Dienstag den 8. Uovemher. J 132.
Sberheffischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwo 1 5 5 ö 1 7 1 5 g 2 und freitag Abend ausgegeben. d Areisblatt für den Kreis Friedberg.(rscheint eee und Sündige g i
N lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von re nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
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Amtlicher Theil.
betreffend: Den Rundgang der Wiesenvorstände im October 1887. Friedberg den 3. November 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Wir mern Sie 1 ö f 8 0 Fil S 0 Wir erinnern Sie an die alsbaldige Erledigung unserer Verfügung vom 12. September l. I., Kreisblatt Nr. 111.
1 4 J. BV., Ni f 8 f 5 s N Friedberg den 3. November 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. ö Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unserer Verfügung vom 4. October l. J., Kreisblatt Nr. 118, noch im Rückstande sind verden an solche erinnert. e IJ. V.: Nebel. N detreffend: Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernte-Ertrags im Jahr 1887 Friedberg den 4. November 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Soweit Sie die in rubricirter Angelegenheit vorzulegenden Tabellen noch nicht eingesandt haben, werden Sie an Vorlage binnen Tagen bei Meidung sofortigen disciplinarischen Einschreitens erinnert. Nei
etreffend: Den Rundgang der Feldgeschworenen.
J.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. 5 Ernaunt und verpflichtet wurden: Heinrich Aledter IV., Landwirth, und Heinrich Appel I., Landwirth, beide von Wölfersheim, als eldgeschworene.
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. Ausschreiben. Philipp Velgen aus Burg⸗Solms, Kreis Wetzlar, hat den seither bei Oeconom Merz in Kloppenheim innegehabten Dienst am 31. v. Mts. heim⸗
ch verlassen und steht im Verdacht, die seinem Mitknecht Georg Wolf von Bönstadt damals abhanden gekommenen Gegenstände, als: zwei Paar englisch-lederne Hosen,
e eine weiß, die ondere schwarz, zwet Stoffröcke, schwarz und blau und gelb und blau karrirt, zwei Stück leinene blau und roth gestreifte Hemden, ein Paar frisch
sohlte Stiefeln, ein Paar Unterhosen, zwei Mützen, einen alten Hut, sowie eine Rohrpeitsche entwendet zu haben.
g Um Recherchen nach dem Aufenthalt des Verdächtigen und den vorbezeichneten Gegenständen wird gebeten. Friedberg den 3. November 1887. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner.
Bi a ü n m ach un g. Letreffend: Die Nachsuchung der Verechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse] während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten
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le* ie Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen,[und zu verpflegen; c. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches fuͤr Zöglinge -a 1 0 verden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu von hoͤheren Schulen(Gymnasien. Realschulen, Progymnasien und * 0 eachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle roth. penteg liernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte 1 Dienstbehörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird
1 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission l ur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den 1 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht[Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können,
er vollendetem 7. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme es Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben. gleichgestellten
0. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum ein— Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien! und
ihrigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April Realschulen J. Ordnung, sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz⸗ f ordnung(J. Theil der Wehrorduung vom 28. September 1875—
esselben Jahres zu erbringen. 15 ö er du n 28. Septer 0 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und Regierungsblatt Jer. 55 von 18750 ausgestellt sein müssen.
l hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu verwenden. Im Uebrigen wird auf die Vestimmungen der§§. 88, 89, 90, 93 uch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. und 94 der angeführten Erfatordnung verwiesen..
1 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts- Großherzo 911 ch 9 essische P r fun s: Commission
ö Fugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormunds mit für einjährig Freiwillige zu Darmstadt.
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er Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen Niles Deutsches Reich nach Darmstadt. Der Bureauassistent Uhrhan in Darm- der Untersuchung die Erlaubniß zu einer beschleu— 1 ü* stadt ist in den Ruhestand getreten. Gestorben ist der nigten Rückkehr des Kronprinzen nach Deutsch— i rn 5 pen wateie Head in Wege bent, j land, die bisher erst für das kommende Früh— it mit dem Prinzen Heinrich von Preußen heute in ders dan t beute e, eee 8 u 1 of N 5 f 1 jahr in Aussicht genommen war, abhängen. ur Theilnahme an der kaiserlichen Hofsagd nach beim Aufziehen der Wache wieder an dem be⸗ 1 eie Wen Springe(Hannover) abgereist. kannten Eckfenster erschienen, mit ungeheurem— 3. Nov. Prinz enen sich heute J' öpfi Zublikums begrüßt. zur Hubertusjagd von Potsdam aus zu Wagen — Der Landtag tritt nach der Darmst. Ztg.] Jubel des tausendköpfigen Publikums begrüßt. N 0 ö e le f stem Erfolge nach Jagdschloß Grünewald. Von Berlin aus am 24. November zusammen. Der Monarch hat heute mit bestem Erfolg e de eee — Die Landessynode tritt am 8. Novbr. mehrere Stunden außer dem Bette zugebracht. hatte sich N e Herbstwel er eine ganz bieder zusammen.— 5. Novbr. Die Reconvalescenz des Kaisers außerordentliche Menscheumenge in Grünewald — Der Lehrer an dem Schullehrerseminar sschreitet regelrecht fort; der Kräftezustand bessert erden, in dem farbenbunten Schauspiel Alzey Dr. Weckerle wurde auf Nachsuchen ssich langsam, macht aber noch größere Schonung der Jagd eee 8 155 5 N ans dem Staatsdienste entlassen und der Wagen⸗ nothwendig. Der Kronprinz ist gestern mit. 5. Nov. Petersburger Telegramme im härter bei der Main-Neckar⸗Eisenbahn Venuleth milie nach San Remo übergesiedelt. Von dort Brüsseler Nord signalisiren die Hlerhentundt des den Ruhestand versetzt hat heute, der„M. Z.“ zufolge, Dr. Mackenzie Zaren für den 16. d. Mts. Officiell ist hier — Post⸗Personalnachrichten. Versetzt sind der Tele- die telegraphische Aufforderung erhalten, hinzu— nichts Näheres über die Hierherkunft bekannt; gapphenditttor Kuß von Darmstapt nach Flensburg, des kommen. Er wird am Dienstag in San, Remo daß Giers kommen werde, wird allerseits bestritten. ö da e nach eintreffen. Nach dem„Berliner Tagebl.“ wird 8 Der Ertrag der Nachsteuer für Brannt⸗ eee ede Flad ven Kale Dr. Mackenzie auf Wunsch der Kronprinzessin wein wird auf 10 wiillon Mort geschah Rur. nsch Offenbach, der Postsekretär Fricke von Malnz nach nach San Remo kommen, um eine erneute Prü- von dürften 10 Million, die baar bezahlt sind, Lucslau, der Telegraphenamtsassistent Michel von Bingen fung der Stimmbänder des Kronprinzen vorzu— dem laufenden, die andern 8, da für 6 Monate 6. en ee e nehmen. Möglicherweise soll von dem Ergebniß sereditirt, dem Etat pro 1888/89 zu Gute kommen.


