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schreiben und drückte die Werthschaͤtzung des Sultans für den Konig und den Wunsch des Sultans aus, die guten Beziehungen mit Griechen— land aufrecht zu halten. Der König erwiederte, die gleichen Gesinnungen und Wünsche aus— drückend.
Allerlei.
Halle, 24. Febr. Im Dorfe Zöschen bet Halle sind heute Mittag 10 Morgen Land mit mehreren Ar— beiterhäusern und dret Menschen plötzlich versunken. Die meisten Bewohner waren außerhalb. Unter der Stelle befand sich früher ein alter Schacht, jetzt ist an derselben ein Teich.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 24. Februar. Wochenmarkt. Dutter kostete 50 Ko. M. 85-90, im Detail M. 1— 1.40, letzter Preis fuͤr hochfeine Tafelbutter, Kartoffeln 100 Ko. M. 4 5.50. Sauerkraut 50 Ko. M. 8, das Pfd. 10 Pf. Zwiebeln 50 Ko. M. 5—6, das Gescheid 15-20 Pf. Orangen 100 Stück M. 6, das Stück 8 Pf., Citronen 100 Stück M. 7, das Stück 10 Pf. Eier das Hundert M. 4.50— 7, italienische M. 8. Blumenkohl 30—60 Pf., frische Spargeln das Pfd. M. 3.50—4, franz. Bohnen das Pfd. M. 2, gelbe Rüben 50 Ko. M. 4—5. Kastanien pro Ctr. M. 6, das Pid. 18— 20 Pf.— Fleischpreise unverändert.— Geflügel: 1 Hahn 70 Pf. bis M. 1.80, 1 Huhn M. 1.00— 2.20, Taube 40-60 Pf., Capaun M. 3.50 4, Poularde M. 2.50—3, Welsche M. 5—12. — Auf dem Heu- und Strohmarke waren 61 Wagen
angefahren und kostete Heu pro 100 Ko. M. 6.808, Stroh M. 4.60— 5.20.
Frankfurt, 25. Febr. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31-32, Nr. 1 M. 26— 27. Nr. 2 M. 24— 25, Nr. 3 M. 22— 23, Nr 4 M. 16 bis 17, Nr. 5 M. 15— 16. Milchbrod und Brodmehl im Verband M. 49—51. Roggenmehl/ ab Berlin M. 8.50— 19.50, Null allein M. 1.50 darüber. Schwarze Sorten nominell. Noggenkleie M. 4.50— 4.75, Weizen— kleie M. 4.— 4.25.(Die Preise verstehen sich bei Abnahme von mindestens 200 Ctr.). Rüböl im Detail M. 51.
Homburg, 25. Februar. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 4— 4.5, per Gescheid 9— 10 Pf., Eier per Stück 6—7 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 0.90, 2. Qual. M. 0.80.
Seit dem 4. Februar sind für die Volksküche folgende Gaben eingegangen, deren Empfang mit dem herzlichsten Danke bescheinigt wird: Friedrich Söllner 5 M., Bäcker Weißenbach 50 Wecke, Johannes Engel 6 Pfd. Fett, Verwalter Lüdke ein Korb Grünes zur Suppe, Leder bändler Reis 10 M., Frau Fabrikant Megerle 10 M.,
Prof. Thurn dritte Gabe 3 M., Ungenannt 80 Wecke,
N. N. 25 Wecke, Metzger Appel 5 Pfd. Fett, N. N. 8 Pfd.
Fett und ein Korb Kartoffel, Metzger Neuhof 6 Pfd. Fett, Ungenannt 1 Korb Kartoffel, Johs. Engel 1 Korb Kartoffel, Fr. Domänerath Stolz Grünes, F. G. L. 2 Handtücher, Gesangverein Concordia dahier 30 M., Prof. Dr. Weiffenbach zweite Gabe 3 M., Joseph Müller 2 M., Kaufmann Huber, Zeugengehühr 60 Pf., Ungenannt zwette Gabe 3 M., Frau Gossi 2 M. Für die Armen-Commission: Mever, Pfarrer.
Sountag, 28. Februar, 2 Uhr, Vertheilung daß Gaben an arme Kinder von Seiten des„Comlts's zu Unterstützung für arme Kinder“.— Realschulgebüude.
Dr. Möller.
Brodpresse dom 1. bis Jö. März. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach
unverändert.
Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. März. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach
unverändert.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg Ebangelische Gemeinde. Sexagestmä. Pfarramts woche Herr Pfarrer Dr. Köstlin. Gottesdienst in der Stadtkirche. Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Noack. Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags 9½ Uhr: Herr Kirchenrath Baur. Abendmahl. Abends 5¼ Uhr: Herr Pfarrer Meyer.
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1 *
statholische Gemeinde. Samstag 4 Uhr: Beicht. Sonntag ¾7 Uhr: Austheilung der heil. Communton. 10 Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Ubr: Cbristenlehre und Andacht.
Marktanzeige.
821 Den Betreffenden wird biermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß der im Monat März 1886 fallende Schweinemarkt am Montag den 8. März ab— gehalten werden soll. Echzell den 22. Februar 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Echzell. Habicht.
Versteigerung.
Dienstag den 2. März, Vormittags 9 Übr, lassen die Erben in der Behausung des Heinrich Heil lv. zu Ober⸗Mörlen nachfolgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigern, als:
1 Fahrkub, 2 Schweine,
1 Wagen, I Pflug, 1 Egge,
eine Parthie Stroh,
Kartoffeln und
sonstige Haus- und Oekonomiegeräthschaften. 861
Oekonomie-Versteigerung.
Donnerstag den 4. März, Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, läßt Frau Müller Vorbach Wittwe, wegen Aufgabe ihrer Oekonomie, sämmtliches todtes und lebendes Inventar gegen Baarzahlung versteigern, bestehend aus:
3 guten Arbeitspferden mit sämmtlichem Pferde
geschirr, 8 Kühen, 6 verschiedenen Wagen, 6 ver—
schiedenen Pflügen, 2 Eggen, 2 neuen Walzen,
2 Zuckerrübenaushebe- Pflügen, 2 Pfubhlfässern,
1 Putzmüble, 1 Häckselmaschine, 1 eisernen Kiste,
2 Trummsägen, 6 Fuder Kornstrob, eirca 50 Centner
Dickwurz, sowie sonst verschledene Oekonomie- und
Haushaltungsgegenstände.
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