Ausgabe 
17.2.1887
 
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rankreich un

116 Millionen, Extraforderungen, welche der franzöͤsische Kriegs minister für Landheer und Marine verlangte, wurde von Abgeordneten al ler Parteien ein⸗ stimmig und ohne ein Wort darüber zu ver⸗ lieren, genehmigt.

Frankreich hat 38,600,000 Einwohner.

Die Friedenspraͤsenz der französischen Armee und Marine ist 539,147 Mann.

In Frankreich dienen von 1000 wohnern mehr als 13 Mann.

In Frankreich kostet Armee und Marine 826 Millionen Mark.

Ein⸗

Jeder Mann der Landarmee kostet in Frank-

reich 1234 Mark per Jahr. Jeder Franzose zahlt per Jahr 21,14 Mark zum Unterhalt der Armee.

d Deutschland.

23 Millionen,

welche die deutsche Militärvorlage an Aus- gaben bedingen wurde, wurden nach wochen langem Feilschen und Mäkeln durch die bisherige Reichstags-Mehrheit unter der Führung von Richter, Windthorst und Grillenberger thatsäch lich nicht bewilligt.

Deutschland hat 46,800,000 Einwohner.

Die Friedenspräsenz der deutschen Armee und Marine ist nur 449,368 Mann.

In Deutschland dienen von 1000 Ein⸗ wohnern nur 10 Mann.

In Deutschland kostet Armee und Marine nur 446 Millionen Mark.

Jieder Mann der Landarmee kostet in Deutsch land nur 862 Mark per Jahr. Jeder Deutsche zahlt per Jahr

9,53 Mark zum Unterhalt der Armee. Die deutsche Regierung hatte nur 13,000

nur

Frankreich beabsichtigt jährlich 35,000 Rekruten mehr auszuheben.

Die Kriegsstärke der französischen Armee soll in Zukunft um 420,000 Mann erhöht werden.

Die Dienstzeit beträgt in Frankreich 14 Jahre, wovon activ 5 Jahre.

Für Frankreich, das sich nur nach 2 Seiten zu sichern hat, ist keine Gefahr vorhanden von Deutschland angegriffen zu werden.

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ums wegen ganz besonders f

Frankirte Aufträge werden umgehend per Nachnahme expedirt

Mann mehr gefordert. Die deutsche Kriegsstärke soll durch die neue Wilitärverlage nur um 120,000 Mann erhöht werden.

Die Dienstzeit beträgt in Deutschland nur 12 Jahre, wovon activ 3 Jahre.

Für Deutschland, das sich nach allen Seiten zu sichern hat, ist die Gefahr sehr groß von Frankreich angegriffen zu werden. als ellenlange Reden.

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Sonntag, 27. Februar. 595 Eintritt nur gegen Abgabe des Genußscheins.

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Die Kameraden treten zur Beerdigung des Kameraden um Uhr am

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185 ne, es ebang. Vereins am 16. Febr. fallt ans: e Beil meiner Abresse nach Bockenheim sage ich allen Freunden und Bekannten ein liches Cebewohl

herzliches Cebewohl! Friedberg, 15. Februar 1887. 608

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Färber Schmidt.

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Den geehrten Bewohnern Friedbergs und Umgegend zeige ich hierdurch ergebenst an, daß ich am 1. März or. in dem Hause des Herrn Kaufmann Windecker, Kalser⸗ straße nächst der Burg, eine Filiale meines Etablissements für Färberei und chemische Wäscherei(eigenen Laden) eröffnen werde. Gegenstände bitte ich bis zur Eröffnung meiner Filtale in meiner seitherigen Agentur bei Herrn Ph. Billau abgeben zu wollen. 618 Friedberg. Hochachtungsvoll Louis Braubach,

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