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Repertoir⸗Entwurf der bereinigten Stadt Theater in Frankfurt. Opernhaus. Donnerstag den 8.: Zum ersten Male wiederholt: Gioconda. Große Preise. Anfang 1/7 Uhr. Freitag den 9: Vorstellung bei ermäßigten Preisen; Donna Diana. Außer Abonn. Anfang ½7 Ubr. Samstag den 10.: Gioconda. Große Preise. Anfang 1/7 Ubr. Sonntag den 11. Nachmittags 3½ Uhr: Fatinitza. Außer Abonnent. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Amelia, oder Der Maskenball. Gewöhnliche Preise.
Montag den 12.: Geschlossen. 8 Dienstag den 13.: Gloeconda. Große Preise. Anfang 1/27 Uhr. Schauspielhaus.
Donnerstag den 8.: Alt Frankfurt. Außer Abonnent.
Kleine Preise. Anfang ½7 Uhr. 5 Freitag den 9. Abschteds⸗Vorstellung des Hrn. Philipp. Gasparone. Erminio: Herr Philipp. Große Preise. Anfang ½7 Uhr. ö Samstag den 10.: Zum ersten Male: Ratkliff, Tagödie in 2 Akten von Heinrich Heine. Hierauf zum ersten Male: Frühling im Winter. Lustspiel in 1 Akt von
L. Fulda. Zum Schluß: Der zerbrochene Krug. Große Preise. Anfang 1/7 Uhr.. Sonntag den 11.: Andrea. Große Prelse. Anfang
1½ 7 Uhr.
Ein Ausschreiben des Deutschen Centralkomités der Vereine vom rothen Kreuz in Berlin fordert dringend zu regster Thätigkeit im ganzen deutschen Vaterlande auf. Die Gründe hierfür brauchen angesichts der politischen Lage nicht näher dargelegt zu werden, Wir hoffen, wie unsere Reichsregierung, auf die Erhaltung des Friedens, aber wir müssen uns ebenso wie diese für den gegen; theiligen Fall vorbereiten. Wo durch das neue Wehr gesetz die ganze waffenfähige Mannschast für den Ernst fall bereit gestellt wird, muß auch das rothe Kreuz ge— rüstet sein, die ihm obliegenden Aufgaben voll und gan;
zu erfüllen. Dies um so mehr, als fortan also für unser Land wesentlich unser Verein mit seinen Zweig⸗ vereinen ausschließlich berechtigt sein würd, den Kriegs- santtätsdienst zu unterstützen. Dlesem Recht entspricht die Pflicht, das hierdurch ausgesprochene Vertrauen un bedingt zu rechtfertigen und insbesondere zu diesem Zweck jetzt schon unsere Organisatton voll und letstungsfähig zu gestalten, denn ohne gründliche Vorbereitung ist es. nicht möglich, den an uns herantretenden Aufgaben ge⸗ recht zu werden. Abgesehen von besonderen solchen Auf; gaben, welche den einzelnen Zweigvereinen erwachsen können und worauf in besonderen Zuschretben zurückzukommen wir uns vorbehalten, handelt es sich zunächst für die noch bestehenden Vereine um Verstärkung, fur die in der Sicherheit des langen Friedens eingegangenen um Wiederherstellung; da wo solche überhaupt noch nicht bestanden, um Neugründung von Zweigvereinen; überall aber um Gewinnung zahlreicher Mitglieder und kräftiger Geldmittel, insbesondere durch Jahresbeiträge. Indem wir hlerzu dringend auffordern, ottten wir über die Ergebnisse an uns zu berichten. Wegen Bezuges von Statuten und Ertheilung von Auskunft wolle man sich an den mitunterzeichneten Schriftführer wenden. Darmstadt, 18. Februar 1888.
Der Vorstand des Hülfsvereins im Großherzogthum Hessen für die Krankenpflege und Unterstützung der Sol— daten im Felde(vom rothen Kreuz.)
Der Vorsitzende: A. Weber, Minlsterlalpräsident. Der Schriftführer: Buchner, Geh. Ober-Konststortal⸗ rath, Riedeselstraße 42.
Literarisches. Dabeim Nr. 22 enthält: Seine Frau. Forts.— Der Pfarrer Thümmel in Remscheid und seine Prozesse. Von Dr. Klasing. Mit Porträt.— Ohne Freunde. Schluß.— Zu unsern Bildern: Der Ueberfall, Schaber— nack, und Am Waldessaum.— Hauswirthschaftliche Um— schau. Mit Illustr.— Eine furchtlose Antwort.— Nun ist sie todt! Gedicht von Schanz.— In unserer Splel⸗ ecke. Aus der Zeit— Für die Zeit.— Frauen Daheim.
Für die Armen⸗Anstalten
sind folgende Gaben eingegangen, die wir mit dem herz⸗ lichsten Danke zur öffentlichen Kenntulß bringen.
A. Für die Volksküche: Metzger Friedrich 10 Pfund Fett, Frl. Baur 3 M., Schulrath Schmidt 3 M., Frau Major Römheld zweite Gabe 3 M., Dekan Meyer zwelte Gabe 3 M., Joseph Muller 2 M., Ungenannt 3 M., Frl. R. 3 M.“, Oberlehrer Bitsch zweite Gabe 3 M., Gesammelt in der letzten Sitzung der freiwilligen Feuer— wehr⸗Unterstützungskasse 11 M., Metzger Waas 10 Pfd. Fett, ein unbekannter Geber 225 Stück Lob Käse, Frau Bürgermeister Steinhäußer zweite Gabe 3 M., Fräulein Klippstein zwelte Gabe 2 Mark, Kaufmann Nauheimer zweite Gabe 2 M., E. Hanstein 1 Korb Kartoffel, Gg. Em. Hanstein 15 Pfd. Fett, Kaufmann Damm 10 Pfp, Erbsen, N. N. 1 Sack Kartoffel und 1 Korb Gemüse, Forstmeister Herpel zweite Gabe 5 M., Frau Geheime Kirchenrath Diegel 5 M., Reallehrer Wiesehahn 3 M., K. Heidt 2 M., Professor Dr. Koestlin 10 M., Kaufm. Flaschenträger 20 Pfund Bohnen und 20 Pfund Mehl, Bäcker Trumpfheller 15 Pfd. Mehl, Ungenannt Suppen⸗ grünes und Muskatnüsse
B. Für das Bürger Hospital: N N. 10 M., N. N. 12 Frauenhemden, 12 Kinderhemdchen, 18 Nachthauben, 9 Halstücher, 12 Kinderhauben, 2 Kinderfacken, 4 Paar Kinderstrümpfe und 2 Kleidchen.
Friedberg den 27. Februar 1888.
Fur die Armen-Commission: Meyer.
Stadtkirchenbau⸗Verein.
Für denselben gingen im Monat Februar 1888 an Geschenken ein und werden mit herzlichem Danke be⸗ scheinigt: von den Geistlichen des evangl. Dekanats Rod⸗ heim 15 M. und von einem Ungenannten 15 M. Um weitere Gaben wird freundlichst gebeten.
Friedberg den 6. März 1888.
Dr. Weiffenbach, Vorsitzender. Heidt, Rechner.
Oeffentliche Aufforderung.
Nikolaus Klein III. von Ockstadt hat bescheinigt, daß er das in der Gemarkung Ockstadt gelegene, auf dem Namen des Rudolf Klein I. von da im Grundbuch stehende Grundstück Fl. II. Nr. 146, Grabgarten, 20te Gewann in den Holderwiesen, in Folge elterlicher Erbtheilung erworben und schon über 30 Jahre ungestört besessen hat. Seinem Antrage gemäß werden nunmehr die mii unbekanntem Aufenthalt abwesenden Erben des verlebten Rudolf Klein J. und Diejenigen, welche auf das Eigen⸗ thum des vorbemerkten Grundstücks etwa Ansprüche erheben zu können glauben, öffentlich aufgefordert, sich binnen 4 Wochen über die Anerkennung des Eigenthumserwerbs durch Ersitzung zu erklären, als sonst die Anerkennung angenommen und die zum Eintrag im Mutationsverzeich— niß und Grund buch auf den Namen des Nikolaus Klein III. von Ockstadt erforderliche Urkunde ausgestellt wird. Friedberg den 16. Februar 1888.
Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Sellheim.
Oeffentliche Aufforderung.
Die Heinrich Schaupp Eheleute von Ockstadt haben bescheinigt, daß sie das in der Gemarkung Ockstadt ge⸗ legene, dem Rudolf Klein J. von da zugeschriebene Grundstück Flur VI. Nr. 180, Acker, 5. Gewann auf den Ober⸗Wöllstädter Weg, vor längeren Jahren gekauft und schon über 30 Jahre ungestört besessen haben. Auf Antrag wird nunmehr den mit unbekanntem Aufent⸗ halte abwesenden Erben des verlebten Rudolf Klein J. und Denjenigen, welche auf das Eigenthum des vor bemerkten Ackers etwa Anfprüche erheben zu können glauben, aufgegeben, sich binnen 4 Wochen über die An⸗ erkennung des Eigentbumserwerbs durch Ersitzung zu erklären, als sonst die Anerkennung angenommen und die zum Eintrag in's Mutatlonsverzeichniß und Grund⸗ buch auf den Namen des Heinrich Schaupp und Ehefrau, geborene Griedelbach, von Ockstadt erforderliche Urkunde ausgestellt wird
Friedberg den 6. Februar 1888.
Großherzoglsches Amtsgericht Friedberg. 741 Sellheim.
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Bekanntmachung.
Im Firmenregister des unterzeichneten Amksgerichts wurden heute folgende Einträge vollzogen: 1. Die von Herrn Heinrich Mergard in Aachen, Inhaber der Firma„Ziegelei am Bahnhof in Bad-Nauheim“,
den Herren Philipp Müller und Joseph Ritz zu Bad Nauheim unterm 24. Dezember 1886 ertheilte Collectiv⸗Procura ist erloschen. An Stelle der ge⸗ nannten Colleetio Proeuristen ist dem königl. Bau— inspeetor a. D. Herrn Milezewski, dermalen zu Bab⸗Nauheim, Procura ertheilt worden.
2. Die Firma Beyring& Nephuth zu Bad-Nauheim 20
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Dr. Kochs' Pepton- Bouillon.
Ausgezeichnet als Lusnatz zu Suppen, Gemsen, Tunken eto.
Zwei Theelöffel voll geben mit Wasser ohne weiteren Zusatz sofort eine Tasse schmackhafte und kräftige Fleischbrühe.
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Bekanntmachung.
Nachdem in dem gegen Fräulein Bertha Zaun von
günstiger Steigerlöse sämmtliche Gläubiger mit 100 Pro— zent, also vollständig befriedigt worden sind, so wird unter deren allseitiger Zustimmunz auf Antrag der Ge— meinschuldnerin das Konkursverfahren eingestellt. Bad Nauheim den 1. März 1888. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Bauer.
945 Schütz.
Oeffentliche Zustellung.
Der Philipp Klefer, Schuhmacher, zu Butzbach klagt gegen den Ernst Pfeiffer, Schreiner, früher zu Wohnbach, jetzt unbekannten Aufenthaltorts, wegen eines Restes für Schuhmacherarbeit lt. Rechnung mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 41 Mark 25 Pf., nebst 50% Verzugszinsen vom 1. Oetober 1887 an, auch das Urtheil für vocläufig vollstreckbar zu er— klären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand lung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amts— gericht zu Hungen auf Freitag den 27. April 1888, Vormittags i Ubr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht—
Hungen. Klös, 920
Gerichtsschretber des Großherzoglichen Amtsgerichts.
Holzversteigerung.
Samstag den 10. d. Mts., Vormittags 10 Uhr an⸗ fangend, kommen im Walde der Gemeinde Beienheim nachstehende Holzsorttmente zur Versteigerung, als:
225 Raummeter Buchen Scheiter,
ist erloschen. 3. Die Firma Therese Rack in Bad-Nauheim ist er⸗
loschen. i Babd⸗Nauheim den 29. Februar 1888. Großherzoglsches Amtsgericht Bad Nauhelm,
Bauer. 94 Schütz.
4 4 Uuterjacken& Unterhosen u ee.
59 1 Buchen und Eichen Knüppel, 263 6 Buchen- Reisig, 1 Eichen⸗„ 8 1 Nadel⸗ 10 2 10 Buchen Stöcke, 4„ Eschen⸗ U f 17 Eichen Stämme mit 17-39 Centim. Durchmesser,
8„ U. 1722„
Zusammenkunft im Walddistrikt Bauberg. Belenheim am 6. März 1888.
Großherzogliche Bürgermeisterei Beienheim.
951 Stein.
Holzversteigerung.
Im Gemeindewald Nieder-Rosbach, Distrikt Alter⸗
Bad Nauheim eingelesfteten Konkursverfahren in Folge heegwald, werden Montag den 12. März folgende Holz—
sorten versteigert:
18 Eichenstämme von 1732 Centim. Durchmesser, 14 Buchenstämme„ 27—42 5 1
4 Nadelstämme„ 21-30 1 1
55 Raummeter Buchen Scheiter,
3 5 Eichen⸗ 1
76 5 Buchen Knüppelholz, 4„ Eichen⸗ 10
82 f Buchen--Stockholz,
*„ Eichen⸗ 7 260 Buchen-, 226 Eichen- und 64 Nadel-Wellen. Anfang und Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem neuen Weg im Holzschlag.„ Nieder⸗Rosbach am 6. März 1888.“ Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Ros bach. 947 Groh.
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CogseL H)
M. I. 7 enksprie Nr vollständig.
2—. N Die Obstbaum⸗Schulen von Karl Umher, Laubenheim bel Mainz, empfehlen bedeutende Vorräthe von kräftigen und gutbe⸗ wurzelten Obsthochstämmen u. Zwergobstbäumen.
Catalog gratis und franco. 456
Feldziegelbrenner,
welche alle zur Feldztegelfabrikation nöthigen Arbeiten in Aceord übernehmen, wollen sich melden
Dampfziegelei am Bahnhof 836 Bad Nauheim
FChocofade KI zu länd. Fabrikaten
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