Ausgabe 
21.2.1888
 
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Bekanntmachung. Der Stadtvorstand zu Alsfeld beabsichtigt, gelegentlich von Vieh und landwirthschaftlichen Gerathen zu veranstalten.

zu Alsfeld die à 1 M. ausgegeben werden dürfen und mindestens 60% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf d

zu verwenden sind. Der Vertrieb der Loose ist im Großherzogthum gestattet. Friedberg den 15. Februar 1888.

Großherzogliches Ministerium des

Bekanntmachung.

Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat der Genossenschaft ertheilt, die Loose einer im Anschluß an einen angehörige zu veranstaltenden Verloosung von

innerhalb des Großherzogthums zu vertreiben. à 1 M. ausgegeben und es müssen 150,000 M. zum Ankauf von Gewinnsten verwendet werden

Friedberg den 15. Februar 1888.

Gegenständen der bildenden

Bekannsmachung. Die zur Reparatur und Erneuerung von Steinmaßen in dem J. und II. Baubezirk Friedberg nöthig 98 M., Schlosserarbeit, veranschlagt zu 105 M., sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Voranschlag

nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung

Nach dem von der zuständigen Behoͤrde genehmigten

des am 23. Juli d. J. daselbst stattfindenden Zuchtvlehmarktes eine eee

Innern und der Justiz hat dem Stadtvorstan ertheilt, daß nicht mehr als 4000 Loose er Loose zum Ankauf von Gewinngegenstaͤnden Großherzogliches Kreisamt Friedberg.

Dr. Braden.

Deutscher Buͤhnenangehöriger in Berlin die Erlaubniß im Frühjahr dieses Jahres stattfindenden Bazar zum Besten der Pensionsanstalt für Bühnen⸗ Kunst und des Kunstgewerbes,

von literarischen Erzeugnissen ꝛc. Verloosungsplan dürfen 300,000 Loose Großherzogliches Kreisamt Friedberg.

Dr. Braden.

en Arbeiten, nämlich: Schreinerarbelt, veranschlagt zu und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Bezlirks⸗

bauaufsehers Zörb 1. dahter zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten bis 23. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, einzureichen sind.

Friedberg den 16. Februar 1888.

Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedb Ernannt und verpflichtet wurden als Fleischbeschauer: 1. Wilhelm Klee von Södel, Bockenheimer II. von Harbeim

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.

erg.

2. Johannes Major VI. von Beienheim, 3. Johann

Kranke hat viel zu leiden. Die eingesetzte Röhre muß sehr häufig zur Reinigung herausgenommen werden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Auflösung in nicht ferner Zeit eintritt.

17. Febr. Im Reichstag fand die dritte Bera⸗ thung des Soceialistengesetzes statt und wurde das Ge setz gegen die Stimmen der Soelaldemokraten, der Frei⸗ sinnigen und mehrerer Mitglieder des Centrums ange nommen. 18. Febr. Der Reichstag erledigte nach unerheblicher Debatte, die fast nur durch mehrfache An griffe der Soetalisten gegen die Regierung ausgefüllt war, den Bericht über die Verhängung des kleinen Belagerungs zustandes über Stettin und Offenbach, bewilligte sodann so lange es nicht von den berufenen Personen selbst im in zweiter Lesung** far den Ankauf mehrerer Kabel amtlichen Theil desReichsanzeigers umgestoßen u. s. w. geforderten Nachtragseredit und erledigte einige wird, erkennt in denabnormalen Erscheinungen nur Theile des Postetats. Hierbei wurde der Neubau eines Vost. die normalen Wahrzeichen des Krebses. 17. Februar. amtes 4. W e ee eee ber

r 8 18. Febr. e Commission für die Vorlage über DerReichsanzeiger veröffentlicht heute folgendes Bulletin die Rechtsverhältaisse in den deutschen Schuhstzieten,

aus San Remo; die Wunde beginnt zu heilen und zu vernarben 4 5 8 zu h zu nahm den Antrag Meyer Jena an, welcher dem Bundes-

Nach's hatte der Kronprinz mehr Schlaf, 1. keine Kopfschmerzen und kein Fleber. Auswurf und Huster ratbe das Recht gewährt, von Reichs wegen Corporattons- sind noch vorhanden 18. Febr. DerReichs anzeiger rechte 70 Colonlalgesellschaften zu verleihen. 4 bringt folgendes Bulletin aus San Remo von heute: 8 Febr. Gouverneur General v. Werder reif Auch in dieser Nacht war der Schlaf des Kronprinzen beute Abend nach Petersburg ab. Derselbe ist, wie es besser. Der Kronprinz stand heute Vormittag 11 Uhr beißt, bis Mitte März beurlaubt. 1 auf. Der Husten hat sich etwas gebessert, Kopfschmerz Stuttgart, 18. Febr. Das Staats ministerium ist nicht mehr vorhanden. Der Großberzog und die erhielt folgendes Telegramm aus Florenz: Die von dem Großherzogin von Baden sind beute Abend hier einge Leiberzt Ur. Fetzer und Prof. Dr. Liebermelster vorge⸗ troffen und am Bahnhofe vom Prinzen Heinrich und der nommene Untersuchung ergab beim Könige ein Nachlassen Erbprinzessin von Meiningen empfungen worden. Nach

Deutsches Reich.

Berlin, 16. Febr. Nach einem Berichte desBerl. Tabl. aus San Remo hatte der Kronprinz leider wieder keine gute Nacht, er hustete ziemlich viel und warf ziemlich viel Schleim aus, der noch immer etwas blutgefärbt ist. Mackenzie sagt in dem von ihm erstatteten Separat Gutachten, welches demReichsanzeigervon autori sirter Stelle zur Veröffentlichung zugegangen ist, und das im nichtamtlichen Theil jenes Blattes wieder gegeben wird: daß die Krankheit selbst nicht Krebs, sondern chronische Halsentzündung mit Perichondritis ses, aber unter abnormen Erscheinungen verlaufe. Die ärztliche deutsche Wissenschaft, deren Gutachten maßgebend bleibt,

17 bedrohlichen Erscheinungen. de Berl. Tagebl. wünscht Dr. cenzie die A sich geboben, die Erscheinungen in der Lunge sind im 9 1 15 F Rückgange begriffen, der Gesammtzustand ist aber immer

rung des Correspondenten derNat. Ztg. zu demen⸗ 8 0 1 gesagt habe, er 1 8 5 11 5 1 noch nicht unbedenklich. Das Telegramm wurde im Land

jemals überzeugt, die Krankheit sei nicht Krebs. Nach tage. 9 145 vertagt wird, verkesen. Mackenzie's Ansicht schließt seine Diagonse auf eine chro⸗ a nische tlefsizende Entzündung des Kehlkopfes das gleich. wurde vom Rriegsgericht wegen der Grenzaffalre Vezaln

Der Kräftezustand hat

Der Jager Kauffmann zu Zabern

Großbritannien. London. Rußlands Vorschläge zur bulgarischen Frage gipfeln darin, daß dle Mächte gemeinsam auf die Beseitigung des Coburgers hinwirken, und Rußland zur Occupation Bulgariens auf ein Jahr ermächtigen sollen; in der Zwischenzett solle die Fürsten⸗ wahl vorgenommen werden. Wie von hier berichtet wird, hält man den Forderungen Rußlands gegenüber an dem Standpunkte fest, doß die vertragsmäßige Autonomie Bul⸗ gartens nicht angetastet werden dürfe.

18. Febr. Das Unterhaus lebnte in der Adreß debatte Parnell's Amendement, welches sich über die Ver waltung Irlands tadelnd ausspricht, mit 317 gegen 219 Stimmen ab.

18. Febr. James Lloyd, ein von dem die Ar- beiterklassen Londons vertretenden Homerule-Comité nach Irland gesandter Delegirter, wurde heute in Cunts wegen Aufrelzung der Bevölkerung zur Thellnahme an einer ungesetzlichen Versammlung verhaftet, vor den Richter geführt und vor die Assisen verwiesen.

Dublin, 16. Febr. Als gestern in Cork eine Menschenmenge den aus dem Gefängniß entlassenen Ab geordneten Lane nach seiner Wohnung geleitet hatte, kam es zu einem Zusommenstoß mit der Polizei. Die letztere wurde, wie gewöhnlich, mit Steinen bombardirt, machte jedoch so energisch von ihren Knüppeln Gebrauch, daß Alles Reißaus nahm. Dennoch wurden 11 Constabler verletzt.

Italien. Rom, 17. Febr. Der König unterzeichnete das Deeret, worin er die Demission Coppino's annahm und den Deputirten Bosellt zum Unterrichts minister er⸗ nannte. Es eireulirt ein Gerücht, wonach Kronprinz Vietor Emanuel im nächsten Frühjahr eine Reise nach Oesterreich und Deutschland antreten werde.

Ein vaticanischer Berichterstatter derPol. Corr. bestätigt, daß offielöse Verhandlungen zwischen dem Vati can und Rußland behufs Anbahnung eines modus vi- vendi für die russischen Katholiken gefuhrt werden. Neben

zeitige Vorhandensein anderer mözlicher Krankbeitszu count freigesprochen.

stände nicht aus. Mackenzie wird in San Remo ver- Ausland.

bleiben, bis eine genaue Untersuchung des Kehlkopfes Oesterreich- Ungarn. Wien, 17. Februar. Das vorgenommen werden kann. Das Fr. J. bemerkt hier- Herrenhaus nahm die Verlängerung des dentschen Handels zu sehr richtig:Die Thatsache muß doch nachgerade vertrages an. Schmerling drückte dem Kaiser die Hul Jedermann klar werden, daß die Berichterstattung in den digung des Hauses für den Allianzvertrag aus, durch welchen Zeitungen, wie sie von San Remo inspirirt wird, die- die Fliedenshoffnungen befestigt worden sesen; sollte es jenige Objectivität vermsssen läßt, auf welche das deutsche aber dennoch zum Kriege kommen, so werde dle österreichische Volk Anspruch hat. In den Streit der Gelehrten kann Volksarmee neue Lorberen zu erringen wissen zur Er sich der Laie nicht mischen. Aber die Tahtsache muß höhung des Glanzes der Krone.

nachgerade auch Laien klar geworden sein, daß in dieser Pest. Das ungarische Budgetgesetz beziffert das Art Berichterstattung ein Vertuschungssystem liegt. Defieit mit 12,4 Million; Tisza wird ermächtigt, das⸗ Wie richtig diese Bemerkung ist, beweisen die vom 19, vor- selbe durch eine Creditoperatlon aufzubringen.

liegenden Telegramme: DerRelchsanzeiger veröffentlicht 18. Februar. Das Abgeordnetenhaus genehmigte folgendes Bulletin von heute Vormittag: Die Wunde den Handelsvertrag mit Italien.

des Kronprinzen fährt fort, sich bei bestem Aussehen zu Norwegen. Chrlstiania, 17. Febr. Wie verlautet, verkleinern. Fieber ist nicht vorhanden, der Husten wie reichten die Staatsräthe Arctander, Aetrup und Kildal gestern, doch machte sich etwas mehr Auswurf bemerklich. dem Kögig ihre Entlassung ein, welcher dieselbe annahm. Der Appetit ist in Zunahme begriffen. Ein Telegramm Belgsen. Brüssel, 16. Febr. Eine Interpellation desBerl. Tagbl. von gestern Abend lautet dagegen: ist angekündigt, um von dem Minister Aufklärung darüber Die Aerzte seben der Entwickelung der Krankheit während zu verlangen, ob Belglen sich der Tripel⸗Alllanz an zu⸗ der nächsten acht, längstens der nächsten vierzehn Tage schließen haben werde. Die Reglerung beschloß angeb⸗ mit großer Spannung entgegen. Eine Wendung zum lich wegen der politischen Weltlage von den Kammern Besseren oder Schlimmeren muß unbedingt in dieser Zeit 100 Million Franes als Rüstungseredit zu verlangen. eintreten. Auch die weitere Behandlung wird von dem Frankreich. Paris, 16. Febr. In Deputirten⸗ Verlauf abhängen, den das örtliche Leiden innerhalb kreisen verlautet, Conseilspräsident Tirard beabsichtige zu dieser Periode nehmen wird. Der Kronprinz hat während demisstoniren wegen des heutigen Beschlusses der Kammer, der letzten Woche unter der Unbehoglichkelt, die durch einen Antrag auf Reduction der Zinsen für die schwebende das Auswerfen des blutigen Schleimes verursacht wurde, Schuld um 3 Million in Erwägung zu ziehen, wogegen mehr gelitten, als man bisher erfuhr. Mackenzie hat Tirard sich ausgesprochen. Anderweltigen Informationen vom Kronprinzen und der Kronprinzessin einen neuen zufolge würde Tirard zunächst den Beschluß der Budget schriftlichen Beweis ihresvollkommenen Vertrauens em- commisston abwarten. In Folge des ungünstigen Ein⸗ pfangen. DerKöln. Vztg. wird von einemaußeror- drucks, den die Candidatur Flourens' verursacht hat, soll dentlichen Berlchterstatter geschrieben:Nach einer mir, der Kammer der Antrag vorgelegt werden, wonach kein heute zur Verfügung gestellten Mittheilung aus San Remo, activer Minister candidiren kann. Die Stellung des für deren Zuverlässigkeit mein Gewährsmann sich verbürgt, Cabinets ist erschüttert, doch dürfte es gelingen, die Krisis ist der Zustand des Kronprinzen ein sehr trauriger. Der! bis nach der Bewilligung des Budgets zu vertagen.

e Gründen hätten das Beispiel Deutschlands, die Möglichkeit naher Verwicklungen und französische Rath⸗ schlaͤge bestimmend auf den Zaren eingewirkt.

Aus Stadt und Land.

C. T. Friedberg. Gemeinderaths-Sitzung vom 13. Februar. Die Staats⸗ Behörde hat an die Stadt⸗ Verwaltung verschiedene Fragen hinsichtlich der Erbauung eines Zellen Gefängnisses gerichtet. Hierüber wurde de⸗ battirt und Beschlußfassung für eine demnächstige Sitzung vorbehalten. Dem Wunsche der Feldgeschworenen soll entsprochen, bezw. das Essuchen an Großh. Kreisamt gerichtet werden, die Taggelder für den Grenzrundgang in der Gemarkung Friedberger Burgwald von M. 3., auf M. 3.50 zu erhöhen. Wird das Rathhaus in Zukunft zur Abhaltung von Immobllien-Versteigerungen denutzt, so soll hierfür auch dann eine Abgabe von Mark 3. 10. erhoben werden, wenn die Verstelgerung nicht genehmigt wird. Die Höhe der Gebühr in dem einzelnen Falle festzusetzen ist Sache des Bürgermeisters.

Vilbel, 17. Febr. Gestern Abend gegen ½7 Uhr ertönte, nach dem Vilbeler Anzeiger, Feuerruf. Es brannte die G. Kalbhenn'sche Scheuer(früher P. Ganß'sche Hof; raithe) bis auf den Grund nieder und war es nur dem raschen und umsichtigen Eingreifen der Feuerwehr und der Einwohnerschaft zu verdanken, daß ein Nebengebäude, in welchem sich die Druckerei des V. A. befindet, dem Element nicht zum Opfer fiel.

Gleßen. Gegen den immer noch in Untersuchungs- haft befindlichen früheren hessischen Landtagsabgeordneten Schaum ist auf Grund des§ 159 des Str.⸗G.⸗B.(Ver leitung zum Meineid) Anklage erhoben worden und findet die Verhandlung voraussichtlich im Marz vor der Straf; kammer statt.

Gießen. Seit der am 17. October v. J. erfolgten Eröffnung des hlesigen Schlachthauses wurden bis heute

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