i s dem Großherzogthum auf Grund des§. 3 Absatz 2 des Freizügi 8 N und Adam Andreas aus Großmanns rode,
iß a ü i F Grund Haftbefehls Großherzoglichen Amtsgerichts Vilbel vom 4. April 1889 e Okarben e im Werthe von 1 M. 30 Pf. und am 24. März d. Js. ock im Wertbe von etwa 6 M., welche Gegenstände der Beschuldigte von denselben
Stedbrief. Kehm, Wilhelm, Dienstknecht,
wegen der Anschuldigung:„am 23. März d. Js. dem Dienstknecht Mathäus Schöner in
g 1 it in Okarben, einen R N dem Dienstknecht Friedrich Hofmann aus Romme 44 und 5 Okarben entfernt zu haben, festzunehmen und, wenn im Großherzogtbum Hessen betroffen,
Um sofortige Nachricht vor Zuführung wird ersucht.
geliehen, in der Absicht rechtswidriger Zueignung mitge
Großherzoglichem Amtsgericht Vilbel, andernfalls dem nächsten Amtsgerichte vorzuführen.
Friedberg am 6. April 1889.
gkeitsgesetzes: Johannes Rücker aus Bellersdorf, Kreis Wetzlar Kreis Hersfeld i. Pr.
1
Der Großherzogliche Amtsanwalt: Krämer.
Deutsches Reich.
Berlin, 11. April. Reichstag. Bei Fort⸗ setzung der Berathung des Alters- und Invaliden⸗ gesetzes wurden die§8 40 bis 50 ohne wesent⸗ liche Erörterung in der Commissionsfassung, ebenso nach längerer Debatte die§§ 51 bis 67 und§ 68 mit dem Zusatzantrag Porsch ange⸗ nommen;§ 69 wurde nach dem Vorschlag der Commission gestrichen. Die§§ 70 bis 80 wur- den unverändert genehmigt,§ 83 dagegen ge- strichen. Die§§ 85 und 86 werden ohne Er⸗ örterung angenommen, die Berathung über§ 87 ausgesetzt, da Minister v. Bötticher der Sitzung beizuwohnen verhindert war und§ 89 mit dem Zusatzantrag, auf Quittungskarten Strafbestim⸗ mungen anzubringen, genehmigt. Die§§ 8gaa, Sgaaa, 89b, 90, glaa, 92 bis 93 werden in der Commissionsfassung angenommen, der§ 91, mit dem Antrag Stumm, wonach der Abzug der
gezahlten Beiträge für die letzten beiden Lohn- In der Anrede beim Empfange des Staats- perioden zulässig ist. Der Antrag Rickert, den rathes erklärte dessen Präsident gegenüber dem
§ 18 und folgende zur nochmaligen schriftlichen
Berichterstattung an die Commission zurückzu- mit der Person des Erben der Krone vereinigt
verweisen, wird nach längerer Debatte gegen die
Stimmen der Deutsch-Freisinnigen, weniger Mit-
glieder der Nationalliberalen und des Centrums abgelehnt.
— 10. April. Das Abgeordnetenhaus lehnte den Antrag Johannsen-Lassen auf Aufhebung des Erlasses des Oberpräsidenten von Schleswig— Holstein vom 18. December 1888, betreffend den Unterricht in den nordschleswigschen Schulen, gegen die Stimmen der Dänen, Polen und weniger Mitglieder des Centrums ab, nachdem der Cultusminister denselben bekämpft hatte. Das Haus verwies den Antrag Liebermann auf Beseitigung der fiskalischen Brückenzölle an die Budgetcommission.
— Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht die Aufhebung des polizeilichen Verbots gegen das Erscheinen der„Volkszeitung“.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 10. April. Das Abgeordnetenhaus nahm mit Zweidrittel— mehrheit das Wehrgesetz mit den Amendements des ungarischen Reichstags an; ferner den Ge— setzentwurf betreffend den Bau einer Eisenbahn von Jaslo nach Rzeszow auf Staatskosten.— 11. April. Die Regierung legte den Entwurf eines neuen Strafgesetzbuches vor. Der Antrag betr. die Theilnahme Oesterreichs an der inter— nationalen Conferenz zur Regelung der Ar— beiterschutzgesetzgebung wurde einstimmig ange— nommen. Das Gesetz betreffend das Rekruten— contingent für 1889 wurde ohne Erörterung erledigt. Der Landesvertheidigungsminister theilte mit, der Kaiser habe das Wehrgesetz sanctionirt.
Pest, 10. April. Das Oberhaus nahm das Wehrgesetz sowohl in der Generaldebatte wie in
der Specialdebatte in zweiter und dritter Lesung
unverändert an.
— 11. April. Das Abgeordnetenhaus nahm heute das Loossperrgesetz an. 1254
Lußgemburg, 10. April. Der Herzog Adolf von Nassau wurde an der Landesgrenze vom Staatsminister Eyschen willkommen geheißen, der für den dem Lande geleisteten Dienst dankte und den Wunsch aussprach, das Haus Nassau möge in dem neuen Vaterlande gedeihen und glücklich sein. Der Herzog dankte, indem er seine herzlichen Sympathien für das Land aus— drückte. Während der ganzen Fahrt waren auf allen Stationen große Volksmengen versammelt, die dem Herzog zujubelten. Die Glocken läu— teten, auch wurden Böllerschüsse gelöst. Der Regent trug die Generals-Untform der ehe⸗ maligen nassauischen Armee, der Erbprinz öster⸗ reichische Husaren Uniform mit Generalsabzeichen.
Herzoge, das Land sei glücklich, die Regentschaft
zu sehen, das sei eine Fortsetzung der Union mit dem Hause Nassau, dem das Land lange Jahre des Glückes und der Freiheit verdanke. Nachdem der Regent die bereits gemeldete Er— wiederung gegeben, trat er hinaus auf den Balkon und dankte immer wieder den sich fortwährend wiederholenden Zurufen der Menge. Zuletzt fand ein Vorbeimarsch der Freiwilligen Com- pagnie statt.— 11. April. Bei dem Empfang des Präsidiums der Kammer begrüßte der Prä— sident Servais den Herzog in einer herzlichen Ansprache und drückte die Zuversicht aus, daß der Herzog bei der Bevölkerung die Sympathien finden werde, welche ihm den Aufenthalt im Großherzogthume angenehm machen werden. Der Herzog erwiederte, er danke herzlich für die ausgesprochenen Gefühle, seine ganze Sorge werde auf das Glück des Landes und seiner Bewohuer gerichtet sein. Die Eidesleistung des Regenten fand heute Nachmittag in feierlicher Sitzung der Kammer statt.
Amerika. Washington. Deutschland, Groß— britaunnien und Nordamerika haben sich geeinigt, daß von jedem Staate nur ein Kriegsschiff bei Samoa verbleibe, bis die Berliner Conferenz Beschlüsse gefaßt hat.„Alert“ wird Nordamerika, „Sophie“ Deutschland und„Calliope“ wahr— scheinlich England vertreten.
Aus Stadt und Land.
ö W. Nieder Wöllstadt. Wie bereits zweimal in diesem Blatte mitgetheilt, findet am 30. Juni und 1. Juli d. J. dahier das 50 jährige Jubtläum des Ge sangvereins„Concordia“, eines der ältesten Gesangver eine der Wetterau, statt. An diesem Tage wird zugleich das zehnte Fest des Wetterauer Sängerbundes mitgefetert Sänger, sowie die ganze Bevölkerung des wohlhabenden Ortes wetteifern schon jetzt mit einander, das Fest zu einem außerordentlichen zu gestalten. Es steht zu hoffen,
daß, wenn Jupiter Pluvius dem Feste hold ist und seine feuchte Gabe an irgend einem anderen Platze zur Erde sendet, die Einwohner der dichtbevölkerten Wetterau zum Fest in großer Zahl erscheinen werden und haben be⸗ reits viele Vereine ihr Kommen fest zugesagt.
Allerlei. ö Frankfurt. Der Intendanz der hiesigen Theater ist es gelungen den berühmten Wiener Hofschauspleler Adolf Ritter von Sonnenthal zu einem kurzen Gastspiel hier zu gewinnen. Derselbe wird Ende der nächsten Woche (wahrscheinlich von Donnerstag den 18. angefangen) an
——
gingen ferner nach verzeichnete Gaben ein: N. N. 2 M. Kriegerverein in Groß Karben 5 M, Director Dr. Diegel 2 M. Weitere Gaben nimmt entgegen 3 Die Expedition des Oberhessischen Anzeigers.
Airchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. Sonntag Palmarum.
Buß- und Bettag. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche.
Vormittags 10½ Uhr: Herr Candidat Clotz. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Diegel.
Es wird eine Collekte für bedrängte evang. inlän⸗ dische Diaspora-Gemeinden erhoben.
Am Charfreitage Abendmahl in der Stadtkirche.
Ratholische Gemeinde.
Samstag von 4 Uhr an Beicht.
Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 7 Uhr: Austheilung der hl. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt, 2 Uhr: Christenlehre und Andacht.
Jsraelitische Gemeinde. Dienstag den 16. und Mittwoch den 17. April 1889: Pesachfest Erster Festtag. Beginn: Montag Abend 6 Uhr 30 Min. Dienstag Morgen 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr. f Zweiter Festtag. Dienstag Abend 7 Uhr 40 Min. Mittwoch Morgen 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr. Festes⸗Ausgang 7 Uhr 40 Min.
Morgens 6 Uhr, Abends 7 Uhr 40 Min.(Omergebet).
Widerruf an den Wochentagen Abendgottesdtienst. das Land der Patentmediein dag dig
1 England, unendlich zähe der Einführung aus ländischer Heilmittel verschließt, das alle fremden Heil⸗ produkte streng verpönt, England hat der Wahrheit Recht widerfahren lassen, denn es hat nach den peinlichsten, Untersuchungen sich überzeugt, daß gegen die Erkrankungen der Athmungs⸗ und Verdauungsorgane in der That dit Sodener Mineral Pastillen das bestwirksamste Medl⸗ cament des gesammten Flach- und Insellandes, daß unübertrefflichste Heilprodukt sämmtlicher Mineralquellegß der Etde sind, daß kein anderes Medieum ihnen eben
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