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N 1888.
Oberhessischer Anzeiger.
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Donnerstag den 2. August.
M 90.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., auswärtigen Einsendern 0
i lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der
ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von
Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
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Verloosung von Industriegegenständen.
Betreffend: Den Ankauf von Berner Zuchtvleh.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Es besteht die Absicht, im Falle die erforderliche Anzahl Bestellungen eingeht,
Ochsen und Rinder— anzukaufen.
Termine mittheilen.
Etwa bei Ihnen erfolgende Bestellungen von Privaten wollen Sie ebeufalls bis zum 10. k. Mts. uns übermitteln.
Friedberg den 31. Juli 1888.
die davon gefallenen Fohlen.
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nterschrift und Siegel versehen, zurücksenden.
Amtlicher Theil.
Btreffend: Gesuch des Vorstandes der Gewerbehalle in Darmstadt um Erlaubniß zur Abhaltung einer
Betreffend: Die Bildung der für das Jahr 1888/89 nöthigen Weinsteuer-Einschätzungs-Commmisstonen.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Das Großherzogliche Hauptsteueramt Gießen hat uns diejenigen Bürgermeistereien, welche mit Erledigung unserer Verfügung vom 11. April l. J. noch im Rückstand sind, namentlich bezeichnet und uns ersucht, dieselben zur baldigsten Mittheilung der Namen der Commissions⸗
mitglieder anzuhalten. Wir geben demzufolge den noch rückständigen Großh. Bürgermeistereien auf, innerhalb 3 Tagen von der Veröffentlichung dieses ab, die Erledigung unserer Verfügung vom 11. April l. J. uns anzuzeigen.
Bekanntmachung, betreffend den Ankauf bon Berner Zuchtbvieh.
Zetreffend: Die im Jahre 1887 durch die Großherzoglichen Landgestütsbeschäler bedeckten Stuten und
Friedberg den 28. Juli 1888.
Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und an die Gr. Gendarmerie des Kreises.
Wir benachrichtigen Sie, daß Großh. Ministerium des Innern und der Justiz dem Vorstand des rubricirten Vereins die Erlaubniß zur Abhaltung einer Verloosung von Industriegegenständen im Monat Dezember d. J. unter der Bedingung ertheilt hat, daß höchstens 15,000 Loose a 1 M. ausgegeben und mindestens 65% des Bruttoerlöses hieraus zum Ankauf von Gewinn-Gegenständen verwendet werden.
Dr. Braden. Friedberg den 30. Juli 1888.
Dr. Braden. Friedberg den 31. Juli 1888.
in diesem Herbste in der Schweiz Berner Zuchtvieh— Wir fordern Sie daher auf, falls in Ihren Gemeinden der Ankauf von Berner Zuchtvieh zum Ersatz von untauglichen oder abgängigen Gemeindebullen gewünscht wird, bezüglich Betheiligung an dem projectirten Ankauf den Gemeinderath zu vernehmen, und uns bis zum 10. August l. Js. unfehlbar diesbezügliche Vorlage zu machen. Wird die Betheiligung an dem Ankaufe beschlossen, wollen Sie
zus die etwaigen Wuͤnsche des Gemeinderaths bezüglich des Alters der Thiere, Farbe derselben ꝛc. unter Angabe der Stückzahl bis zu obigem
Dr. Braden.
N Unter Bezugnahme auf obiges Ausschreiben laden wir diejenigen Herren Oeconomen, welche sich an einem etwaigen Ankaufe betheiligen vollen, ein, ihre Bestellungen bis zum 10. August J. Is. unfehlbar bei der unterzeichneten Behörde oder bis zum 8. k. Mts. bei der betreffenden HBroßherzoglichen Bürgermeisterei zu bethaͤtigen. 6. m
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hae.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg Dr. Braden.
Friedberg den 31. Juli 1888.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
In die Ihnen mit nächster Post kurzer Hand zugehenden Verzeichnisse über die im Jahre 1887 durch die Großherzoglichen Landgestüts— bedeckten Stuten wollen Sie einzeichnen, ob und welche Fohlen gefallen sind und uns die Verzeichnisse sodann wieder, mit Datum,
Dr. Braden.
Ausschreiben. Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Konrad Eichenauer von Wallenrod und der Elise Göbel von Butzbach wird ersucht.
Friedberg den 28. Juli 1888.
Der Großherzogliche Amtsanwalt Hill.
Deutsches Reich. Darmstadt, 30. Juli. Der Erbgroßherzog uind die Prinzessin Alix sind gestern nach London bbgereist. 4 f — Der außerordentl. Professor Dr. Wim— nmenauer wurde zum ordentl. Professor an der Landes⸗Universität, der Finanz-Aspirant Donges s Wallau zum Steuer-Einnehmer bei dem
acc iat Steueramt Friedberg ernannt und der Wagen—
ärter Basel bei der Main-Neckar-Eisenbahn in den Ruhestand versetzt.
Berlin. Ueber weitere Reisedispositionen des Kaisers wird gemeldet, daß der Monarch mit seiner Gemahlin Ende September auf einige dage nach Baden-Baden zum Besuch gehen und sch von dort aus nach Straßburg begeben wird, mo die hohen Herrschaften eine Woche verweilen werden. Ein Besuch von Metz soll die Reise die Reichslande beschließen und die Rückkehr lber Frankfurt, Mainz, Coblenz, Cöln mit je enem kurzen Aufenthalt in diesen Städten er⸗ slgen. Auch Darmstadt dürfte Kalser Wilhelm dann wohl besuchen. Wie aus Bayreuth ge⸗ neldet wird, will der Kaiser der letzten Parfifal⸗ zufführung am 19. August beiwohnen. Eine tsprechende Mittheilung ist dem Verwaltungs⸗ the der Festspiele vom Hofmarschallamte zuge⸗
gangen. Ueber die weiteren Reiseprojecte des Kaisers wird heute der„Magdeb. Ztg.“ aus Wien telegraphirt:„Kaiser Wilhelms Besuch wird in hiesigen Hofkreisen für die ersten Tage des Octobers erwartet. Der Kaiser wird, wie alljährlich bisher, an den Hofjagden in Mürzsteg und Neuberg theilnehmen. Während der An— wesenheit des Kaisers werden mehrere Hoffeste im Lustschlosse Schönbrunn stattfinden, so wird auch eine Vorstellung im Schönbrunner Schloß— theater geplant.“ Und aus Rom geht demselben Blatte folgende Depesche zu:„Die Reise des Kaisers Wilhelm nach Rom findet, wie nunmehr endgiltig festgesetzt ist, im October statt. Der Vatican wurde hiervon vertraulich verständigt und soll in Folge dessen sehr betroffen sein.“
— Die Mittheilung des Londoner„World“, wonach Tagebücher Kaiser Friedrichs nach London geschafft worden seien, wird in der„N. Allgem. Ztg.“ als eine„neue Version des Märchens von angeblich verschwundenen Papieren des hochseligen Kaisers“ bezeichnet.
Hamburg, 30. Juli. Kaiser Wilhelm wird, wie der„Hamb. Corr.“ erfährt, morgen Abend mittelst Extrazuges in Friedrichsruh eintreffen, eine Nacht dort verbleiben und am nächsten
Morgen nach Berlin weiterfahren. Die„Voss.
Ztg.“ bringt die Nachricht, daß die Verlobung des russischen Thronfolgers mit der Prinzessin Sophie von Preußen(nicht Prinzessin Margarethe) beschlossene Sache sei.
München, 30. Juli. Die Centenarfeier wurde am heutigen Morgen mit Glockengeläute, Militär-Musik und Schul-Gottesdienst eröffnet. Die überfüllte prächtige Basilika Sanct Bonifaz wurde vom Prinz-Regenten und sämmtlichen Prinzen besucht. Deputationen legten pracht— volle Kränze am Grab König Ludwig J. nieder. Im Beisein des diplomatischen Corps und des Nuntius hielt darauf der Erzbischof das Ponti— fikalamt ab, wobei die königliche Kapelle spielte. In den protestantischen Kirchen und in den Syna— gogen fanden gleichfalls Gedächtnißfeierlichkeiten statt. Das Wetter ist herrlich, die Stadt überfüllt. — 31. Juli. Zur Centenar-Feier Konig Lud⸗ wigs I. fand gestern Abend in Gegenwart des gesammten Königshauses, des Landtags, der Fest— gäste und einer unzaͤhlbaren Menschenmenge die feierliche Aufstellung der Marmor-Büste des Königs in der Ruhmeshalle statt; darauf wurde ein großartiges Feuerwerk abgebrannt. Am Schluß sang die ganze Versammlung die Wacht um Rhein und die Nationalhymne. Der Fest⸗ zug, welcher sich Vormittags um neun Uhr vom


