mächtigte abstimmen, werden als für die Berein Gleichzeitig fordere ich hiermit
im Bereinigungsbezirk wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen,
Friedberg den 16. April 1889.
Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Vilbel.
igung stimmend angesehen.
Bekanntmachung.
Diejenigen betheiligten Grundbesitzer, welche in der anberaumten Abstimmungstagfahrt weder personlich noch durch gehörig Bevoll⸗
die außerhalb des Bereinigungsbezirkes wohnenden Ausmärker auf, zur Wahrung ihrer Interessen einen da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Verfahrens nicht mehr erfolgt. Der Vollzugscommissär für Feldbereinigung:
Dr. Wallau.
Nachdem der Gemeinderath zu Vilbel das rubr. Verfahren beantragt hat, solches von der Großh. oberen landwirthschaftlichen Behörde als
zulässig erachtet und der Unterzeichnete zum Commissär zur Leitung der
Abstimmung ernannt worden ist, so wird hiermit Tagfahrt zur Abstimmung
der betheiligten Grundeigenthümer auf Mittwoch den 15. Mai l. J., Vormittags von 9 bis 11 Uhr, in das Rathhaus zu Vilbel anberaumt. Diejenigen betheiligten Grundbesitzer, welche in der anberaumten Abstimmungstagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevoll⸗ mächtigte abstimmen, werden als für die Bereinigung stimmend angesehen. N s N Gleichzeitig fordere ich hiermit die außerhalb des Bereinigungsbezirkes wohnenden Ausmärker auf, zur Wahrung ihrer Interessen einen im Bereinigungsbezirk wohnenden Bevollmächtigten zu bestelleu, da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Verfahrens nicht mehr erfolgt. Der Vollzugscommissär für Feldbereinigung:
Friedberg den 16. April 1889.
Dr. Wallau.
Personen, bezüglich deren Aufenthaltsorte Auskunft begehrt wird: 1. Freimann, Albert, von Nieder Welsel; 2. Rabenau, Karl Gottlieb, auch Karl Rothschild genannt, gebürtig aus Beuern, Glaser, auf der Wanderschaft begriffen..
Friedberg den 16. April 1889.
Der Großherzogliche Amtsanwalt: Krämer.
Deutsches Reich.
Berlin. Die Kasserin, welche seit einigen Tagen durch einen leichten Erkältungszustand ge— nöthigt ist, das Zimmer zu hüten, befindet sich bereits auf dem Wege der Besserung.
— 17. April. In der gestrigen Sitzung des Direktionsrathes der deutsch-ostafrikanischen Ge— sellschaft wurde Reichstags Abgeordneter Graf Hörsbröch zum Mitgliede des Directionsraths an Stelle des ausscheidenden Mitgliedes Schröder— Berlin gewählt, ferner Consul Vohsen an Stelle Peters zum Director; sodann wurden mehrere Statutenänderungen beschlossen.
Hamburg, 17. April. Der Dampfer „Vesuv“, zur Wißmann'schen Expedition ge— hörend, trat heute die Reise nach Sansibar an. Der Dampfer läuft Plymouth an, um Kohlen einzunehmen, trifft in Aden mit den übeigen Expeditionsdampfern zusammen und setzt mit diesen seine Reise fort.
Ausland.
Oesterreich Ungarn. Wien. Das„Frem— denblatt“ erkläft, der Sturz des Cabinets Ro— setti scheine nur inneren Verhältnissen zuzu— schreiben zu sein, mindestens zeigten sich Catargiu und Lahoboary bemüht, die Zumuthung einer Aenderung der äußeren Politik Rumäniens zu— rückzuweisen. Wenn das neue Cabinet an einer aufrichtigen Neutralität in der äußeren Politik festbalte, dürfte es der Zustimmung der Friedens— mächte sicher sein. Oesterreich Ungarn sieht die rumänische Entwicklung aus dem Gesichtspunkte an, daß die Entwickelung staatlicher Individua— litäten im Oniente die beste Gewähr für die Sta— bilisirung der Ordnung und des Friedens biete.
Schweiz. Zürich. Die Erhebungen der Behörden in der Züricher Bomben-Angelegen— heit dauern noch fort und haben zu mehreren neuerdings auf dem Schweizer Boden vorge— nommenen Verhaftungen und Verfolgungen von Complottmitgliedern geführt.
Frankreich. Paris. Bei Cassagnac und General du Barail haben bisher keine Haus— suchungen stattgefunden Dagegen wurden solche bei den Anarchisten Mo phy und Londey vor— genommen, welche jedoch beide abwesend waren. Bei Morphy wurden verschiedene Papiere be— schlagnahmt. Auch in den Provinzen fanden Haussuchungen statt. Der Untersuchungsaus— schuß des Staatsge r ichtshofs vernahm den Gou— verneur General Saussier.
Großbritannien. London. Parnell hat eine Widerklage gegen die„Times“, auf Verleumdung lautend, anhängig gemacht und einen Schadenersatz im Betrage von 100,000 Pfund gefordert.
Rumänien. Bukarest, 17. April. Der Kriegsminister verlas in der Kammer vor der Abstinmmung über den Gesetzentwurf betr. die Ausführung der Befestigungen eine Denkschrift, woraus hervorgeht, daß die Regierung, als sie an die Organisation der nationalen Vertheidigung ging, sich weder um die Interessen Oesterreich— Ungarns noch Rußlands, sondern ausschließlich
um das nationale Interesse bekümmerte, welches in der Beobachtung der strikten Neutralität liege. Darauf nahm die Kammer mit 110 gegen 51 Stimmen den Gesetzentwurf betreffend die Be— festigungen an und vertagte sich dann bis zum 24. d. M. Die„Agence Roumaine“ bemerkt, das Votum sei die beste Antwort auf die in der auswärtigen Presse verlautbarten Verdäch— tigungen, daß das Cabinet Catargiu sich im Schlepptau der russischen Politik bewege.
Persien. Teheran. sien hat seine Europa-Reise angetreten. Sein Gefolge besteht ans 40—50 Personen; in seiner unmittelbaren Umgebung befinden sich mehrere Generale und Minister. Mitte Mai wird er die Grenze seines Landes überschreiten und sich dann über Petersburg, Berlin, Brussel, London nach Paris begeben, wo er Ende Juni ein— treffen soll. Ueber Wien und Bukarest erfolgt die Heimreise.
Afrika. Abessynien. Der Tod des Königs Johann steht nunmehr unzweifelhaft fest. Thron— erbe ist der Neffe des verstorbenen Königs, [Degiasch Mongascho, den der Negus selbst vor seinem Tode ausdrücklich als seinen Nachfolger erklärt hat. Diese Thronfolge ist aber keines— wegs unbestritten, denn es stehen ihr zwei Prätendenten mit Ansprüchen auf die abessynische Krone gegenüber. Der eine derselben ist Menelik, König von Schoa, der eine Tochter des ver— storsbenen Negus zur Frau hat. Der zweite Prätendent ist Debeb, ein Neffe des Negus Johann und Führer afrikanischer Banden. Die Frage der abessynischen Thronfolge wird somit, allen Anzeichen nach, zu einem Bürgerkriege Aulaß geben.
Marokko. Der Streit zwischen England und Marokko scheint endgiltig beigelegt zu sein. Nach— dem die marokkanische Regierung bereits vor kurzem ihren Einspruch gegen die Ausbesserung der englischen Kabel zurückgezogen hatte, hat sie jetzt auch dem britischen Vertreter in Tanger eine Summe in Höhe von 100,000 M. ausge— zahlt. Dieser Betrag war von der britischen Regierung gefordert worden als Entschädigung für den Angriff, den marokkanische Soldaten bei Cap Juby auf britische Staatsangehörige unternommen hatten.
Allerlei. In Gegenwart des Chefs des General—
Berlin. der Militär Luftschiffer Abtheilung fand auf dem Uebungs
schirmes durch den Erfinder Charles Leroner statt. Die Leroner stieg in einem Ring, der an einem 5 Mtr. langen Tau befestigt war, rapid aufwärts und schwang sich bei etwa 1000 Mtr. Höhe in den neben ibm hängenden Fall⸗ schirm, welcher sich alsbald vom Ballon trennte und
Gestalt aufgebläht langsam mit dem Luftschiffer senkte und in etwa 4 Minuten eine halbe Meile entfernt den Boden erreichte
Handel und Berkehr. Frankfurt, 17. April. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12—18 Pf., do. geschälte 14—18 Pf., Linsen
18-28 Pf., weiße Bohnen 16— 18 Pf., hiesige Kartoffeln per Gescheid 10 12 Pf., krause Endivien 00-00 Pf. Butter per Pfd. M. 1.25— 1.40, Eier das Stück 5 bis 6 Pf., Blumenkohl 40—70 Pf. frische Suppenspargeln dat Päckchen 20—40 Pf., frische Svargein das Pfd. M. 2.00 bis 4.00, franz. Kopfsalat das Stück 14—18 Pf., Sellerie⸗ köpfe 5— 20 Pf., franz Sellerie 00— 00 Pf., engl. Sellerie 00—00 Pf., franz. Romainsalat per Stück 70— 100 Pf., Wirsing per Stück 00—00 Pf., Zwiebeln per Gescheld 20—00 Pf., per Centner M. 7.00 9.00, Weißkraut per St. 20—30 Pf., neuer Lattigsalat die Port. 20 30 Pf.,
Nüsse per Pfund 20—28 Pf., Mauskartoffeln per Ge⸗
stabes Grafen Waldersee, sowie des ganzen Offietercorps
platz derselben die Vorführung eines neu erfundenen Fall-
Luftschiffer-Abthellung hatte den Ballon dazu gestellt.
anfangs ziemlich geschwind, dann— zu halbkugelförmiger
Mineral ⸗Pastillen und achte, ob deren Schachteln mit
8 scheid 20 bis 25 Pf., Spinat 50-70 Pf., Rosenkohl Der Schah von Per⸗ 40.. Pf., Spina 70 P
40—60 Pf., Schwarzwurzel 50—70 Pf., gelbe Rüben die Portion 15—20 Pf., weiße Rüben das Stück 0 Pf., rothe Rüben per Portion 20—30 Pf., Grünkohl 40 bis 50 Pf., Kastanlen das Pfund 15— 16 Pf., Rapunzel dle Port. 40—50 Pf., franz. Erbsen per Pfd. 60—70 Pf., neue Gurken das Stück M. 2, Malteser Kartoffeln per Pfund 12— 15 Pf.
Für den Tambour von Chambord gingen weitere Gaben ein: von dem Gesang Verein„Con- cordta“ in Schwalheim 2 M. 60 Pf., Allgemeiner Taub⸗ stummen⸗Verein 1 M. 25 Pf., durch Pfarr Verwalter Loos in Butzbach gesammelt von einigen guten Deutschen die zufällig in Steinfurth anwesend waren 8 M., B.
in N. 3 M. Weitere Gaben nimmt entgegen Die Expedition des Oberhessischen Anzeigers.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg, Evangelische Gemeinde.
Osterfest. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. 1. Festtag.
Gottesdienst in der Stadtlirche. Vormittags 10½½, Uhr: Herr Candidat Fischer. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Velte.
Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Welffenbach.
2. Festtag. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 1012 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Ordination des Herrn Pfarrassistenten Karl Eger aus Darmstadt. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Hoffmann.
Gottesdienst in der Burgkirche. 9 Ubr: Herr Pfarrer Dr Köstlin.
„„
Vormittags
An beiden Festtagen Colleete für den Stadtkirchenbau. 1
J 4 Katholische Gemeinde. 1 Samstag von 4 Uhr an Beicht. An beiden Feiertagen: Morgens 6 Uhr Beicht; um 5 7 Uhr Austbeilung der heil. Communlon. 4 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Vesper mit Segen. E K Der erste Schritt zur Hebung der gesahrdrehendsten Krankheiten, nämlich der chronischen Brust, Lungen und Kehlkopfleiden, ist durch die Herstellung der Sodener Mineral⸗Paflillen geschehen. Diese Pastillen, die bel
reichet Sättigung mit Kohlensäure durch Abdampfung gewonnen werden, sind ein Natur- Heilmittel ohne Gleichen, die
der beilkräftigsten Sodener Mineralwasser nicht allein obige Krankheiten lindernd heben, sondern solche nie aufkommen lassen, sobald man bei Beginnen von Heiserkeit und katarrbalischer Entzündung der Schleim bäute sich derselben unverzüglich bedient. In allen Apo- theken, Droguerien und Miner. Wasserhandl. sind dle⸗ selben zu nur 85 Pf. per Schachtel zu haben.(Beim
Einkaufe verlange man nachdrücklichst Aechte Sodener
ovaler blauer Schlußmarke mit dem Faesimile Ph. Herm. Fay versehen sind.) 1602
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