Ausgabe 
21.9.1889
 
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Spanien. Madrid, 24. Sept.Correa berichtet über einen neuen Zwischenfall in Marokko. Das spanische KanonenbootCrocodilo wurde von Rffpiraten beschossen, erwiederte den Angriff und zerstörte einige Wohnungen.

Aus Stadt und Land.

k. Friedberg. Am vergangenen Sonntag feterte der hiesige Turnverein sein alljährliches Abturnen. Wenn wir auch schon von früheren Jahren an gute Leistungen der einzelnen Turner gewöhnt waren, so wurden wir dieses Jahr in noch mehr zufriedenstellender Weise über rascht. Es war eine Lust zu sehen, wie besonders die Preisturner alles aufboten um einer den anderen in seinen Uebungen zu übertreffen. Eine dichtgedrängte Menge von Zuschauern hatte sich auf dem Turnplatz ein gefunden, und es herrschte nur eine Stimme des Lobes und laute Beifallbezeugungen lohnten den Turnern. Von 14 Preisturnern erhielten: Gustav Höres den ersten, Karl Fink den 2., Jean Burck den 3., Karl Ferber den 4., Georg Bieler den 5., Fritz Schier den 6., Georg Schmitt⸗ berger den 7. Preis. Am Abend fand auf Windeckers Felsenkeller ein gemüthliches Zusammensein statt. Reden, Gesang und Tanz wechselten mit einander, und erst spät nach Mitternacht trennten sich die Mitglieder mit einem kräftigenGut Heil.

s. Bad⸗ Nauheim, 24. Sept. Bei der gestern stattgefunden Wahl von drei Gemeinderathsmitgliedern genügten von 512 Wählern 367 ihrer Bürgerpflicht. Wieder gewählt wurden die seitherigen Gemeinderaths mitglieder Th. Andreas mit 342 und E. F. Geberinger mit 191 Stimmen, neu gewählt der Gastwirth J. H. Fritz mit 197 Stimmen; von den Gegencandidaten erhielten K. Meier 167 und Ferd. Sprengel 150 Stimmen. Bei Veröffentlichung des Resultats brachte Bürgermeister Wörner ein von den zahlreich erschtenen Publikum begei stert aufgenommenes Hoch auf die Stadt aus.

s. Nleder Rosbach. Verflossenen Sonntag ver herrlichte der GesangvereinKirchenchor zu Nieder⸗Flor stadt unseren Nachmittagsgottesdienst in erhebender Weise durch Vortrag einiger Lieder in hiesiger Kirche. Pfarrer Müller betonte in einer kurzen Ansprache, wie mächtig der Gesang auf die Gemüther der Menschen wirke, wie er die Herzen aufschließe und das Bessere in der Menschen brust wecke. Felerlich erklang dann das GebetAch Gott, verlaß mich nicht v. Abt. Auch den drei folgenden Gesängen, deren Inhalt durch Wort und Text vortrefflich verbunden wurde, hörten alle Anwesenden andächtig zu. Das schönste der Lieder war unstreitig derLoogesang von Reich, welcher von den gemischten Chor mit größter Genauigkeit wiedergegeben wurde. Die zahlreich ver sammelte Gemeinde wirkte in Gesängen ebenfalls an dieser Feier mit. Zum Schlusse dankte Pfarrer Müller dem Verein für seine Bereitwilligkeit und für seine Leistungen. Dem Dirigenten des Vereins, Lehrer Jacobt, zollen wir ein ungetheiltes Lob und wünschen ein ferneres Gedeihen seines Vereines

r. Reichelsheim, 24. Sept. Bei der heute statt gehabten Ergänzungswahl unseres Gemeinderaths wurden die seither'gen Gemeinderathmitglieder K. Fr. Maley mit 93 Stimmen, Wilh Knöpp mit 91 Stimmen wieder und neu gewählt K Mühlig mit 89 Stimmen.

Gießen, 23. Sept. Schwurgericht. Angeklagt ist der Maschinist Jakob Schmidt aus Naunheim bei Wetzlar, zuletzt in Alsfeld, wegen Münzverbrechens und Diebstahls. Da die Geschworenen mildernde Umstände nicht bewillig ten, so erkannte der Gerichtshof auf eine Gesammtzucht hausstrafe von 3 Jahren 1 Monat und verfügte die Ein ziehung des nachgemachten Geldes.

Allerlei.

Frankfurt, 24. Sept. Der hessische Hauptverein des Evangelischen Bundes tagte heute in derRosenau Hauptgegenstand der Verhandlung war:Die Gründung von Erztehungs vereinen und Anstalten für confessionell gefährdete Kinder.

st. Frankfurt. Die berühmte Sängerin Frau Minnie Hauck, wird Anfang der nächsten Woche ein Mal oder zweimal im Frankfurter Opernhause als Gast auf treten, und zwar ist zunächst für dieses Gastspiel der 90. September(Montag) festgesetzt worden. Die Künstlerin wird an diesem Abende eine ihrer bewährtesten Repertoir Partien, dieRegimentstochter singen.

Frankfurt, 24. Sept. Heute wurde ein schon viel fach vorbestrafter Zuhälter verhaftet, der im Verdachte steht, in der letzten Zeit des Abends verschiedenen Damen die Kleider mit Schwefelsäure übergossen zu haben.

Nürnberg. Der Vorstand und Kassier der Buch- drucker⸗Unterstützungskasse dahier, Schriftsetzer Mützler, ist durchgebrannt. Die Summe der Unterschlagung be läuft sich über 6000 Mark.

München, 23. Sept. Der hier tagende Katholiken tag war von etwa 5000 Theilnebmern besucht. Der Ka tholikentag hielt auch Nachmittags eine Sitzung ab, die von etwa 6000 Personen besucht war, die der Vormittags sitzung wegen des Platzmangels nicht hatten beiwohnen können.

Berlin. Nach derPost sind einige der Theil⸗ nehmer an der deutschfeindlichen Kundgebung im belgischen Seebad Blankenberghe am Sedantage erkannt worden und werden zur Bestrafung gezogen werden.

Breslau. Großes Aufsehen erregt die vor einigen Tagen erfolgte Verhaftung des hochbetagten Chefs eines hiesigen großen Handlungshauses. Den Grund der Ver haftung bildet eine Majestätsbeleidigung, deren sich der Kaufmann vor einiger Zeit schuldig gemacht haben soll.

Rom, 24. Sept. Der Erzbischof von Cosenza, in dem Orte Rende im Begriff stebend nach Cosenza zurück⸗ zukehren, wurde von einem Küster durch einen Revolver⸗

schuß am rechten Schenkel leicht verwundet. Der Ver⸗

brecher ist verhaftet,

Reval, 24. Sept. Der in letzter Zeit viel genannte Luftschiffer Leroux ist heute mit seinem Fallschirm ins Meer getrieben und dort ertrunken.

Monaco. Es heißt, daß eine Reihe auswärtiger Mächte den Tod des Fürsten von Monaco zur Veran⸗ lassung nehmen wollen, nun aufs neue Schritte zur Auf hebung der Spielbank zu thun. Vor einigen Jahren bereits war diese Angelegenheit von Seiten der deutschen, englischen, österreichischen und russischen Regierung in Anregung gebracht, aber damals verlautete, daß die Be⸗ mühungen der vier Mächte, auch die französische Regte⸗ rung für ein Vorgehen in der gleichen Richtung zu ge⸗ winnen, erfolglos geblieben seien. Man wird abwarten müssen, wie sich die jetzige Regierung in Paris zu der Angelegenheit stellen wird. Der neue Fürst von Monaco, so wird versichert, sei nicht abgeneigt, gegen eine garan tirte Einnahme von 2 Millionen jährlich seine Hand zur Beseitigung eines Aergernisses zu bieten, gegen das die Gebildeten aller eivilisirten Länder schon so oft, leider bis jetzt immer vergeblich, Widerspruch erhoben haben.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 22. Sept. Fruchtpr. Waizen M. 19.00 bis 00.00, Korn M. 16.0000. 0, Gerste M. 14.40 bis 00.00, Hafer M. 13.80-00.00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo gleich 200 Zollpfund.

Friedberg, 23. Sept. Buttermarkt. Butter kostet, per Pfund M. 1.10 1.30, Eier 1 Stück 67 Pf.

Gießen, 24. Sept. Auf dem heutigen Wochenmark, kostete: Butter per Pfund M. 1.10 1.30, Eier 1 St. 6, 2 St. 0000 Pf., Kaͤse per St. 58 Pf., Tauben per Paar M. 0.500.60, Hühner per St. M. 0.85 2.00, Hahnen per St. M. 0.50 1.00. Enten per St. M. 1.40 2.00, Ochsenfleisch per Pfd. 6072 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 50-60 Pf., Schweinefleisch 60 70 Pf., Hammelfleisch 50 66 Pf., Kalbfleisch 56 58 Pf., Kartoffeln pro 100 Kilo M. 3.504.50, Zwiebeln per Ctr. M. 6.00, Weißkraut pr. St. 5- 10 Pf.

Grünberg, 21. Sept. Fruchtpr. Weizen M. 19.20, Korn M. 15.70, Gerste M. 14.80, Hafer M. 13.80, Erbsen M. 15.00, Samen M. 00.00, Wicken M. 00.00, Kartoffeln M. 0 00, Linsen M. 00 00.

Frankfurt, 23. September. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 38.50-84.00, Nr. 1 M. 30.00. bis 31.00, Nr. 2 M. 25.50 26.50, Nr. 3 M. 24.50 bis 25.50, Nr. 4 M. 21.00 22, Nr. 5 M. 17.00- 18. Milchbrod- und Brodmehl im Verband M. 54.50 57. Nord- deutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 26.00 bis 27.00. Berliner Roggenmehl Nr. 0 ab Magdeburg M. 23.90, Nr. 0/1 M. 22.65, Nr. 1 M. 21.40, frei Ufer Frankfurt a. M., Mainz, Mannheim ea. M. 1.25 theurer(exquisite Marken ca. M. 0.75 höher). Weizen, ab unserer Umgegend M. 19 00- 19.50, frei hier M. 19.40 bis 19.50, fremder nach Qualttät M. 1921.50, Roggen, hiesiger M. 16.00 00 00, russischer M. 16.30 16.50, Gerste, Franken(Ochsenfurter Gau) Ried und Wetter auer M. 17.00 19.00, Hafer prima M. 15 15.50, mittel M. 14.50 00, Mais(mixed) M. 12.00 12.25, Roggenkleie M. 90.00, Weizenkleie M. 8 00, Spelzspreu N. 2.40, Malzkeime M. 99.50, Chbilisalpeter per Februar⸗März 1890 M. 18.50, Parität Frankfurt a. M. Raps per Sept.⸗October M. 33.0034 00, Rüböl im Detail M. 72 74, Torfstreu M. 1.20. Die Preise verstehen sich pro 100 Ktlo ab hier, häufig jedoch auch loco auswärtiger Statltonen.

Frankfurt, 23. Sept. Viehmarkt. Der heutige Markt war mit 325 Ochsen, 27 Bullen, 428 Kühen, Stieren u. Rindern, 278 Kälbern, 567 Hämmeln, 224 Schwei⸗ nen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 72 74., 2. Qual. M. 67 70, Bullen 1. Oual. M. 57 59, 2. Qual. M. 5052, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 64686, 2. Qual. M. 52 58, Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 7073 Pf., 2. Qualität 6063 Pf., Hämmel 1. Qual. 5860 Pf., 2. Qual. 48-50 Pf. Schweine 1. Qual. 6768 Pf., 2. Qual. 6566 Pf.

Frankfurt, 24. Sept. Engros⸗Markt. Heu pro 100 Kilo M. 4.80 6.80, Stroh pro 100 Kilo M. 5.00 5.60. Butter 50 Kilo M. 110 115, Weißkraut das St. 1020 Pf. Wirsing 1012 Pf. Rothkraut 1525 Pf. Erbsen pro 100 Kilo M. 1622, do. geschälte M. 2530, Linsen M. 24 52, Kartoffeln per Malter M. 45, Rüböl(raff.) 50 Kilo M. 32.

Zur Gemeinderathswahl.

Bei der bevorstehenden Gemeinderathswahl sind 7 Mit⸗ glieder zu wäblen und es wird wesentlich von dem Ausfall dieser Wahl abbängen, ob unter den seitherigen Prinzipten weitergewirthschaftet oder andere aufgestellt werden sollen. Wir wollen nur 2 verschiedene von den seitherigen abweichende aufzählen; das eine wäre: nur auf weise Sparsamkeit bedachte Männer in den Ge meinderath zu wählen, welche ängstlich jede größere Ausgabe vermeiden, von welchen sie sich keinen Vortheil sicher versprechen, und die durch ihre übertriebene Aengstlich⸗ keit an Ausgaben straucheln, von denen ein Gewinn erst nach Jahren sichtbar wird; das andere wäre: nur Männer zu wählen, welche, nachdem unsere Stadt nach jahrelangem Stillstand nunmehr einen schönen Anfang zur Vergrößerung gemacht hat, daraus den Schluß ziehen zu wollen, daß der Charakter eines Landstädtchens

aufzuhören habe, und an dessen Stelle Einrschtunge treten sollen, welche man nur in Großstädten finde! Es wäre das eine so verkehrt wie das andere, und n die goldene Mittelstraße ist das richtige. Es sind nog keine 3 Monat her, da hörte man die Bevölkerung ein stimmig schimpfen über die hohen Steuerzettel, obgleig längst bekannt war, daß zu einer Communal Umlag von 64,000 Mark eine Erhöhung des Ausschlags um gegen früher nothwendig würde. Ohne die Einführunz der Getränkesteuer, welche ganz sicher mehr als 7000 Man rein in die Stadtkasse abwerfen wird, wäre die Erhöhum jedoch um 2/ nothwendig geworden. Jeder Steuer zahlen der nur einigermaßen rechnen kann, mag es sich nu; selbst ausrechnen, was es ihm ausgethan hätte, wen: die indirekte Besteuerung nicht eingeführt worden wär er mag aber auch darüber urtheilen, ob es gerecht un! vernünftiger ist, eine Einnahmequelle herbeizuführen, g welcher alle Wirthshausbesucher, einerlel wo sie hen kommen, einerlei ob reich oder arm, freiwillig belsteuem ohne Mahn und Pfandboten, oder die Steuerzahler zu belasten, daß die Gutsituirten, welche sich ihre; Aufenthalt wählen können, unsere Stadt verlassen un! dort hinziehen, wo es trotz Oetroi noch billiger sich leben läßt als hier. Daß die Herren Bierbrauer un Wirthe die Steuer zahlen, ist doch wohl nur ein in der Einbildung derselben entstandenes Mährchen, was f selbst nicht recht glauben. Wenn nun aber gar not vonVielen Wählern drei der austretenden Oe meinderäthe in den Augen ihrer Mitbürger herabgeseßz und disereditirt werden, weil sie eine nach ihrer Uebe zeugung leicht zu tragende Steuer für eine schwer be lastende mit ihren Collegen geschaffen haben, so ist die! schwer zu verstehen. Man sollte es wirklich nicht; möglich halten, daß diese meistens doch aus wohlhabenden Leuten bestehenden Gewerbtreibenden, für deren Blühem

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un d Gedethen die Stadt so große Opfer gebracht hat un! noch viele bringen muß, in ihrer Gehässigkeit so wel gehen, Männer, welchen sonst doch gewiß nicht die Eigen, schaft eines tüchtigen Gemeindevertreters abgestritten werden kann, anzufeinden, weil sie im Allgemesnen un nicht zu Gunsten von Sonderinteressen gewirkt haben Wir leben der Ueberzeugung, daß die Wähler die richtigen Männer finden werden, welche das wahre Interesse von den Sonderinteressen zu scheiden wissen, vor Allem aben den 3 öffentlich disereditirten Herren durch deren Wieder! wahl zeigen, daß ihre bisherige Wirksamkeit in den Gemeinderath sowohl, wie in der Armenpflege un! sonstigen Commissionen ihre volle und dankbare An erkennung gefunden hat. r.

Das Vorkommen von Viehseuchen im Großber⸗ zogthum Hessen während des Monats August 1889.

Milzbrand wurde festgestellt in Vockenrod, Krill Alsfeld, am 11., in Kleinhausen, Kreis Bensheim, am 18., in Glauberg, Kreis Büdingen, am 24, in den Orten des Kreises Friedberg Stammheim am 2., Heldenberge und Ilbenstadt am 9., Nieder-Mörlen am 21. und Oppens⸗ hofen am 26. August bei je einem krepierten Rinde; fernen im Schlachthause in Mainz am 17. August bei einem Fasel aus Rauenthal, welcher auf dem Transport noi geschlachtet worden war.

Am 10. August wurde in Burkhards, Kreis Scholten bei einem nothgeschlachteten Rinde Rauschbrand festgestells

Rotz: Wegen Verdachts der Ansteckung stehen unte polizeilicher Beobachtung 2 Pferde in Seligenstadt, Kreln Offenbach, und ein Pferd in Sprendlingen, Kreis Alzeg.

Die Maul- und Klauenseuche in Momart, Kren Erbach, ist erloschen.

Festgestellt wurde die Seuche in Bergheim, Kreis Büdingen, am 2. August in einem Gehöfte mit 2 Stüg Rindvieh, in Pfeddersheim, Kreis Worms, seit 5. Augufß in 3 Gehöften mit 32 Stück Rindvieh, in Herrns helm, Kreis Worms, seit 6. August in 3 Gehöften mit 6 Stück Rindvieh, an demselben Tage auf dem Viebhofe in Maleg bei einem Ochsen aus Westernach bei Schwäbisch Hall, in Alsbach, Kreis Bensheim, seit 8. August in 7 Gehöft mit 25 Stück Rindvieh, in Eppertshausen, Kreis Dieburg seit 8. August in 9 Gehöften mit 25 Stück Nindvlech, in Bingenheim, Kreis Büdingen, seit 11. August in 4 Gehöften mit 19 Stück Rindvieh und 2 Ziegen, in Lorsch, Kreis Bensheim, am 11. August in 2 Geboͤften mik 8 Stück Rindvieh, in Asbach, Kreis Dieburg, am 19. August in einem Gehöfte mit 5 Stück Rindvseh, Hochheim, Kreis Worms, am 20. August in 2 Gehöfte mit 7 Stück Rindvieh, in Biebesheim, Kreis Groß Geran, in 2 Gehöften mit 11 Stück Rindvieh, auf dem Vieh markte in Beerfelden, Kreis Erbach, am 26. August be einer angetriebenen Kuh, welche einem Händler in Been felden gehörte und seit 3 Wochen in dessen Besiz wan in Allmenrod, Kreis Lauterbach, am 27. August in! Gehöften mit 23 Stück Rindvieh und in Urberach, Kreis Dieburg, am 30. August in einem Gehöfte mit 3 Stü Rindvieh und 1 Pferd. In letzterem Falle wurde dau mit dem Rindvleh in einem Stalle untergebrachte Pferd mit der Maulseuche ergriffen befunden.

Der Bläschenausschlag unter dem Rindvleh m Ehringshausen und Ober Gleen, Kreis Alsfeld, in Burg Gräfenrode, Kreis Friedberg, in Kaulstoß und Storm fels, Kreis Schotten ist erloschen. Die Seuche herrsch⸗ fort in Darmstadt und in Messel, Kreis Darmstad ferner in Nieder-Breldenbach, Kreis Alsfeld, wo sie 30 Juli festgestellt worden war.

Festgestellt wurde die Seuche am 6 August in Zwingem berg, Kreis Benshetm, am 12. August in Münchleusel! Kreis Alsfeld, und am 15. August in Diebach a. 9 Kreis Büdingen.

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