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Todes-Anzeige.
Freunde und Bekannte, dass es dem Allmächtigen gefallen hat, unsere geliebte Mutter, Schwieger- und Grossmutter, Tante und Schwägerin
Gräfin Marianne Unruh, geb. Freiin von Leonhardi,
schweren Leiden im 77. Lebensjahre heute Nacht 2701 Ubr zu sich
Schmerzerfüllt benachrichtigen wir Verwandte,
nach längerem
zu nehmen. Darmstadt den 30. Mai 1887.
2019 Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Erklarung,
welche der Ausschuß des Vorschuß- und Creditvereins dahier, nominell von 11 Mitgliedern unterzeichnet, in Nr. 47 des Oberhessichen Anzeigers vom 14. d. Mts. erlassen hat, fühle ich mich veranlaßt, als dasjenige Mitglied des Ausschusses, das die dunklen Vorgänge aus dem letzten Jahre zur Veröffentlichung brachte, etwas näher zu beleuchten, was schon früher geschehen, wenn ich nicht eben erst von einem Kurgebrauch in Karlsbad zurückgekommen wäre. Es wird mir der Vorwurf gemacht, in Ermangelung jedes sonst stichhaltigen Einwandes, daß ich gegen den§. 25 der Statuten, der den Mitgliedern des Vorstandes und Ausschusses„unverbrüchliches Schweigen“ auferlegt, gesündigt haben soll. Dem ist aber nicht so; dieses Stillschweigen be— zieht sich nur auf die Geschäftsangelegenheiten, insoweit sie die Geheimhaltung der Inanspruch— nahme von Credit, Bürgschaft ꝛc. ꝛc. berühren. Wenn sich jedoch im letzten Jahre ver— schiedene Male Kassenmancos, die sich am Ende vorigen Jahres bis zu dem Betrag von M. 4130 gesteigert haben, welche auf sieben Mal in abgerundeten Beträgen räthselhaft verschwunden sind, herausgestellt hatten, so fühlte ich mich um so weniger veranlaßt, diesen Sachverhalt zu ver— schweigen, als ich, nachdem schon so und so viele Ausschußsitzungen darüber hingegangen waren, keine ernstlichen Anstalten sah, daß demselben auf den Grund nachgespürt werden solle und die Herren Ausschußmitglieder in Folge einer deßfallsigen Interpellation hin in der letzten Sitzung, der ich vor meiner Abreise beiwohnte, sogar einer nach dem andern das Sitzungszimmer ver— ließen, ohne mich nur einer Antwort zu würdigen. Ein Mitglied, das mir beipflichtete, hielt auch dafür, daß kein Grund vorliege, die Sache länger zu verschweigen, trotzdem hat dasselbe doch später die„unaufgeklärte“ Erklärung mitunterschrieben. Für den Fragefall ist die Bezug— nahme auf den F§. 25 ganz und gar hinfällig. Daß der Kassier, Herr Hecht, den Verein durch den Ersatz des Defieits entschädigt hat, habe ich ebenfalls öffentlich Dritten gegenüber mitgetheilt, darin aber keinen Abhaltungsgrund gefunden, die genaueste Prüfung des Sachverhalts zu be— antragen und wiederholt in Erinnerung zu bringen. Ich halte die Pflichten eines Ausschuß— mitgliedes mit der Uebung von Nachsicht oder gar Vertuschung unvereinbarlich, denn nur durch offenes Auftreten kann der Verein vor Verlusten bewahrt werden, deren er sich aus früheren Jahren nur noch zu gut zu erinnern wissen wird, abgesehen von den großen Vermögensschädig— ungen, die nicht wenigen unserer hiesigen Bürger als Bürgen zur gewaltigen Last fielen.
Für die 860 dergleichen unliebsamen Erörterungen überhoben zu sein, lege ich hierdurch mein Mandat al Ausschußmitgt ied des hiesigen Vorschuß- und Creditvereins nieder.
0 28. Mai 1887.
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