Ausgabe 
6.9.1888
 
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In Schweden, wo die Gastfreundschaft von jeher Sitte, koͤnne man die Gefühle schatzen, die ihn bel seiner Heimkehr, nachdem er im Kaiserschlosse in der Hauptstadt Deutschlands Gastfreundschaft genossen habe, beseelten. Alle Anwesenden könnten gewiß die Dankbarkeit, der er durch einen Toast auf den Kaiser Wilhelm Ausdruck geben wollte, verstehen. Dadurch, daß der Kaiser dem jüngst⸗ geborenen Prinzen nicht nur seinen(des Königs) Namen, sondern ausschließlich schwedische Namen verliehen habe, habe er nicht nur ihm, sondern auch dem ganzen Lande einen Beweis seiner freundschaftlichen Gesinnung geben wollen. Er sei überzeugt, alle Anwesenden würden den Toast auf den mächtigen Kaiser, der jetzt auch dem Verbande der schwedischen Streitmacht angehoͤre, in solcher Weise zustimmen, daß es auf der anderen Seite der Ostsee widerhalle.

Belgien. Brüssel. Ein von derNouvelle Revue veröffentlichter Brief des Prinzen Ferdi nand von Coburg an die Gräfin von Flandern ist apokryph.

Frankreich. Paris, 3. Sept. Saͤmmtliche zu Uebungen ausgelaufene Torpedoboote sind nach dem Hafen von Toulon zurückgekehrt. Mehrere derselden beginnen abzurüsten. Der Marine⸗ minister soll sich sehr zufrieden mit den Manö⸗ vern erklärt haben, andere Leute wollen aber wissen, es habe gar nichts geklappt.

Spanien. Madrid. Die Nachricht, die Königin⸗Regentin von Spanien beabsichtige dem König Humbert in Rom ihren Besuch abzustatten, wird Pariser Meldungen zufolge dementirt.

Italien. Rom, 3. Sept. Der König und der Kronprinz besuchten Vormittags Faenza, wo ihnen außerordentliche Ovationen bereitet wurden. Die Königin traf im Laufe des Nachmittags in Forli ein und wurde auf der Fahrt dahin überall festlich empfangen. Die morgige große Parade bildet den Schluß der Manöver.

Serbien. Belgrad. Aus sicherster Quelle erfährt dasFr. J., daß die nächste Skup⸗ schtina die Ehescheidung des Königspaares als Staatsact und als nothwendig erklären wird.

Türkei. Konstantinopel. Wegen drohender Unruhen in Macedonien und Altserbien verstärkt die Türkei ihre Truppen an der serbischen und bulgarischen Grenze und in den Garnisonen und befestigt die Lager von Kunanowo und Gilan.

Rußland. Petersburg, 3. Sept. Der Kaiser verließ gestern Iljinskoye, um hierher zurückzukehren.

4. Sept. Die Kaiserin traf heute auf der Station Alexandrowskaja unweit Petersburg ein und wurde von dem bereits gestern zurückge⸗ kehrten Kaiser Alexander begrüßt. Morgen tritt die kaiserliche Familie die auf zwei Monate be rechnete Reise nach dem Süden des Reiches und in den Kaukasus an.

Aus Stadt und Land.

f. Friedberg. Unser Sedanfest wurde am ver⸗ flossenen Sonntag in gewohnter schöner Weise gefeiert. Um 5 Uhr früh wurde das Fest durch Böllerschüsse ein⸗ geleitet. Der Gottesdienst in der Stadtkirche war sehr besucht. Um 722 Uhr stellte sich der Zug in der Burg auf und bewegte sich um 2 Uhr durch die Kaiserstraße nach dem südlichen Theil der Seewiese, der diesmal zum Fesiplatze hergerichtet worden. Die Festrede, die wohl durchdacht und außerordentlich verständlich und eindring⸗ lich für die Jugend war, wurde diesmal von Direktor Dr. Curschmann gehalten. Nach einer geschichtlichen Eln⸗ leitung, welche mit der Kalserkrönung in Versallles schloß, fuhr Redner etwa folgendermaßen fort:Welche Ge⸗ danken und welche Gefühle müssen bei dieser Nachricht den Gefangenen in Wilhelmshöhe bewegt haben! Ein Napoleon hatte dem deutschen Reiche ein schimpfliches Ende bereitet, und er, der dritte Napoleon mußte vom Schick⸗ sal dazu ausersehen werden, durch seine frivole Kriegs⸗ erklärung das deutsche Reich in neuem, ungeahnten Glanze erstehen zu lassen. Und daß dieses Reich werden konnte und daß die Kraft und die Stärke der Franzosen ge⸗ brochen wurde, dazu hat, wenn auch die vorausgehenden und nachfolgenden Siege bedeutend genug gewesen sind, der Tag von Sedan am meisten und in erster Linie bei⸗ getragen. Darum feiern wir diesen Tag wie früher so auch heute. Doch könnte in manchem Herzen sich Be⸗ denken regen, ob wir auch in diesem Trauerfahre zu einer Feler berechtigt sind, in diesem Trauerjahre, das uns nicht nur den Gründer der deutschen Herrlichkeit Wilhelm I., sondern auch seinen treuen Helfer und Sohn Friedrich III. durch den unerbittlichen Tod geraubt hat.

Kalser, wie sie die deutsche Geschichte noch nie ge⸗ sehen, treu vereint im Leben und Wirken, treu ver⸗ eint im Sterben. Redner erinnert nun an die belden Kalserworte:Ich habe keine Zeit muͤde zu sein und Lerne zu leiden ohne zu klagen und fuhr dann fort: Wenn nun aber zwei solcher Heldengestalten von uns geschieden, sollten wir da nicht stille zu Hause trauern statt zu feiern? Nein! nochmals nein! Gerade heute an diesem Tage, dessen Ruhm die Verewigten begründet, wollen wir laut und öffentlich Zeugniß ablegen von der unauslöschlichen Dankbarkeit, die wir den großen Todten schulden und freudig zollen. Gerade heute wollen wir in den Herzen unserer Jugend das Andenken an sie wachrufen und wacherhalten, damit es als ein Heilig⸗ thum sich vererbe von Generation zu Generation. Aber, wenn wir im Sinne der heimgegangenen Kalser handeln wollen, so darf unsere Dankbarkelt sich nicht bloß auf ste allein erstrecken, sondern muß sich auch auf alle aus⸗ dehnen, die an dem Slege von Sedan und den blutigen Schlachten des Jahres 1870 theilgenommen. Auch in unserer Stadt wellen solche. Blicket mit Llebe und Ehr⸗ furcht zu ihnen empor und gelobet Euch im Herzen, es ihnen gleich zu thun, denn der Dank mit blosen Worten genügt nicht, Thaten müssen ihn beweisen und bekräftigen. Die erste That für Euch ist, wenn Ihr in der Schule fleißig seid und arbeitet, um körperlich und geistig tüchtig ausgebildet zu werden, damit Ihr später im Leben den Posten, auf den Ihr gestellt werdet, mag er groß oder klein sein, würdig ausfüllet. Dann, aber nur dann, wenn Ihr jetzt im Unterrichte und später in Eurem Be⸗ ruf nach dem erhabenen Vorbilde der entschlafenen Kaiser rastlos thätig seid, werdet Ihr im Stande sein, die schwere Aufgabe zu erfüllen die Euer wartet, die Auf⸗ gabe, die Errungenschaften Eurer Kalser und Väter treu zu bewahren. Und dies, wenn es Euch gelingt, ist der deste, aber auch schwerste Dank den Ihr den Helden des Jahres 1870 abstatten könnt. Trübe und ernst ist die Zeit, in der wir leben; Feinde lauern im Osten und Westen des Reiches; das Glockengeläute, das der schmerz⸗ bewegten Natlon den Tod zweier Kalser verkündete, ist kaum verhallt; Moltke hat seinen ruhmgekrönten Feld⸗ herrnstab des Alters wegen niedergelegt: aber und auch deshalb sind wir heute zusammengekommen laut und öffentlich vor aller Welt wollen wir durch unsere heutige Feier erklären, daß wir nicht verzagen und nicht zu verzagen brauchen, eingedenk des Wortes unseres großen Reichskanzlers, den Gott der deutschen Nation noch lange erhalten möge, eingedenk des Wortes:Wir Deutschen fürchten Niemand als Gott. Im Vertrauen auf Gottes allmachtigen Beistand blicken wir mit Freude und Stolz zum deutschen Kaiserthrone empor. Auf ihm horstet ein junger, thatenkühner Aar. Schon hat er dle gewaltigen Schwingen geregt und mit seinem Fluͤgel⸗ schlage die Welt erschüttert. Ihm geloben wir und das ist die echte Sedanfeler in dieser feierlichen und ernsten Stunde Treue bis zum Tode. Freudig stimmen wir ein in seinen Ruf:Lieber wollen wir unsere 18 Armee⸗ corps und 42 Millionen Einwohner auf der Wahlstatt lassen, als einen Stein von dem hergeben, was uns die Jahre 1864, 66 und 70 erworben. Dies Kaiserwort soll die Devise der heutigen und aller künftigen Sedanfelern sein. Denn nichtswürdig ist die Natlon, die nicht ihr Alles freudig setzt an ihre Ehre. Die Rede schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Kalser Wilhelm den II. Nach derselben ent wickelte sich wie immer ein reges echt volksfestliches Leben. Lebhaft bedauert wurde allgemein, daß diesmal das Comité keine Vertheilung von Splelpreisen an die Kinder veranstaltet hatte, zumal der Ertrag der Sammlung ein sehr günstiger gewesen sein soll.

J. Bad⸗Nauheim, 2. September. Der Artikel in Nr. 101 des Anzeigers über die Zusammenlegung des Realschul⸗Unterrichts auf den Vormittag war Einsender dieses aus der Seele gesprochen. Die dort angeführten Gründe sind so einleuchtend und überzeugend, daß man sich erstaunt fragt, warum eine solche Anordnung nicht schon längst getroffen wurde. Einsender mochte noch ein Moment hinzufügen. Würde der Unterricht um 12 oder um 1 Uhr Mittags geschlossen, so könnten die hlesigen Schüler, deren nicht weniger als 43 die Friedberger Realschule besuchen, mit dem um 12 Uhr 39 Minuten oder 1 Uhr 43 Minuten von Friedberg abgehenden Eisen⸗ bahnzug die Heimkehr antreten und das immerhin Kosten verursachende Mittagessen in Friedberg ersparen. Ein consistentes Umstandsbrod, etwa um 10 Uhr genossen, würde bis dahin ausreichen. Bel dem Schlusse des Unterrichts um 4 Uhr müssen die Jungen zu Fuß zurück⸗ kehren, da der nächste Zug erst um 6 Uhr 31 Minuten von Friedberg abgelassen wird. Im Winter und bei schlimmer Wltterung ist die /stündige Wanderung, die mit mancherlei Beschwerden verläuft, nur die Ursache gar mancher Erkältungskrankheit. Wie bereits im früheren Artikel bemerkt, würde mehr Zeit zu den Schularbelten im Hause gewonnen, aber auch für musikalischen Unterricht und die nothwendig damit verbundenenUebungen ge⸗ bricht es bei der dermaligen Einrichtung absolut an Zeit. Einsender ist überzeugt, daß die angeregte Zusammen⸗ legung des Unterrichts auf die Zeit von 81 oder von 71½ 121, Uhr Vormittags sich des Beifalls aller aus⸗ wärtigen Schuler und deren Eltern in hohem Grade er⸗ freuen würde; aber auch den Friedberger Schülern würde die vorgeschlagene Aenderung gewiß mit der Zeit mehr conveniren, wenn für sie die Vortheile auch nicht sofort so in die Augen springen.

Heldenbergen. Am Samstag hatte der Sohn des Statlonsvorstehers in dem benachbarten Bruchköbel den Besuch eines 13jährigen Schulkameraden aus Hanau.

Ja das eine Jahr hat uns zwei Kaiser entrissen, zwei

Letzterer nahm eine in dem Bureau hängende geladene

Flinte herab und machte einige Griffe damit. Der Schuß ging los und die Kugel drang dem Schulfreund in dle

Stirne und durchschlug den ganzen Schädel. Der Tod

trat augenblicklich ein.

Allerlei.

Frankfurt. Zur Beleuchtung des Hauptbahnhofes, der Schienenstränge, Hallen, Büreaux ꝛc. werden all⸗ abendlich nicht weniger als 21,740 Lichter aller Art an⸗ gezündet. Die Pferdebahn beförderte in der ersten Woche nach Eröffnung des Hauptbahnhofes auf der Strecke Constablerwache⸗Hauptbahnhof über 80,000 Personen.

Breslau, 3. Sept. Die seit der vorigen Woche in der ganzen Provinz anhaltenden starken Regengüsse haben allenthalben Hochwasser zur Folge gehabt. Die meisten Gebirgsflüsse sind bereits aus ihren Ufern ge⸗ treten. Bel Glatz sind mehrere Orte durch die Neisse überschwemmt; auch die Oder bei Ratibor steigt rapid und hat den höchsten Uferpunkt erreicht.

Ostende, 3. Sept. Infolge des Einsturzes einer Estrade bei der gestrigen Pilgerfahrt in der Ortschaft Jumet wurden 2 Personen geködtet, 25 schwer und 70 leicht verwundet.

Baltimore, 3. Sept. Gestern wurde eine Reihe Waarenmagazine in dem schönsten Stadtviertel durch Feuersbrunst zerstört; eines davon stürzte während des Brandes ein und wurden dadurch 7 Feuerwehrmänner getödtet. Der Schaden wird auf eine halbe Million Dollars geschätzt.

Auckland, 2. Septbr. Nach einem Telegramm des Reuter'schen Bureaus aus Wellington wurden in ganz Neuseeland gestern Morgen fast eine halbe Stunde lang heftige Erd⸗Erschütterungen verspürt. In Christchurch stürzte der Thurm des Domes ein, mehrere andere Ge⸗ baude wurden beschädigt. Die Einwohner verließen die Häuser, kehrten aber zuruck, nachdem die Gefahr vorüber war.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 4. Sept. Fruchtpr. Watzen neuer M. 17.50, alter M. 19.00., Korn M. 14.00 00, Gerste M. 1415, Hafer alter M. 14.00 14.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund.

Friedberg, 5. Sept. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.101.20. Eier 1 St. 6 Pf.

Grünberg, 1. Septbr. Frucht Preise. Weizen M. 17.10, Korn M. 14.70, Gerste 13.00, Hafer M. 14.00, Erbsen M. 00.00, Samen M. 22.90, Kartoffeln M. 0.00.

Gießen, 4. Sept. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. N. 1. 1.10, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf., Käse per Stück 47 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis 0.70, Hühner per Stuͤck M. 0.90 1.40, Hahnen per Stück M. 0.50 0.90, Enten per Stück M. 1.402.00., Ochsen⸗Flelsch per Pfund 6068 Pf., Kuh und Rind⸗ Fleisch 4554 Pf., Schwelnefleisch 5060 Pf., Hammel⸗ Fleisch 5464 Pf., Kalbfleisch 40 46 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50 6.50, Zwiebeln per Gentner MN. 6.007.50., Weißkraut per Stück 1030 Pf.

Frankfurt, 4. Sept. Fruchtbericht. Hies. Weizen⸗ mehl Nr. 0 M. 3234, Nr. 1 M. 29.00 31.00, Nr. 2 M. 2728, Nr. 3 M. 25.50 26.75, Nr. 4 M. 21 22, Nr. 5 M. 18.00 19.00, Milchbrod⸗ und Brodmehl im Verband M. 55 57.50, norddeutsche und westfälische Weizenmehle Nr. 00 M. 26.25 27.00, Roggenmehl(hiesiges! Nr. 0 M. 25 26.00, Nr. 0/1 M. 23.00 24.00, Nr. 1 M. 21.00 bis 22.00, Nr. 2 M. 17.50 18.50, Weizen neuer ab unserer Umgegend M. 17.75- 18.25, frei Bahn hier M. 18.25 bis 18.50, alter ab unserer Umgegend M. 19.2519.75, frei Bahn hier M. 19.50 20., fremder nach Qual. M. 19.00 21.75, Roggen hiesiger neuer trockener M. 14.25 14.50, russischer M. 15.50 bis 15.75, Gerste, Brauerwaare per Herbst M. 17.00 21, do. zu Mahlzwecken M. 12 12.50, Hafer, prima M. 15.0016., mittel M. 1415., Raps M. 26. 27.50, Mais M. 13.50 14, Erbsen M. 1419, Roggenkleie M. 4.755.00, Weizenkleie M. 4.25, Malz⸗ keime M. 4.25 4.50, Moostorfstreu prima M. 1.3500., Spelzspreu M. 1.25, Reismehl M. 4 4.50, Chilisalpeter per Februar⸗März 1889 M. 9.00 9.25 ab Harburg. Sämmtliche Artikel bei Abnahme von 200 Centner an. Rüͤböl im Detail M. 60.61.

Frankfurt, 3. Septbr. Viehmarkt. Angetrieben waren 404 Ochsen, 50 Bullen, 590 Kühe, Stiere und Rinder, 315 Kälber, 82 Hämmel und 205 Schweine. Die Preise stellten sich pro 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 6264, 2. Qual. M. 5557, Bullen 1. Oual. M. 39 41, 2. Qual., M. 3738, Kühe, Stlere und Rinder 1. Qual. M. 50 52, 2. Qual. M. 40 44, Kälber 1. Qual. pro Pfund Schlacht gewicht 5562 Pf., 2. Qual. 5255 Pf., Hämmel 1. Qual. 6062 Pf., 2. Qual. 4850 Pf., Schweine 1. Qual. 5456 Pf., 2. Qual. 52 54 Pf.

Frankfurt, 4. September. Engrosmarkt. Heu pro hundert Kilo M. 7.00 8.80, Stroh pro hundert Kilo M. 5.60 6.40, Butter pro 50 Kilo M. 100. 103., Eier daß Hundert M. 4.50 5.00, Erbsen hundert Kilo M. 18 21.50, do. geschälte M. 20 30, Linsen M. 28 45, weiße Bohnen M. 23 25.50, Mohrrüben 50 Kilo M. 68, Preiselbeeren per Pfund 18 Pf., Aprikosen per Pfund 00 bis 00 Pfennig, neue hiesige Kartoffeln hundert Kilo M. 4.50 6.50, Blumenkohl hundert Stück M. 25.00 bis 50.00, Kopfsalat M. 3.00 5.00, Erbsen per Centner M. 15.20., grüne Bohnen per Pfd. 45 Pf., Nüsse 100 Stuͤck 50 80 Pf., Pfirsiche per Pfund 70 Pf., Zwetschen per Pfd. 11 15 Pf., Mirabellen 2025 Pf., Himbeeren 00 00 Pf., neue Aepfel per Pfd. 622 Pf., Birnen per Pfd. 5 15 Pf., Melonen per Stück M. 0.60 bis 3., Trauben per Pfd. 50 Pf., Einmachgurken hundert

Stück M. 1. 1.20, Reineelauden per Pfd. 1216 Pf.

gegeben üblichen Büreau an Flo 10ter ne Orube dlelen,? latten u Ort 3135