und bürgerlichen Rechte wieder einsetzen. Stoilow und Natschewitsch verbleiben im Cabinet. Pest, 26. Juni. Der Butgetausschuß der
öͤsterreichischen Delegation nahm einstimmig den 47 Millionen⸗Credit an. und der Marine-Commandant gaben vertrauliche
Der Kriegsminister
Mittheilungen.
Großbritannien. London, 25. Juni. Das Oberhaus nahm in dritter Lesung die Wein— zollbill an.— Eine Erklarung zu Gunsten des Baues des unterseeischen Tunnels zwischen Dover und Calais ist von einer beträchtlichen Anzahl von Unterhausmitgliedern unterzeichnet worden. Die Frage, ob der Tunnel gebaut werden soll oder nicht, kommt nächsten Mittwoch im Unter— hause wieder zur Debatte.
Frankreich. Paris, 25. Juni. Der Bruch zwischen den Bonapartisten und Boulangisten gilt nunmehr als ein vollständiger.
Rußland. Petersburg, 26. Juni. Groß— fürst Wladimir nebst Gemahlin und Gefolge
tritt heute eine Rundreise nach Köowno, War— schau, und den dazwischen liegenden Ortschaften an. Nach dem„Grashdanin“ wird die Reise denselben informativen Charakter haben, wie diejenigen des Großfürsten in die baltischen und die Nordprovinzen.
Afrika. Alexandrien, 25. Juni. Rundle Bey telegraphirt aus Suakim:„Das Gerücht von der Ankunft eines weißen Mannes(Stanleys) in der Provinz Bahr-el-Gazelle bestätigt sich. Der Khalifa entsendet eine Truppenmacht nach Fashoda, um seinem Vordringen Widerstand zu leisten.“
Allerlei.
Berlin. Die Fürstin Bismarck ist von ihrer letzten nicht unerheblichen Erkrankung so welt wieder hergestellt, daß sie schon in nächster Zeit Berlin zu verlassen gedenkt, um eine längere Badeeur zu gebrauchen. Voraussichtlich wird sie auch in diesem Jahre wieder zu dem Ende nach Homburg v. d. H. reisen.
Schalke. Auf der Zeche„Consolldatton“ wurden am Samstag durch eine Entzündung schlagender Wetter vier Bergleute schwer verletzt; sie liegen im katholischen
Kranken-Hause auf den Tod darnieder. In demselben Schachte ereignete sich vor zwei Jahren eine fürchterliche Katastrophe, welche 53 Arbeitern das Leben kostete.
Wien, 25. Juni. In Brzezi(Galtzien) schlug der Blitz während des Gottes-Dienstes in die Pfarrkirche; 3 Personen wurden getödtet, 6 schwer, 30 leicht verletzt und 200 contusionirt. Der Messe lesende Bischof von Krakau ermahnte zur Ruhe, wodurch ein größeres Unglück verhindert wurde.
London, 25. Juni. Nach einer Depesche des„Lloyd“ aus Dover war der norddeutsche Lloyd⸗Dampfer„Werra“ mit 600 Passagieren von Bremen kommend während der Hochfluth in der Nähe von Dungeneß gestrandet. Drei Schleppdampfer halfen bei der„Werra“, welche bei der nächsten Fluth wieder flott wurde.
Jsratlitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeier vom 30. Juni 1888. Freitag Abends 7 Uhr 15 Min.
Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr.
Beginn:
Sabbathausgang 9 Uhr 15 Min.
Wochengottesdienst von Sonntag den 1. [Morgens 6 Uhr, Abends 9 Uhr.
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