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18.
Donnerstag den 7. April.
M2.
Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
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Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
4 9 noncen: die einspaltige e 15 Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., 0 auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist,
Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von
werden stets per Post nachgenommen.
— 0. f————— i det 5 f f A G. Amtlicher Theil. istlig rn Auszug -Faͤme aus der von Gr. Ober⸗Rechnungskammer abgeschlossenen Rechnung der Provinzialkasse der Provinz Oberhessen für 1884/85. * eit, gubrik Nr. Einnahme. M. Pf. Abschluß. M. 1 5 Kassenvorrath aus vorhergehenden Jahren a 66767 72] Gesammtsumme der Einnahme VV 259454 04 1 te 1 n*) 94 84][ Gesammtsumme der Aus gabe.. 5 207410 64 i Beiträge der Kreise.... 140800— 8 glich n, bleibt Neft 52037 170 9., ĩ ĩ/ ĩ( 785 11 und dieser besteht: 3 2 8 5 rozeßkosten. 1686 37 a. in baarem Vorrath. 5 51982 48 N Beitrag aus der Staatskosse. 21320— b. in liquidirten Aus ständen. e ee K 51 92 unn Zurückempfangene Kapitalien. 3 g 28000— f 2——ů.a— f 55 Gleiche Summe wie oben 52034 40 schül.. Summe der Einnahme 259454 04 Gießen am 12. Februar 1886. er Ert. Nr en M. Pf. Der Rechner der Provinzialkasse für Oberhessen: N beg c 14. Besoldungen 5„V 1250— Grüneberg, Rendant. daun, a 15. Diäten und Gebühren.) ea. Botenlohn und Verkündigungskosten 8. 161 80 9 t d 1 3 90 ierit bal! 1 17. Für Bureaugegenstände und Geräthschaften. F 238 06 N. nr anten sun 18. Erbauung und Unterhaltung von Kreisstraßen 139259 34 Großherzogliche Ober-Rechnungskammer: Heß.
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14 22. Uneinbringliche Posten und Wal. eee 42 92 23. Ausgeliehene Kapitalten 5. 1 63640— 5 Summe der Ausgaben 207429 64
Pfeiffer.
Provinzialordnung wird der vorstehende Auszug zur öffentlichen Kenntniß gebracht
Der Vorsitzende des Provinztalausschusses der Provinz Oberhessen: Dr. Boekmann.
Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer, welche sich in den ersten acht und zwanzig Tagen nach Einlieferung in den Depots als solche erweisen. Pferde, welche den Verkäufern nicht eigenthümlich gehören, oder durch einen nicht legitimirten Bevollmäch⸗ tigten der Commission vorgestellt werden, sind vom Kauf ausgeschlossen. Die Verkäufer sind verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einer Kapfhalster von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben.
Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können,
In Gemäßheit des Art. 93 bezw. 43 der Kreis- bezw.
Gießen den 25. März 1887. U Bekanntmachung, den Ankauf von Remonten pro 1887 betreffend. . Zum Ankauf von Remonten im Alter von drei und ausnahms— 5 vier Jahren sind! im Bereiche des Großherzogthums Hessen f dieses Jahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte an— U Taumt worden und zwar: 1 am 6. Juli in Nidda, ö 5„ Alsfeld, 0„13.„„ Nieder⸗Wöllstadt, 5 4—„ Butzbach, N 5 1. August„ Lampertheim, 10 5„ Bickenbach,
„„ Gernsheim,
4. Groß-Gerau. werden die Verkäufer ersucht,
Die von der Remonte⸗ Ankaufscommission erkauften Pferde werden Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt.
Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den uf rückgängig machen, sind vom Verkäufer getzen Erstattung des
N 2. Nacht vom 24.— 25. d. Mts. mittelst Einbruches dahier gestohlen: 1 großer Suppenlöffel, Werth 40 M; 3 schwere Gemüseloͤffel, Werth 60 M.; check, bestehend aus 1 silbernen Gabel, 1 Tranchirmesser und Gabel nebst 1 Stahl, Werth 40 M.; 1 silberner Punschlöffel, den Holzstiel hat der Dieb abge L 3 Werth 10 M.; 1 Spargelgabel, Werth 20 M.; 6 silberne Eßlöffel, Werth 2755 12 silberne Gabeln, Werth 36 M.; 12 silberne Kaffeelöffel, Werth 72 M.; 2 2 sich jedoch an den Sttelen eln Firmazeschen und ein Adler. 2 Zuckerlöffel, C., Werth 20 M.; 1 Eisstechmaschine, Werth 25 M.; 1 Torkenschaufel, 1. C., Werth 20 M.; 2 Serviettenringe, gez. M. C., Werth 20 M. 1 großer, silberner Sahnentopf, gr. F.; große, silberne Kaffeekanne, gez. P.; g sroße, silberne Theekanne, gez. 6 silberne Kaffeelöffel; 24 silberne Eßloͤffel; 1 kroßer, silberner Suppenlöffel; 1 großer, silberner Saucenlöffel; 1 große silberne
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roßk Vorlegelöffel, Werth 60 M. Sämmtliche Sachen sind nicht gezeichnet, es J der Racht vom 28.— 29. d. Mts. mittelst Einbruches dahier gestohlen:
die Schweife der Pferde nicht zu cou— piren oder übermäßig zu verkürzen. Berlin den 5. Maͤrz 1887. Kriegsministerium, Remoutirungs-Abtheilung.
ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst mitgebracht werden, auch gez.: Freih. v. Troschke.
. Bekanntmachung.
L. D. F. verschlungen, theils P. F. nicht verschlungen. 1 silberner Serviettenring, innen vergoldet, gez. D. F.; 1 silberner Serviettenring, gez. D. F.; 1 silberner Serviettenring, innen vergoldet, gez. M. F. verschlungen; 1 silberner Serviettenring, gez. A. F.; 1 neusilberner Serviettenring, gez. P. F.; 1 filberner Kinderservietten⸗ ring, gez. Paula. Der Gesammtwerth der Sachen, die vom 28.— 29. d. Mts. ge⸗ stohlen worden sind, beträgt 1000— 1500 M. 1 Broche mit rothen Granatsteinen; 1 Ring in der Mitte ein glattes Plättchen, ohne Namen; 2 vergoldete Kettchen, oben dick, mit 1 Perle, 1 Ring ohne Namen.
Seit längerer Zeit werden in hlesiger Stadt, besonders in den Nachtstunden, schwere Einbruchsdtebstähle verübt, bei welchen zumeist Gegenstände von echtem Silber entwendet worden sind. Es ist bisher noch nicht gelungen, eine sichere Spur der Diebe ausfindig zu machen und wird deßhalb denjenigen, welche zur Ermittelung der Diebe wesentlich beitragen, eine Belohnung im Gesammtbetrage von 550 M. (Füufhundert und fünfzig Mark) zugesichert.
7 5 0⁰ 5 12 neusilberne Wesserbäntchen; 1 neusilberne Sauelère; 1 silberner Salz Frankfurt a. M. den 29. März 1887.* 8 g„ Pfefferständer, auf 3 Füßen stehend. Diese Sachen waren gezeichnet theils Königliches Poltzeipräsidium. „ lu. 1 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. 20 F. Heinrich Philipp Keßler in Friedberg wurde als Nachtwächter 110 Gemeinde ernannt und verpflichtet. 1. a 1 Deutsches Reich.— 5. April. Der Bundesrath überwies zu erhalten. Der wiederholt angeregte Plan, a8seit bn Darmstadt. Der Lehrer an der Vor— den Gesetzentwurf, betreffend die Abänderung das Abiturienten Examen am Gymnasium als 91 ausaduß. 0 des Gymnasiums zu Gießen Jacobi wurde der Gewerbeordnung bezw. des Innungswesens Vorbedingung für den Einjährig⸗ Freiwilligen— g zu Lehrer an der Realschule zu Alzey ernannt. den Ausschüssen für Handel und Verkehr und dienst zu verlangen, soll wieder in Anregung ühaleh 4 Berlin. Sofort nach Ostern begibt sichfüͤr Justizwesen. g ö gekommen sein.. 8 1* n 90 Kronprinz mit der Kronprinzessin und den— Die Reichsschulkommision, welche in der— Der Ausschuß des allgemeinen deutschen 1 beter inzessinnen Victoria, Sophie und Margarethe vorigen Woche hierher berufen war, hatte sich[ Verbandes zur Vertretung deutsch- nationaler * 06 uch Ems, wo der Kronprinz eine vierwöchent-(mit einheitlichen Bedingungen für die Prüfung Interessen beschloß, den zweiten allgemeinen de Kur gebraucht. Anfang Juni reist die des Einjährig-Freiwilligendienstes zu beschaͤftigen.[ deutschen Congreß im Herbst 1889 einzuberusen 1 emilie des Kronprinzen nach England, um das Man wünscht infolge der sehr ungünstigen und gleichzeitig für denselben Zeitpunkt die Er— *„ Auglerungsjubiläum der Königin Victoria mit- Ergebnisse dieser Prüfungen ein Gutachten der oͤffaung der ersten deutschen Colontalausstellung 1 55 70% Welern. Commission über den ganzen Stand der Frage! ins Auge zu fassen.


