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f 5 Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
eine energs I N g ice we] in Erinnerung zu bringen.
24 Stunden an uns erstatten. Verfahren beim Ableben eines Pflegekindes.
Hewilligt. Antrag Schröder und Gen. auf Herabsetzung der Stempel und Gebühren auf Immobilien, Inven—
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M 65.
Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Areisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Annoncen von
—
F. 16.
Amtlicher Theil.
Betreffend: Ueberwachung der Pflegekinder unter 6 Jahren.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir sehen uns veranlaßt, Ihnen die Vorschrift des§. 16 der Instruction vom 14. Mai 1880(Regierungsblatt von 1880 Seite 99) Die Anzeige des Todes eines Pflegekindes unter 6 Jahren wollen Sie eintretenden Falles laͤngstens binnen
Friedberg den 21. Mai 1889.
Dr. Braden.
5 Bei dem Ableben eines in entgeltlicher Pflege befindlich gewesenen Pflegekindes hat die Orts— Holtzelbehörde von den Pflegeeltern(neben der nach§. 3 bei ortsfremden Pflegekindern unter Strafandrohung vorgeschriebenen besonderen Meldung) in allen Fällen die Vorlage eines Todeszeugnisses zu verlangen, welches von einem approbirten Arzte ausgefertigt sein muß und in welchem soweit möglich die Veran⸗ Lassung der Krankheit und die Ursache des Todes genau uud ausführlich angegeben sein müssen. Unter Beischluß einer Abschrift dleses Todes zeugnisses und des Ueberwachungsbogens bat die Ortspolizeibehörde den Todesfall des Pflegekindes jedesmal alsbald an das bezügliche Kreisamt einzuberlchten.
Deutsches Reich. Darmstadt, 27. Mai. Zweite Kammer.
Für Herstellung des Anbaues am Ständehaus und
für Einrichtung desselben werden 12,000 M. Zur Berathung kommt sodann der
karien und Hypotheken. Die Regierung hat Aenderungen der betreffenden Verordnung zuge— sagt. Die wichtigsten Punkte sind: 1. Bei Eigen⸗ thumsübergang von Immobilien soll zur Beurkun— dung des Eintrags in das Grundbuch eine feste Stempelabgabe von ¼0%ę des Werths, bei Tauschgeschäften zwecks Zusammenlegung und bei igenthumswechseln zwischen Eltern und Kindern eine solche von ½0% des Werths erhoben werden. Die Schulden kommen in Abrechnung. 2. Die Hypotheken-Einschreibgebühr fällt weg und es wird ein Hypothekenstempel von 0% erhoben. 3. Bei Testamenten werden nach der Höhe des Vermögens 3 M., 5 M. und 10 M. erhoben. 4. Bei Inventaren werden die Schulden bei der
Werthberechnung abgezogen. Der Stempel be—
trägt bei je 1000 M.= 1 M.(5000 M. 1.50 M.), bei Minderjährigen die Halfte. Die Berathung wird bis zum Herbst vertagt. Bei dem Gesuch von Steuercommissariatsgehülfen um Regulirung ihrer Gehalts- und Pensionsverhält— nisse beantragt der Ausschuß, die Regierung solle erwägen, ob nicht bejahrten Steuercommissariats—
gehülfen, die bei ihrer Anstellung mehr als
15 Jahre Dienstzeit hatten, ein Theil der Ar⸗ deitszeit beim Pensionsbezug anzurechnen wäre, was angenommen wird.— 28. Mai. Der An⸗ trag Osann, Schröder und Lautz, betreffend kauf— weise Ueberlassung von fiskalischen Gebäuden an die Spar- und Creditkasse Groß-Umstadt wird abgelehnt. Zum Antrag Vogt, auf Einführung don Schulzwang und jährige Schulzeit für Taubstumme beantragt der Ausschuß: Ablehnung des 1. Theils, 7jährige Schulzeit und Ueber⸗ nahme der Kosten Uunbemittelter auf die Kreis—
kasse. Dasselbe wird angenommen. Zum Antrag Ulrich⸗Jost, betr. Entschädigung unschuldig Ver⸗ hafteter und Verurtheilter wird der Ausschußan⸗ rag angenommen, welcher reichsgesetzliche Regel- ung wünscht. Hieran schließt sich die Beantwort⸗
ung bezw. Besprechung von 11 Interpellationen. Sodann vertagte sich die Kammer bis zum Herbst.
Mainz. Nach einer bei dem hiesigen Fest⸗ ungs⸗Gouvernement eingelaufeneu telegraphischen Benachrichtigung ist der Besuch des Kaisers Wilhelm in Mainz in Bälde zu gewaͤrtigen. Der Kaiser will hier mit dem Großherzog von Hessen zusammentreffen und eine große Truppen⸗ desichtigung abhalten. Wahrscheinlich wird der Kaiser von hier aus auch Wiesbaden besuchen, um wegen des Platzes für den Theater⸗Neubau Entscheidung zu treffen.
Bertin, 28. Mai. Nach der heutigen Früh⸗
stückstafel fuhr der Kaiser vom hiesigen könig— lichen Schlosse aus zu Wagen durch den Thier— garten nach Charlottenburg, um von dort aus mit der königlichen Dampfyacht„Alexandra“ mit seinem Gefolge ꝛc. zu ständigem Aufenthalte sich nach Potsdam und demnächst nach Schloß Friedrichskron zu begeben. Die Kaiserin hatte sich mit ihren Söhnen und den Damen und Herren des Gefolges bereits Vormittags mittelst Sonderzuges von hier nach Potsdam bezw. nach Schloß Friedrichskron begeben.
Essen, 29. Mal. Die Delegirten der Berg— leute beschlossen gemäß dem Bochumer Beschluß von 19. Mai, an dem zweimonatlichen Waffen— stillstand festzuhalten. Heute sind die Beleg— schaften fast überall angefahren. Von den ver— hafteten Mitgliedern des Streikcomités wurden gestern Abend vier entlassen.
Gelsenkirchen. Das hiesige Schöffenge— richt verurtheilte mehrere Bergleute zu einer Woche bis 2½ Monat Gefängniß wegen des Versuchs, andere Arbeiter durch Drohungen und Ehrverletzungen zur Arbeitseinstellung zu veran— lassen. Aus dem hiesigen Gefängnisse wurde eine größere Zahl, von denen die meisten desselben Vergehens beschuldigt sind, nach Essen gebracht.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Pest, 29. Mai. Im Abgeordnetenhause entwickelte der Justiz— minister unter lebhaften Beifall seine Reform— pläne, nämlich: Feststellung des Systems des materiellen Rechts, Ausbau der richterlichen Organisation und Einführung des mündlichen Verfahrens in allen Gerichten.
Belgien. Brüssel, 29. Mai. Am Aus⸗ gange der Kammer hatten sich mehrere Tausend Personen angesammelt, welche die Minister und die klerikalen Deputierten mit Hohngeschrei und Pfeifen empfingen. Eine Abteilung Polizei und Gendarmerie zerstreute die Menge und nahm mehrere Verhaftungen vor. Die Manifestanten zogen mit dem Rufe: Demission! ab. In der Kammer verteidigte Ministerpräsident Bernaert sich gegen die Beschuldigung, mit Hülfe von Polizeispionen den Ruin belgischer Bürger beab⸗ sichtigt zu haben. Wenn er dies gethan, wäre er infam; so aber sei es eine Imfamie, derartige Anschuldigungen ohne Beweise gegen ihn zu erheben.(Beifall rechts.) Bernaert schildert den Besuch Pourbaix's im Ministerium, wie dieser um Schweigen gebeten, da es sich um sein Leben handle. Der Minister beruft sich auf das Zeugniß liberaler Zeitungen, welche ihn
Frankreich. Paris, 29. Mai. Der Senat nahm das Rekrutierungsgesetz im Ganzen mit 191 gegen 96 Stimmen an. Das Gesetz geht an die Kammer zurück, da der Senat die von dieser vorgenommenen Aenderungen nicht gutheißt.
Italien. Rom, 29. Mai. Der Kutscher⸗ streik bei der Römischen Omnibusgesellschaft ist beendigt. Ein großer Teil der Streikenden wurde
wieder aufgenommen, alle Linien sind im Betrieb.
Serbien. Belgrad. Anläßlich der neuer— lichen Unruhen sind auf Grund des Ergebnisses der Untersuchung gegen 100 Personen, darunter Garaschanin selbst, in Untersuchungshaft genom— men worden.
Aus Stadt und Land. Friedberg. In dem Bertcht der letzten Gemeinde— rathssitzung hat es„Fragen“ anstatt„Klagen“(bezüglich der hier einschlägigen Klagen) zu heißen.
Allerlei.
Lübeck. Wie durch amtliche Erhebungen festgestellt wurde, ist das gestrige große Feuer am Hafen durch spielende Knaben mittelst eines Brennglases verursacht worden.
Lemberg. Die Stadt Podhatee in Galizlen ist durch eine angelegte Feuersbrunst vollständig niedergebrannt. 5000 Menschen wurden obdachlos.
Bekanntmachung.
Vom 1. Juni ab erfolgt der Abgang der Personen⸗ Posten von hier nach
Homburg v. d. H. um 765 Vormittags;
1 915 Vormittags und
Berstadt um[7 Uhr Nachmittags ab Posthaus; 8 615 Nachmittags ab Posthaus und Ranstadt„ 0 6³⁰ 5„ Bahnhof;
915 Vormittags„ Posthaus, Echzell 5 ö 929 Nachmittags„ 5 und 65⁰„„ Bahnhof.
Friedberg den 31. Mai 1889. Kaiserliches Postamt: Wüst.
Brodpreise vom 1. bis 15. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker.
Für Friedberg, Bad⸗Nauheim und Butzbach unverändert. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 15. Juni. Nach eigener Angabe der Metzger.
Für Friedberg und Butzbach unverändert.
In Bad⸗Nauheim kostet ½ Kilo Ochsenfleisch 68 Pf., Roastbeef und Lenden 70 Pf., Kuhfleisch 58 Pf., Roastbeef und Lenden 60 Pf., Kalbfleisch 56 Pf.
Bei H. Aletter kostet ½ Kilo Schweinefleisch 54 Pf., Keil und Carre 64 Pf., Cervelatwurst 1 M. 60 Pf.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg Ebangelische Gemeinde. Exaudi. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Gottesdienst in der Stadtkirche. Vormittags 10½, Uhr: Herr Candidat Port. Gottesdienst in der Burgkirche—
Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Velte.
1887 wegen seiner Energie beglückwünscht hätten, Nachmittags 1½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffen bach
und wirft der Linken vor, die ganze Affaire ledig-
lich zu Wahlzwecken aus zunützen.(Anhaltender Beifall auf der Rechten.) Bara brachte ein Miß⸗ trauensvotum gegen das Ministerium ein, die Kammer nahm jedoch das von Jacobs beantragte
Vertrauensvotum mit 78 gegen 32 Stimmen an.
Prüfung der Confirmanden(Knaben.)
Katholische Gemeinde.
Samstag von 5 Uhr an Beicht.
Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 47 Uhr: Austheilung der hl. Communion. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Christenlehre und Andacht.
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