Ausgabe 
7.12.1889
 
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Een

20 Pf. an empfehh

N 1

Famstag den 7. Dezember.

M 145.

Oberhessicher Anzeiger.

0 Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mi ehe und Freitag Abend 1 e

Kreisblatt für den Kreis griedberg.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

18 e Eigendern en 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Nang dern(soweit Letztere nicht Jahres conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von

Amtlicher Theil.

hetreffend: Mobilmachung; hier: Aufruf der unausgebildeten Landsturmpflichtigen.

9 1 10 Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 5 ir erinnern Sie an Erledigung unseres Ausschreibens vom 5. v. Mts.(Kreisblatt Nr. 132) binnen 8 Tagen.

betreffend: Den Rundgang der Feldgeschworenen.

5 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg

Diejenigen von Ihnen, welche noch mit der Erledigung unseres Ausschreibens vom 16. Oktober l. J.(Kreisblatt

ind, werden an alsbaldige Erledigung erinnert.

betrffend: Den Rundgang der Wiesenvorstände für 1889.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Diejenigen von Ihnen, welche noch im Ruͤckstande sin

4 *

g 1

In Gemaͤßheit der Instruction vom 30. August 1887 zur Ausf Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß di

an die Großherzoglichen

an die Großherzoglichen

Bekanntmachung.

.

Friedberg den 4. Dezember 1889.

Dr. Braden. Friedberg den 5. Dezember 1889.

Bürgermeistereien des Kreises. Nr. 124) im Rückstand Dr. Braden.

Friedberg den 5. Dezember 1889. Bürgermeistereien des Kreises.

d, erinnern wir an baldige Einsendung der diesbezüglichen Protokolle.

Dr. Braden.

ührung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete e Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat November

889 sich mit einem Aufschlage von fünf vom Hundert für den Centner berechnen wie folgt: Hafer M. 8.10, Heu M. 3.40, Stroh M. 4.10.

Friedberg den 5. Dezember 1889.

Es wird andurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß bei dem 1. Die Zinsen von Darlehn gegen Schuldscheine von 5 auf 2. In Abänderung der Bestimmung in§ 30 der Statuten geneh segeben werden, und zwar, insoweit diese den Betrag von 500 M. übersteigen, Zielen und, insoweit sie den Betrag von 500 M. nicht übersteigen, auf 5

Friedberg den 4. Dezember 1889.

Bekanntmachung.

Jahre,

Bekanntmachung.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.

Mathildenstift Friedberg⸗Butzbach von 1890 ab:

4½0% ermäßigt worden sind.

migt wurde, daß Darlehn auf Bürgscheine bis zur Größe von 2500 M. auf 2 Jahre, unter der Bedingung der Rückzahlung in 2 gleichen unter der Bedingung der Rückzahlung in 5 gleichen Zielen. Der Präsident des Mathildenstifts Friedberg-Butzbach:

Dr. Braden.

Landwirthschaftlicher Bezirksverein Friedberg.

Nachmittags 3 Uhr, findet in Rodheim vp. 8

Wegen der nahen Weihnachtszeit soll für dieses Mal die Sitzung des Obstbauve reins verden. Nach Erledigung der Tagesordnung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins HGesprechung über die vorhandenen Obstsorten und deren Exträgniss

Zu zahlreichem Besuche ladet ein

1 ö Das Großherzogliche

1

Die vorstehenden Bekanntmachungen wollen Sie in Ihren Gemeinden ortsüblich z

Der Verloosungs Commission gelegentlich des Faselmarktes zu B lassen.

Dienstnachrichten aus dem Kreise Frie Margaretha Heppner Wittwe zu Wohnbach wurde zur

Loroßberzogthum zur Ausgabe gelangen zu

Die seitherige Privathebamme Personen, bezüglich

5

5 Friedberg den 4. Dezember 1889.

deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird: Severin Hahn aus Glashütten i

schaftslehrers Dr. v. Peter:

reichen Betheiligung wird eingeladen.

Obstbauverein für die Wetterau.

Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen

ur Kenntniß bringen.

Genehmigte Verloosung.

Beginn der Sitzung des Obstbauvereins. e. Beantwortung von Fragen.

utzbach im März 1890 wurde gestattet,

n Bayern, zuletzt

im Saale zum deutschen Hause eine landw. Wander⸗ Wie konnen die Nährstoffe des Bodens am billigsten

Der Vorsitzende der Section Vilbel: Stahl.

mit der des landwirthschaftlichen Vereins vereinigt

Tagesordnung:

Der Vorsitzende der Section Vilbel: Graf Oriola.

Bürgermeistereien des Kreises. Dr. Braden.

11,000 Loose à 1 Mark im

dberg. Gemeindehebamme dieser Gemeinde bestellt.

Dienstknecht bei Landwirth Wilhelm Jakobi II. Der Großherzogliche Amts anwalt. Krämer.

0 1 4 v. d. H.

I Deutsches Reich. Darmstadt, 5. Dez. Soviel bis jetzt fest⸗ seht, wird sich der Kaiser am Freitag vormittag or 11 Uhr mit dem Großherzog zur Jagd nach em Wildpark Kranichstein begeben. Im dortigen bagsschloß wird zwischen 12 und 1 Uhr ein Fruͤhstück eingenommen. Der Schluß der Jagd fadet gegen 4 Uhr, um 5 Uhr Familientafel . n Neueu Palais, im Schloß Marschaltafel statt, un 7 ½ Uhr Beginn der Vorstellung im Hoftheger⸗ Samstag vormittags begeben sich die A 15 höchsten Herrschaften zur Jagd in e berauer Wildpark, im Park wird gefrühstückt

und die Rückfahrt so angetreten, daß um 5 Uhr die Große Tafel im Schlosse stattfindet, nach welcher die Herrschaften das Theater besuchen. Am Sonntag findet gegen 2 Uhr im Neuen Palais Familientafel statt. Im Laufe des Nach⸗ mittags begeben sich die Allerhöchsten Herrschaften nach Worms, Abends nach der Rüdkehr zur Vor⸗ stellung in das Theater.

Der Ober-Rechnungs registrator Hoffmann und der Steuerassessor Hiemenz wurden zu Sekre tären bei der Ober-Rechnungskammer ernannt.

Militärdienstnachrichten. Die Assistenzärzte 2. Kl. der Res. Dr. Michel vom Landw. Bezirk II. Darmstadt!

und Dr. Sievers vom Landw.-Bezirk Gleßen wurden izu Ass.⸗Aerzten 1. Kl. der Res., der Ass.⸗Arzt II. Kl. der Landwehr 1. Aufg. Dr. Birnbaum vom Landw.⸗Bezirk I. Darmstadt zum Ass. Arzt 1. Kl. der Landwehr 1. Auf- gebots befördert.

Berlin, 4. Dee. Reichstag. Der Reichstag setzte heute die Berathung des Antrages Barth(Abkehrscheine) fort. Stötzel weist die gestrigen Angriffe Klein's zurück, vertheidigt die Bestrebungen und die Haltung der Arbeiter und stimmt dem Antrag zu. Hammacher vertheidigt die Arbeitgeber. Dieselben hätten es nicht an Woblwollen fehlen lassen; der gegenwärtigen Strömung gegenüber müsse der Arbeitgeber die Gleichberechtigung der Arbeiter anerkennen. Der Redner schließt mit dem Diktum: discite moniti, Arbeitgeber und Arbeiter! Minister v. Bötticher erklärt, der Antrag gebe zu einer Diskussion keinen An⸗