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Dienstag den 25. October.
M 126.
Oberhessischer
nzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch
und Freitag Abend ausgegeben.
Ateisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
sunoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., R 5 ein Be ostet 9 Pf art ee r eee ne 9„ Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Annoncen von
Ketreffend: Ausführung des 8
un haben bei Empfangnahme der
enn sie nicht auch mit der
—
3, Absatz 2 des Gese des Strafgesetzbuchs.
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und des 8
Amtlicher Theil.
tzes, betreffend die Freizügigkeit vom 1. November 1867
Friedberg den 21. October 1887.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
*
eurkundung in d
Quittung des Gemeinde-Einnehmers versehen sind.
i Wir benachrichtigen Sie, daß die auf Grund unseres Ausschreibens vom 20. Februar 1882, Oberhessischer Anzeiger Nr. 24, bis jetzt eiter auher eingesandten Trausportkostenverzeichnssse an die betreffenden Burgermeistereten visirt zurückgesandt worden sind und dem Rechner br Kreiskasse Anweisung zur Auszahlung der Transportkosten an die betreffenden Gemeinden ertheilt worden ist. g ie von denselben vorgelegten Trausportkosten bei der Kreiskasse Quittung auszustellen er Kreiskasserechnung die nur von den Transporteuren quittirten und kreisamtlich visirten Gebührenverzeichnisse nicht mehr, Ihre Gemeinde-Einnehmer wollen Sie hiernach bedeuten.
Die Rechner dieser Gemein— Es genügen für die
J. V.: Dr. Wallau.
gel demselben erschien zum ersten Male an öf cher Tafel der kleine Prinz Wilhelm. der Seite seiner Mutter und übte auch zum Millionen und 1891 gar kein Defizit mehr zu Eten Male einen Act der Repräsentation aus, Ausgaben dürften absolut nicht steigen. Er hebt
seutschen Reichstages wird
be Königin kamen ber an und nahmen im Residenzschloß Woh—
Concessionen gemacht werden.
Javon an Investitutionen 13,771,079
Deutsches Reich.
Berlin, 21. Oct. Der Kaiser ist heute
Füh wohlbehalten hier eingtroffen.
— Zur Feier des Geburtstages des Kron⸗ inzen hatte Prinzessin Wilhelm im Marmor- salais bei Potsdam das hier gebliebene Ge—
Bez
em Kronprinzen in persönlicher naher Beziehung!
ffent Er saß
dem er das Glas erhob und auf das Wohl ies Großvaters trank.
ordentlichen gemeinsamen Ausgaben 7,925,995 fl. Die Gesammteinnahmen betragen 326,641,987 fl., somit 3,840,810 fl. mehr als im vorigen Jahre. Das Deficit beläuft sich auf 18,395,121 fl, ist also 3,629,678 fl. geringer als im Jahre 1887. Im Ordinarium sind die Ausgaben auf
elge, sowie sonstige Persönlichkeiten, welche zu 321,072,608 fl., die Einnahmen auf 319,899,999 fl.
und das Defizit auf 1,172,609 fl. angesetzt.
ehen, zu einem Festmahl um sich versammelt. Tisza drückt die Hoffnung aus, binnen 3 Jahren
das Defizit vollständig zu tilgen. Er hoffe nächstes Jahr 12½, zweitnächstes Jahr 2½ Die
haben, wenn der Frieden erhalten bleibe.
hervor, daß er sogar das Unterrichtsbudget stark
— Di Eröffnung der nächsten Session des in den T
2. bis 24. November durch den Staatssecretär 1 Bötticher erfolgen.
Kiel. Am nächsten Sonntag geht die Kreuzer— Lorvelte„Luise“(9 Geschütze und 238 Mann) on hier nach Kamerun in See. Am selben Tage tritt die Kreuzer- Korvette„Freya“(8 Ge⸗
hüte und 248 Mann) in Danzig in Dienst,
un demnächst nach Kiel und Wilhelmshaven zu
ehen. Der Kreuzer„Möwe“ geht Ende dieses 5 7 0
ahres von Kapstadt nach Sansibar.
Breslau, 21. Oct. Dem gestrigen Diner
n Ehren des Fürstbischofs Kopp wohnten die
Spitzen der Militär- und Civilbehörden bei.
Zaͤhrend der Tafel brachte der Fürstbischof einen
Trinkspruch aus auf den Papst, den Kaiser Wil—
elm und auf den Kaiser Franz Joseph als den sandesfürsten eines Theiles der
Oiözese. 22. Oct. Der König und heute aus Friedrichshafen
*
Stuttgart,
ung. Aufangs November reist das Königspaar zum Winteraufenthalt nach Florenz.
— Wie amtlich bekannt gegeben wird, hat der König die Ernennung des Flügeladjutanten Obersten Grafen v. Zeppelin zum Gesandten in Verlin vollzogen.
Ausland.
Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Die Re— erung, deren Verhalten der Kaiser durchaus lilligt, steht, trotz des neuerlich luscenirten hechischen Austurms, fest; in der Schulfrage verden zur Beruhigung nur einzelne geringfügige
— 21. Oct. Die Abgeordneten Hock und Henossen interpellirten das Gef egen der beabsichtigten Maßna (hex eventuellen Erhöhung der Deutschland.
Pest, 22. Oct. Unterhaus. nestete das Staatsbudget pro 1888.
velst an Aus gaben überhaupt auf 345,037,108; 115 fl., an außer—
hmen gegenüber Getreidezölle in
Tisza unter—
Dasselbe
Tagen vom
ammtministerium
reducirt habe.
Belgien. Brüssel. Auch Belgien hat nun— mehr die officlelle Betheiligung an der Pariser Weltausstellung von 1889 abgelehnt.
g Der Unterrichtsminister Thonissen de missionirte. Wie verlautet, steht eine allgemeine Ministerkrise bevor.
Frankreich. Paris, 21. Oct. Es wird
heute mehrseitig gemeldet, daß das Ministerium entschlossen sel, sofort nach dem Zusammentritt der Kammern die Cabinetsfrage zu stellen, um ohne Zögern der Ungewißheit ein Ende zu machen und entweder zu fallen oder durch ein günstiges Votum seine Stellung auf einige Zeit zu be— festigen. Zu diesem Zwecke würde der Conseils— präsident von der Kammer verlangen, daß sie, ohne den Generalbericht der Budgetcommission abzuwarten, sofort mit der Oiscussion derjenigen Etats beginnt, worüber die Commissionsberichte fertig sind, und gleichzeitig durch ein Votum be⸗ stimmt, daß alle Interpellatiouen und politische Debatten bis nach vollstaͤndiger Erledigung des Budgets vertagt werden. — 22. Oct. Außer dem Grafen von Paris sind gestern der Herzog von Chartres, der Prinz von Joinville, der Herzog von Nemours, der Herzogvon Audiffret-Pasquler und etwa siebenzig orleanistische Abgeordnete und Senatoren in Dordrecht zu einer Berathung eingetroffen. Der Graf von Paris wird, wie man vernimmt, seinen Anhängern vorschreiben, jedwedes Bündniß mit der Gruppe Clemenceau abzulehnen.
Spanien. Madrid. Die„Agencia Fabra“ dementirt die„Times“-Meldung, daß Spanien wegen des Zusammentritts einer Conferenz be— treffs Marokkos eine Eirkulardepesche versandte. — Im Auftrage des Handelsministeriums erklärte sich der Gesundheitsrath wegen Unter⸗ suchung des Alkohols dahin, daß den Zollbe— hörden Mittel gegeben würden den auswärtigen für den Import bestimmten Alkohol zu analy siren. Hierzu sollen besondere Experten ange— stellt werden. Die gleiche Maßregel soll bei dem im Lande fabrieirten unreinen Atkohol an—
gewandt werden, indem häufige analytische Un— tersuchungen desselben durch die municipalen Be— hörden veranlaßt und die Fälscher bestraft werden. Die spanischen Cortes sind auf den 20. November einberufen. Nach einem Madrider Telegramme hat der Ministerrath den Entwurf des Kriegsministers, welcher die allgemeine Wehr— pflicht einführen und das stehende Heer auf 300,000 Mann bringen will, angenommen. Der Friedensstand der spanischen Armee betrug bis—
her 182,000 Mann, der Kriegsstand ist mit 870,000 Mann angegeben. Serbien. Belgrad. Hiesigen Meldungen
zufolge will König Milan demnächst mit dem Fürsten von Bulgarien au einem Greugpunkt zusammenkommen. Trotz der Ableugnungen dere serbischen Regierung herrscht verdächtiges Treiben bulgarischer Emigranten an der Grenze. Die Regierung sieht sich veranlaßt, die Gwidarmerie der Grenzbezirke zu verstärken. f
Bulgarien. Sofia, 19. Oct. Seit einigen Tagen ist unter den bulgarischen Flüchtlingen an der serbischen Grenze eine gewisse Thätigkeit be— merkbar, zu dem Zwecke, in bulgarisches Gebiet einzufallen. Dieselben durchziehen die angrenzen— den serbischen Dörfer und erklaren offen ihre Absicht, die bulgarischen Greuzzollposten anzu— greifen. Es ist dies zum ersten Male, daß die Flüchtlinge von Serbien aus aglttreu. Die bulgarische Regierung erhielt von Serbien die Zusicherung, daß eine solche Agitation nicht ge— duldet werden wird; desgleichen sicherte die Pforte eine streuge Ueberwachung der Grenze zu; auch Rumänien verfolgt aufmerksam die Bewegungen der Flüchtlinge. Die Regierung beschloß, gegen jeden Versuch, den Frieden zu storen, energisch vorzugehen.
— Prinz Ferdinand hat den Ükas wegen Einberufung der Sobranje für den 27. October neuen Stils unterzeichnet. Das Ministertum des Innern versendete in Folge dessen heute ein Rundschreiben an alle Kreispraͤfecten, um die Abgeordneten hiervon zu verstaͤndigen. Die Neu— wahlen der noch zu wählenden 51 Deputirten werden erst nach der Prüfung der Wahlen durch die Sobranje ausgeschrieben werden, da man glaubt, daß auch noch einige andere Wahlen für ungiltig erklärt werden dürften.
Türkei. Constanutinopel, 22. Oct. Der russische Botschafter Nelidoff hatte heute eine Audienz beim Sultan.
Rußland. Petersburg. Der„Graschdanin“ erklärt, die Rückreise des Zaren von Kopenhagen sei noch unbestimmt. Eine etwaige Zusammen— kunft mit Kaiser Wilhelm wäre ausschließlich als Höflichkeitsget bei dem Betreten des deutschen Gebietes möglich,
— Der russische ofsiciöͤse Brüsseler„Nord“
kündigt an, Rußland werde eine größere Action


