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Dienstag den 8. Februar. 17.

Oberhessischer Anzeiger.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch. 8 e e und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

Amtlicher Theil. Betreffend: Unterhaltung der Kreisstraßen. Bekanntmachu ng.

Die Lieferung und das Zerschlagen des zur Unterhaltung der Krelsstraßen im III. Bezirk des Kreises Friedberg(Bezirksbauaufseber Maßger für das Rechnungs⸗ jahr 1887/88 erforderlichen Deckmaterials soll unter den bel der Verstelgerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen in nachstehender Weise öffentlich vergeben werden.

Samstag den 12. d. Mts., Nachmittags um 1 Uhr, im Gasthaus zur Burg Münzenberg zu Münzenberg: Basaltstesne für die Straßen Reckenberg Münzen⸗ berg Staatsstraße, Münzenberg Trails Münzenberg Bellersheim, Münzenberg Wohnbach Berstadt und Wohnbach Obbornbofen

Montag den 14. d. Mits., Vormittags um 10 Uhr, im Gambrinus zu Buß bach: Basalt- und Kalksteine für die Straßen: Butzbach Hoch Weisel, Fauer bach v. d. H. Langenhain, Fauerbach v. d. H. Münster Hoch Weisel, Nieder Weisel Ostheim Fauerbach v. d. H., Ostheim Hoch Wetsel, Staatsstraße Gambach Holz⸗ heim und Staatsstraße Griedel Rockenberg Oppershofen. Großberzogliches Kreisamt Friedberg N

Friedberg den 7. Februar 1887. Dr. Br

Beklanumt m a ch u u g. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen.

Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse n waͤhrend einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, und zu verpflegen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu von hoͤheren Schulen(Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß[höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle hiernach unvollständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. übrigen jungen Leute durch die Polizeiobrigkeit oder ihre vorgesetzte

1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs Commission Dienstbebörde auszustellen ist; d. das Schulzeugniß. Sodann wird nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum noch besonders bemerkt: Zu pos. b.: daß in dem Einwilligungs-Attest Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. die Erklaͤrung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den

2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht Freiwilligen waͤhrend des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar nicht fehlen darf. Zu pos. d.: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme

des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das der Reifezeugnisse für die Universität und die derselben gleichgestellten 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum ein- Hochschulen und Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und jährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum(. April Realschulen 1. Ordnung, säͤmmtlich nach dem Schema 17 zur Ersatz⸗ desselben Jahres zu erbringen. rdnung(1. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein müssen ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briefpapier) zu verwenden Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der§§. 88, 89, 90, 93 Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird. und 94 der angeführten Erfatzordnung verwiese 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts Großherzoglich Hessische Prüfungs⸗Commission zeugniß; b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormunds mit für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. der Erklarung über Bereitwilligkeit und Fahigkeit, den Freiwilligen Dr. Zeller

Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.

Wilhelm Heyer II. von Wölfersheim wurde als Wiesenvorstandsmitglied dieser Gemeinde ernannt und verpichtet. Johannes Berntheusel von Soͤdel wurde als Feldgeschworener dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet

Paulus Anschicks J. von Fauerbach v. d. H. wurde als Wiesenvorstandsmitglied dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet. Johannes Alban IV. und Heiurich Otto II., beide von Steinfurth, wurden als Nachtwächter dieser Gemeinde ernannt u d verpflichtet.

Deutsches Reich. stelle zu Hahnheim, Gebalt 900 M. Eine Lehrerinnen-] Vorträge aber hatte er gestern noch nicht ent⸗ 1 1 0 stelle Urenenbeim gebalt 900 N* A* Darmstadt. Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 2, t 37 Breherbeim, Gehalt 900 M. gegengenommen. Die Nachricht von dem Un alt: 2 a IV. Sterbefälle. Gestorben sind: der Landgerichts* N. enthält. wohlsein des Kaisers hatte sich schnell in der

diener Ame zu Gießer der Hofckorist Kleyer zu a n

1. Bekanntmachung, die Bestellung der Wahlkommissär 8 5 e 7 für die Wahlen der Abgeordneten zum Deutschen Reich Darmstadt; der Schullehrer Vogel zu Gau Algeshelm;] Stadt verbreitet und lebhafte Besorgnisse erregt. 1* r Aontier 1 eutschen! Y. 2 1 9. g 2 tage betreffend. der Rechnungsra chneider zu Darmstadt. Das Befinden des Katsers ist heute wieder ganz 11. Bekanntmachung, die Organisation der Unfall. manehen 8** 8 gut, er nahm die üblichen Vorträge entgegen ich b tmachung, die Bestellung r Wahl Com 15 ank* D oersicherung betreffend. 8. 1 20 ahl Com. und hatte eine längere Conferenz mit dem Staats⸗ 111. Bekanntmachung, die Bestätigung von Stiftungen missäre für die hlen der Abgeordneten zum deutschen f 2 8. und Vermächtnissen betreffend 9 1 Reichstage betreffend. secretär Grafen Herbert Bismarck. 1 N* IV. Bekanntmachung, die Umlagen der lsrgel. Rel. Der provisor. Rektor an der Mittel⸗ Nach einer Meldung desWiener Tag 0 ü 886/87 b effen! 1 1 1 15 1 85 n8!. franrsdsif N Ba ter 75 cen, in Herten a. 8* r schule für Knaben zu Darmstadt Dr. Schweisgutsblattes hat der franzssische Botschafter in V. Bekanntmachung, die Vergütung der Brandschäden 3 Rektor an d 5 f St. Petersbur Laboulave, nach Paris tele zu Ober- Abtsteinach betr. wurde zum Re tor an dieser Austalt ernannt.[St. Pe i urg 5 Saek 85 nach. 1 N VI. Promottonen an der Universität Gießen. 3. Febr Heute hielt der Finanzausschußf graphirt, der Zar habe den Kaiser Wilhelm 1* 1 1(** VII. Ordensverlethungen. der zweiten Kammer eine Sitzung, welcher auch direct(über die Lage) befragt. Die Antwort 1 956 4 1* 1 1** 5 9 1171* 1 VIII. Namens veränderungen. Vertreter d Regierung beiwohnten. Es handelte stehe in vollständiger Uebereinstimmung mit den

IX. Abwesenheitserklärung. 5 g 1 N N 9 0 5 1 sich um die Vorlage der letzteren wegen Neu- vom Fürsten Bismarck abgegebenen G klaͤrungen,

Xx. Dienstnachrichten. Es wurde: dem Hospeediger ee R 5 8 Koch von Sofia die ev. Pfarrstelle zu Pfungstadt errichtung einer Zellenstrafanstalt. Bekauntlich daß Deutschland Frankreich nicht angreifen werde. übertragen; der auf die erste ev. Pfaristelle zu Münzen beansprucht die Regierung für diese Errichtung DemArmeeverordnungsblatt zufolge be

3. N N Albi uf 2 5. N a 8 8 f 1 us 8 N 5 berg präs. Pfarrer Weimar zu Albig, der auf die erste ein und ein halb Million. Der Ausschuß ist' traͤgt die Zahl der zur Ausbildung mit dem Repetir evang. Pfarrstelle zu Offenbach präs. Pfarrer Pr. Hager np ssen 0 Ansicht, daß sich 0 sen wehr 5 berufen Reserven 3000 Man zu Offenbach bestätigt; der Fußgendarm Dietz aus indessen. er Ausicht, daß sich bei nicht unwesent geen en erufenen Reserven Mann. Lampertheim zum Steukraufseher ernannt; dem Schul licher Verringerung dieser Summe immer noch Die Uebungen finden vom 7. bis 18. F br. stat amtsasp. Grohe aus 1 n zu Sörgen-[der erstrebte Zweck in entsprechenden Grenzen München. Cardinalstaatsseeretär Jacobini

S lehrern Muh u Neuhausen nd Bitz 1 ,.* 1 8 Nene. 3 loch, den chullehren 1 z C6 unt erreichen lasse Der Gesetzgebungsausschuß wird hat an den päpstlichen Nuntius nach München

zu Appenheim Lehrerstellen zu Kostheim, dem Schul. 5 1 f 8 zu Handen v. Franckenstein's ein Schreiben ge

amtsasy. Vrauncwell aus Ober Hilbershelm die Lehrer serst am 14. und 15. d. Mts. tagen. stelle zu Erbes Büdeshelm übertragen. Berlin, 5. Febr. Der Kaiser ist vorgeste 1, richtet. Dasselbe nimmt Bezug auf eine vor A1.. Dertechullebirt Kalser kurz ehe en sich zum Hofball begeben wollte, von ausgegangene päpstliche Willenskundgebung an zu Welskirchen wurde auf Nachsuchen, unter Anerkennung Anem leichten Unwohlsein befallen worden, so das Ceytrum. In welcher Form die etztere seiner Dienste, in den Ruhestand versetzt. daß er der Feier nicht beiwohnen konnte. Nach selbst erfolgt ist, entzieht sich noch der Kenntniß. XII. Konkurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die einen verhältnißmäßig guten Nacht fühlte er sich. Der Papst hat ausdrücklich gewünscht daß die Schent. en 85 gestern 1 l issen wesenklich wieven gekräftigt i so Centrume re im Reichstag das 5 8 1 Eine Lehrerstelle u Heppenhelm, Gehalt 900 M. Die daß er sich Mittags beim Vorüberziehen derf nimmt Franckenstein hat di Wunsch und Lehrerstelle zu Reibertenrod, Gehalt 900 M. Eine Lehrer Wache wiederum dem Publikum zeigen konnt Willen des Papstes unzweideutiger Form