

Darmstadt, 23. Mai. Der Großherzog und de Prinzen Heinrich und Wilhelm sind gestern von München hierher zurückgekehrt. Der Erbgroßher⸗ ug Ernst Ludwig ist am 20. Mai als Student der hechte und Kameralwissenschaften an der Leipziger Umtversität immatrikulirt worden. 5 Der Feldwebel Wagner wurde zum Amts ferichts⸗Diener in Worms, der Gerichtsschreiber Aspirant Peter Weitzel in Alsfeld zum Hilfsge⸗ scchtsschreiber in Seligenstadt, der Finanz-⸗Accessist Püller in Lengfeld zum Steuer-Assessor ernannt und der Gradiermeister Schwindt zu Theodors

helle auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. 21. Mai. Die zweite Kammer trat heute in kurze Zeit wieder zusammen. Die Regie⸗ ungsvorlage, betr. Bewilligung von 88,000 M. ir Herstellung einer Wegunterführung für Fuß⸗ inger an dem Main⸗Neckar⸗Bahn⸗ Uebergang iber die Straße Darmstadt Griesheim, wird öolne Debatte angenommen. Die Regierungs⸗ betr. Bewilligung von 14,300 M. für der fiscalischen Gebäude der Bade⸗ 4 auheim an das Wasserwerk dort elbst wird angenommen. Für Erweiterung der tation Mücke werden 42,300 Mk. bewilligt. Über den Antrag Arnold auf Aufhebung des Vasserfallzinses, bezw. die Vorstellung des mittel⸗ leinischen Zweigverbandes deutscher Müller zu li em Antrag, entspinnt sich eine längere De⸗ Ae Der Ausschuß beantragt, daß nachweis

ber privatrechtliche Abgaben⸗ Berechtigungen be⸗ hen bleiben sollen, was schließlich angenommen

lagen ohne weiteres Interesse erledigt wurden, be antragt Osann einen Zusatz zu der Verordnung von 1886 derart, daß der Betrieb von Wirth schaften und der Kleinhandel mit Branntwein und Spiritus auch dann erlaubt werde, wenn nur der Ort des Betriebs in die Gemeinde ver legt werde oder ein Haus, Geschäft ꝛc. erworben werde, wo ein solches bestanden habe. Die Ver ordnung verlangt Nachweis des Bedürfnisses bei den fraglichen Betrieben bezw. Handlungen. Ab geordneter Osann will Aufhebung der Härten der Verordnung. Staatsminster Finger erklärt, die Regierung werde erst die nöthigen Erfahrungen sammeln, ehe sie die Verordnung nach so kurzer Zeit aufheben könne. 22. Mai. Die Bera⸗ thung des Antrags Osann wird fortgesetzt. Ab⸗ geordneter Heinzerling stellt den Antrag, den Verkauf von Branntwein in den kleinen Läden zum sofortigen Genuß durch gewerbepolizeiliche Maßregeln möglichst zu beschränken. Racks be⸗ antragt Uebergang zur Tages-Ordnung. Beide Anträge werden angenommen. Es folgt die Be⸗ rathung der Regierungsvorlage, auf Anstellung eines zweiten Fabrik⸗Inspectors und des Antrags UlrichJoöst gleichen Betreffs. Die Vorlage wird einstimmig bewilligt. Für Baukosten der Klinik zu Gießen und zur Einführung elektrischer Beleuchtung werden noch 70,500 M. verlangt. Der Antrag wird nach längerer Berathung an⸗

genommen. ragt 5 tition der Landlehrer an, Schröder stellt fest,

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Graf Oriola fragt wegen der Pe- den italienischen Königsmarsch.

Bad Nauheim und Polizeidtener Zeun in Fauerbach b. Fr. Der Großherzogliche Amtsanwalt: 1 Friedberg den 21. Mat 1889. Krämer. Deutsches Reich. wird. Nachdem sodann mehrere kleinere Vor- Wartens noch ausstehe, Staatsrath von Knorr

sagt baldige Antwort zu.

Berlin. Das kaiserliche Hoflager wird am 28. Mai von Berlin nach Schloß Friedrichskron verlegt werden. Wie verlautet, wurde jetzt amt lich verfügt, daß saͤmmtliche Schiffe des Manöver und Uebungs-Geschwaders den Kaiser auf der Reise nach England begleiten sollen. Die Zu sammenkunft des Kaisers Wilhelm mit dem Zaren wird derPost zufolge nicht in Berlin, sondern in Swinemünde oder Kiel stattfinden.

Berlin, 22. Mai. Die Parade der Ber liner und Spandauer Garnison ist heute glän zend verlaufen. Der Kaiser commandierte die Parade selbst und ritt dem einige Minuten später eintreffenden König Humbert entgegen. Er ge leitete denselben dann die Front der Truppen entlang und führte letztere darauf zweimal in Parade vor dem König vorüber. Der Kaiser trug die große Generalsuniform mit dem Bande des Annunziaten-Ordens, König Humbert die preußische Husarenuniform und das Band des Schwarzen Adler-Ordens. Die Kaiserin ritt zur Rechten König Humberts, die Erbprinzessin von Meiningen folgte mit einem glänzenden Ge folge gleichfalls zu Pferde. Der deutsche Kron prinz und Prinz Eitel Fritz, sowie der Minister Crispi folgten zu Wagen. Die Musikcorps der Regimenter spielten, als der König die Front der in zwei Treffen aufgestellten Truppen abritt, Die Parade

schloß gegen 11 Uhr. Der König begab sich

daß die Antwort der Regierung trotz ½ jährigen von dem Paradefeld mit dem Kronprinzen nach

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