. ö f K S im Laufe dileser Woche schlüssig thaͤtige Handlung beabsichtigt wird, und daß die der Schulvorstand erst 19 Angelegenheit am ersten zu ordnen ist, wenn werden wird so blieb Punkt 5 d. T. O. unerledigt.
1 ö 0. 4. Die Gartenbesitzer am kleinen Wildkautsgraben haben französischerseits unberechtigte Ansprüche nichts die städtische Berichtigung von Ungenaulgkeiken, welche
erhoben werden. Bis zur Stunde war von den, bei einer e bes ere ee rü übe e ratione 0 iser-Jerkannt und soll das der Stadt fehlende Gelände, welche — 89 0 Aber 1 3 e durch Höherlegung des Weges zu den Gärten gekommen lichen Botschaft in Paris an bestunterrichteter ite von den Besiheen wesen e Stelle hier noch nichts bekannt. r. Darmstadt. Am 26. April wurden die irdischen 25. April. Im Reichstag fand heute die erste Ueberreste des Damänenraths Hauser zu Grabe getragen. Berathung des Nachtragsetats statt. Kriegsminister Sein Grab umstand eine zahlreiche Trauerversammlung, Bronsart von Schellendorf erläutert die Ausgaben als wollten doch viele dem verdtenstvollen und geliebten durch das neue Militärgesetz unvermeidlich gewordene und Manne die letzte Ehre erweisen. Die Liebe und Achtung, verhältnißmäßig nicht zu hoch gestellte. Die Regierung die der Verblichene allgemein genoß, zeigte sich auch in sel in jeder Beziehung bereit, nachzuweisen, daß die For- den überaus reichen Blumenspenden. Der fungirende derungen unerläßlich. Der Kriegsmintster erklärt, die Geistliche hatte im Hospital die Leiche eingesegnet und Forderungen hätten sich nicht früher übersehen und fixiren hielt dann am Grabe dle entsprechende Grabrede. Hierauf lassen. Was gefordert, sei zur Erhöhung der Schlag- legte, begleitet von geeigneten Worten, Stadtverordneter fertigkeit des Heeres unerläßlich. Der Nachtragsetat und Bergsträßer Namens der Stadt einen Kranz aufs Grab. das Anleihegesetz werden der Budgeteommission über⸗ Dann hielt Seminarlehrer Wahl von Friedberg Namens wiesen. Die Gesetze über Quartierleistung und die Na⸗ der Friedberger Loge, deren Mitglied Hauser war und turalleistung für die bewaffnete Macht im Frieden werden Namens der Freunde des Helmgegangenen eine bündige, nach kurzer Debatte an eine einundzwanziggliedrige Com- herzliche Gedächtnisrede, die allgemein sympatisch berührte. mission verwiesen.— 26. April. Im Reichstag fand heute 8 die zweite Berathung des Servistarifgesetzes statt und wird Allerlei. das Gesetz in zweiter Lesung vorwiegend nach den Com- g. Friedrichsdorf. In Ergänzung der in voriger missionsanträgen erledigt. 5 Nummer des Anzeigers gebrachten Notiz über die 200 — 25. April. Im Abgeordnetenhause wird heute das jährige Feier der französischen Colonie dahier, bemerken kirchenpolitische Gesetz zu Ende geführt und, wie nicht wir noch, daß die Feier in der Wetse vor sich gehen soll, anders zu erwarten war, angenommen, worauf das Haus daß nach einem Festgottesdlenst und gemeinsamen Essen noch die Novelle zur Synodalordnung, sowle den Entwurf, ein Festzug, woran sich die in der Stadt bestehenden In— betreffend die Aufhebung des Frankfurter Gesetzes über nungen als Gerber, Hutmacher, Spinner, Weber ꝛc. ꝛc. die Radfelgenbreite, in erster und zweiter Lesung annahm. in ihren gewerblichen Anzügen betheiligen, durch die — 26. April. Das Abgeordnetenhaus genehmigte das Stadt vor das Denkmal des Landgrafen Friedrich II. Volksschulleistungsgesetz in dritter Lesung nach den Be- von Hessen-Homburg, des Stifters der Colonle Fried— schlüssen der zweiten Lesung. richs dorf, unternommen werden soll. Des Abends wird Ems. Der König von Sachsen, welcher sodann die Stadt illuminirt und am zweiten Tage ein schon öfter hier zur Kur verweilte, wird in den Volksfest veranstaltet werden.
9; 5 5 Stuttgart, 26. April Die Uhlandfeier hat auf 5 0 5 7 0 8 1 zu längerem Kur- dem reichgeschmückten Marktplatz unter allgemeiner Theil aufenthalte hier eintreffen.
nahme der Bevölkerung einen imposanten Verlauf ge— nommen. Nach der Huldigung am Uhland-Denkmal bewegte sich der Festzug zum Marktplatze, wo 1300 Sänger Die zweite Chöre nach Uhland'schen Dichtungen sangen und Ober: bemeer Het die Festrede— 0 in 8 Ubl 8 V m das t ied rte. lichen Artikel des Gesetzentwurfs über die Ae gen es der Au Hof 0 Feber von den änderung der Verfassung an. Fenstern 1555 n 1 9 beschloß ein Großbritannien. London, 26. April. Im großes Danket in der Aederhalle die Feier. g /// batte Finanzminister Göschen, er werde alle be⸗ keit ag kee in Folge dessen werden auch in diesem treffs Steuern hervorgehobenen Gesichtspunkte Jahre bei sämmtlichen Fußartillerie Regimentern Armir- und gemachten Vorschläge erwägen, namentlich unsgabungen enable, 1 85 1 e Uebung auch eine Erbs hung der Steger auf rende de e e on gage alba Werthpapiere. Schließlich wurde das Budget Gebiete bewegen. Ferner gelangt im Monat August bei in erster Lesung angenommen. der Festung Mainz eine größere Belagerungsübung in Fraukreich. Paris, 25. April. Dem der Dauer von drei. Ausführung, an welcher „B. Tgbl.“ wird von hier unter dem gestrigen nur Pioniertruppen sich bethelllgen werden. gemeldet: Der gestern nach Berlin abgegangene Handel und Verkehr. Cabinets⸗Kurier überbringt an den französischen Friedberg, 26. April. Fruchtpr. Watzen M. 18.00 Botschafter Herbette Instructionen über den bis 18.25, korn M. e 657 14.00— Schnebele⸗-Fall. Die Antwort kann vor Don u 8c 00 8 E 200 Zeupfd. e Preise verstehen nerstag hier nicht eintreffen. Die Beschuldigung Friedberg, 27. April. Buttermarkt. Butter kostete gegen Schnebele lautet, nach einer Mittheilung per Pfd. M. 0.80 0.90. Cier 2 St. 9 Pf. e des deutschen Geschäftsträgers, außer auf Ver⸗. 23. 1 e 0 führung deutscher Rekruten auch auf organisirte Grtsen 1 1 15 W. 27 bb, Kastossch M. 5505 Spionage. Schnebele hatte ein halbes Dutzend Wicken M. 15.00. 7. Agenten unter sich, die für den Kriegsminister Homburg, 26. April. Marktpreise. Kartoffeln Boulanger spionirten. Einer derselben, ein ge-(per— 0 M. 4.505, per Gescheid as 9 6 0% wisser Kuhn, war von ihm entlassen, in deutsche. M. 0 Butler per Pier k, unk,. 4.00, Dienste getreten und hat Enthüllungen gemacht. Frankfurt, 25. April. Fruchtber. Hiesiges Weizen— Ebenso sollen sich einige der übrigen Agenten mehl Nr. 0 M. 31.50 32.00, Nr. 1 M. 27.50—28.50, nach und nach haben abfassen lassen, so daß ein 10 1551 e 3. großes Beweismaterial gegen den Verhafteten 470 ee 8 M. 50.00—53.00, 48 vorliegt. Schnebele war übrigens seit Wochen deutsches und westfällsches Weizenmehl Nr. 00 M. 24.00 davon benachrichtigt, daß ein Haftbefehl gegen bis 25.00, Roggenmehl(hies.) Nr. 0 M. 22.00 23.00, ihn ergangen sei und er hütete sich demzufolge 55% M. 20.00 24.00, Nr. 1 M. 17.25—18.25, 3 7 j 5 j r. 2 M. 15.00— 16.00, Weizen ab unserer Umgegend längere Zeit hindurch die Grenze zu überschreiten. M. 18.25—00, frei Bahnhof hier M. 18.50 18.60, Spanien. Madrid, 26. April. Die Kammer wählte heute die Commission zur Vorberathung der Vorlage über die Reorganisation der Armee.
fremder nach Qual. M. 17.75 20.00, Roggen hlesiger M. 14.— 14.25, russischer je nach Qual. M. 13.00— 13.75,
Sämmtliche Gewählte sind der Annahme der
Vorlage zugeneigt.
Gerste, Brauerwaare M. 15.00— 17.50, do. zu Mahl—
zwecken M. 11.50, Hafer, prima M. 12.25— 12.75,
mittel M. 11.50 12.00, Raps M. 23.00—24., Mais
M. 11.50- 11.75, Erbsen M. 13—21., Linsen M. 20—838.,
8 Wicken M. 12.00 00., Spelzkern M. 0000.00, Heu
Aus Stadt und Land. per Ctr. M. 2.75.25, Stroh M. 2502.75, Roggen⸗
C. T. Friedberg. Gemelnderathssitzung vom kleie M. 4.50, Weizenkleie M. 3.80, Malzkeime M. 3.80,
25. April. In der letzten Sitzung des Comitès zur Moostorfstreu prima M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.30,
Erbauung der Nebenbahn Hungen— Friedberg gab sich Sesamkuchen M. 5 5.25, Rapskuchen M. 5.75, Rels⸗
die Willfährigkeit seitens einer Zahl der bei dem Bau mehl M. 4.50— 4.75.(Sämmtliche Artikel bei Abnahme interessirten Gemein devertreter zu erkennen, für den Fall der Unzulänglichkeit der früher gezeichneten Beträge ent— sprechenden Zuschuß zu leisten.— Eine in der Sitzung von dem Gem.⸗Rath unterzeichnete Eingabe an das
Kgl. Preuß. Ministerium für öffentliche Arbeiten ersucht
von 200 Ctr. an). Rüböl im Detail M. 52. Frankfurt, 25. April. Viehmarkt. Angetrieben waren 415 Ochsen, 24 Bullen, 479 Kühe, Stlere und Riader, 315 Kälber, 154 Hämmel, 14 Schaflämmer, 226 Schweine. Die Preise stellten sich pro 100 Pfd. um das Anhalten sämmtlicher Schnellzüge an hiesiger Station.— Das Wegbringen und Verbreiten der Erde] M 50—52., Bullen 1. Qual. M. 40—42., 2. Oual. aus dem Straßbachgraben soll erst im nächsten Herbst. M. 3688, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 5˙%é vergeben werden.— Da über die Frage der Theilung bis 53., 2. Qual. M. 44 46., Kälber pro 1 Pfd. ober Nichtthellung der untersten Klasse der Stadtschule Schlachtgewicht je nach Qual. 50— 55 Pf., Hämmel
Ausland. Holland. Haag, 26. April. Kammer nahm den auf die Wahlreform bezüg—
Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 56—58., 2. Qual.
1. Qual. 46—48 Pf., 2. Qual. 40—42 Pf.,
1. Qual. 52 53 Pf., 2. Qual. 5051 Pf. Frankfurt, 26. April. Auf dem heutigen und Strohmarkt waren 54 Wagen angefahren, 5 kostete der Centner M. 3— 3.50, Stroh M. 2.50280. — Butter der Ctr. M. 85— 90, Eier das Hundert M5 bis 7.50. Sauerkraut M. 8, Zwiebel M. 4—6, Blumm⸗ kohl das Hundert M. 30— 50, Kartoffeln das Malie M. 4.50- 5.50, Malteser Kartoffeln M. 15. 6
Verloosung. Freiburger Canton 15 Fr.⸗Loose von 187g, Serien-Ziehung am 15. April 1878. S. 127 135 8/7 614 737 758 990 1148 154 254 259 269 309 90 732 736 901 2165 37 421 462 506 601 620 621 71 851 989 3094 224 229 470 539 649 769 865 839 4104 180 200 579 653 839 939 5113 399 488 459 744 765 862 996 6047 049 087 107 155 466 591 695 714 736 744 820 883 7145 419 470 544 552 660, Die Gewinnziehung findet am 16. Mat 1887 statt.
Litergrisches. f Daheim Nr. 29 enthält: Der Hexenrlchter oh Paderborn. Histortsche Erzählung aus der zweiten Halfte, des XVII. Jahrhunderts. Von M. von Reineck.(Forts)— Die Magdalenenthürme in Breslau.— Auf Wallensselis Spuren. Von H. Hallwich.(Schluß.) Mit 4 Illustr.— Zu Uhlands hundertjährigem Geburtstage. Von 5. Koenig. Mit 5 Illustr. und 2 Faesimiles.— Am i milientisch.— In unserer Spielecke. Mit Preisräthsel,— Aus der Zeit— für die Zeit. Prelsaufgabe.
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' in Bönstadt. Anonyme Artikel finden, wie sch oft bemerkt, keine Beachtung.
Die Redaet kon.
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Nehme. M. Pf. 16. 10 16. 08 20. 29 16. 64 9. 50
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