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Bienstag den 22. februar.
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sischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Areisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht
Annoncen: die einspaltige 3 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Annoncen von
m Großherzogthum ist gestattet. chaftlichen Gerätben zu veranstalten.
Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind.
as Vollloos in 2 Klassen ausgegeben werden.
N 533 Reichstagswahlen. 11
Friedberg den 21. Februar 1887.
kunstgewerbes innerhalb des Großherzogthums zu vertreiben.
Amtlicher Theil.
Bekanntmachung.
Der Wahlcommissär für den II.
425 Großherzogliches Ministertum des Innern und der Justiz hat dem Ortsvorstande zu Allendorf an der Lumda die Erlaubniß erthellt, in Verbindung mit dem m Frühjahr d. J. daselbst stattfindenden Markte eine Verloosung von Vieh und landwirthschaftlichen Gegenständen zu veranstalten. 1 Mark zur Ausgabe gelangen und müssen mindestens 70% des Bruttoerlöses aus den Loosen zum Ankauf von Gewinnsten verwendet werden.
Es dürfen dabet höchstens 5000 Loose Der Vertrieb der Loose
Der Stadtvorstand zu Alsfeld beabsichtigt gelegentlich des am 25. Juli d. J. daselbst stattfindenden Zuchtviehmarktes eine Verloosung von Vieh und landwirth 0 Großherzoglsches Ministerium des Innern und der Justtz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 4000 Loose à 1 Mark ausgegeben werden dürfen und mindestens 60% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet.
Großherzogliches Ministerlum des Innern und der Justiz hat dem Vorstand der ständigen Ausstellung für Kunst und Kunstgewerbe zu Weimar die Erlaubniß rtheilt, die Loose einer im Laufe dieses Jahres zur Förderung der Zwecke der genannten Kunstanstalt vorzunehmenden Verloosung von Gegenständen der Kunst und des Nach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Verloosungsplan dürfen 300,000 Loose à 2 Mark für
f i Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Zusammenstellung und Verkündigunz des Wahlresultats im II. Reichstags— l vohltne des Großherzogthums Hessen Freitag den 28. l. Mts, Vormittags 11 Uhr, in dem Rathhaussaale zu Friedberg stattfindet.
Wahlkreis des Großherzogthums Hessen.
Dr. Braden.
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Oetreffend; Die Mathildenstiftung für Oberhessen. Bekanntma chung.
In dem Voranschlag der Mathildenstistung für Oberhessen sind für das Jahr 1886 900 Mark vorgesehen, welche zu wohlthätigen Zwecken verwendet und womit in erster Linie die in der Provinz bestehenden Kleinkinderschulen bedacht werden sollen.
Es werden hiernach die Vorstände solcher Schulen, f
nit welchen eine moͤzlichst ausführliche Mittheilung über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der betreffenden Anstalt 28. I. Mts. an den Unterzeichneten gelangen zu lassen.
Gießen am 14. Februar 1887.
Heinrich Hengst von Steinfurth wurde
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als Straßenwärter verpflichtet.
Wegen Bettels bestraft: Johannes Reining von Sellnrod, Kreis Schotten.
ür welche eine Subvention gewünscht wird, aufgefordert, ihre desfallsigen Gesuche,
zu verbinden ist, bis zum
Der Vorstand der Mathildenstiftung für Oberhessen.
Dr. Boekmann.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 18. Februar. Der Fürst Alexander ist heute Abend wieder hier einge— troffen, früher wie beabsichtigt gewesen, infolge tingetretenen Rückfalls des Wechselfiebers, an pelchem der Fürst früher gelitten hat.
— Militärdienstnachricht. Der beabschiedete Sekond⸗ Lieutenant à la suite der Kavallerie Freih. von Schenck zu Schweinsberg wurde bieder unter die Großh. Offiziere aufgenommen. Berlin, 18. Febr. Der Kaiser hat eine secht gute Nacht gehabt und fühlt sich wesentlich
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and hat auch heute nur wenige Vorträge ent— segengenommen.
— Die zur Reichskasse gelangte Ist-Ein— lahme abzüglich der Ausfuührvergütungen und Verwaltungskosten beträgt bei den nachbezeich— seten Einnahmen bis Ende Jauuar 1887: Zölle 194,351,534 M.(Plus 11,779,430 Mark), Tabaksteuer 8,665,943 M.(Minus 638,516 M.), Zuckersteuer 18,152,402 M.(Minus 709,883 M.),
Branntweinsteuer und Uebergangsabgabe von Branntwein 29,542,295 M.(Minus 45,298 M.), Brausteuer und Uebergangs Abgabe von Bier M. 16,245,644(Plus 1,029,264 M.), zusammen N. 298,392,233(Plus 12,172,858 M.) ab⸗ liglich des Ertrages der Spielkartenstempelsteuer nit 8,326,278 M.(Plus 3281 M.). München. Die Reise des Prinzregenten lach Niederbayern, Unter- und Oberfrauken soll Ende April oder Anfangs Mai stattfinden. Straßburg, 18. Febr. Ober-Reichsan— 1 halt Tessendorf hat sich gestern nach Leipzig zu— lückbegeben.
— Vom 9. Januar bis 12. Februar sind kon deutschen Eisenbahnstationen im Ganzen 1118 Waggonladungen Holz für den Baracken— bau nach Frankreich gegangen.
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zesser, doch muß er sich noch fortdauernd schonen
Salzsteuer 31,434,415 M.(Plus 757,861 M.),
Metz. Von französischer Seite ist bekannt— lich in Abrede gestellt worden, daß in Algier stehende Truppen nach dem Osten Frankreichs concentrirt werden würden. Heute erhielt ein Correspondent des Fr. J. von einem Brief Kenntniß, den ein in Coléa beim 1. Zuaven—
ringen lebenden Verwandten geschrieben hat. Der Brief kommt aus Toulouse, wo sich der Schreiber bereits seit einigen Tagen befindet. In dem Briefe verabredet er ein Rendezvous mit einem seiner Verwandten in Nancy. So scheint man sich also doch etwas zu concentriren.
Ausland.
Oesterreich- Ungarn. Wien, 19. Febr Der Budgetausschuß bewilligte in seiner gestrigen vertraulichen Sitzung, in welcher Minister Wel— sersheimb eingehende Auskünfte zumeist militaͤ— rischer Natur ertheilte, einstimmig den Zwoͤlf— million-Credit zur Beschaffung von Ausrüst— ungsgegenständen für die Landwehr und den Landsturm.
Großbritannien. London, 18. Febr. In der gestrigen Sitzung des Unterhauses wurde die Adresse an die Königin endlich mit 283 gegen 70 Stimmen genehmigt.
Dublin, 18. Febr. Zwei Polizeibeamte, welche beauftragt waren, die Wohnung des Richters Henn bel Kildysert(Grasschaft Clare) zu schützen, bemerkten gestern Abend ein Indi viduum, welches bei ihrer Annäherung entfloh. Die Polizeibeamten entdeckten außerhalb eines Fensters des Speisesaales zwei Dynamitbomben mit brennenden Zündern. Die Beamten loͤschten die Zünder aus, ehe die Explosion erfolgte. Bei [Nichter Henn dinirten gerade zwei hoͤhere Be— amte und der Chef der Districtspolizei. Der Uebelthäter ist entkommen.
Italien. Rom. Die„Agencia Stefani“
regiment stehender Offizier an seine in Loth-
theilt mit, daß Depretis das Präsidium, Graf Robilant das Acußere, Saracco das Innere, Magliani die Finanzen, Brin die Marine und Grimaldi die öffentlichen Arbeiten übernimmt. Die bezügliche amtliche Mittheilung wird noch beute erwartet. f
Türkei. Constantinopel. In Denunciation, daß mehrere Ostrumelier im ge— heimen Auftrag eines Comits's hier eingetrossen seien, um Zankoff zu ermorden, stellte die Po— lizjei Recherchen an. Ein gewisser Janakieff wurde verhaftet. Man fand bei ihm einen Re— volver und einen Stockdegen.
Rumänien. Bukarest, 17. Febr. Die Kammer nahm mit 99 gegen 61 Stimmen einen von 80 Deputirten unterzeichneten Dringlich⸗ keitsautrag an, welcher Angesichts der militärischen Vorbereitungen Europas und der Nachbarstaaten der Regierung 30 Million zur Vervollstaändigung der Rüstungen und zur Vertheidigung der Neu⸗ tralität zur Verfügung stellt. Ministerpräsident Bratiano erklärte, die Regierung wünsche, daß Rumänien nicht abermals ein Kriegsfeld werde.
Rußland. Warschau. Wie die„Pol. Corr.“ von hier meldet, ist es Thatsache, daß in letzterer Zeit in den Gouvernements Podolien und Volhynien auf Rechnung des Militäraͤrars für Anschaffung von verschiedenen Proviantarti— keln in einer so bedeutenden Quantitat und mit so kurzen Lieferungsfristen Vorsorge getroffen wurde, daß die Vermuthung, es müsse eine Ver schiebung bezw. Ansammlung von Truppen in diesen Gouvernements demnäachst erfolgen, ziem lich naheliegend erscheint. Die Gegenden von Dubno, Brzese, Kamienie, Podolski und Zdol bunowo werden in Folge der dort statifindenden Anschaffung von bedeutenden Quantitäten saͤmmt— licher Proviantartikel als die wahischeinlichsten Sammelpunkte bei der eventuellen Truppencon centrirung genannt.
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