Nachstehende Polizei⸗Verordnung für die Stadt Homburg bring
Friedberg den 4. Juli 1889.
Auf Grund der 88. 5 Verwaltung vom 20. Septem
lichen Herrn Landraths und des Gemeinde verordnet was folgt: §. 1. In der Zeit vom 15. Juni bis
dem Unterthor“ mit durchgehendem Lastfuhrwerk, ist— nicht befahren werden, und die Ferdinandsanlage zu leiten.
Solche Fuhrwerke, welche auf der Durchfahrt Waaren bei hiesigen Gewerbe⸗ treibenden aufzunehmen oder abzuliefern haben, sind selbstverständlich von dem Verbot
aus genommen.
Personen, bezüglich deren Aufenthaltsorte der Dögelmüble bei Groß⸗Karben; 2. Mott, Kas par,
Etledigung. Das Ausschreiben gegen Friedberg erledigt, zurück.
Frledberg den 1. Juli 1889.
und 6 der Allerhöchsten Verordnung über die Polizei⸗ ber 1867 und des§. 143 des Gesetzes über die Allge⸗ meine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883 wird— mit Zustimmung des König⸗ ⸗Vorstandes— für die Stadt Homburg
8 1. September jeden Jahres dürfen die Straßen hiesiger Stadt, mit Ausnahme des„Neuen Wegs“ und der Straße„vor — einerlei ob es leer oder beladen dasselbe ist vielmehr über die obenerwã
Auskunft begehrt wird: 1. Gorr, Margarethe, von Neuglashütten in Bayern, zule Friedrich Müffert,
Bekanntmachung.
Polizei⸗ Verordnung.
treffend das allgemeine pfads mit schwerem und §. 3.
buß en von 3 bis 9 Mark,
hnten Straßen 5. Gegenwärtige
Gültigkeit verliert.
tt Dienstknecht zuletzt Knecht bei Pachter S
§. 2. Die Bestimmungen der Verbot Oekonomiefuhrwerk, bleiben aufrecht erhalten. Das Recht der Gonzenbeimer Ortseinwobner, den Schwedenpfad und die Unterpromenade zur Abfuhr des Holzes aus dem Gonzenheimer Hardtwaldanthell bei trockener Witterung zu benutzen, wird durch 4. Zuwiderhandlungen gegen die eventuell mit Haft bis zu
Kraft, mit welchem Tage die bezügliche Homburg den 29. Juni 1889. aus Rockenberg, zuletzt Haushälterin bei Wilhelm Brückmann auf
bei Landwirth Fendt in O chwind in Nieder- Wöllstadt,
en wir zur öffentlichen Kenntniß.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Polizeiverordnung vom 10. Februar 1876, be⸗
des Befahrens der Promenade und des Schweden⸗
vorstehende Bestimmungen nicht berührt.
Bestimmungen des§. 1 werden mit Geld,
3 Tagen, geahndet.. gabel fe
Verordnung tritt mit dem 12. Juli d. Is. in e gal 3
Polizei Verordnung vom 7. Juli 1885 ihre n kom er the
af ange Fade Eind F enüzlic ö das am;
g eollar, nehme ich, als durch Gendarm Steinbach von g unschlagun Der Großherzogliche Amtsanwalt: 1
gte Oi Krämer. Scutzmat
in, Polizei
Bürger meister⸗Amt: J. V.: Der Beigeordnete: F. Lotz.
ber Erlenbach.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Der Kanzleigehülfe Albohn aus Hattenrod wurde zum Ministerialkanzlist, der Kammerjunker H. Fr. von Gagern zu Molsheim im Elsaß zum Kammerherrn, der Gerichtsschreiber— Aspirant Mann in Gießen zum Staats Anwalts Gehilfen bei dem Landericht der Provinz Ober— hessen, der Professor Landsberg an der techni⸗ schen Hochschule für die Zeit vom 1. Septem⸗ ber 1889 bis dahin 1890 zum Director der tech— nischen Hochschule ernannt, das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Offen⸗ bach Bauunternehmer Franz Beck II., Schlosser— meister Johann Christoph Steitz IV., Portefeuiller Karl Johann Schmidt II. und Messerschmied Burk— hard Karp ertheilt.
— Die erste Kammer trat in ihren letztge— haltenen Sitzungen überall den Beschlüssen der zweiten Kammer bei, nur bei dem Gesetzentwurf, betreffend die Errichtung einer Landes Creditkasse, bewilligte sie viel weitergehende Befugnisse als die Regierung und die Zweite Kammer vorge sehen, lehnte auch die Vereinigung derselben mit der Hauptstaatskasse ab, so daß dieser Gesetzent— wurf an die zweite Kammer retourgehen muß, was möglicherweise das Zustandekommen des ganzen Gesetzes in Frage stellt.
— Post-Personalnachrichten. Versetzt sind: der Post⸗ sekretär Oster von Mainz nach Berlin, der Postassistent Hainz von Berlin nach Ober Ingelbeim. Ernannt sind: der Postassistent Langenfeld in Worms zum Ober Post assistent, der Postassistent Fleckenstein in Wald Michelbach, und der Post-Assistent Rohmer in Viernheim zu Post⸗ Verwaltern.
Berlin, 5. Juli. Kaiser Wilhelm ritt heute nach Buarbrae zur Besichtigung des Folgfond— Gleischers.— 6. Juli. Der Kaiser begab sich heute von Odde nach dem Eidfford.
— Auf die veröffentlichten Prospecte über die Convertirung der russischen Prioritäten hin weisend, empfiehlt die„Nord. Allg. Ztg.“ den Inhabern derselben, die offerirte Rückzahlung zu acceptiren und sich nicht durch Annahme der Converston einen neuen Besitzstand an russischen Papieren unter schlechteren Ziusbedingungen als früher zu schaffen.
— Die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft hat die Rechte einer juristischen Person erhalten.
Stuttgart, 4. Juli. Königin sind heute zum Sommeraufenthalt nach Friedrichshafen abgereist.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 5. Juli. Der Budgetausschuß der österreichischen Delega— tion nahm in der Specisldebatte des Heeres— ordinariums die einzelnen Titel nach den An— sätzen der Regterung an und genehmigte die Nach— tragscredite, sowie die Schlußrechnung für 1887.
— 6. Juli. Die ungarische Delegation ge— nehmigte in der heutigen Plenarsitzung das Mari nebudget und das Budget des gemeinsamen Finanz— ministeriums debattelos. Frankreich. Paris, 5. Juli. Die Kammer votirte alle Artikel des Ausgabebudgets.
— 6. Juli. Der radikale Deputirte Lanessan
benachrichtigte den Marineminister, er werde ihn am Montag interpelliren, welche Maßnahmen er vorzuschlagen gedenke, um der Unzulänglichkeit der Flotte abzuhelfen, sowie den nach seiner An— sicht gelegentlich der jüngsten Flottenmanöver offenkundig gewordenen Mängeln in der Küsten⸗ vertheidigung.
— Der„Intransigeant“ veröffentlicht eine angebliche Unterredung des Oberst Vincent mit dem Kriegsmintster Freycinet, sowie die Aussage Vincent's vor der Commission des Staatsgerichts hofes. Demnach hätte Vincent bestätigt, daß Boulanger die für das Auskunftsbureau des Kriegsministeriums bestimmte Summe um hundert— tausend Francs gekürzt hätte; Vincent habe jedoch diese Anschuldigung formell dementirt. In Folge dieser Veröffentlichung des„Intransigeant“ hat Freycinet den Oberst Vincent telegraphisch auf— gefordert, nach Paris zu kommen, um Erklä— rungen zu geben.
Etienne, 6. Juli. Auf den Gruben von Villeboeuf ist ein Streik ausgebrochen. Die am Morgen angefahrenen Arbeiter kehrten Mittags zurück und erklärten, die Arbeit nicht eher wieder aufzunehmen, bis der Lohn erhöht sei.
Italien. Rom, 5. Juli. Kammer. Cava⸗ lotti brachte eine Interpellation ein, ob und welche Erklärung die Regierung erbalten habe über den Zwischenfall in Gambez(Tunis) und betreffs der von tunesischen Zollwächtern festgehaltenen Barke„Ida“, ferner ob und welche Auskunft die Regierung erhielt über die Verhaftung italie— nischer Staatsangehörigen in Triest, und end⸗ lich, welche Anschauungen und Absichten die Re— gierung betreffs sämmtlicher jüngst in Triest, Fiume, Trient und anderen Orten vorgekommenen Zwischenfälle hege, ingleichen betreffs der öster— reichischen Kundgebungen über die Beziehungen Italiens zu Oesterreich Ungarn, über die Erklä⸗ rungen Kalnoky's in der Budgetcommission der österreichischen Delegation bezüglich Italiens. Crispi erklärte, er werde Dienstag antworten.
Rumänien. Bukarest, 5. Juli. Der„W Allg. Z.“ meldet man von hier, der russische Dampfer„Ruß“, mit etwa 50 russischen Officieren von Odessa kommend, welche angeblich auf einer Vergnügungsreise nach Serbien begriffen gewesen,
Der König und die
habe am 3. d. Mis. in Braila angelegt. Die Officiere seien ans Land gegangen und hätten das Donauufer von einer Anhoͤbe aus besichtigt. Nachdem dieselben an Bord zurückgekehrt, sei der Dampfer weitergefahren.
Griechenland. Athen, 5. Juli. Einer Meldung des Bureau Reuter aus Kreta zufolge wären die Verhandlungen zwischen Mahomed, dem besonderen türkischen Bevollmächtigten, und dem kretensischen Ausschusse zeitweise abgebrochen. Die Consuln böten alles auf, um eine befriedi— gende Loͤsung der Differenzen herbeizuführen.
Australien. Sidney. Zufolge Nachrichten aus Apia vom 25. Juni sind die Eingeborenen von Samoa dauernd ruhig. Das deutsche Kano— nenboot„Wolf“ erhielt Befehl, den früheren König Malietoa von den Marschallinseln nach
Nachmittags und Abends überaus stark besucht war, N
Apia zurückzubringen.
1 Nainz.“
ischen in zu ei einer Rh
— 6. Juli. Das Reuter'sche Büreau meldete Laut Nachrichten aus Samoa haben Mataaft J und Tamasese formellen Frieden geschlossen.
Aus Stadt und Land. 1
r. Bad⸗Nauhelm Am vorletzten Sonntag fand 0
das alljährliche Beneficeconcert der Kurkapelle statt, da
pfedden
naue Kascheld's n auf Gr. denen Au der richtl.
Sämmtliche Stücke ernteten reichen Beifall. Einen be. sonderen Genuß hatten die Concertbesucher dadurch, daß mung an der Neeb'sche Männerchor von Frankfurt mitwirkte; auch Erbach, er legte wohlgelungene Proben seiner Künstlerschaft ab. een 50 st. Bad Nauheim. Nächsten Mittwoch 10, d 14. L 8 Uhr Abends wird von der Konzertsängerin Fräulein Emilie v Cölln aus Berlin, dem Großh— Hess. Hof⸗ musikus Hartmonn und dem Klaviertuoson Th. Pfeiffer, letztere beide aus Mannheim, im Kursaal ein Konze gegeben. Erstere, in weiten Kreisen bekannt geworden durch die Komposition einer hübschen Kaiserbyme, ist als Konzertsängerin hervorgegangen aus der trefflichen Schuls des Professor Gust. Engel in Berlin und hat kürzlich auch in unserer Nähe, in Homburg v. d. H., durch ihrem weichen und wohlklingenden Sopran reichen Beifall ge⸗ erntet. Th. Pfeiffer ist Schüler des Prof. W. Speidel und des verstorbenen Hofkapellmelster M. Seifritz in Stuttgart, sowie des Dr. H. v. Bülow, welcher ihn als einen seinen besten Schüler bezeichnet. Er hat seit einer Reihe von Jahren stets unter lebhaftester Anerkennung konzertirt, namen, lich in Baden-Baden, Carlsruhe, in Cöln, an letzteres Orte mit Pauline Lucca, und an noch vielen andere Orten. Von A. Hartmann wird in den Recensionen aus Aachen, Heidelberg, Ludwigshafen, Mannheim zc. hervor gehoben, daß seine Meisterschaft auf dem Cello sich dar zeige, daß er mit großer Sicherheit, mit seelenvollem tlesen Verständniß und in weichen vollen Tönen seinem Instrs⸗ ment einen zu Herzen gehenden Gesang zu entlocken wisse. W. Nieder⸗Wöllstadt. Das hler am vergangene Sonntag gefeterte zehnte Wetterauer Gesangesfest, ver bunden mit dem 5 jährigen Jubiläum des biesigen G. sangvereins Concordia, nahm einen prächtigen Verlauf, Der Schmuck der Hauptstraßen des Orts und nament lich der Schmuck des Festplatzes haben allgemeine Ant kennung gefunden. Der Festzug, welcher ganz programm mäßig verlief, bot ein glänzendes Bild: voran die Relt in ihren schwarz weiß rotben Schärpen, die Schuljugent mit Fähnchen in der Hand, sodann die Fest jungfrau n in weißen Kleidern, Blumenbouquets tragend, hinter de Jugend die noch lebenden Gründer des Vereins, Bunde prästdlum, Bürgermeister, Gemeinde, und Kirchen vertik tung, Comité ꝛc., sodann die Musik des Husaren Rel ments Nr. 23, gefolgt von den 20 Gesangvereinen. Nas Ankunft auf dem Festplatze wurde zunächst das Chorli gesungen, das befriedigend ausfiel. Darauf legte de Bundespräsident, Landtagsabgeordneter Welth, nachd er alle Festgenossen begrüßt hatte, in längerer Rede Geschichte des Vereins vom Jahre 1839— 1889 den Nach einem auf die Jubilare ausgebrachten Hoch wurd dieselben von den jungen Damen dekortrt. Sodann 0 reichte eine der Jungfrauen mit elner kurzen Ansprac* dem Vereine eine prächtige Schleife für die alte Fahr gestickt mit den Jahrzahlen 1839—1889 auf der ei Seite, auf der andern„Von unseren Festjungfrauen Nieden Wöllstadts“. Einer der Sänger dankte darauf im Namen des Vereins. Lehrer Volk von Bönstadt sprach dem Präse denten in beredten Worten seine Anerkennung für das 38 standekommen des schönen Festes aus und toastete auf ga Nieder⸗Wöllstadt. Nachdem noch ein Hoch auf Kassih und Großherzog ausgebracht war, wurde ein Telegramm an unseren Landesfürsten abgesondt, welches auf da Huldvollste erwiedert wurde. Tausende von Wensch durchzogen Nieder Wöllstadt und auf dem Festplatz herrschi ein ächt kameradschaftliches, brüderliches Sängerlebe Am Abend fand bei anbrechender Dämmerung sodant ein Feuerwerk statt. Ohne den geringsten Mißton verlie das Fest und können die Nieder Wöllstädter, ins besonder der Verein Concordia, mit Stolz und Freude auf da selbe zurückblicken. Dem„Wetterauer Sängerbund“ trat die Vereine Dorheim und Dorn-Assenheim bei. . Okarben. Am 30. Juni beging unser Ort a schönes und erhebendes Fest. Obgleich von vornh wegen der vielen Feste in der Umgegend gegrün
Hanau Auischte ge nes Kind Ae sofott Atzlos, der neren Ve Wiesb Mibilfe zu dene El dieder at inch Aindt von W. Jwisc
wal ermor
1 Vünche Mimaten . Schellzu Wbt fal u, Ingo!
45 Dayteut
lalidt; deu u K urwun Oirlin, zullug, offen, wen Gu * Eithen
Hun
Gisach
a 5 urzm 00


