Ausgabe 
27.9.1887
 
Einzelbild herunterladen

1887. Hienstag den 27. Veptember. M II. Ned. 8 b e A f len* ird hier und in Bad⸗Nauheim n ittwo. i: 5 8 5 3 1 Diens dna, Ae de an reha Abend see woc Areisblatt für den Kreis Friedberg. Keen eee

auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

8

Amtlicher Theil.

Betreffend: Herberge zur Heimath in Friedberg. Friedberg den 23. September 1887.

* 4** 2* 75 8 2 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wie bereits in unserer die Gemeindevoranschläge betreffenden Verfügung vom 20. l. Mts. Kreisblatt Nr. 112 unter Nr. 4 bemerkt ist, ist für die Herberge zur Heimath in Friedberg die Erwerbung eines eigenen Hauses geplant. Das seither gemiethete Lokal ist eng und dumpf und bietet nur beschraͤnkten Raum, so daß schon manchmal Wandergesellen wegen Ueberfüllung abgewiesen werden mußten. Das neue

Haus wird nach ungefaͤhrer Berechnung einen Kostenaufwand von 20 25,000 Mark erfordern, die Mittel hierzu sind noch lange nicht aufgebracht.

ö Die wohlthaͤtigen Wirkungen der Herbergen zur Heimath sind allgemein anerkannt. S

Wanderungen eine Heimstätte und sind das beste Mittel, um sie vor dem Stromerthum zu bewahr des Stromerwesens erheblich bei.

Mit Rücksicht auf das Vorstehende empfehlen wir Ihnen, der Herberge zur Heimath in Friedberg aus Gemeindemitteln entweder einen einmaligen, oder einen mehrere Jahre hindurch zu bestreitenden Betrag zuzuwenden, wobei wir bemerken, daß einzelne Gemeinden eine solche Gabe bereits bewilligt haben. Damit der Herbergsverein darüber Gewißheit erhält, welchen Betrag er für die Erwerbung eines Hauses vor

sehen kann, wollen wir binnen 14 Tagen Ihrem Bericht nach Vernehmung des Gemeinderaths darüber entgegensehen, welche Summe und für wieviele Jahre Sie dem Herbergsverein zuwenden wollen. Dr. Braden.

a n W.

le bieten den Handwerksburschen auf ihren ten. Hierdurch tragen sie zur Verminderung

r

xtankteit ven

n der erich I eufacken In ber sett nan

f Erledigung. Mein unterm 5. August gegen Johannes Steuernagel von Rainrod gerichtetes Ausschreiben nehme ich als durch den Gendarmen Schrick in Nieder⸗ Erlenbach erledigt, zurück. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Friedberg den 22. September 1887. Kolb.

anne Lebt

Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von N

dnl Deutsches Reich. marck Schönhausen, dem an ihn ergangenen Rufe die Führung der Nation in der gegenwärtigen 6. 1 Löß* Darmstadt. Der Erbgroßherzog, der sichsseines Koͤnigs folgend, die oberste Leitung der sschweren Zeit durch den Reichskanzler bekundet. art W bekanntlich bei den Mausvern durch Herabspringen[preußischen Staatsgeschäfte übernahm. Dem Läugst stehe in der Nation die Würdigung seiner

N

* von einem Rain eine nicht unerhebliche Muskel- weitaus überwiegenden Theile der jetzt lebenden Thaten, welche durch kein Jubiläum mehr ge K dn berzerrung zugezogen hat, welche von einem Blut Generation ist es vergönnt gewesen, Zeuge zu steigert e könne, fest. f i

n ergusse begleitet war, wird längere Zeit bett⸗sein des großartigen Umschwunges, der sich in 3 Kiel, 23. Sept. Prinz und Prinzessin

1 Waisclen lägerig sein müssen. Der Fuß ist stark ange- unserer nationalen Entwickelung unter den Auspi- Wilhelm, sowie Prinz Heinrich reisten heute

ec schwollen, die Verletzung äußerst schmerzhaft und zien König Wilhelms durch das thatkräftige, Mittag nach Friedrichsruhe ab, von einem zahl⸗

gestattet nicht die Benutzung des Fußes, so daß staatsmaͤnnssche Handeln seines ersten Miuisters reichen Publikum mit ee Zurufen be⸗

der Erbgroßherzog bei der Ankunft hier aus dem vollzog. Was war Deutschland vor 25 Jahren s grüßt, und 2 um Uhr dort ein, um

Elsenbahnwagen zur Kutsche getragen werden was ist es jetzt! Umringt von Sanne dem Fürsten Bismarck ihre Gratulation abzu⸗

1 mußte. Wenn auch dauernde Nachtheile nicht zu keiten aller Art, und nur gestützt durch das 85 statten. Letzterer in a begleitet

t Gb befürchten sind, so erfordert die volle Heilung doch trauen seines hochherzigen Monarchen, mit dem von der Fürstin und dem Bunfen 5 mit

jedenfalls längere Zeit er sich Eins wußte im Streben nach erhabenen euthusiastischen Hochs von den auf dem 1 ahn⸗

W ö Der charakterisirte Ober-Rechnungs Zielen, wie in der Erkenntniß der den Erfolg hof Versammelten begrüßt, trat an den 1

a revisor Schmierer wurde zum Ober-Rechnungs verbürgenden Mittel und Wege, ging Bismauck wagen, welchem die Prinzen een Beide

Jaden. revisor, der Ober-Rechnungsprobator 1. Kl. an die Lösung der gewaltigen Aufgabe, die er drückten dem Fürsten die Hand, n dann

sich gesetzt. Glühender Patriotismus, pflichttreuef die Fürstin und den Grafen Herbert. Alsdann

Spiegel zum Ober-Rechnungsrevisor, der Kal f ee e 3 1 N ur 2 fl. Feick zum e l. Kl., sowie] Hingabe an König und Vaterland, unbeugsame bestieg Fürst Bismarck den Salonwagen, worin 04 der Ober⸗Rechnungsprobator 2. Kl. Schaffner] Willeuskraft waren seine steten Begleiter auff die Prinzessin Wilhelm sich befand. Nach län

1 zum Ober⸗Rechnungsprobator 1. Kl. ernannt. dem dorneuvollen Pfade durch innere und äußere sgerer Unterhaltung fuhr die Prinzessin nach

1 1 Berlin, 24. Sept. Heute fand beim Kaiser] Anfeindung, verliehen den Schwingen seines Potsdam weiter, worauf beide Bae und die 1000 1. ber Empfang des chinefischen Gesandten Hsuching staatsmännischen Genies immer neue Spannkraft Bismarck'sche Fomilie nach dem Schloß fuhren. eri Helmer 5 cheng, des Dolmetschers Kreyer und des Lega⸗ und führten ihn und sein Werk aus. 3 r 0 e, e 1 5 1 3 8 g tionssecretärs Tchut⸗ sung⸗tseang statt, welche dem baren Anfängen empor zu der Hohe majestätischer 9 85 des Furs en Bismarck w urde. eng f ö Nee Kaiser die Geschenke des chinesischen Kaisers über Vollendung, von wo es jetzt hineinleuchtet in die Kreise gefeiert. Unter den eingetroffenen Ge⸗

f 75 f schlands und weit sschenken aus Anlaß der Feier befand sich eine reichten. leselben bestehen aus sehr kostbaren Gaue des nun geeinten Deutsch N 5 r 5. den anben 455 2 N über dessen Grenzen hinaus, als Wahrzeichen hervorragende kostbare Vase von dem Kasser

der Macht, der Freiheit und der Unabhängigkeit mit dem Portrait desselben, sotete ein e N hundert und einem Wandgehänge von 5 Meter eines Volkes, das, froh der wiedererrungen kunstvelles W mage ene 11 l. 0 Länge und 2 Meter Breite, den Genius des höchsten nationalen Guͤter, keinen sehnlicheren und Prinz Heinrich machten ge ern Abend n Al 0 5 a Wunsch kennt, als ihrer Segnungen ungestörtfdem Füͤrsten Bismarck und dem Grafen Herbert * ur Der Kronprinz reiste heute sich zu erfreuen und mit den übrigen civilisirten noch eine gemeinsame S 12 f Vormittag von Toblach nach Venedig ab und Nationen 1 5 7 0 e e e dar 8 1 b; 4 5 Di sedli N rarbeit streber en. ö on Nes 8 er 5 III überuachtet 3 Hotel Trento 2 Wunt 1 0 Warte seiner e Macht- Prinz Heinrich reiste noch gestern Abend nach a kronprinzessin mit Gefolge 1 stellung unter den führenden Nationen der Welt Hamburg, Prinz Wilhelm nach Berlin achse 50 reer Corresp. erfährt, blickt das deutsche Volk mit dankerfülltem Herzen M u n n 23. Sept. Die Name 5 kuf Prin Wilhelm 3 Preußen am 25. d. auf den Ehrentag seines großen Staatsmannes, 3 11 aer eee 8 8 auf den 25 f Gütern des Prinzen Philipp] die Brust geschwellt von dem innigen Wunsche, Autrag Walter's, welcher le Aenderung efür⸗ 5 garischen 8* 5 0 daselbst daß der Reichskanzler Fürst v. Bismarck seinem]wortete, an einen Spezialausschuß von 14 Mit⸗ en den Coburg, behufs Theltnahme 1 0 ibt sich] kaiserlichen Herrn, dem preußischen und deutschen gliedern und nahm den Gesetzentwurf betreffs ene 55 0 Vaterlande noch lange Jahre in der Fülle geistigers der strategischen Bahnen in kurzer Debatte in 111 eee Sea vd Schaffenskraft und körperlicher Frische erhalten 9 0 Lesung an. Die Adresse ist im an N 75 3* 5 von Sachsen zu den Jagden bleiben möge. Sämmtliche Morgenblätter bringen Adreßausschusses n angenommen 9 8 n in St 110 5 3 anläßlich des Ministerjubilaums Festbetrachtungen, Straß bu rg. Aus Anlaß der* vers le. 6* 1 eiermark abreist. 725 jubiläum des worin die unsterblichen Verdienste Bismarck's her denen Blättern verbreiteten Nachricht, daß Fürst 1 um 25jährigen Mauistersa 0 schten:Jvorgehoben werden, dessen Name untrennbar ver- Hohenlohe beabsichtige, den Statthalterposten Reichskanzlers schrelben diePolit. Na 9 1 nes knüpft sei mit der glorreichsten That Deutsch- aufzugeben, bringt dasW. T. B. ein Straß Eine 20lährige Epoche preußssch Nic n en lands in diesem Jahrhundert. Seine auf Be- burger Telegramm, nach welchem man in unter⸗ e 1 n age 3. des Friedens gerichtete Thätigkeit wird richteten Kreisen diese Nachricht fur eine müßige 6. Men Neltlauf, 1. besonders betont und rückhaltloses Vertrauen auf! Erfindung halte. es, wo der damalige H

Steinart), zwei Vasen aus dem vorigen Jahr

Nas