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99 dle Naͤchsten lietzte. Von einer schweren Nrankhelt efallen, starb sie am 6. Dez. 1538 stille und sanft, wie sie gelebt.Sie löschte sanft aus, wie ein mildes Licht schrelbt Bullingerfund schwebte, anbetend und uns alle Gott empfehlend, hinüber, belm zum Herrn. Haben die Hörer den gehaltvollen und anztehenden Vortratz dankbar aufgenommen, so glaubten wir den Lesern d. Anz.

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lassen it u. A.

zugeben, daß die Postsparkasse hier

Schteiter, 81

einen Dienst zu leisten, wenn wir ihnen den Inhalt des selben in kürzerer Fassung noch einmal darbieten.

56. Bad Naubelm. In der bereits erwähnten Petitlon an den Reichskanzler zu Gunsten der Postspar gesagt: Die ablehnende Haltung des Reichstags auf unsere Eingabe von vorigem Jahre ent springt wohl nur der Besorgniß, die in Deutschland jablreichen Sparkassen würden in der Concurrenz mit der Postsparkasse Noth leiden. Die Erfahrung in anderen Ländern, welche die Postsparkassen sett Jahren haben, beweist aber, daß dieselben das Sparen ganz außer ordentlich fördern. In Deutschland wird es ebenso kommen. Denn trotz der vielen Sparkassen fehlt bei uns noch das volksthümliche, das alle Volksschichten durchdringende Sparen. Einige Besserung, aber auch eine Enthüllung der Lücken in unserem e baben hierin die Pfennigsparkassen gebracht. Letztere müssen in den meisten Orten unterbleiben, weil selbst für diese geringen Kassengeschäfte das nothwendige Können und Wollen oft fehlt. Alle Diejenigen, welche das Volks leben auf dem Lande kennen, müssen dieses und weiter ö einzig und allein Abhilfe gewähren kann. Die dadurch vermehrte Con eurrenz kann den alten Sparkassen nicht schädlich sein. Der dem Relchstage vorgelegene Gesetzes Entwurf will der Postsparkasse ja auch nur die geringen Sparbeträge, die großeren Sparsummen dagegen den alten Sparkassen

zuweisen. Selbst mit dieser Beschränkung wird die Post N

un einem Umfange, welcher auf andere Weise nicht zu erreichen.

sparkasse in ganz Deutschland heimisch und allem Volke zugänglich werden für Kapital Ansammlung, Uebertragung und Rückerhebung, und mit diesen ihren besten Leistungen tvird die Postsparkasse ein Verbindungs- und Ver nittelungsglied unter den Sparkassen des Reichs werden,

Außer der wirthschaftlichen Bedeutung der Postsparkasse, bat dieselbe aber auch eine soectal politische; denn die Versicherungen gegen Krankheit, Unfälle, In validität, Sterbefälle ꝛc. erhalten und behalten erst dann bren vollen Werth, wenn die Sparsamkeit dabei ist. Dieraus ergibt sich für das Volksleben eine allgemeine Sparpflicht. Dieser kann am besten durch die Postspar asse gedient werden, weil nur bei dieser alle Volks

schichten Gelegenhelt haben, das Sparen zu lernen und

üben.

m. Ober⸗Rosbach. Auf dem benachbarten Bain hards und zwar im Unterbainhards, we schon selt Jahren ein Fuchsbau sich befindet, hat Revlerjäger Stein brenner, da die Fuͤchse sich in letzter Zett sehr unange⸗ nehm bemerkbar machten, ein Fuchsgraben veranstaltet und die ganze Gesellschaft erwüscht. Es befanden sich im Bau: Vater Reinecke mit 2, sage zwei Weibern, von denen die eine 4, die andere 7 Junge hatte, ein gewiß seltener Fall, der der Aufzeichnung imAnzeiger werth sein durfte.

o. Buüdesheim, 4. Marz. Ein huͤbsches Fest wurde gestern hier gefetert. Die Gemeinde Büdes heim hatte zu Ehren des seit 25 Jahren in ihrer Mitte wirken den Pfarrers Hellwig ein Jubtläumsfest veranstaltet, das ein beredtes Zeugniß davon ablegte, wie bellebt der Jubilar bei der Gemeinde ist. Nachdem im Laufe des Tages Gratulatlonen von hlesigen Einwohnern, von Freunden von nah und fern, stattgefunden, fand am Abend bei Gastwirth Lenz ein Festmahl von 50 Gedecken statt. Bei selnem Eintritt in den Festsaal wurde der Jubilar durch einen Festgesang der Schulkinder begrüßt, von Lehrer Mörschel aufs herzlichste beglückwünscht und ibm von Bürgermeister Otto Namens der Gemelnde eln Sissel als Andenken überreicht. Toaste und Ansprachen der mannigfachsten Art wechselten mit den Vorträgen des hiesigen Gesangvereins Frobsinn und der Büdes heimer Kapelle. Letder konnte der Patronatsherr, Graf v. Oriola, der erst am Festtage von einer Reise zurückkehrte, das Fest nicht besuchen, da er keine Kenntniß von demselben harte, was derselbe tief bedauerte. Erst in früber Morgenstunde ging die Festversammlung mit dem Be wußtsein auseinander, selten solch schöͤne und gemüth⸗ liche Stunden verlebt zu haben. Hervorgehoben verdlent noch zu werden, daß der Verlauf des ganzen Festes auf den unbefangenen Beobachter nur den Eindruck machen konnte, daß hier zwischen Gemeinde und Pfarrer ein Verhältniß herrschen müsse, das der kirchlichen und bürgerlichen Gemeinde nur zum Besten gereichen kann.

Allerlei.

Heidelberg, 3. März. Der gestern Nacht wüthende Schneesturm hatte zur Folge, daß mehrere von hier ab gelassene Elsenbahnzüge im Schnee stecken blieben.

Cassel, 5. März. Es fand eine Zugentgleisung zwischen Biendorf und statt. Es entstand er⸗ beblicher Maferialschaden und Betriebsstsrung. Personen sind unverletzt. Die Verkehrssperrung erstreckt sich nach

zu

Köthen

Güsten, Halle und Aschersleben. Wegen Schyeefalls ist die Linle Gotha Leinefelde gesperrt.

Lübeck, 3. März. Die Travemünder Bucht ist in⸗ folge der durch den Sturm erzeugten Anstauungen auf Meilen welt ein einziges Eisgebirge, auf dessen Gipfeln Schiffe feststtzen. Es droht die Gefahr, vaß einzelne dleser Schiffe verloren gehen. Das Ganze bietet ein schaurlg-schönes Schauspiel. Man glaubt sich an den Nordpol versetzt. Die Schiffahrt stockt.

Paris, 5. März. Gegen Schluß der Börse feuerte eln Unbekannter von der inneren Vörsengallerie herab mehrere Revolverschüsse auf die Börsenbesucher im Vörsen saale ab; einer wurde ganz leicht verwundet. Der Thäter verweigerte die Angabe seines Namens und er klärte, er seil Anarchist und wolle die Capitaltsten be strafen, welche das Volk ausbeuteten.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 6. März. Buttermarkt.

per Pfd. M. 0.80 0.90, Eier 1 St. 5 Pf.

Frankfurt, 5. März. Auf dem heutigen Heu

und Strohmarkt waren 35 Wagen angefahren. Heu

kostete per 100 Kilo M. 78.20, Stroh M. 4.80 5.20.

ier das Hundert M. 4.506, italienische M. 78. Kartoffeln das Malter M. 46.50.

Repertoir-Entwurf

der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus.

Mittwoch den 10.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen.

Gastsplel d. Frl. Perony v. Stadttheater in Hamburg

Butter kostete

und des Herrn Nachbaur. Margarethe. Margarethe:

Frl. Perony. Faust: Herr Nachbaur Außer Abonn.

Donnerstag den 11.: Silvana.

Freitag den 12.: Geschlossen

[Samstag den 13.: Neu einstudirt: Johann von Paris, Hierauf: Zum erstenmale: Uriella.(Ballet.)

[Sonntag den 14.: Mignon.

Schauspielhaus.

Dlenstag den 9.: Das Recht der Frau. Bunde der Drtltte.

Mittwoch den 10.: Gustel von Blasewitz. Der zerbrochene Krug. Man sucht einen Erzieher.

Donnerstag den 11.: Geschlossen.

Freitag, 12.: Zum erstenm. wiederholt: Dret Paar Schuhe.

Samstag den 13.: Maria Stuart.

Sonntag den 14.: Zum erstenmale: Alfred's Briefe. Schwank in 4 Aufzügen von Oskar Klaußmann und Fritz Brentano.

Vorher: Im

Holz ⸗Versteigerung.

Freitag den 12. März werden in dem Domansal Salddistrikt Eichelberg 4 Rm. Buchen-, 6 Rm. Eichen Rm. Buchen-, 62 Am. Eichen Knüppel,

59 Rm. Buchen, 64 Rm. Eichen Reiser, 35 Rm. Buchen-, 5 Am. Eichen⸗Stöcke versteigert. Zusammenkunft Vor nittags 9 Uhr im Schlage.

An demselben Tage werden in dem Domanial valddistrikt Dauernheimer Hofwald 2 Fichten sämme= 0,43 ebm, Fichten Derbstangen= 2,64 ebm, bdann 24 Rm Buchen-, 2 Rm. Eichen Knüppel, 28 Rm. Fuchen, 139 Rm. Eichen, srößtentheils in Schichten) und 5 dkersteigert. bofe.

Bingenbeim, 5. Marz 18886.

Großherzogliche Oberförsterei Bingenheim.

Rm. Buchen Stöcke Zusammenkunft Nachmittags 2 Uhr am

29 Daab. 2 Versteigerung. 9 Dienstag den 9. März l. J., Vormittags 11 Uhr,

berden folgende, zur Coneursmasse der Adam Ehe leite in Dorn-Assenheim gehörigen Gegenstände in deren bofralthe meistbietend gegen Baarzahlung versteigert:

2 Pony,

1 Kub,

3 Schweine(Springer),

1 Schaf mit Lamm,

12 Hühner,

5 Enten,

7 Kanartenvögel mit Käfig,

elne Parthie Dickwurz. Friedberg am 4. März 1886.

König,

7 8 Gerichtsvollzieher.

Unent eltlich n zur

Trunksucht.

tstere beseltigt nach der berühmten Methode des Dr. Hrübl, mit auch ohne Vorwissen, M. Falkenberg, lin NO., Friedenstr. 105. Täglich eingehende, sowie (te gzerichtl. gepruͤfte Dankschr. bezeugen die Wieder r des häuslichen Glückes. 6 142½ B.)

Verkaufs Anzeige.

Donnerstag den 11. März, Vormittags 9 Uhr, werden igen Aufgabe der Schäferel in der Hofralthe des Merzeichneten 44 Stück Schafe nebst 25 Lämmern entlich meistbletend gegen gleich baare Zahlung ver aft

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Ilbenstadt, 2. März 1886. 1 J. A.: Zwier.

102 Rm. Nadel Retser(letztere

Submission.

Die zur Herstellung des Pfarrhauses zu Bruchen

brücken nöthigen Arbeiten und Lieferungen, nämlich: Maurerarbeit, veranschlagt zu 125 M., Zimmerarbeit 3 Dachdeckerarbeit 8 Schlosserarbeit 84 Schreinerarbelt 9 Glaserarbeit 18 Spenglerarbeit 1 Weißbinberarbelt. Die Lieferung von Russensteinen 80 2 Tuffsteinen 8 1 5 Sand 88 5 g hydr. Kalk 3 * a Weißkalk 92 5 Asphaltdachpappe 1 * a Cement 8 1 8 Kamintuffsteinen 999 1 einer doppelten Schorn steinplatte 8 sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Vor anschlag und Bedingungen liegen Dienstag den 9. und Mittwoch den 10. März, Vormittags von 811 Uhr, auf dem Büreau des Bezirksbaufseher Zörb II. zu Friedberg zur Einsicht offen. Offerten mit gehöriger Aufschrift versehen, sind verschlossen und frankirt bei dem Vorsitzenden des Klrchenvorstandes bis spätestens

zum 15. März einzureichen.

Der Kirchen vorstand. In vorstehender Annonee ist die ursprüngliche, in der Samstags nummer geänderte Unterschrift wieder her gestellt.

995 Der Kirchen vorstand.

gregenschirme,

2 Schirm⸗ Reparaturen 776 bel C. Kalhfleisch.

369 B. Becker in Seesen a. Harz hat Tausende von Anerkennungsschreiben über seinen holländischen Tabak, 10 Pfund franeo 8 Mark, erhalten, was öͤffent lich bestätigt ist.(Mag. a. 1262.)

50,000 Mark

werden gegen erste hypothekarssche Sicherheit auf längere Zelt zu leihen gesucht. Offerten an die Exped. d. Anz. sub W. W. zu nichten. 994

Ein flottes 907

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zu mlethen oder zu kaufen gesucht. Offerten unter

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März.

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Obstbaumschulbesitzer,

5 O berursel im Taunus

wagen-ersteigerung.

Dienstag den 9. Marz, Vormittags 10 Ubr, läßt Frau Müller Vorbach Wittwe hier 5 Stuck Wagen, ein- und zwelspännig, an der Stadtkirche gegen Baar zahlung versteigern.

Friedberg. In Auftrag: 1009 J. Buß bach, Auetionator.

Wichtig für Hausfrauen. Nächsten Mittwoch, als am Warkktag

Ausverkauf

von Bunzlauer Kochgeschirr verschledener Große, 6 Stuck zu nur 60 Pfennig. W. Conrad aus Beuern

(H. 6590.)

O. W. 100 an Rudolf Mosse, Wiesbaden.(Ag. 2607.)

1000 bei Gleßen.