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Samstag den 3. August.
berhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von
auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto
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bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Amtlicher Theil.
Betreffend: Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags im Jahr 1889.
Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt. Wie in den vorderen Jahren hat auch in diesem Jahre eine Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags stattzufinden. Unter Bezugnahme auf unsere gedruckte Verfügung vom 30. Mai 1883, sowie unser Ausschreiben vom gleichen Datum(Kreisblatt Nr. 65) beauftragen wir Sie, genau nach Maßgabe der daselbst ertheilten Instruction zu verfahren und die erforderlichen Aufnahmen unter Mitwirkung von zu bildenden Commissionen und etwaiger Zuziehung weiterer orts- und sachkundiger Personen vorzunehmen. Zugleich machen wir Sie darauf aufmerksam, zur Vermeidung unvollständiger Angaben in Bezug auf die geernteten Futtermengen, wie
sie namentlich bei den Aufstellungen für das verflossene Jahr vorgekommen sind, d
Friedberg den 1. August 1889.
aß der Ertrag der Wiesen und der mit Klee angebauten Flächen
nicht nur die als Heu geernteten, sondern auch die grün verfütterten Futtermengen— letztere in Heu angeschlagen— zu erfassen hat. Mit diesen Ermittelungen ist zufolge Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 25. April d. J., zu Nr. M. J. 10614 und vom 15. Mai d. J., zu Nr. M. J. 13099, eine Erhebung über den Umfang der Hagelwetter und die durch Hagelschlag hervorgerufenen Ernteschäden von Anfang des laufenden Jahres an verbunden. Zu diesem Zwecke ist dem Formular für die Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernteertrags als Anlage ein weiteres Formular beigegeben, auf welchem bei eintretendem Hagelwetter die erforderlichen Angaben jedesmal zu vermerken sind. Hierzu bemerken wir erläuternd das Folgende: Für die seit Anfang dieses Jahres verflossene Zeit sind die Angaben noch nachträglich
zu machen.
Es sind alle Hagelwetter, also auch solche zu notiren, die einen nachweisbaren Ernteschaden nicht verursacht haben; im letzteren Falle
sind jedoch in die Spalten 7— 12 des Formulars Querstriche(—) zu setzen. In Spalte 10 ist derjenige Werthbetrag aufzunehmen, um welchen der Ertrag durch den Eintritt des Hagelschlags thatsächlich gemindert ist. Es ist also hierbei der Ausfall nicht gegenüber einer Normalernte oder gegenüber dem etwa versicherten Ertrage, sondern gegenüber dem bei dem vorhandenen Fruchtbestande zu erwartenden Extrage zu schätzen und ist bei den nicht totalen Schäden die spätere Entwickelung der verhagelten Fläche stets mit zu berücksichtigen.
Das zur Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und der Ernteerträge sowie das zu Angaben vorgekommener Hagelschläge
nothwendige Formular wird Ihnen in je 2 Exemplaren durch die Post zugehen,
Das eine Exemplar dient als Concept und ist bei Ihren
Akten aufzubewahren, das andere aber nach ordnungsmäßiger Ausfüllung bis längstens 1. November l. J. an uns einzusenden.
Betreffend: Die Anzeige von Diphtherie und Scharlacherkrankungen durch die Schulvorstände.
Das Großh. Kreisamt Friedberg an sämmtliche Schulvorstände und Großh. Bürgermeistereien des Kreises.
Dr. Braden. Friedberg am 1. August 1889.
Nach einer Mittheilung des Großherzoglichen Kreisgesundheitsamtes Friedberg sind in mehreren Orten des Kreises Erkrankungen an
Scharlach u. s. w. unter den Schulkindern vorgekommen, ohne daß demselben weder direct von Ihnen, noch indirect durch eine von Ihnen
au uns ergangene und von uns demselben übermittelte Anzeige, eine Mittheilung gemacht worden wäre.
Wir bringen darum die Beachtung unserer früheren Ausschreiben in der betreffenden Sache, insbesondere unseres Amtsblattes Nr. 1 von 1888 vom 4. Juli v. J. dringend in Erinnerung, unter dem Anfügen, daß wir es sehr bedauern würden, wenn wir wegen Nichtbeachtung der diesbezüglichen Vorschriften strafend einschreiten müßten.
Bekanntmachung.
Dr. Braden.
Großherzogliches Minsterium des Innern und der Justiz hat dem Vorstande der Münchener Künstlergenossenschaft die Erlaubniß ertheilt, die Loose einer laͤngstens am 31. Dezember d. J. zu veranstaltenden Verloosung von Kunstwerken und Kunstwerkreproduktionen der Münchener
Jahresausstellung aller Nationen im Jahre 1889 innerhalb des Großherzogthums zu vertreiben.
Nach dem von der zuständigen Behörde ge—
nehmigten Verloosungsplan dürfen 120,000 Loose à 1 Mark, wobei der Käufer von 3 Loosen als Prämie eine Cabinetsphotographie im Ver— kaufswerth von 1 Mark erhalten soll, ausgegeben werden.
Friedberg den 26. Juli 1889.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Personen, bezüglich deren Aufenthalts Auskunft begehrt wird: Litzel, Martin, aus Nieder-Erlenbach; Wohder, Gottlieb, zuletzt Knecht bei Heinrich Heidemann in Vilbel.“ Der Großherzogliche Amtsanwalt: Dr. Fischer.
Friedberg den 30. Juli 1889.
Deutsches Reich. Darmstadt, 31. Juli. Der Großherzog sist heute Vormittag wieder hier eingetroffen. — Der Militäranwärter Kretzschmarr aus Halberstadt wurde zum Kanzleiwärter im Kolle— gienhause zu Darmstadt ernannt. 5 Wilhelmshaven, 31. Juli. Die Kaiserin trat heute früh die Rückreise mittelst Sonder— zuges nach Cassel an, wo sie Nachmittags um i Uhr ankam und von der Bevölkerung lebhaft begrüßt wurde. Der Kaiser ging heute früh um 1 Uhr an Bord der„Hohenzollern“ in See, zur Reise nach England. Das Geschwader schloß ich auf der Außenrhede an. Das Kaiserpaar wird jedenfalls bis spätestens den 11. August nach Berlin zurückgekehrt sein, um den Tags varauf eintreffenden Kaiser von Oesterreich zu begrüßen. 5 Karlsruhe, 1. Aug. Der günstige Zu⸗ stand im Befinden des Erbgroßherzogs besteht jort. Husten und Auswurf sind in langsamer Abnahme begriffen. Die täglichen Bulletins wurden eingestellt. g Stuttgart. Der„Staatsanzeiger“ berich— et: Der König unterzog sich auch in diesem Jahre
einer Massagekur bei Dr. Röchling. Der Erfolg war sowohl für das Allgemeinbefinden als für die neuralgischen Beschwerden günstig. ö
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien. Der Mini⸗ ster des Innern verfügte die Auflösung des Schul— vereins für Deutsche, wegen Ueberschreitung des statutenmäßigen Wirkungskreises.
Schweiz. Bern, 31. Juli. Gestern ist eine deutsche Note, welche die Antwort auf die letzte schweizerische Note enthält, hier übergeben worden, in welcher betont wird, daß es sich nicht um politische Flüchtlinge, sondern um in der Schweiz ansäßige Deutsche handelt.
Großbritannien. London, 31. Juli. Das Unterhaus nahm heute die Apanagenbdill, deren Ablehnung Wallace beantragt hatte, abstim— mungslos in zweiter Lesung an und ebenso im weiteren Verlaufe der Sitzung die schottische Universitätsbill in dritter Lesung und die Vor— lage, betreffend die Zurückziehung leichter Gold— stücke, in zweiter Lesung.
Dover, 1. Aug. Das deutsche Geschwader passierte heute Abend 7 Uhr die Rhede. Die
Landbatterien feuerten Salutschüsse ab. Der deutsche Botschafter, Graf Hatzfeld, der hier ankam, ging an Bord der„Hohenzollern.“
Italien. Rom, 31. Juli. Die„Agencia Stefani“ meldet aus Cuneo: Die Justizbehörden haben die Freilassung des französischen Lieute— nants Grandmaison angeordnet. Derselbe wird an die Grenze gebracht.
Serbien. Belgrad. Exkönig Milan wird das Obercommando über die active Armee über— nehmen(2). Zum Adlatus wird der General— stabschef Oberst Mischkovitsch ernannt werden.
— Das Ergebniß einer zwischen Exkönig Milan, Ristitsch, Belimarkowitsch, Gruitsch und Tauschanowitsch in Vranja gepflogenen Berathung ist, daß bis zur definitiven Regelung der Ange— legenheiten der Königin die Zusammenkünfte des Königs Alexander mit seiner Mutter im Aus— lande stattzufinden haben.
Montenegro. Cettinje, 31. Juli. Die montenegrinischen Fürstlichkeiten sind heute nach Petersburg abgereist.
Egypten. Kairo, 31. Juli. Einer Mel⸗ dung des Bureau Reuter zufolge schlug Lieute— nant Daguilar die Derwische bei Anabi. 70 Der—
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