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Jamstag den 2. Novomber.
130.
Sberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwo und Freitag Abend ungen 5
Areisblatt für den Areis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Unoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf.,
Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von
auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
treffend: Den Termin zur Einsendung der Gemeinderech
Das Großherzogliche Kreisamt
treffend: Beiträge der Gemeinden zu den Lehrer-Lesevere
Das Großherzogliche Kreisamt
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tig zu entrichten. In den beiden anderen Bezirken, Butzb gese Beiträge wie bisher zur Zahlung anweisen.
treffend: Bekleidungsindustrie-Berufsgenossenschaft. Auf Antrag des Vorstandes der Bekle stimmten Vertrauensmänner der genannten Ber 1) Herr Heinrich Leib, in Firma Ge 2) Herr Robert Wegener, in Firma 0 Friedberg den 30. Oktober 1889.
. Ernannt und verpflichtet wurde: Polizei
Erledigungen. sschreiben, sowie mein unterm 16. lidigt zurück.
1 Friedberg den 29. Oetober 1889.
. Für den Bezirk Friedberg hat bisher Herr Lehrer Lehleitner zu Rödgen die betr. deser Rechnerstelle zu entbinden und es ist Herr Lehrer Muth von Friedberg geinderechner dieses Bezirks anweisen, die Beiträge für das laufende Rechnungsjahr alsb
Dienstnachrichten aus
Amtlicher Theil.
nungen und Voranschläge.
Friedberg an die Großherzoglichen
inen des Kreises Friedberg
Friedberg den 24. October 1889.
Bürgermeistereien des Kreises.
Die Erledigung unserer Verfügun 5 ˖ i f ür diejeni serer V g vom 24. Juli l. J.— Oberhessischer Anzeiger Nr. 88— bringen wir andurch für diejer v nen, welche noch damit rückständig sind, in Erinnerung und zwar mit Frist von 8 7 85 g 5 11
Dr. Braden. Friedberg den 28. October 1889.
Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
an seine
ach und Vilbel, sind die Erheber der betr.
Bekanntmachung.
Beiträge erhoben.
Derselbe hat gebeten, ihn von
Stelle getreten. Sie wollen darum die Ge—
ald zu bezahlen und auch für die folgenden Jahre recht—
Beiträge dieselben geblieben, und wollen Sie auch
Dr. Braden.
idungsindustrie-Berufsgenossenschaft bringen wir die Namen der für die Provinz Oberhessen ufsgenossenschaft hiermit zur Kenntniß der Interessenten:
org Leib& Sohn, R.& M. Wegener,
diener Konrad Wilh.
Meine unterm 17. Oetober 1888 uud 16. Januar 1889 gegen Wilhelm Lotz aus Villingen September l. J. gegen Christina Wagner aus Londorf erlassenes
in Gleßen, als Vertrauensmann; Hutfabrik zu Blitzenrod, als
Ausschretben nehme ich als durch
Stellvertreter. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
dem Kreise Friedberg. Grimm zu Massenheim zum Leichenbeschauer.
Dillenburger aus Rüdingshausen erlassenen Gendarm Seibel in Londorf er— Der Großherzogliche Amtsanwalt. Krämer.
und Heinrich
Deutsches Reich.
Darmstadt, 31. Oktober. Der Großher— g und Prinz Heinrich sind heute zur Jagd nach fomrod abgereist.
Berlin, 30. Oet. Der Reichstag setzte heute die ute Berathung- des Etats fort. v. Wedell⸗ Malchow likämpft die gestrigen Ausführungen Rickert's über das beer und die Marine, für die nur das dringlichste ver— lüngt wurde. Bebel bekämpft den Etat; die Annexion n Elsaß Lothringen trage die Schuld an dem jetzigen grmanenten Krieg im Frieden; Rußland sei unser natür⸗ cher Feind; die Staatsmänner müßten sich dauernd mit ankreich verständigen. Die Abrüstung sei die dringendste rderung. Der Kriegsminister erklärt, die deutschen ürsten seien eins mit dem deutschen Volke in dem Be⸗ 0 streben, den Frieden zu erhalten. Die Bestrebungen des saisers würden hoffentlich zu diesem Resultat führen. i Bennigsen führt aus, die schweren Rüstungen seien uns durch die Lage in Europa aufgenöthigt. Aber die sträfte seten bei uns noch nicht erschöpft und wir müßten alles daran setzen, einen etwaigen Krieg siegreich durch⸗ uführen. Redner bemerkt sehr das Fehlen des Reichs- Ananzministers, der größere Vollmachten besäße, als der setige Schatzseeretär. Die Ausführungen Rickert's be⸗ fümpfend, erklärt v. Bennigsen, auch die Nationalliberalen glaubten nicht, daß die Getreidezölle in ihrer jetzigen döhe sich für die Dauer würden aufrechterhalten lassen; doch im Augenblicke und allein ohne andere Länder an we Beseltigung zu gehen, rechtfertige sich nicht. Das gleiche gelte von der Zuckersteuer. Eine Reichseinkommen⸗ 5 könne nicht im Handumdrehen gemacht werden, es
ledürfe dazu einer Aenderung der Besteuerung in den v. Bennigsen weist endlich die fort⸗ gährenden Versuche der freisinnigen Partei und Presse zurück, welche unsere Zustände als elende schildern, obgleich das In⸗ und das Ausland unsere Erfolge beneideten. 5 im Namen des Centrums wünscht, daß das 1
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kunn sich aber von der Nothwendigkeit der kolossalen Jorderungen nicht überzeugen und warnt ernstlich vor
neuen Colonialunternehmungen. v. Kardorff befürwortet Etats und billigt die Politik Schatzsekretär v. Maltzahn
Ansehen und die Grenzen Deutschlands unversehrt bleiben,
elne sorgfältige Prüfung des des Kanzlers.— 31. Oet. l bezeichnet die Frage, ob Schutzzoll, ob Freihandel, lediglich als eine Zweckmäßigkeitsfrage. Augenblicklich sei die Rück⸗ ühr zum Freihandel unmöglich. Er werde stets gegen die Aufhebung der Schutzzölle sein. Richter betont die Nothwendigkeit der Einschränkung der Ausgaben im Frieden,
dem Auswärtigen Amte. Gegenüber der dauernden Auf- rechthaltung der Kornzölle hält Richter den Augenblick für günstig, eine radieale Steuerreform vorzunehmen. Redner greift schließlich beftig die Politik des Reichs— kanzlers an, welche er als die eigentliche Nährmutter der Soctaldemokratie bezeichnet. Staatsseeretär v. Bötttcher weist aus der Handelsbilanz die fortgesetzte Steigerung der Ausfuhr nach. Bei dem Schweineausfuhrverbot war nach ihm die Erhaltung der Gesundheit des eigenen Vie h⸗ standes maßgebend. Die Preissteigerung rühre nicht bloß von dem Einfuhrverbot her; dieselbe herrsche auch ander⸗ wärts. Der Minister weist schließlich auf die steigende Besserung der Lohnverhältnisse hin, welche die Behaup— tung, die arbeitende Klasse könne die Preise für die Lebensmittel nicht mehr erschwingen, als unwahr erscheinen lasse. Bennigsen weist dle Angriffe Richter's zurück und betont die gewaltigen Reformen auf dem Gebiete der Selbstverwaltung und des Schulwesens. Alle Schichten der Bevölkerung wiesen eine wesentliche Steigerung zu besseren Verhältnissen auf. Eine Reihe von Positionen des Budgets wird an die Commission überwiesen.
Ausland. Oesterreich-Ungarn. evangelische Generalsynoden faßten am Reichsvolksschulgesetze festzuhalten. — 31. Oct. Graf Kalnoky begab sich heute zu mehrtägigem Besuche des Reichskanzlers nach Friedrichs ruh. Meran, 31. Oct.
Wien. Beide Beschlüsse,
Die Kaiserin von Oester— reich ist heute von hier nach Miramare abgereist.
Belgien. Brüssel, 31. Oct. Die Gar⸗ nisonen von Antwerpen, Gent und Ostende er— hielten Ordre, sich marschbereit nach dem Streik⸗ gebiet zu halten. 3
Mons, 30. Oct. Die Zahl der Streikenden in Borinage beträgt 8000. Delegirte der Grubenarbeiter wandten sich heute an den Minister der öffentlichen Arbeiten um Unterstützung ihrer Forderungen. In einigen kleinen Kohlengruben im Kohlenbecken des Centrums und von Charleroi wurde heute der Streik erklärt. Es herrscht
vollkommene Ruhe.
Großbritannien. London. Von Thurs⸗
ist am 29. Oct. hier
Pastor Savage und die ihm unterstellten einge borenen Lehrer und die Mannschaft des Schiffes „Mary“, sämmtlich der Londoner Missionsge— sellschaft zugehörig, von Eingeborenen des südöst⸗ lichen Neuguinea ermordet worden sind. Der der Regierung von Queensland gehörige Dampfer „Albatroß“ ist nach dem Thatort abgegangen. Griechenland. Athen, 30. Oct. Der gestrige Hofball war so zahlreich besucht, daß den allerhöchsten Herrschaften sogar der Rund⸗ gang erschwert wurde. Der Kaiser führte die Königin von Griechenland, der König von Däne⸗ mark die Kaiserin. Heute begaben sich die Maje⸗ stäten nach dem Landgute des Königs bei Tatoi. 31. Oct. Das deutsche Kaiserpaar fuhr heute Nachmittag 4 Uhr nach Konstantinopel ab, Die Mitglieder der königlichen Familie und die fürstlichen Gäste nahmen herzlichst Abschied von den Majestäten. Die im Hafen liegenden Schiffe gaben Salutschüsse ab.
Aus Stadt und Land. Gießen, 30. Oet. Graf Friedrich von Solms-Lau⸗ bach wurde heute zum Präsidenten des Landw. Provinzial⸗ vereins für Oberhessen gewählt.
Allerlei.
München. Das Landgericht als Berufungsinstanz verurtheilte den Redaeteur des„Vaterlands“, Stegl, wegen groben Unfugs, begangen durch einen Artikel über den Tod der Königin Mutter, zu einer Geldstrafe von 100 Mark, sowie zur Tragung ber Kosten des Verfahrens in beiden Instanzen. Der Staatsanwalt hatte sechs⸗ wöchiges Gefängniß beantragt.
Nürnberg, 27. Oktober. Eine Blutthat wurde in heutiger Nacht vollführt. Eine Rotte„Louls“ kam in vorgerückter Nachtstunde in ein Wirthshaus, woselbst ein „Kränzchen“ gefeiert wurde. Da man die ungebetenen Gäste nicht willkommen hieß, zertrümmerten sie das Wirthschaftslokal, hoben die Läden aus, warfen die Fenster ein und als ein Gast herauskam, versetzte die Rotte dem Betreffenden, einem Familienvater, derartige Stiche, daß der Tod eintrat.
Cassel, 31. Oet. In der Vorstadt Rosenthal wurde gestern auf offener Straße ein Mord verübt. Der Tag⸗ löhner Mayer erstach den Landwirth Trost vor der
daystrand(Nordqueensland)
5 sich gegen die Forderungen für die Marine, ins⸗ esondere für die Kaiser-Pacht und für Colonialzwecke,
iner gegen die Lostrennung der Colonialabtheilung von
die Nachricht eingegangen, daß der anglikanische
Wohnungsthüre.
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