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N. Il
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1 an Eure Durchlaucht.
das italieniſche Volk
zum Beſten des Friedens von Fürſt Bismarck antwortete:„Ich danke Euer * Enxcellenz aus vollem Herzen, daß Sie in dem
u„ Das Bewußtſein, gemeinſam an der Befeſtigung der gegenſeitigen Freundſchaft unſerer Souveräne und unſerer Länder gearbeitet zu haben, und
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U umgibt,
cho des Jubels, von dem Rom widerhallt, bis zu Ihnen gelange, um Ihnen zu ſagen, wie ſehr Deutſchland liebt und die t dieſes Landes hochſchätzt, welches durch die Rathſchlaͤge Eurer Durchlaucht zu ſol— chem Ruhm und ſolcher Groͤße gelangt iſt. Möge mnſer Bündniß ſtets ein ſo herzliches und in⸗ times bleiben zum Ruhme beider Völker und Europa.“—
Freundſchaf
Augenblicke, wo Sie der Begegnung unſerer Souveräne beiwohnten, welche der feierliche Ausdruck der herzlichen Freundſchaft der beiden großen Nationen iſt, an mich gedacht zu haben.
unſer feſter Wille, dieſe Freundſchaft aufrecht— zuerhalten und immer intimer zu geſtalten, bil— den in meinem Herzen eine theuere Verbindung zwiſchen Ihnen inmitten der glänzendſten Feſte, welche in Rom gefeiert werden, und mir in dem einſamen Walde, den Euer Excellenz vor zwei Monaten mit mir zu durchwandern die Freundlichkeit hatten.“
— Die Mackenzie'ſche Broſchüre iſt bereits in Auszügen im Londoner„Medical Journal“ und im„Newyork Herald“ publieirt. Dieſelbe wird als höchſt unbedeutende Leiſtung bezeichnet und iſt beſonders gegen die Profeſſoren Ger— hardt und v. Bergmann gerichtet, welch' letzteren Mackenzie direct beſchuldigt, durch ſein„brutales Verfahren“ am 12. April den Tod des Kaiſers Friedrich beſchleunigt zu haben. Mackenzie be— hauptet, auch niemals daran gezweifelt zu haben, daß die Krankheit Kaiſer Friedrich's Krebs ge— weſen ſei.
— Das von Rodenberg ausgelieferte Tage— buch⸗Manuſcript ſoll von Anfang bis Ende von der Hand Geffcken's geſchrieben und von dieſem als das von ihm eingeſandte Manuſcript aner— kannt worden ſein. Was übrigens die Gerüchte betrifft, wonach Abſchriften des Tagebuches nach den Originalnotizen des damaligen Kronprinzen
gebäude angefertigt worden ſein ſollen, ſo iſt, der„Kreuzztg.“ zufolge, der Reichstagsverwal—
Zuſammenhange damit weiker Mitgetheilte amt—
die Nachricht vor, daß die vier Beamten der Deutſch⸗Oſtafrikaniſchen Plantagen-Geſellſchaft, Lucca welche auf Deutſchenhof(Lewa), etwa 5 Stunden hinter Pangani und 1½ Stunden nördlich des Markt- Fleckens Chrynan am Fluß Pangani, ſt den hieſigen Kreiſen der Deutſch-Oſtaf Geſellſchaft bangte, ſich nach Sanſibar gerettet haben. Plantage von den Aufſtändiſchen zerſtört, und dabei iſt die Tabakernte, welche mehr als ein⸗ tauſend Centner betrug, vernichtet.
ung über dieſe Anfertigung, wie über alles im
ich nicht das Geringſte bekannt. — Von der oſtafrikaniſchen Küſte liegt
ationirt waren und um deren Leben man in rikaniſchen
Dagegen iſt die muſterhaft angelegte
Ausland. Oeſterreich-Ungarn. Wien, 13. Oct. Durch ein Handſchreiben des Kaiſers an den Miniſter⸗Präſidenten Grafen Taaffe, wird der Statthalter von Galizien, Ritter von Zaleski, zum Miniſter an Stelle Ziemialkowski's, er⸗ nannt. Der Statthalter von Mähren, Graf Schönborn, erſetzt den Juſtiz-Miniſter Baron Prazak.
— 12. Oct. Der König von Serbien iſt mit dem Kronprinzen Alexander Nachmittags hier eingetroffen. — Die deutſche Botſchaft übermittelte dem Bürgermeiſter im Auftrage des Kaiſers Wilhelm für die Armen Wiens 2000 Gulden. Frankreich. Paris, 13. October. Dem „Temps“ zufolge verlangte Lytton von Goblet Aufklärungen über die Anwendung des Fremden— Dekrets. Goblet gab dieſelben ſogleich und fügte hinzu, daß bereits der Miniſter des Innern mehrere Beobachtungen über die Anwendung des Dekrets mitgetheilt habe. Goblet meint man müſſe eine Art allgemeinen Circulars abfaſſen, welches den Beamten Inſtructionen für gewiſſe Fälle an die Hand gibt. — Ein Telegramm aus Tunis beſtätigt, daß
geſetzt worden, wie ſolche gelegentlich früherer 0 berühmter Künſtlerinnen erhoben worden ſind
Rumännien. Bukareſt. Die rumäutſche Re—
gierung erließ ein Dekret, wonach allen Perſonen der Eintritt in das rumäniſche Gebiet unterſagt wird, welche nicht einen von rumäniſchen Conſuln im Auslande regelrecht viſirten Paß beſitzen.
Allerlei. st. Frankfurt. Für das Gaſtſplel der Frau Pauline im Opernhauſe ſind dieſelben erhöhten Pretſe an⸗ aſtſpiele Beſtel⸗ lungen von Plätzen für dieſes Gaſtſptel werden täglich
entgegengenommen.
Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus.
Dienſtag den 16.: Erſtes und vorletztes Gaſtſpiel der
Kammer Sängerin Frau Pauline Lucca: Carmen.
Carmen: Frau Pauline Lucea. Außer Abonnement.
Erhöhte Preiſe.
Mittwoch den 17.: Die Reiſe um die Erde in 80 Tagen.
Außer Abonnement. Erhöhte Preiſe.
Donnerſtag den 18.: Die Hugenotten. Große Preiſe.
Freitag den 19.: Zweites und letztes Gaſt Spiel der Kammerſängerin Frau Pauline Lucca: Margarethe. Margaretbe: Frau Pauline Lucca. Außer Abonne— ment. Erhöhte Preiſe.
Samſtag den 20.: Das Nachtlager in Granada. Hierauf: Wiener Walzer. Große Preiſe.
Sonntag den 21.: Cid. Große Preiſe.
Schauſpielhaus.
Dienſtag den 16.: Cornelius Voß. Große Preiſe.
Mittwoch den 17.: Zur Feier des 25jährigen Wirkens des Herrn Paul Zademack an hitſiger Bühne Neu ein⸗ ſtudirt: Adelalde. Hierauf: Der zerbrochene Krug. Zum Schluß: Neu einſtudirt: Der gerade Weg der beſte. Außer Abonnement. Große Preiſe.
Donnerſtag den 18.: Abonnements-Vorſtellung für einen ausgefallenen Freitag: Corneltus Voß. Große Preiſe.
Freitag den 19.: Tartüffe. Hierauf: Der Geizige. Gr. Pr.
Samſtag den 20.: Hamlet. Große Preiſe.
Sonntag den 21.: Gaſtſpiel der Frau Niemann Raabe zum erſten Male: Franeillon. Schauſplel in 3 Akten von Alexander Dumas. Erhöhte Preiſe.
Brodpreiſe vom 16. October bis 1. November.
Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Bad⸗Nauheim: Sorte Brod 2 Kilo 57 Pf., 2. Sorte 2 Kilo 49 Pf., 3. Sorte 2 Kilo 44 Pf. Fleiſch⸗ ꝛt. Preiſe vom 16. Octbr. bis 1. Novbr. Nach eigener Angabe der Metzger.
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der italieniſche Conſul den franzöſiſchen General— reſidenten Maſſicault benachrichtigte, das Dekret betr. den Unterricht könne auf italieniſche Schulen keine Anwendung finden; die italieniſche Regie rung werde eine Inſpection ihrer Schulen nicht zulaſſen Maſſicault übermittelte ſogleich alle da— rauf bezüglichen Schriftſtücke nach Paris. Die Angelegenheit wird nunmehr zwiſchen den Cabi
Friedrich Wilhelm ſeiner Zeit im Reichstags—
netten von Rom und Paris direct erledigt werden.
Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach unverändert.
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Obligations-Verlooſung.
Durch heutige Verlooſung iſt die Nr. 29 der Partial— Obligationen der Gemeinde Kaichen vom Jahr 1845 im Betrage von Einhundert Gulden auf den 31. Dezember l. J. rückzahlbar geworden. Der Inhaber wolle dieſen Betrag am Verfalltage gegen Rückgabe der Schuldurkunde an unſerer Gemeindekaſſe erheben, da mit dieſem Tage die Verzinſung endigt
Kalchen am 11.
Großherzog
October 1888 liche Bürgermeiſterei Kaichen.
Dienſtag den 16. October, ſteigere ich vor der Apotheke in A ſſ
von Nleder⸗Wöllſtadt kommende Pfand Objeete gegen baar:
1 Oekonomiewagen,
5 Ziegen,
1 Gans,
ſowie ſonſtige Hausmobllien.
Herget,
371 Kreisbote zu Vilbel.
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Zwangs Verſteigerung. Mittwoch den 17. October, Nachmittags 6 Uhr, ver ſteigere ich vor dem Bahnhof in Friedberg mebrere von Nieder-Florſtadt kommende Stück Rindvleh, ſowi verſchtedene Hausmobilien gegen baar. NB. Verſteigerung vorausſichtlich ſicher.
Herget,
3719 Kreisbote zu Vilbel.
Von Speiſekartoffeln
Waggon unter M. 107 Magdeburg, erbeten.
(H. 63336 k.) 370
enheim nachſtehende,
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“Friedrichsdorfer
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Herten-Megenmantel,
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beſtes Mittel gegen Huſten, in F 3723
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ruuben⸗Btuſ-Shrup,
8 J. A. Windecker
Westen und Wämse
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CCC ²˙ 1 Verzinkte und lackirte Eimer
an. aum.
Plüſch und Pelz
ür Mäntel⸗Beſatz empfiehlt C. Halb fleisch.
5 Hammelfleiſch,
—
das Pfund 50 Pf., verkauft 3721
Ausverkaut.
Wegen Geſchäfts-Aufgabe verkaufen wir ſämmtliche Manufactur-Waaren, um ſchnell damit zu räumen, zu und unter Einkaufspreiſen. Gebrüder Strauß
Todes⸗Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir die ſchmerzliche Mittheilung von dem am N 12. d. M. nach langem, ſchweren Leiden erfolgten Hinſcheiden unſerer geliebten Gattin, Mutter und Schweſter
Margaretha Rumpf, geb. Bechſtein.
Für die bewieſene Theilnahme und Blumenſpende ſagen herzlichen Dank
Frledberg, 14. Oetober 1888.
N Die trauernden Hinterbliebenen.
Wilhelm Kreuter M.
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